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Donnerstag den 7. März.
2.29.
1867.
zeiger für Oberhessen.
Enthält die aintlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Iticdberger Jnutelligenzblatt.
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Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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8 Bestellungen auf dieses Blatt werden auswärts bei der betreffenden Poststelle, in Ftiedberg bei der Expedition entgegengenommen.
Betreffend; Die Unterhaltung der Hecken an effentlichen Fahr und Fußwegen und der Gorteneinftledigungen
Das Großherzogliche Kreis Wir bringen das den obigen Gegenstand betreffende Reglement vom 29. in Erinnerung und erwarten, daß sie dessen pünktliche Beachtung überwachen und
nachkommen, zur Anzeige bringen lassen.
Jun 1865 diejenigen,
Betreffend: Die Aufbewahrung don Werthpapleren in den Gemeinden.
Dasselbe an
Nicht Alle sind unserer Auflage vom 15, Januar l. J.(in Nr. 2 des dier
daher diejenigen von Ihnen, welche damit noch
die sel b
im Rückstande sind, an deren unverzügliche
Friedberg den 5. März 1867.
amt Fried berg an die Großherzeglichen Bürger meistereien.
(Intelligenzblatt Nr. 52 von 1865) bei Ihnen welche Ihrer zu erlassenden Aufforderung wicht Trapp.
Friedberg den 5. März 1807. E n.
jährigen Amtsblatts) bis jetzt nachgekommen, es werden Erledigung erinnert.
Ter a p v.
Hessen. Darmstadt. Das Frankfurter Journal berichtet: Die in Folge eigenthümlicher Verhältnisse bisher unterbliebene Untersuchung über die unglückselige Kriegsführung im vorigen Jahre wird nun dennoch in Folge Verfügung des Kriegs- ministeriums stattfinden. Es wurde eine Com- mission ernannt, deren Vorsitzender der Comman— deur unserer Armeedivision, Prinz Ludwig, und die aus vier Commandeuren(mit Ausschluß des Obersten Becker) und zwei Offizteren aus dem Stabe gebildet ist. Derselben sind sämmtliche Acten, Berichte u. s. w. zur Verfügung gestellt und ist derselben die Ermächtigung ertheilt, jede ihr etwa erforderlich erscheinende Auskunft direct sich zu verschaffen. Dem Vernehmen nach fand sofort in dem Palais des Prinzen Ludwig und unter dessen Vorsitz die erste Sitzung statt.
Worms. Der landwirihschaftliche Verein für die Provinz Rheinhessen hat beschlossen, 11 junge rheinhessische Landwirthe, von denen Jeder mindesteus 20 Jahre alt sein muß, zur Ausstel⸗ lung nach Paris zu senden und denselben außer den Transportkosten je 100 Fres. zu überweisen. Für die geeignete Führung dieser kleinen Expe⸗ dition trägt der Verein Sorge, und sind die An- meldungen der Bewerber bei dem Präsidium des Vereins, Herrn Regierungsrath Pfannebecker da⸗ hier, bis längstens zum 15. d. M. einzureichen. Der landw. Verein für Rheinhessen, welcher in Paris mit einer Collectiv-Ausstellung von Weinen betheiligt ist, hat zum Special Vertreter dieser Ausstellung seinen Präsidenten ernannt. Derselbe ist für diese Vertretung von Gr. Staatsregierung legitimirt worden.
Preußen. Berlin. Der Kronprinz, den eine Deputation aus Neuhaldensleben um die Annahme eines Mandats bat, hat offen und un⸗ umpunden erklärt, er verzichte auf das Mandat und wünsche, daß Herr v. Forkenbeck gewählt werde. In parlamentarischen Kreisen hat dieser Bescheid des Kronprinzen großes Aussehen gemacht. 4. März. Reichstag. In der heutigen Sitzung des Reichstages wird das Resultat der Schristfahrerwahl verkündigt; es sind gewählt: Forckel, v. Unruhe⸗Bomst, v. Kleinsorgen, De⸗ Us, v. Schöning, v. Wurmb, Graf Baudissin und Fald. Zu Quästoren werden ernannt v. Auerswald und Aßmann. Hierauf überreicht Graf Bismarck die Vorlage des Bundes verfassungs⸗Ent⸗ wurses nebst den Verträgen und Protocollen, wo rauf derselbe beruht. Er verweist zur Motivirung duf vie letzte Thronredt und betont die Nothwen⸗
elt, den Entwurf bis zum 18. August nach den en so auszuführen, daß die Landtage darüber zu entscheiden haben. Das Vertrauen der Süddeutschen werde wachsen durch erreichte
Resultate der jetzigen Berathungen, daher sei Be⸗
schleunigung unerläßlich. Kein europäisches Land nage so wie Deutschlaud die Bedingungen für Einheit und Größe in sich, Mangel an Opfermutb habe bis jetzt das Gelingen gehindert. Jetzt hätten die Regierungen ein Beispiel der Opferwilligkeit gegeben, die Versammlung dürfte dahinter nicht zurückbleiben. Zeigen wir, daß wir eine sechs⸗ hundertjährige Geschichtserfahrung beherzigen. Das Mißlingen der Versuche, wie in Frankfurt und Erfurt, habe einen Zustaud der Unsicherheit her⸗ vorgerusen, welcher nach sechszehnjähriger Dauer schließlich zu einer Katastrophe führen mußte. Das deutsche Volk kann mit Recht verlangen, daß der Wiederkehr vorgebeugt werde. Thun wir Alles, dieser Anforderung zu entsprechen.(Lebhastes Bravo.) Präsident Simson beantragt Vertagung des Beschlusses über die geschäftliche Behandlung des Verfassungs⸗Entwurss bis dahin, daß die Vorlagen gedruckt, und das Haus tritt nach lan- ger Debatte diesem Antrage bei. Darauf folgt die Verhandlung über Geschäftsordnungs⸗ Anträge. Graf Schwerin beantragt den Eintritt in Schlußberathung, was das Haus auch beschließt. Prästdent Simson ernennt die Abgg. Kanngießer zum Referenten und Bethusy⸗ Hut zum Corre⸗ ferenten.
