aldig zu können, daß Se. kaiserl. Hoheit, welche vom Sonden. Kaiser die Erlaubniß erhielt, eine Reise in das daß zen, Ausland zu unternehmen, mit keiner Sendung deu, beauftragt ist. Mit Rücksicht auf die engen ver⸗ naten 1nd wandischaftlichen Beziehungen, welche den Prinzen rung dg Napoleon mit der württembergischen Königsfamilie f verbinden, soll Seine Hoheit, wie wir hören, zich zol, mehrere Tage am Stuttgarter Hofe verbringen. dun darch DieFrance sagt: Am 29. Februar ug dor. hatte der russische Gesandte Baron Budberg eine dannburg lange Unterredung mit Marquis Moustier. Das . Can fir selbe Blatt versichert aus guter Quelle, daß seit n m die seiner Ankunft Baron Bud berg in seinen Unter u de Cor, haltungen mit mehreren politischen Persönlichkeiten der arb dag. in sehr energischer Weise die Aufrichtigkeit der , hu 8. friedlichen Gesinnungen der russischen Regierung un 10 und ihren festen Entschluß betheuert hat, sich nicht Lerzeheh ze von den andern Cabinetten in den das Schicksal Arblagt 2 der Christen im Orient betreffenden Fragen zu a dn trennen. a 5 10* Ueber die Reise des Prinzen Napoleon ler 2 ist in den öfsitiösen Kreisen Alles still. Blos die An, wFrance widerspricht sehr energisch, vaß ihr irgend * eine Mission zu Grunde liege. Der Prinz reise * lediglich zu seinem Vergnügen; er besuche der

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auf 7,508,477 Gulden und dessen Extraordina

schreibt:Es geht das Gerücht, daß der Prinz

Berlin begebe.

ung der sterblichen Ueberreste in der St Bonifaciuskirche erfolgen soll. König Ludwig II. ist an einem heftigen Katarrhfieber erkrankt. Der Zustand des Patienten soll bedenk⸗ lich sein. Neuere Nachrichten lauten günstiger. Oesterreich. Die Reichsrathsdelegation be- willigte das Marinebudget, dessen Ordinarium

rium auf 723,000 Gulden festgesetzt wurde. Frankreich. Paris. DiePatrie

Napoleon sich in einer politischen Mission nach Wir glaaben bestimmt versichern

Reihe nach Hannover, Berlin, Stuttgart, München und Wien.

Eine politische Mission des Prinzen wird von allen Organen der französischen Regiernng in Abrede gestellt. Aus den verschiedenen mehr oder weniger unglaubwürdigen Versionen über den Anlaß der Reise sei der folgenden, wegen ihrer Wiederkehr in mehreren Organen, gedacht. Der Prinz habe nämlich Napoleon III. den Ent- wurf einer Red: vorgelegt, die er im Senate bei Gelegenheit der Verhandlungen über das Preß gesetz zu halten gedacht. Da diese Rede für die gegenwärtigen Verhältnisse zu liberal, mit einem Worte, fürunmöglich erschienen sei, habe man ihn ersucht, dieselbe zurückzuziehen und sein Auf⸗ merksamkeit durch Ertheilung der Reiseerlaubniß nach Preußen auf ein anderes Feld lenken wollen.

*

. W. werde der Prinz von Berlin sich nach Wien begeben.

Im gesetzgebenden Korper erklärte Havin: er wolle das Verdict der Ehren-Jury nicht ver lesen, sondern nur constatiren, daß dieselbe die Aygaben Kervsguen's bezüglich der angeblichen Bestechung der Journale für falsch und verleum derisch erklärt hat. Die Worte Havin's wurden häufig unterbrochen.

Amerika. Washington. Das Reprä⸗ sentantenhaus nahm die von der Commission vor geschlagenen Anklage-Artikel gegen Johnson an. Dieselben lauten auf Verletzung der Aemterbesetz ungsacte durch den Befehl der Absetzung Stantons und Ernennung von Thomas zum Kriegsminister ohne Senatsconsens und auf Verletzung der Ar meebill durch den Versuch, den General Emert zur Befolgung der Befehle, die nicht durch Grant geschickt waren, zu verleiten.

