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Oeffentliche Aufforderung. 292 Die Gläubiger der versforbenen Jobannes Gundermann Wittwe von Glauberg werden auf. gefordert ihre Forderungen Innerbald 4 Wochen dahler arzumelden, widrigenfalls sie bet Regultrung des Nach; lasses nicht berücksichtigt werden. 4

Altenstadt den 2. Februar 1867. Großderzogliches Landgericht Altenstadt NV. 9. L. Ma y Landgerichis⸗Assessor.

Güter-Versteigerung. 286 Montag den 18. Februar d. J., Vormittags 10

Ubr, sollen in biesigem Ratbhbause auf freiwilligen Antrag der Adam Wendels Ebeleute zu Butzbach die

denselben in biesiger Gemarkung zuflebenden Güter stücke, als: Flur. Nr. Klftr. Gemarkung Friedberg. 19 Acker Großgalgenfeld, 8. 110,5. 407. Groß warthfeld, 11. 85. 704. Lachenfeld, 11. 112. 401. daselbst, 7. 156,3. 305. Kleinwartbfeld, 12. 18,7. 331. Kleingalgenfeld, 13. 2290 32 Großgalgenfeld am Dachspfad. Gemarkung Fauerbach d. F. 2. 153,5. 333. Acker in der Elach, E mae obig dem Dorhbeimerpfad, 296. 214. 7 0 8. 2096* 15 im dolz,

öffentlich meistbleteud auf 6jährige Martiniztele versteigert werden. l Friedberg den 7. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar, dienstältester Gerichtsmann.

Hofraithe⸗ und Güterversteigerung. 287 Freitag den 8. Februar d. J., Vormittags 11 Uhr, ssolen in hiesigem Ralhbause auf wiederholt freiwilligen Antrag der Kinder und Erben der verstorbenen Friedrich Karl Bergs Eheleute dahter die denselben zuftehenden Immobilien:

Ilur. Nr. Klftr. 1. 18. 33. Hofraithe in der Stadt, 1. 19. 15,7. Gra dögarten daselbst, 6. 37. 81. desgleichen vor dem Mainzerthor. Pag. Nr. Ruthben. 423, 18. 54 Acker vorm neuen Schlag, Baum⸗ stück, stößt auf die Fauerbacher Chaussee, 697. 9. 35% Grasgarten am Blegel, erbabtheilungshalber nochmals öffentlich meistbietend

wersteigert und dei annehmbaren Geboten nunmehr die Genehmigung erthellt werden. Friedberg den 4. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar, dienstältester Gerichts mann.

Hofraithe- und Güterversteigerung. 288 Freitag den 8. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Raibbause auf wiederbolt frei willigen Antrag die zum Nachlasse der verstorbenen Nicolaus Windecker's Fheleute dahier gehörende Hof. raithe und Grabgärten nochmals öffentlich meistbletend werfleigert und bei annebmbaren Geboten nunmehr die Genehmigung ertheilt werden.

Friedberg den 4. Februar 1867.

Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foue ar, 5 dienstältester Gerichtsmann.

Mobiliar⸗Versteigerung.

282 Montag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf Antrag dee Pbilipp Riegel dahier nachfolgende Gegenstände einer öffentlichen und meistbietenden Ver ssteigerang durch den Unterzeichneten ausgesetzt werden.

4 Fuder Watzenstroh,

4 Gerstenstrob,

1 Korastroh,

12 Centner Heu,

30 Körbe Spreu,

ein leichter Wagen,

ein Pflug,

elne Egge,

eine Fruchtiegmühle,

ein Flachsbrechstuhl,

zwel Flachsreffen,

zwel Haferreffen,

verschledene Ketten,

elne gute Bettstelle,

ein küpferner Waschkessel und noch sonstige Hausgeräthschaften.

Auch verkanft derselbe wegen Aufgabe der Oeconomie sseine von Elchenholz erbaute Scheune 30 lang und 25 breit auf den Abbruch

Melbach am 4. Februar 1867.

Großberzogliche Bürgermeisteret Melbach

Versteiger Versteigerung. 281 Freitag den 8. Februar, Vormittags um 10 Uhr, soll in der Behausung des Pachter Jacob Rau in Obermörlen Nachstebendes öffentlich meistbietend ver fleigert werden:

4 bis 5 Fuder Weizenstroh,

23 8 Kornstrob, 4 5 Erbsenstroh, 5 20 Ctr. Grummet.

