mit beschäftigt haben, den abzunehmen, beschäftigen wir uns auch damit,
gegen 16 Stimmen von der zweiten Kammer angenommen. Als Hauptgrund für die Annahme wurde von den meisten Rednern geltend gemacht, daß die Nichtannahme eine isolirte, für die Dauer unmögliche Stellung Süddeutschlands zur Folge haben müsse. a Baden. Karlsruhe. Der Kaiser von Oesterreich wird Samstag den 2. Nov. dahier erwartet. Im Großh. Schlosse sind bereits Ver⸗ anstaltungen zu seiner Auf nahe getroffen. Oesterreich. Wien. Bel der im Ab⸗ geordnetenhaus stattgehabten ng des Schulgesetzes ging es sehr lebhaft zu, wofür nachfolgende Stellen aus den bei dieser Debatte gehaltenen Reden sprechen. Abg. Dr. Klun sagte: „Man hat die Schule eine Tochter der Kirche genannt. Ich muß dem widersprechen. Aber selbst zugegeben, die Volksschule sei eine Tochter der Kirche: diese Tochter ist nun großjährig ge⸗ geworden, es ist Zeit, daß sie selbstständig wirth⸗ schafte im eigenen Hause.(Lebhafte Zustimmung von allen Seiten.) Man sagt weiter, die Geist⸗ lichkeit sei vermöge ihrer höheren Bildung gerade zunächst berufen, für die Volksschule zu sorgen. Ist der Lehrerstand wirklich so wenig gebildet, so bilde man ihn.(Große Zustimmung.) Man gründe Pädagogien, Seminarien, so viele man will, und lege der Errichtung derselben keine Hindernisse in den Weg.(Bravo! Gerade auf dem Gebiete der Lehrerbildung ist in Deutschland und in der Schweiz enorm viel geschehen, während wir bei uns diese traurigen Pädagogien an den Normalschulen haben, wo das sogenannte Methoden- buch auswendig„geochst“ wird, um es dann buch⸗ stäblich bei den Visikationen wieder herunterzuleiern. (Große Heiterkeit.) Auf dem Boden einer lang— jährigen Lehrerpraxis stehend, begrüßze ich ver⸗ liegenden Gesetzentwurf mit der vollsten Genug— thuung. Ich erblicke in ihm das Mittel, einen gebildeten Arbeiterstand zu schaffen, und dieser ist die Zukunft für die volkswirthschaftlichen Verhält- nisse in Oesterreich.“ Abg. Schindler sagte am Schlusse einer scharfen, einschneidenden Rede: „Ich glaube, nachdem wir uns vor Kurzem da⸗ Sträflingen die Ketten
daß aber,
Rom finden würde.
Besatzung drei
sagt: Der Kampf
Rom loszugehen.
gekommen sei.
geschlagen worden seien. übrigens durch andere
schritten haben.
der Loyalität und entgegengesetzt wäre.
dem Unterricht die Ketten abzunehmen(lebhafte Zuftimmung und Bravorufe), Ketten, welche ge— klirrt haben an unseren Händen, die wir nach- geschleppt haben auf den unglücklichen und be⸗ weinenswerthen Schlachtfeldern, welche wir nach⸗ geschleppt haben durch die ganze unselige Periode der Sistirung, welche wir klirren hörten, als wir das letzte theure Anlehen in Paris nehmen mußten, welche immerfort hinter uns her klirren und klirren, bis sie nicht das Ministerium mit einem festen, starken Hammerstreiche abschlägt. So spreche und stimme ich für den Ausschuß.“(Lebhafter allgemeiner Beifall.)
Königin von Holland,
Napoleon anwesend.
Elisabeth,
Frankreich. Paris. Rom vom 27. Nachmittags meldet, baldi noch nicht vor den Thoren Roms stehe, nachdem er Monte Rotondo genommen, er kein Hinderniß mehr auf dem Monte Rotondo wurde am Abend des 26.(Samstag) von nommen, nachdem die aus 327 Mann bestandene Stürme der 6000 Mann starken Freischaaren abgeschlagen hatte.— Die„Patrie“ um Monte Rotondo habe die Streitkräfte Garibaldi's so geschwächt, nicht daran denken konnte, am andern Tage auf
— Privatberichte melden: Die französischen Truppen hätten sich am Morgen des 29. in Civita⸗ Vecchia ausgeschifft. wähnt nach einer Depesche aus Florenz des Ge⸗ rüchts, daß Garibaldi vor den Thoren Roms an- Dasselbe Blatt meldet, 2000 Mann französischer Truppen seien schon ausgeschifft und es habe bereits ein Rencontre zwischen ihnen und den Garibaldianern stattgefunden, welche zurück— Diese Nachrichten werden Journale nicht bestätigt. Weiter meldet die„Presse“: Eine Depesche aus „Florenz vom 29. Okt. best schen Truppen heute die römische Grenze über⸗
ätigt, daß die italieni⸗
— In einer vom„Moniteur“ veröffentlichten Note heißt es, daß jede Verbindung mit den italienischen Freischaaren oder ihnen gewährte Aufmunterung, derselben durch Subseriptionen oder andere Mittel, eine Handlung sein würde, welche ebenso sehr den Bestimmungen des Strafgesetzes, wie den Gefühlen Hingebung für das Vaterland Die Regierung rechnet auf den Patriotismus aller Organe der Presse, Meinung sie angehören mögen, nicht nöthig haben werde, die setzes zur Anwendung zu bringen.
