ungleich mehr Arbeitskräfte als bisher entzogen, würden dem Lande ungleich mehr Steuern und Abgaben aufgebürdet werden. Jeder, dem das Wohl des Landes am Herzen liege, solle gegen jenen Gesetzentwurf laut seine Stimme erheben.“
Oesterreich. Wien. Der französische Botschafter Herzog von Grammont beglückwünschte am 19. d. im Auftrage des französischen Kaiser⸗ paares die Kaiserin Elisabeth zu ihrem Namens— tage und überiteichte dabei ein Blumenbouquet von Seiten der Kaiserin Eugenie. Das „Wiener Tagblatt“ will wissen, daß der König von Griechenland bei seiner kürzlichen Auwesenheit in Wien unumwunden erklärt habe, er müsse den Aufstand in Creta unterstützen und könne den Beistand Rußlands nicht entbehren. Dasselbe Blatt schreibt, England habe Serbien in dessen Conflikte mit der Türkei seine Vermittlung ange— boten, welche dasselbe aber mit Hinweis auf die schon vorliegende Vermittlung Rußlands dankend abgelehnt habe.
— Die„Wiener Abendpost“ theilt mit: Vom kaiserlichen Consulate in der Havannah ist nach— stehendes Telegramm aus Havannah vom 19. November an Baron Beust eingetroffen:„Gestern mit der Leiche des Kaisers von Mexiko abgereist. Salm und Alle frei. Rio Trio, den 13. Nov. Tegethoff.“
Frankreich. Paris. Im gesetzgebenden Körper hat die Opposition drei Interpellationen niedergelegt, die erste über die äußere Politik, die zweite über die innere Politik, die dritte über die Expedition nach Rom.— Troplong sagte in seiner Anrede im Senate: Nach den Beängstigungen der letzten Zeit hat sich die gesetzliche Gewalt wieder Ansehen verschafft durch ihr Friedensprogramm, durch ihre aufrichtige Achtung des Völkerrechts und der Gesetze, die sich auf die Grundlage unserer Organisation beziehen.
— Die Aufregung, welche in Paris herrscht, hat sich noch keineswegs gelegt. Sie ist im Gegentbeil im Zunehmen begriffen. Die Zusam⸗ menrottungen der Arbeiter mehren sich und an einigen Orten, wo die kaiserliche Rede angeschlagen worden ist, wurde sie herabgerissen, empört war, daß der Kaiser noch immer von einem Repressivsystem zu sprechen wagt. Was die Aufregung noch vermehrt hat, ist, daß der Kaiser in seiner Rede nicht ankündigt, daß man es aufgegeben habe, Paris zu verbannen.
schinenfabrik Gouin den lassen hat.
zu lärmenden Scenen in Paris kommt.
lich verfolgt, will, die ihm mittheilten,
habe, entzückt sei.
— Die italienische Antwort auf den Congreß⸗ Italien will unter verschiedenen Voraussetzungen an den Berathungen theilnehmen und erklärt im Voraus, daß es sich die volle Freiheit seiner Entschließungen in Betreff des Congresses
Vorschlag ist eingetroffen.
der Berathungen und Beschlüsse vorbehalte. ö — Der Abend ⸗„Moniteur“
Charakter gemacht hat, friedlichen Erklärungen in Bezug auf Deutschlan
der Beunruhigung und dem Mißtrauen gerecht
werden.
— Die päpstlichen Freiwilligen haben die ihnen von General Kanzler im Namen des Ge⸗
A de Failly überreichte französische Auszeich⸗ was bei diesen eifrigen Legitimisten nicht anders zu erwarten stand, aber
nung von sich gewiesen,
eine sehr gute Lehre für die Tuilerien ist.
— Der den Kammern vorgelegte Militär⸗
gesetzentwurf setzt die active Dienstzeit der So daten in der Armee auf 9 Jahre
weil man
die Pariser Industrie aus Dies machte einen um so bösartigeren Eindruck, als die bedeutende Ma⸗ Rest ihrer Arbeiter und alle ihre sonstigen Beamten ihres Dienstes ent⸗ Wenn diese Lage der Dinge nicht geändert wird, so steht zu befuͤrchten, daß es noch
In Lyon hat man ein Blatt gericht⸗ weil es die Offiziere nicht nennen daß die Armee keines; wegs über die römische Expedition, die sie zu Kameraden der Soldaten des Papstes gemacht
constatirt den tiefen Eindruck, den die Rede des Kaisers durch ihren wesentlich friedlichen und civilisatorischen und fügt hinzu, daß die
fest. In Frie⸗
denszeiten können jedoch die Soldaten nicht länger als 5 Jahre bei den Fahnen gehalten werden. Die auf unbegrenzten Urlaub geschickten Mann- schaften sind den periodischen Uebungen unterworfen und dürfen sich in den beiden letzten Dienstjahren verheirathen. Stellvertretung ist erlaubt. Der Entwurf bezuglich der mobilen Nationalgarde ist wenig abgeändert, nur ist die Dienstzeit auf 5 Jahre festgeseßt.