Ein großer Wagen mit Zubehör.

Ober⸗Mörlen den 4. Febrrar 1867. Großberzogliche Bürger melsterei Ober-Mörlen Jöckel

Holz- Versteigerung. 295 Im Gemeindewald Ober Rosbach, Distritt Unter- berg, kommt den 13. d. M. folgendes Holz zur öffent⸗ lichen Verstetgerung:

112 Stecken Buchen Scheitholz, 1 Eichen⸗ 5 1569 5 Buchen Stockholz, 5000 Wellen- 1 Reiserholz,

2 Wagen 3 Läste Schlagabraumboiz 6 Buchen⸗Stämme, von 14 bis 16 Zoll Durch- messer und 15 bis 25 Fuß Länge. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Ühe Brücke hinter dem Salzderg. Oder⸗ Rosbach den 5. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermetsterei Ober-Ros bach ee

an der

Holz ⸗Versteigerung. Montag den 11. Februar, Vormittags 9 Ubr, im Burg ⸗Gräfenroder Gemeindewald, Distrikt

294 sollen Seis, 52 Stecken Buchen- und Eichen⸗Scheitholz, 104 1 3 1 Prügelholz, 177 8 5 5 Stockholz, 14000 Stück Buchen- und Eichen⸗Wellen, sowie 1900 Cubiksuß Eichen Bau- und Werkholz meistbietend versteigert werden. Gräfenrod den 5. Februat 1867. Großberzogliche Bürger meisterei Burg-Gräfenrod Moschero sch.

25 Alls ein sehr wichtiges Haus⸗ mittel bewahrt sich das von dem Erfinder des in allen Orten rühmlichst Daubitz(R. F. Daubitz loltenstr. 19) bereitete

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von J. A. Windecker in Friedberg.

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Die Schwerhörigheit gehört zu denjenigen

Leiden, gegen welche es bisher fast gar keine Hilfe gab, denn die öffent lich aus gebotenen Mittel laujen fast alle auf Täuschungen hinaus. Es ist daher erfreulich, daß endlich Hufe gefunden ist. Das Nähere darüber uthält ein ScheiftchenDr. R. Larey's sichere und billige Heilung der Schwerhörigkeit, (Preis 21 kr.) welches allen Gehörkranken den leichtesten uns sichersten Weg zur Heilung zeigt, Vorräthig ist dieses sehr empsehlenswerthe Schrisichen in allen Buchhandlungen, in Friedberg bei

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ö Ober⸗ Rosbach.

Vieh- und Mobiliar-Versteigerung. 208 Montag den 71. Februar, Morgens 9 uhr, läßt der Unterze chnete erbverthellungshalber in seiner Be hausung in der Hintergasse öffeytlich meistbtetend ver⸗ seigern:

1 trächtige Kuh, 1 Rind, 11 Hühner und 1 Hahn; sodann Wagen mit Zubehör, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Strobbank, 1 Waschbütte, mehrere Fuder ver⸗

schledenen Strohs, eine Quantität Dickwurz und

Kohlraben, sowie eine Partie Mist und sonstige

Oekonomle-Gerätbschaften, wozu Kaufliebhaber hierdurch eingeladen werden.

Philipp Grill II. 7TFCbCCCCbC0CC ·⅛˙.

Nur 43 Kreuzer kostet ein Loos, 3 Loose kosten 2 fl., 10 Loose 6 fl 21 Loose 12 fl., zu der schon am

15. Februar 1867

stattfindenden großen Ziehung, der von der Re⸗ gierung gegründeten und garankrien Staats-Gewinn⸗Verloosung, welche nachslehende Treffer enthält, als: 60, 000, 50,000, 45,000, 40000, 35000, 320000, 30,000, 25,000, 20,000, 18000, 16,090, 15,000, 10,000, 6,000, 5,000, 4,000, 3,000, 2,000, 1,000, u. s. w. und 17 Fres. eines jeden gezogenen Looses.

Es ist mithin Jedermann die Gelegenheit ge⸗ boten, mit einer kleinen Einlage einen der oben stehenden Treffer zu machen.

Durch Unterzeichneten sind Loose mit Sexrie⸗ und Gewinnnummer für obige Ziehung gegen Einsendung des Betrags, Postnachnahme oder Post⸗ einzahlung zu beziehen. Ein Loos für alle Ztie⸗ bungen gültig, kostet nur 4 Thlr.

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