Aus Waickartshain, Kr. Grünberg, wird uns ge meldet, daß eine dortige Einwohnerin, welche vor mehreren Jahren das Schicksal hatte, ihren Ehemann durch Selbst mord zu verlieren, am Fastnacht Dienstag von einem abermaligen schweren Unglück betroffen worden ist, indem ihr 20jähriger Sohn den jüngeren 14jährigen Bruder erschoß und durch denselben Schuß zwei andere Knaben so sehr verletzte, daß beide in ärztlicher Behandlung sich befinden und der eine lebensgefährlich verwundet sein soll.

Mainz. Ein bei Oppenheim stationirter Bahnwärter, welcher seinen freien Tag dazu benutzte, unsere Stadt zu besuchen, sprang auf der Rückfahrt nach Oppenheim an seiner Wohnung vom Eisenbahnzug, fiel aber dabei so ungeschickt auf die Erde, daß er mehrfache Beschädigungen am Kopfe davontrug, die unter Umständen gefährliche Folgen haben können.

Kassel. Die 17. allgemeine Lehrerversamm lung findet Ließmal in der zweiten Hälfte der Pfingst⸗ woche, den 4., 5. und 6. Juni, dahier statt. Für die Dauptversammlungen sind bereits 17, für die Neben versammlungen drei Vorträge angemeldet. Die Vorträge für die Hauptversammlungen sind die folgenden: 1) Diester⸗ wegs Worte: Lebe im Ganzen! 2) Die berechtigten Wünsche der deutschen Volksschullehrer. 3) Durch welche Momente vermag die Volksschule als Erziehungs-Anstalt zu wirken? 4) Was hat die deutsche Schule zu thun, um die Jugend selbständig und thatkräftig zu machen? 5) Die Gegen⸗ wart verlangt, daß der deutsche Volksschullehrer ein Schulmann werde. 6) Ist die Regulztivpädagogik an⸗ zuerkennen oder zu bekämpfen? 7) Die Schule im Kampfe mit dem Leben. 8) Die Anordnung und regelmäßige Berufung von Schulsynoden ist für die Entwicklung des deutschen Schulwesens nicht nur nützlich, sondern auch nothwendig. 9) Die pädagogische Bedeutung der Volks wirthschaftslehre. 10) Die Lehre von Arbeit und Kapital in der Schule. 11) Die Pflicht des Staates, seine Armen zu erziehen. 12) Waisenerziehung. 13) Schule und Gesundheit. 14) Die Nothwendigkeit der organischen Ver⸗ bindung des Fröbel'schen Kindergartens mit der Volks- schule. 15) Hat die Schule einen besonderen Nachdruck auf die Entwickelung des Gemüths zu legen. 16) Lesen und Lectüre der Jugend. 17) Die Schule der Frauen. In den Nebenversammlungen wird von J. Wahl und

methode dargestellt werben und werben ferner Vorträge gehalten werden über die Reform des deulschen Auf⸗ satzes und die neuen Classiker⸗Ausgaben und bas beutsche Lesebuch(von Keserstein).

Württemberg in Amerika. Bel einem in Stutl⸗ gart zu Ehren des Geburtstags Washington's sitatt⸗ gefundenen Bankett machte ein Amerikaner darauf auf⸗ merksam, daß die Zahl der nach Amerika ausgewanderten Württemberger und ihrer Nachkommen wohl 1,800,000 betrage, also eben so groß sei, als die ganze Bevölkerung des Königreichs Württemberg.