— Die französische Flotte ist am 28. Abends vor Civita-Vecchia angekommen. zu dieser Zeit hatte in Rom Ruhe waren Maßregeln getroffen, einen der Freischaaren zurückzuweisen. fand sich noch einige Meilen von Rom entfernt.
— Bei dem am 28. gegebenen Banket waren die beiden Kaiser, die Kaiserin, die Erzherzoge von Oesterreich, die
Bayern, sowie der Prinz und die Der Kaiser brachte folgen- den Toast aus:„Ich trinke auf die Gesundheit des Kaisers von Oesterreich und der Kaiserin deren Abwesenheit wir lebhaft bedauern, und ich bitte Ew. Majestät, Ausdruck unserer tiefgefühlten Sympathien für
Eine Depesche aus daß Gari⸗
Ihre Person, Ihre Familie und Ihr Land an⸗ zunehmen.“(Lebhafte Acelamationen. Die Musik wiederholte die österreichische Nationalhymne.) Der Kaiser von Oesterreich antwortete:„Der Toast, welchen Ew. Majestät mir gebracht, hat mein Herz bewegt. Als ich vor wenigen Tagen in Nanch die Gräber meiner Vorfahren besuchte, konnte ich mich nicht enthalten, einem Wunsche Ausdruck zu geben. Könnten wir— sagte ich bei mir selbst— in diese dem Schutze der groß— müthigen Nation anvertraute Grabstätte allen Zwiespalt versenken, welcher die beiden Länder ge- trennt, die berufen sind, auf dem Wege des Fort— schritts und der Civilisation zusammen (Allgemeine Beifallsbezeugungen.) K durch unsere Einigung ein neues Pfan Frieden bieten, ohne welchen die Nationen nicht prosperiren können.(Bravo! Es lebe der Kaiser.) Ich danke der Stadt Paris für den mir von ihr gewordenen Empfang, denn in unseren Tagen haben die freundschaftlichen Beziehungen und das gute Einvernehmen zwischen Monarchen einen doppelten Werth, wenn sie sich stützen auf die Sympathien und Gefühle der Völker. Ich trinke auf das Wohl des Kaisers, der Kaiserin, des kaiserlichen Prinzen, Frankreichs und der Stadt Paris.“(Doppelte Salven von Beifallsbe⸗ zeugungen.)
— In einem von dem Minister des Aeußern an die diplomatischen Agenten Frankreichs erlassenen Circular, durch welches dieselben von den Anschau⸗ ungen der französischen Regierung in der italieni⸗ schen Angelegenheit unterrichtet werden sollen, heißt es: Inzwischen fühlen wir uns doch ver⸗ anlaßt, zu sagen, daß wir in keiner Weise eine Occupation erneuern wollen, deren ernsten Charakter wir besser als Jedermann bemessen. Sowie das päpstliche Gebiet befreit und die Sicherheit her⸗ gestellt sein wird, werden wir unsere Aufgabe vollbracht haben und uns zurückziehen. Wir müssen aber von jetzt an schon die Aufmerksamkeit der Mächte auf die gegenseitige Stellung Italiens und des heiligen Stuhles lenken. Da sie eben so sehr, wie wir, daran betheiligt sind, in Europa die Principien der Ordnung und der Stabilität zur vorherrschenden Geltung zu bringen, so zweifeln wir nicht daran, daß sie mit dem aufrichtigen Wunsche nach einer Lösung sich mit den Fragen befassen werden, an welche sich für so viele ihrer Unterthanen moralische und religiöse Interessen der höchsten Art knüpfen.
Marsch nach Garibaldi ge⸗
daß er
— Die„Presse“ er⸗
deren Chefs, jede jede Unterstützung
welcher und hofft, daß sie Strenge des Ge—
Bis geherrscht und Angriff seitens Garibaldi be—
d. von der Stadt Paris
König Ludwig JI. von Prinzession
diesen Toast als den 200,000, Fremden bisher geboten wurde. Der Tag wi ergleichlich schön. Die Zuschauer
Die allgemeine Bildung in Frankreich und Preußen. (Mitgetheilt nach der Norddeutschen Schulzeitung von J. Wahl.)