— Die zweite Abtheilung des Reichsraths beschloß mit allen gegen vier Stimmen, die Wahl des Abgeordneten Oheimb, Staatsminister in Lippe⸗ Detmold, bei dessen Wahl große Un⸗ regelmäßigkeiten vorgekommen waren, als nicht be⸗ anstandet zu erkären, aber die vorgekommenen Unregelmäßligkeiten der lippe'schen Regierung an⸗ zuzeigen.
— Die„Kreuzztg.“ theilt den Schlußsatz einer angeblichen Rede des Königs von Schweden mit, welche nicht unbedeutendes Aufsehen daher er- regt hat und genanntes Blatt heftig dagegen losziehen läßt. Jener Schlußsatz heißt:„Ich bin kein blinder Verehrer des Legitimitätsprineips, lebe aber der Meinung, daß, wenn ein Herrscher seine eigene Legitimität als von Gottes Gnade eingesetzt respec⸗ tirt wissen will, er dieselbe Achtung vor dem Be⸗ sitzrecht Anderer, die sich gleich ihm auf Legitimi⸗ tat constituirt, hegen muß. Oder er perhorrescirt das Gottesgnadenthum und legt die Gewalt in die Wagschale der Gerechtigkeit. In letzterem Falle ist der Fürst nur noch ein Herrscher von des Glückes Laune.“
— Die„Kreuzzeitung“ bestätigt heute die Mittheilung von dem bevorstehenden Rücktritte des Hrn. v. Patow als Civiladministrator der Stadt Frankfurt. Derselbe wird erfolgen, sobald die Bildung eines definitiven Bexwaltungsbezirks als Regierungsbezirk Wiesbaden beendet ist.
— Die heutigen Morgenzeitungen melden die Ankunft des Hrn. v. Roggenbach in Berlin.—
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Der bisherige Civiladministrator von Frankfurt a. M., Landrath v. Madai, kehrt als Pelizei⸗ director dahin zurück. f
Hannover. Die hesige Polizeidirection er⸗ läßt eine Warnung vor dem Ankauf von Leosen zu der vielfach angekündigten ohne stattliche Ge⸗ nehmigung ins Werk gesetzten und deßhalb ver⸗ bolenen Ausloosung des Schwefelbades Fiestel im Kreise Lübbecke mit dem Bemerken, daß hier bereits eine Criminaluntersuchung im Gange ist wegen des Verdachts, daß ein bedeutender Betrug mit dieser Lotterie in Verbindung steht.
Frankfurt. Preußen hat durch seine Be⸗ vollmächtigten bei der Bundesliquidationstommis⸗ sion seine Zustimmung zu den von besagter Com⸗ misston aufgestellten Gfarpfögen für die Regelung der Penstonsverhältnisse der etatsmäßigen Beam⸗ ten, Diener und Penstonisten des früheren deueschen Bundes angezeigt. Insdesondere erklärt sich die preußtsche Regierung bereit, die Penstonszahkungen an die zur Zeit noch im Dienste befindlichen Be⸗ amten und Diener des früheren deutschen Bundes und an die bereits vorhandenen Penstonisten unter den aufgestellfen Bedingungen für die Zeit vom 1. Aprit 1807 ab dergestalt zu übernehmen, daß die erste ordentliche Quartalrate am 1. Juli 1867 von Preußen geleistet werde.
— Bidlidther und Archtd des früheren deuk⸗ schen Bundes werden betanntlich der Frankfurter Stadtbibliothek zu pfleglicher Verwahrung über⸗ geben; vor dieser Uebergabe aber soll ein öffent⸗ licher Aufruf erlassen werden, in welchem Privat eigenthümer von Originalurkunden, welche sie an die frühere Bundes versammlung eingereicht haben und deren Rückgabe sie wünschen, eingeladen wer⸗ den, dieselben innerhalb einer bestimmten Frist zu bezeichnen Demzufolge bat der frühere Ar · chivar Leutheußer diese Aufforderung uit einer unerstrecklichen Frist von 6 Wochen vom 28. Febr. an nunmehr auch erlassen. Die Mehrzahl der Regierungen hat bereits dem ablehnenden Antrag der Liquidationscommission in Betreff der Forde⸗ rungen der Stadt Frankfurt ihre Zustimmung er⸗ theilt.
usingen. Der biesige Anzeiger schreibt: Wie wir mit Gewißbeit sagen können, tritt die Postverbindung zwischen Usingen und Naubeim mit dem 15. Marz ins Leben. Die Abfahrt ist 6 Uhr Morgens, damit der Anschluß mit dem Eisenbahnzug von Frankfurt nach Norden bewerl⸗ stelligt werde. Der Preis beträgt 40 kr. und dit Fahrzeit dauert eine Stunde. Wir machen bei dieser Gelegenbeit auf das sehr weise und klugt System der preuß. Postverwaltung aufmerksam, die Postverbindungen durch ganz Deutschland so⸗ lidarisch zu betrachten und allenthalben auch da, wo die sofortige Rentabilität noch nicht erwiesen


