Parlaments- Wahl.
Mitbürger in Stadt und Land. f Der Wahltag steht vor der Thüͤre und sei daher ein jeder wahlberechtigte Mann der ganzen Wichtigkeit des Augenblicke, welcher an uns herantritt, eingedenk. Die Pflichten gegen das Vaterland erheischen mit gebieterischer Nothwendigkeit, daß wir uns Alle ohne Ausnahme
nächsten Dienstag den 12. Februar an dem Wahlact betheiligen. f Wie Ihr wisset ist der für unseren 2. Wahlkreis aufgestellte Candidat ö Hert Zergrath G. Zuderus in Hirzenhain.. Mitbürger! Wählet Alle, schließe sich Keiner von der Wahl aus, stimmet Mann für Mann für den in Vorschlag gebrachten Candidaten. Friedberg den 7. Februar 1867.
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Für das Wahlcomite: Ed. Trapp IV., Hofgerichts⸗Advocat, Vorsitzender.
Kirchengeschichtliche Vorlesungen.
344 Der nächste Vortrag kann wegen anderweiter Benutzung des Locals nicht Dienstags, sondern erst Donnerstags den 14. d. M., Abends 8 Uhr, stattfinden. 1 Dr. Köhler.
An die Bewohner Friedbergs.
Mit Bezug auf die in Nr. 9 d. Bl. vom 19. v. M. veröffentlichte Einladung zum Beitritt zu dem„Hilfsverein für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde“ bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenutniß, daß die Einzeichnungsliste in dieser Woche in hiesiger Stadt circulirt, und bitten im Juteresse des menschenfreundlichen Zweckes, den der Verein verfolgt, um recht zahlreiche Betheiligung. Da eine Anzahl hiesiger Einwohner bereits im vorigen Sommer vor Eintritt der Kriegsunruhen ihren Beitritt zu dem Verein erklart haben,— wo aber, um nicht mit andern Bemühungen zu dem gleichen Zwecke zu collidiren, die Sache nicht weiter verfolgt wurde,— so bemerken wir noch, daß diesen die Einzeichnungsliste nicht noch einmal vorgelegt werden wird, indem man voraussetzen kann, daß die damals geschehene Beitrittserklärung noch als giltig betrachtet werden kann.
Das Comité.
Zu den bevorstehenden Festtagen
mache die ergebenste Anzeige, daß ich eine große Auswahl von Plüsch-⸗ und Straminpantoffeln in den neuesten Mustern, sowie auch Kinderstiefel in allen Sorten und nach neuester Mode anfertigen lasse und alles in dieses Fach Einschlagende stets vorräthig haben werde. Für die Dauerhaftigkeit der Arbeiten wird garantirt, und werde ich stets bemüht sein, meine ge— ehrten Kunden über alle Erwartung zu befriedigen und das geschenkte Vertrauen durch Zu⸗ sicherung reeller Preise und prompter Bedienung zu bewahren und bitte um geneigten Zuspruch
ö Louis Leopold, Schuhmachermeister, Judengasse Nr. 227.
Bestellungen jeder Art, sowohl in Herren- als Damenschuhen werden auf das Geschmack— vollste nach Angabe ausgeführt.
Ausverkauf.
320 sämmtlicher Wollenwaaren wegen Aufgabe dieser Artikel zu außerordentlich billigen
Vreisen S. G. Katzenstein Wittwe.
Aufforderung. Holz Versteigerung.
345 Mit Bezug auf die in Nr. 15. dieses Blattes 143 Freitag den 15. Februar, Morgens 9 Uhr, soll in angeregte Versammlung wegen der Hospitalfrage ent dem Gemeindewald nachstehendes Holz öffentlich an gegne ich Folgendes: den Meistbietenden versteigert werden: 5
Die biesige Krankenanstalt befindet sich gegenwärtig 19 Stecken Buchen- und Eichen Scheldhol z, in einem geregelten und woblgtordneten Zustande und 74 desgleichen Prügelbolz, die darin aufgenommenen und behandelten Dienstboten 4„ desgleichen Stockholz, sind alle zufrieden und dankbar bei ihrem Weggehen. 13900„ desgleichen Wellen, Um so mehr mus es auffallen, daß abermals eine 3600 Nadelholz Wellen. Agitation gegen mich und meine Dlenstführung in dem Zusammenkunft am Pohlgönserweg an dem Eisenbahn⸗ Hospitale unternommen worden lst.— Ich kann indessen übergang. kaum glauben, daß eine solche Agitation im Sinne des Gambach den 8. Februar 1867. Stadtvorstandes, der Armen⸗Commisston, sowie der Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach meisten hiefigen Einwohner geschehen iß, sondern ich a u r.
kann nur annehmen, daß dieselbe von ganz Wenigen 7 — Bienen⸗Honig
ausgeht. Ich fordere übrigens hierdurch Jeden auf, welcher 262 bester Qualität, zum Füftern der Blenen, bei an. Kümmich.
eine Beschwerde gegen meine Dienstführung als 333 Gulden
Hospitalarzt hat, dieselbe vorzubringen, damit ich mich 570 Vormundschaftsgeld liegen zum Ausleihen bereit ei
welche theils auf Enistellung, theils auf Unwahrheit beruhen,— schützen kann. Friedberg den 9. Februar 1867.
