Ausgabe 
5.3.1868
 
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reine Wicken und Erbsen. M

Zur bevorstehenden Aussaat

empfehlen alle Sorten Kleesamen beste Qualität, sowie vorzuͤglichen Hafer, Gerste,

ay& Oppenheimer.

Bekanntmachung.

493 Bei dem Unterzeichneten find eirea 8 700 Körbe Walzen und Dafer⸗Spreu zu verkaufen. Kaufliebhaber woblen sich gesälligst an denselben wenden.

Okarden den W. Februar 1868.

F. Hensel. Oberhessische Eisenbahnen.

507 Die Regierung bat bestimmt erklärk, die Eisen⸗ dahnen nicht bauen zu wollen, weil sie den Staat, dessen Finanzkräfte schon so stark in Anspruch genommen find, dei den jetzigen Zeitverhälinissen nicht in ein so be. deutendes Geldunternehmen verwickeln will.

Ste erreicht den Zweck auf elne für den Staat billigere Weise, sie überläßt den Bau der Privatindustrie und garantirt einen gewissen Zinseubetrag.

Wenn das Geld tbeuer ist, wie eben, muß man hohe Zinsen zablen. Früber konnte der Staat für ver⸗ sprochene 4 fl. Zinsen 100 fl. voll bekommen, jetzt muß er mindesiens 5 versprechen, wenn er 100 fl. haben will. Der Staat kann daran nichts ändern. Wenn er eben Papiere à pCt. ausgäbe, so würde Niemand dafür 100 fl. bezahlen, sondern 74 75, weil sie eben nach dem jetzigen Preis des Geldes nicht mebr werth find.

Wenn man also mit einer Rente von fl. eben nicht 100, sondern nur 74 75 Kapital haben kann, so ift dag bart, aber kein Verlust, weil man für den Preis eben nicht mehr Waare erhalten kann. Indem man also erhält, was zu erhalten ift, ist es ein Unfinn zu sagen, daß die Differenz bis zu 100 Profit für die Bankiers sei, wie es ein Unfinn sein würde, einem Fruchthändler, der eben den Waizen zu 17 fl. verkauft, nachzusagen, daß er mindestens 7 fl. Profit in den Sack . weil der Waizen vor Jahren nur 10 fl. gekostet habe.

Prloritäten dürfen nur ausgegeben werden, wenn iich die Regierung von der Nothwendigkeit überzeugt.

Wir dürfen überzeugt sein, daß der Regierung das Beße des Landes eben so am Herzen liegt, als dem Rechenmeister, der sich in dem Inserat 418 böre läßt. Wer nicht Schwindel in die Welt werfen will, kann leicht berechnen:

1) daß die Garantie noch nicht 3 pCt. des nothwendigen Kapitals beträgt, und daß

2) die Garantie einer Rente den Staat vor allem Risiko schützt, das in dem Anschaffen des Kapitals liegt.

Als vor Jahren die Frucht theuer und deßhalb das Brod kleiner wurde, glaubten Einige, daß das Brod lediglich zum Profit der Bäcker so klein geworden sei und riefen auch:

Seldstbacken sei die Loosung. Die Selbstbäckerei trat hier und da in's Leben. Die Actionäre verloren ihr Geld und erkannten, daß man am klügsten nicht Alles selbft thut, sondern denen überläßt, welche die Sache verstehen.

Keinen Schwindel mit falschen Rechnungen ver- breiten, sondern die Regierung in ihren wohlwollenden Plänen für die Provinz kräftig unterstützen, das seil die Loosung.

313 Bei Unterzeichnetem wird eine

Ziegelei nebst Kalkbrennerei, welche mit bestem Erfolg betrieben wurde, käuflich, so wle auch auf den Abbruch oder Pacht unter günstigen Bedingungen abgegeben. Haiuchen den 1. März 1868. Jacob Dillemuth II.

J. A. Windecker.

Ein Mädchen,

516 das kochen kann, wird bei gutem Lohn zum so⸗ fortigen Elntritt in eine kleine Familie gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. unter Nr. 516.

Zu vermiethen.

510 Eine Wohnung im ersten Stock, in der Burg⸗ ssraße in Nauheim gelegen, bestehend aus vier hetz⸗ baren Zimmern, Mansarden, Küche, Keller, Bodenraum, sowie Antheil am Hausgarten und ist sogleich zu be⸗

ziehen. Näheres zu erfragen bet Herrn Stadtschreiber

Schutt in Nauheim.

Kleelsamen

520 empfiehlt J. Schimpf.

trohhüte,

417 das Waschen, Färben und Fagonntiren derselben besorgt bestens

K. Friedrich neben der Post.

Der Central- Vichpersicherungs- Verein

zu Nordhausen

515 sucht für alle größeren Orte thätige Agenten unter annehmbaren Bedingungen. Frankirte Offerten erbittet fich 5 Die Direction.

Turnverein.

508 Freitag den 6. März Genetalversammlung.

Kuhfleisch,

521 gemäfletes, das Pfund 13 kr., bei Johs. Haustein III. neben der Post.

Verloren.

518 Ein Medalllon mit farbiger Emaille. Dem red⸗ lichen Finder eine gute Belohnung; zugleich wird vor dessen Ankauf gewarnt. Abzugeben an die Expediton,

Zwei Schaafe

503 mit Lämmern, sowie ein Pammellamm und einen sechszahnigen Hammel hat zu verkaufen Nauheim. Samuel 5b.

Zu verkaufen.

511 Elin Wohnhaus, in der Nähe des neuen Kur⸗ hauses und des Landgerichts, bestehend aus acht helz⸗ baren Zimmern, 2 Küchen, 6 Mansarden, Keller, Boden und Hausgarten, steht abtheilungsbalber unter äußerst vorthellhasten Bedingungen billig zu verkaufen. Näberes zu erfragen bet Herrn Stadischreiber Schutt in Nauheim.