Es ist ziemlich schwer, ein sicheres Urtheil über die höhere oder geringere Bildung eines Volkes zu fällen. Die statistischen Aufnahmen sind in dieser Beziehung mehr oder weniger ungenügend. Nur wo die all⸗ gemeine Wehrpflicht eingeführt ist, oder wo Civilstandsregister für Verhei⸗ rathungen bestehen, kann mit ziemlicher Sicherheit bezirksweise festgestellt werden, wo das Lesen und Schreiben heimisch ist und wo nicht. So hat man denn in neuster Zeit auf Grund solcher Ermittelungen Länder- karten darge die nicht etwa darauf berechnet sind, die physische oder politische Geographie zu veranschaulichen, sondern die nachweisen sollen, wo das A⸗B.C Wurzel gefaßt und wo die Finsterniß dem Lichte weichen muß. Passender Weise bezeichnen darum auch unsere Kartographen die⸗ jenigen Länderstrecken, in denen die weitaus große Mehrheit der Einwohner des Lesens und Schreibens kundig ist, mit heller, klarer Farbe, die sich aber für diejenigen Gegenden immer mehr verdunkelt, wo sich die Zahl der des Lesens und Schreibens Kundigen verringert.
Eine solche Karte von Frankreich, die auf besondere Veranlassung des französischen Ministeriums des öffentlichen Unterrichts von Frankreich aufgenommen ist, zerfällt nach dem Stande der Volksbildung im Jahre 1865 in 5 Abtheilungen. Die erste, günstigste Abtheilung umfaßt 7 Depar⸗ tements, in welchen alle junge Leute, mit Ausnahme von 2 bis 5 von Hundert, des Lesens und Schreibens kundig waren; vom 8. bis 18. Depar⸗ tement erstreckt sich die Ausnahme von 5 bis 103 vom 19. bis 40. von
10 bis 25; vom 41. bis 63. von 25 bis 33 und vom 64. bis 89. von 33 bis 66. N Im Ganzen genommen ist also der Stand der Elementarbildung in Frankreich ein höchst ungünstiger. Nur 7 Departements leuchten uns in heller Farbe entgegen, dann wird es dunkler und immer dunkler, und nicht weniger als 26 Departements, in denen theiweise mehr als ein Drittel, ja theilweise mehr als die Hälfte der jugendlichen Einwohner des Lesens und Schreibens gänzlich unkundig sind, mußten ganz schwarz gezeichnet werden. Eine Nation, die sich, hochmüthig genug, für die ste hält, sollte auf ihrer Landkarte nicht so viele en lassen. Und trotz alledem sagt der Senatspräsident
civilisirteste, g. schwarze Flecke Herr Troplong neben anderm wunderlichen Zeug in seiner Rede bei der Preisvertheilung an die zu Eoreur versammelten Elementarlehrer in seiner Eigenschaft als Prästdent des dortigen Generalrathes:„Ohne Zweifel ist der Franzose von der Natur so reich begabt, daß er durch sein eigenes Genie, wenn es darauf ankommt, mehr als irgend ein Anderer Desjenigen entbehren kann, was Diejenigen, welche die Schule besuchen, in ihr sich erwerben. Wir sind im Kriege wie im Frieden ein großes Volk gewesen, sogar vor der jetzigen Ausbreitung des Unterrichts in den Massen. Der Franzose, Dank seiner angebornen Eigenschaften, seiner Geschicklichkeit, seiner Geistesgegenwart, der Lebendigkeit seines Verstandes, war, obgleich er nicht lesen konnte, darum nicht schlechterer Soldat, nicht schlechterer Landmann, nicht schlechterer Arbeiter, als Diejenigen, die anderswo ge— läufig die Bibel lesen. Selbst heute noch ist der französische Soldat, selost wenn er durchaus Nichts weiß, nichts destoweniger der am meisten
Furcht gebietende Zuave von der Welt, und er braucht nicht in der Schule
gallen talhol im ganzen N brauch, und mehr verheilt Priester gib. größen Ver terheirathet b — Vom meldet: Nacht meldet hatle, auf den Mau hat die Regie früher den de eine solche Et den Vefehl er die Gränzen päpstlichen G — Die! Datum: Hei Hönig an di römische Gr nach Ciuge Frosinone z meldet, hatt zu Canina e 2% Meilen — Das am W. Ou „Italiener! geantwortet Aber die f Land zu üb Das ist d wir Euch i Jugend ist und des K. Zeitung vo suamosschen anworten 0 um es zu d — dewesen zu keine Furt dapfere un Marschall könnte? 0 e Ur Ihr dhe angebött; gehen, dit