Großbritannien. London. Die Par- lamentseröffnung fand am 19. ds. durch eine Commission aus dem Ministerium statt. Ueber die abyssinische Angelegenheit wird in der Eröff⸗ nungsrede bemerkt, daß das völkerrechtswidrige Verhalten des dortigen Herrschers dieselbe noth⸗ wendig gemacht habe und daß ihr Zweck lediglich in der Befreiung der Gefangenen bestehe. Die Königin erwarte daher hierzu die Mitwirkung des Parlaments. Die Beziehungen zum Ausland seien allesammt freundlich; es sei kein Grund vor handen, eine Störung des europäischen Friedens zu befürchten. Der unautorisirte Einbruch der italienischen Freiwilligen in die päpstlichen Staaten habe die französische Erpedition zum Schutze des Papstes veranlaßt. Die Königin hoffe, nachdem dieser Zweck erreicht sei, die baldige Abberufung der französischen Truppen, damit jeder Grund eines möglichen Mißverständnisses zwischen den betheiligten Mächten beseitigt sei. Die Thronrede spricht ferner von strengem Vorgehen gegen die Fenier, von Reformbills für Schottland und Ir land, von einer Vorlage gegen die Bestechungen, sowie solchen für die Volkserziehung. die Handels⸗ Marine, die Erleichterung der Vieheinfuhr.
— Im Parlamente erklärte Lord Stanley im Namen des Ministeriums gelegentlich der Adreßdebatte, daß die Regierung nur endlose Schwierigkeiten von einer Conferenz fürchte und keinen praktischen Erfolg erwarte, wenn nicht ein bestimmter Plan vorliege, welcher Aussicht habe von den Hauptbetheiligten angenommen zu werden. Die Mehrzahl der Redner billigt die Anschauungen der Regierung und tadelt die Politik Napoleons. Beide Häuser nahmen die Adresse an.
— Die angekommene amerikanische Post bringt Nachrichten aus Newyork bis zum 9. November. Offizielle Berichte geben die Verluste von Schiffen bei dem Sturm vor St. Thomas auf 60 gestran · dete Fahrzeuge, darunter 5 Dampfer, an. Die Zahl der Umgekommenen wird auf 500 geschätzt. — Die Unglücksbotschaft von dem Verschwinden
scheint eine arge Ente gewesen zu sein.
Familie das Leben verlor.
Thomas angerichteten trübend.
Italien. gemeldet, daß an jenem
Offiziere worden sind. Sprache folgende Worte
Staaten wieder zu sehen.
wissen, Wunder der Tapferkeit verrichtet.
6 Sie hat darum nicht minder durch
von einer schädlichen Brut befreit, die nur sein Ruhe stören kann.
Söhne der allerchristlichsten Nation. Ewige
l- Italien
der Insel Tortola mit ihren 10,000 Menschen Ueber Cuba ist in London die Nachricht eingetroffen, daß die Insel während eines Orkans von einer Feuersbrunst heimgesucht wurde und dabei eine Dagegen lauten die Nachrichten über die durch den Orkan auf St. Verheerungen äußerst be⸗
Aus Rom wird vem 13. Nov. Tage General de Failly und die sämmtlichen in Rom weilenden französischen von dem Papst im Vatican empfangen Pius IX. richtete in französischer an die Offiziere:„Ich bin glücklich, die französische Armee in meinen Besonders glücklich bin ich, daß sie bei einer so denkwürdigen Veranlassung zur rechten Zeit angekommen sind. Meine kleine, Aus Oberhessen berichtet die„D. Ztg.“: aber treue und wackere Armee hatte, wie Sie Allein sie war durch einen ungleichen Kampf erschöpft. ihren Muth und ihre Ausdauer dem Papstthum, Frankreich selbst und gewissermaßen noch weit mehr Italien einen ausgezeichneten Dienst geleistet, denn dieses grade muß ihr dafür dankbar sein, daß sie es
Seien Sie deßhalb willkommen,
Vater(und dabei richtete der heilige Vater die Augen gegen Himmel) segne Du Frankreich, segne das Haupt seiner Regierung, segne Italien, ja .. segne diesen kleinern Staat, der mir anvertraut ist, segne alle Die, welche mir zu
Hülfe gekommen sind und noch zu Hülfe kommen!“ Darauf ertheilte der heilige Vater der Versamm⸗ lung seinen apostolischen Segen.
— Wie aus Rom gemeldet wird, treffen die französischen Truppen noch keine Anstalten, diese Stadt zu räumen; im Gegentheil haben die französischen Generale ihre Hotels verlassen und sich in den ihnen von der Munieipalität zur Verfügung gestellten Palästen einquartiert. An der Befestigung Roms wird unausgesetzt, selbst Sonntags, gearbeitet.