Einige tausend Purbaum- Pflanzen, 519 per Tausend 2 fl. 30 kr., verkauf: Georg Keller I. in Melbach.

Rechnungen

mit Geschäfts Firma per Buch 32 kr., in großeren Quantttäten billiger, liefern Bindernagel& Schimpf.

498 Unterzeichneter empfiehlt dem geehrten reisenden Publicum seinen neu und comfortable eingerichteten Gafthof zum

Wiener Hof.

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Einen eingezaͤunten Garten,

521 ¼ Morgen haltend, im Burgfeld, ist ganz oder theilweise zu verpachten. K. Ferro's Wittwe.

Dr. f Pattison's

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Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts-, Brust⸗, Hals, und Zabn⸗ schmerzen, Kopf⸗, Hand- und Kntegicht, Gliederreißen, Rücken⸗ und Lendenweh.

Preise der Bäckerwaaren vom 1. bis 16. März 1868 bei Bäckermeister Tischert zu Fried berg. ½ Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 4 0 20½ kr. Zweite Sorte 4 N 19 kr. 2* 10¼ 1 47* 2 4 90 2* 1* 5 ¼ 75 2 1 1* 4²õ, Muüchbrod 1 kr. 2 Lolb.] Wasserwed 1 kr.= Lolh. Friedberg den 29. Februar 1868. 309 Ernst Tischert.

Fruchtpreise. Per Malter.

Friedberg, 3. März. Waizen 17 fl. 10 fr.; Korn 13 fl. 40 kr.; Gerste 10 fl. kr.; Hafer 5 fl. 40 kr.

Frankfurt, 3. März. Waizen 17 fl. 30 kr.; Kort 15 fl. kr.; Gerste fl. kr.; Hafer 9 fl. 55 kr.

Grünberg, 29. Februar. Waizen 17 fl. 15 kr.z Korn 14 fl. 20 kr.; Gerste 10 fl. 23 kr.; Hafer 6 fl. 17 kr.; Molter 12 fl. 40 kr.; Erbsen 12 fl. 26 kr.; Linsen 14 fl. kr.; Saamen u. Lein 15 fl. 54 kr.; Kartoffeln 4 fl. 32 kr.

Mainz, 28. Februar. Waizen 17 fl. 9 kr.; Korn 13 fl. 34 kr.; Gerste fl. kr.; Hafer 6 fl. 25 kr.; Kartoffeln 4 fl. 12 kr.; Roßgenstroh por 100 Gebund 20 fl kr.

Verantw. Red.: Hermann Schimpff.

In Paketen zu 80 kr. und halben zu 16 kr. bei

Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpfj.

Mitgetheilt von

Oest. 250 fl. b. R. 1839 142 F.

N* 1 S. Lindlacimer. Frankfurter(Cours. 3 250, 1854 83 f. a 5 5 8 18100 Pr. L. 1858 138 C. 5. März 1868. Cours der Staatspapiere. 18 500, v. 1860% 73 ¼, ½ Oesterr. 50/ Aet. 1859 f. Lst. 68% G. h Cr. Hess. 40% Obliget. 90 F. ö 100 Pr. v. 186482 3 81½ 5% Nat.-Anl. 1854 55% 6. 1 5 3½0% Obligation. 5 12 dchwed. Thlr. 10-L. 12 8. 5 50% steuerfreie Obig. 50½ 0. assaa 4½¼½0% Obl. b. Rtb. 94 6. 2 4. 35 f. Leos 31 Preussen 4/0% Obligat. b. Rth. 95½ 6. 1 2 10% do do 86 P. 2 K urh. 40 Thl.-L. b. K. 54 ½ G. 5 40,0 do. do. 89 6. Kurhess. 4% Ob]. b. R. à 10590 P. 1 2 Gr. Hess. 50 fl. L. b. A. 1424 F. Bayern 4% brenn, 101 6. Frankf.% Obligat. 81 6. N 125 7 I. 15 R 1 0 5% ½ Jahr. d. Rt. 93½ G. 0 30% do 72 ½ G. 2 aan. 20 fl. F. p. n 751 4% 4% do 88 6. Russland 50% Obl. i. L. à fl. 12 83½ p. L. Er.. Wiürteiub. 1020 Obl. Rth. 93 6. Finnland 4750 Pfdbr. I. E. 105 80½ P. I Pistolen fl. 9 4951 1 4 a 3 70 1797 do ö 5. Schweden 47 20% 0. 1. ER. a 10⁵ 84 7 G. 1 A Doppelte 5 9 5052 aden 10% 5 igat. 93% C. 5% Pfd. i. R. 4 150 2 Preuss. Friedrd'or 9 57½58½ 5 4% Obligat. 86 G. I N.-Amer. 60% Zt. I. E. 1882 75 G. oll. fl. 10 Stäcke 9 5456 Moll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 8 1 317 4½0/ Fayr. Ostbahn 120 G. f 3% LIV. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 28 d. 2 Engl. Sosereigns. 5 14 5400 5 80 sächsische Ptaudbr. 1 R. 1 G. 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. f 41 8. 2 Russ. Imporiales 9 5052 9% Oesterr. St.-Eisenb.-Erler. 53½ 6. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 75½ G Gold pr. Zoll-'Pf. 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 92102 0 50% do. neueste Emiss.% 74 G. 1 Hchb.Silb. pr. Z. PI. 4 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. P, 43½ P% Hess. Ludwięesb-Prier. 94 P 0 Preuss. Kassensch.. 4% 4% 2 0

Wiener Wechsel- Cours 101 ½ G.

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Dollars in Geld

S. Lindbheimer in Friedberg.

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