Dr. Müller,
Fiische Untergährhefe
321 per Maas 3 Kreuzer bet G. Steinhäußer, zum Würtemberger Hof.
Meine
5 WMaschmaschine
342 wird nur verliehen per Tag(von Morgens 7 bis Abend 7 Uhr) e Fc 5
zu 30 kr. ohne Waschfrau,
zu 1 fl. mit Waschfrau. Die Maschine muß abgeholt und wieder zurück ·
gebracht werden. Fr. Su pp.
Friedberg. Ein goldener Uhrhaken
352 wurde am Sonntag im Saale des Hotel Tra pp gefunden und kann derselbe gegen Erstattung der Inserat⸗ gebühren b. d. Exp. d. Bl. in Empfang genommen werden.
Oeffentliche Danksagung.
353 Am 3. Februar entfernte ich mich von meinem Krankenlager und machte Abends in Begleitung meines Mannes zu meiner Erholung einen Spaziergang auf der breiten Straße. Auf dem Rückweg nach Hause wurde mir schlecht, und bewußtlos fiel ich zu Boden. Viele Leute umftanden mich. Da aahte sich ein edel⸗ gefinnter Mann, Heer Kaufmann Becker, wohnhaft neben Herrn Fruchthändler Rappolt, hob mich vom Boden, und nut meines Mannes Beistand half er mich glücklich nach Hause bringen.— Diesem edlen Manne sage ich hiermit öffentlich meinen herzlichen Dank. Ehefrau des Martin Becker,
geb. Burkholder von Worms.
Gesindeprämie des Hülssvereins. Die Mitglieder des Hülfsvereins, welche für ihre Dienstboten die Gesindeprämie beanpruchen können, wollen die erforderlichen Zeugnisse über Treue, Fleiß und unbescholtenen Lebenswandel während fünffähriger Dienstzeit bis zu Ende dieses Monats dem Unker⸗ zeichneten übergeben.
Friedberg am 7. Februar 1867.
Baur.
Holz ⸗ Ver stei get ung
350 Donnerstag den 15. I. Mts., des Vormittags um 9 Uhr anfangend, soll im Gemeindewald Nieder- Ros dach nachverzeichnetes Gehölz, als:
4. Stecken Buchen⸗Scheitholz,
Prügel holz, Eichen⸗ g
77 Buchen ⸗Stockholz, 145 Buchen ⸗Wellen, 281 Eichen⸗„ 87 Kiefern-„ meisibietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Hühnerpfad. Nieder- Rosbach den 9. Februar 1867. Großherzogliche. Nieder⸗Rosbach o st.
Jagdverpach tuen g.
350 Freitag den 15. Februar d. J., Nachmittags 1
Ubr, soll in biesigem Rathhause die Jagd in der
Gemarkung Ober⸗Florstadt auf weitere sechs Jahre ver⸗
pachtet werden.
Ober⸗Florstadt am 9. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Florstadt
Schmidt.
Aircenbuchgauszug.
e, t agu ft e:
3. Februar. Ein unehl. Sohn Valentin, geb. den 19. Januar. 3. Februar.(Zu Naubeim.) Dem hiesigen Bürger und Kaufmann, dermalen zu Nauheim wohnhaft, Richard duber ein Sohn Emil Johannes, geb. den 8. Januar.
Beerdig te: 4. Februar. Karl Ludwig Wilbelm Hermann Netz, ehel, lediger Sohn des verstorbenen hies. Bürgers und Gaftwirihs Pytlipp Wilbelm Netz, 34 Jahre, 6 Monate, 19 Tage alt, 1 den 2. Februar.
Preise verschiedener Gegenstände. Friedberg am 9. Februar.
Butter pr. N 25 kr. Eier 1 Steck r
Brennholz, Buchen-Scheitholz I., pr. Stecken 7 f. 20 kr.
Verantw. Red.: Hermann Schimpff.
endlich auf dem Rechtswege gegen Beschuldigungen, Georg Philippi.
Kreisarzt.
Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff.
frühzeitig zukommen 1
Mittwoch, 2 5, e 5 5 Freitag, 7„„ 7 7 7 5
nur
des„Anzeiger“ eine rechtzeitige Aufgabe des Blattes zur Post regel-
assen zu wollen, daß bis längstens
die für die Nummer vom Dienstag, Donnerstag, Samstag
in einer folgenden Nummer Aufnahme finden. Die Expedition. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 8.)
1867
755
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