Die Zahl ber weiblichen Personen in England über 20 Jahre, die wegen der kleineren Zuhl an Männern ledig bleiben müssen, beträgt, wie ein englisches Blatt be⸗ richtet, 300,000 bis 400,000. Tie wirkliche Zahl der lebigen Mädchen ist 1,537,000, von denen 1,230,000 zwischen 20 und 40 Jahr alt sind. Man kann annehmen, meint das Blatt, daß von den Ledigen 5% aus eigenem Willen und gern auf die Ehe verzichten, in England sind aber 39% unverheicathete weibliche Personen, 58 9% ver⸗ heirathete und 3% verwitwete. Mit einem Wort: in England müssen wegen des Mißverhältnisses der Ge⸗ schlechter von 5 Mädchen immer 2 unverheiratheit bleiben.

Die Verluste zur See im Jahre 1867 sind nach den amtlichen Angaben desBüreau Veritas in Paris solgende: Als ganz verloren sind mit Gewißheit bekannt 2711 Segelschiffe und 131 Dampfer. Ferner müssen beim Mangel aller Nachrichten als verloren angesehen werden 203 Segel- und Dampsschifse, was eine Gesammtsumme von 3045 Schiffsverlusten 113 mehr als im Jahr 1866 ergibt. Von diesen 3045 Schiffen wurden 369 angesegelt, 1433 scheiterten, 462 sanken, 5 explodirten, 79 verbrannten, 8 gingen im Eise verloren, von 319 kennt man die Ursache des Verlustes nicht, 177 wurden condemnirt und 203 sind verschollen. Der Flagge nach gehöcten England 1438, Amerika 364, Frankreich 273, Holland 112, Preußen 156, Norwegen 116, Italien 62, Dpnemark 69, Oesterreich 31, Spanien 45, Schweden 46, Hamburg 12, Rußland 39, Griechenland 36, Bremen 11, Oldenburg 8, Portugel 11, Belgien 7, Mecklenburg 18, Türkei 7, Brasitien 5, Lübeck 1, Haiti 3, Hawaische Insel 2,

sonstigen Natienen 10, unbekannten Flaggen 163. Die meisten Schiffoverluste(1060) fallen in das letzte Vierteljahr.

% Die Bevölkerung Italiens beträgt nach der letzten Volkszählung 24.23 1,860, davon 12,128,821 männliche und 12.103 036 weibliche. Die Zahl der Familien beträgt 5,167,480, vertheilt in 3,766,204 Häusern. Verheirathet sind 8 356,172; unverheirathet 14.032.381; verwittwet 1,623,308 Personen. Ackerbautreibende 8 292 2443 Kaufleute und Industrielle 3,923,631; Bergbaubeflissene 58.551; Handwerker 549 255; Priester und Geistliche 174.001; öffentliche Beamte 147,488; Soldaten und be⸗ waffnete Staaisdiener 242,386; Haus⸗ und sonstlge Dienstbolen 520 686; erklärte Arme 305,343; ohne Ge⸗ schäfte; Kinder und Greise 9,258,502; Besitzer von Grund⸗ eigenthum sind 759,771. anderer Konfession, 29,233 Juden und 1850 sonstige Nichichristen. Nach der Sprache in 23,958,103 italienischen, 134,435 französischen, 20,393 deutschen und 11829 griechischen, albanesischen und slawischen Dialekt Sprechende. Die Bevölkerung bilden 8562 Gemeinden, von denen 2765 unter 1000 und 9 über 100,000 Seelen zählen; die mittlere Zahl beträgt 2830 Einwobner auf die Gemeinde

Nach einer Pariser Correspondenz desStsanz.] O. Kalbe theoretisch und praklisch die Tacischreib-Uund 85 auf den Quadrat- Kilometer. Bekanntmachung Holz ⸗Versteigerung. Holz- Versteigerung. 1 504 Im Licher Stadtwald, Diflriete Platterwald und 502 Im Walde det Gemeinde Soͤdel kommt folgen

506 Im Versolg der Bekanntmachung vom 30. December b. J. wird blerdurch zur öffentlichen Keantniß gebracht, daß das Burcau der Post⸗Expedttion in Assen heim von jetzt ab an den Sonntagen nicht mehr in den Stunden von 3 5 Ubr Nachmittags, sondern in den Stunden von 5 Uhr ds 7 Uhr Nachmittags für den Verkehr mit dem Publikum geöffnet sein wird. Darmstadt den 26. Februar 1868.