Asien. Ueber den Untergang des englischen Dampfers Singapore und die Bergung der Passagiere bringen die Zeitungen eine interessante Schilderung. (englische) Meilen von Hakodadi, als Alles nach einer angenehmen Reise dem baldigen Ziele ent⸗ gegensah, wurde plötzlich ein heftiger Stoß gefühlt, verbunden mit einer Empfindung, als ob die eiserne Schiffsbekleidung aufgerissen würde. Und so war es wirklich. Eine spitze blinde Klippe, 12 Fuß unter Wasser, welche auf den Seekarten nicht verzeichnet steht, hatte den Schiffsboden durchbohrt und ein großes Loch in den Maschinen⸗ raum gestoßen, der sich sofort mit Wasser füllte und das Schiff zum Sinken brachte. Schnell wurden die Boote ins Meer gelassen und die Passagiere hereinbefördert mit so viel von ihrem Gepäck, wie geborgen werden konnte; Offiziere
Die Boote waren glücklich alle klar gemacht, die Passagiere gerade darin, als das Schiff, den Spiegel voran, in die Tiefe schoß. Um halb 12 Uhr noch dampfte das schöne Schiff prächtig dahin— um halb ein Uhr existirte es nicht mehr, und einige Boote vell Menschen suchten den Weg
reichten. Von den Eingebornen wurden sie mit großer Freundlichkeit bei dem kleinen Dorfe Schimofra empfangen, doch suchten die Japaner so viel wie möglich ihr weiteres Eindringen ins Land zu verhindern. Tages darauf begab sich Capitän Wilkinson nach Hakodadi wo er durch Vermittlung des englischen Consuls den Beistand des Befehlshabers der preußischen Corvette Vineta, des Capitäns Kuhn, verlangte. Ohne Verzug dampfte die Corvette nach Schimofra und holie die Schiffbrüchigen nach Hakodadi ab. 7 f
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N. Friedberg. Am Sonntag den 17. Nov. hatten wir Gelegenheit, der diesjährigen ersten Abendunterhaltung des hiesigen Gesang vereins„Liederkranz“ in dem neu her⸗ gerichtelen Trapp schen Saale beizuwohnen. Hatte uns das reichhaltige Concertprogramm schon im Voraus einen genußreichen Abend versprochen, so wurde auch unsere Hoffnung in Bezug auf die Ausführung der einzelnen Piecen vollständig erfüllt, denn sowohl die Männerchöre als die für gemischte Sümmen wurden präcis und recht gut vorgetragen, und wollen wir es nicht unterlassen, dem Dirigenten des Gesangvereins, Herrn Lehrer Schmidt, für den Fleiß und die Genauigkeit beim Einstudieren derselben hiermit unste volle Anerkennung auszusprechen. Unsern meisten Beifall hatte der Vortrag der Chöre: „Krieger's Gebet“,„des Harfner's Lied“, der „schottische Bardenchor“, sowie die beiden an Melodie zwar sehr einfachen, aber wunderbar ergreifenden, ewig neuen Volkslieder: Untreue“ und„die drei Röse⸗ lein“. Außerdem trugen die Leistungen des Herrn Herzog aus Frankfurt auf dem Pianoforte, und das schöne, innige Spiel des Clarinettvirtuosen Herrn Wittig aus Nauheim nicht wenig zu unsrer Erbauung bei. Ein fröhlicher Ball, an dem Alt und Jung Theil nahm, schloß diese schöne Feier, die in ähnlicher Weise recht bald wieder⸗ kehren möchte. a . Einen immer größeren Ausschwung nimmt der an jedem Samstag abgehalten werdende Fruchtmarkt zu Grünberg, gegen⸗ wärtig der bedeutendste im ganzen Lande. Im Durch schniit werden auf jedem Markte über 1090 Malter der verschiedenen Fruchtgattungen aufgefahren und verkauft, welche bei den jetzigen Preisen einen Werth von mindestens
mit den übrigen Fruchtmärkten in Mainz, Worms, Bingen, Gießen, Alsfeld und Lauterbach. In der vorletzten Woche waren auf allen zusammen 2250 Malter Früchte verkauft e worden; davon über 1000 Malter allein in Grünberg. In der letzten Woche wurden auf den sieben genannten Märkten 1937 Malter verkauft, davon 1069 ½ auf dem r zu Grünberg, also mehr als die Hälfte. Es scheint demnach, als ob diese Stadt durch ihre Lage vor Allem bestimmt sei, den Verkehr eines nicht unbedeutenden Theiles der Provinz Oberhessen zu vermitteln, und sieht man deß⸗ wegen um so zuversichtlicher der Zeit entgegen, wo Verkehr noch mehr gehoben werden dürfte durch die bauung der von Regierung und Ständen in Al
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Am 20. August, ungefähr zwölf
und Mannschaft retteten nur das nackte Leben.
zur Küste, die sie in vier Stunden glücklich er⸗
10,000 fl. repräsenliren. Interessant ist eine Vergleichung
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den deldzug du nigenad dae Der in seinen Chre getränkte“ Burschen ins nach Haute beg Gasse plötlich i mel wiber eie und den andern des Kopfes an sank er zu Boden den Füßen auß daß lehlerer bel. Mie bilbele. von 2 Kindtem, Wamend R., de gerichtliche G.
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Hannover ein noch junger am 4. October Logis, sich den beilegend. Als nach immer ke! ed dem Hotell recht geheuer. veranlaßte dein gestellt, daß der schon in hose contrahir zu verhandeln. ale ermesen Wen unberech Oc. —
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