Der Ober- Post- Director Ba hl.

Domanial jagd- Verpachtung. 314 Mentag den 6. April d. J., Vormittags 11 Uhr, oll im Gasthof zum Adler in Homburg die Jagd in den früher zur hohen Mark, gegenwärtig zur Ober. försterel Nieder ⸗Eschbach gehörigen, zusammen 1027 Morgen großen Waldtbellen der Gemeinden Nieder Eschbach und Ober⸗Eschbach auf 12 Jahre verpachtet werden.

Es werten nur Personen zum Mitbieten zugelassen, don denen eine ordnungsmäßige Ausübung der Jagd uu erwarten sieht. Jagd⸗, Fischerct⸗ oder Forst Frevler and Personen, welche durch die Jagdaucübung in ihren Bermögeneverhälinissen voraussichtlich zurückkommen würden, bleiben ausgeschlossen. Pachtlustige, deren Befähigung blernach nicht allgemeln bekannt ist, baben dieselbe vor der Versteigerung bei unterzeichneter Stelle genügend nachzuwelsen.

Frledberg den 3. März 1868.

Großberzogliches Forstamt Friedberg Herpel.

Dörrenseif, kommen den 11. und 12. d. Mis. nach⸗ verzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: Mittwoch den 11. März: 113 Eichen Stämme von 7 18 Durchmesser und bis zu 45 Länge, 2 Fichten Stämme von 80 lang, 767 Eichen⸗, Buchen und Nadelholzstangen, 15 Elchen-, zehn Fuß lange Stecken, zu Bau- und Weikholz geeignet. Donner fag den 12. März: 259 Stecken Buchen-, Fichen und Nadel ⸗Scheid⸗ und Prügelholz, 62 Stecken desgleichen Stockholz, 18225 desgleichen Wellen, 23 desgleichen Haufen. Der fedeemalige Anfang ist Morgens 9 Uhr am Licherfeld auf dem Pattenröder Bielnalweg. Lich den 2. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich del m

16- 18 Durchmesser

Stammholz ⸗Versteigerung. 512 Dienstag den 10. d. Mts., Vormittags 9 Ubr, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Diflrikt Oder⸗ wald 71 Stämme Eichen Bau- und Werkholz, 7158 Cubikfuß enthaltend, an die Meistbietenden versteigert werden,

Gegen genügende Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. J. gestattet. Groß ⸗Karben den 2. März 1868.

Großherzogliche W e Groß ⸗Karben 5

des Holz zur Verfleigerung: Montag den 9. März, Vormittags 9 Uhr: 21 Stück Eichen⸗Bau-, Werk und Nutzbolzstämme dis zu 30 Durchmesser und dis zu 657 Länge, im Ganzen 3710 Cubekfuß enthaltend, 32 Stück Eichen⸗Stämme, 801 Cubikfuß Wagner⸗ Werkbolz, 1 Stück Buchen Stammdolz, 138 Cubiksuß, 270 Stück Nadelbolzflämme dis zu 18 Durchm. und bis zu 45 Länge, im Ganzen 6410 Cbkfß., 80 Stück Eichen⸗ und Buchen- Deichseln und Langwieden(im Gemeindepofc). Dienstag den 10. März, Vormittags 8 Ur: 35 Stecken Buchen ⸗Scheit⸗ 34 7 Holz, 39½ 17

Prügel 1 Stock⸗

1975 Stück Buchen⸗Durchforstungswellen, 10 lang,

21 Stecken Eichen⸗Scheit⸗

Holz,

64* Prügel. 15 3 Stock 4060 Stück Eichen⸗Durchforstunge wellen, 10 lang, 6 Stecken Nadelscheit« 61 Nadelprügel 15 Nadelstock⸗ 1360 Stück Nadelreis⸗ Soͤdel am 2. März 1868. Großherzogliche Bürgermeisteret Soͤdel

Heine Wichen& Erbsen

476 bet J. L. Rappolt.

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Holz,