O beſtverſtei gerung. [428] Montag den 31. August, Nachmittags um 4 Uhr, werden an Ort und Stelle in dem Stadtſchreibereigraben die Frühäpfel von ſechs Bäumen meiſtbietend verſteigert.
Der Anfang geſchieht am Fauerbacher Thor. Friedberg den 26. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.
O bſtverſteigerung. [1429] Die diesjährige Obſternte wird an nach⸗ ſtehenden Tagen und Stunden an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert, als:
1) Montag den 7. September, Morgens 9 Uhr, werden der Verſteigerung ausgeſetzt:
das Obſt von den Baumanlagen im Ring⸗
graben, in der ehemaligen Burggemarkung, an der Seewieſe, im kleinen und großen
Wildkautsgraben, vom Wartberg bis an die
Galgenbrücke und von da bis zur Gemar⸗
kungsgrenze von Oberwollſtadt.
Der Anfang dieſer Verſteigerung iſt am
inggraben.
We eng den 14. September, Morgens 9 Übr, kommt das Ooſt von nachſtehenden Obſtbaumanlagen zum Ausgebot:
Im ſtädtiſchen Bleichgarten in der Vorſtadt
zum Garten, am Seegraben, in der Ock⸗
ſtädter Gaſſe, im Schützenrain, Haingraben und im Stadtſchreibereigraben.
Der Anfang dieſer Verſteigerung iſt in dem flädtiſchen Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten.
Friedberg den 26. Auguſt 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg
Bender.
Main ⸗Weſer⸗ Bahn. 11430] Die Materiallieferung für das Maga⸗ zin in Gießen ist in der Darmſtädter Zeitung unter Nr. 232 Art. 2665 ausgeſchrieben und liegen die Bedingungen auf dem Bürcau des Großherzoglichen Materialverwalters dahier zur Einſicht offen.
Gießen den 26. Auguſt 1857. Großberzogliche Magazins⸗Commiſſion: Laubenheim er.
Bekanntmachung. [1431] Dienſtag den 1. September d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird auf bieſigem Rathhaus ein der Stadt Naubeim gehöriges Faſelſchwein öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Naubeim am 19. Auguſt 1857.
Der Stadtoorſtand
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Güter⸗Verpachtung. 11432 Montag den 7. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, läßt Frau Becker in Frankfurt mehrere in Fauerbacher Gemarkung liegende
Aecker und eine Wieſe durch das Ortsgericht
auf hieſigem Rathhauſe verpachten. Pag. Nr. d. Fl. Rth.
19/4 77% an der Wüſtung, an Graf von Solms⸗Rö⸗ delheim ſtoßend.
246/13 76% an der Weinſtraße ne⸗ ben F. Helfrich.
17/37.38 202 auf der Mittelhohl, ne⸗ ben Heinrich Ernſt.
16/35.36 195% daſelbſt neben H. Rüb⸗ ſamen.
16/33.34 329% am Hollerbuſch neben der Pfarrei Fauerbach.
431 203 unter dem Städterweg, neben K. Berg.
671/119 31% Wieſe am Mühlfeld.
Die Pachtbedingungen liegen bei mir zur Einficht. 2 a 5 Fauerbach II. im Auguſt 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Der Vorſteher eee e
Grummetgras⸗BVerſteigerung. 11433] Montag den 31. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, ſoll das Gemeinde⸗-Grummet⸗ gras dahier auf Ort und Stelle öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden.
Die Herren Bürgermeiſter der Nachbarorte werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden kannt machen zu laſſen.
Bönſtadt den 25. Auguſt 1857.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Vönſtadt Geibel.
* Jagdverpachtung. 11434] Donnerſtag den 3. September d. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll die Jagd in der Ge⸗ markung Maibach anderweit auf ſechs Jahre unter den zu Grunde gelegten Bedingungen an den Meiſtbietenden verpachtet werden. Maibach den 24. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Maibach Philippi. Praktiſcher Zahnkitt. [512] Das Beſte zum Ausfüllen bohler Zäbne in Etuis à 18 u. 30 kr. Desgleichen weißer
11193 Unterzeichneter empfiehlt ſich im Ver⸗ fertigen von Feuerwerk, ſowie von bengaliſchen Flammen und verſpricht beſte Bedienung und gute Waare.
Chr. G. Friedel, Feuerwerker, Frankfurt a. M., kleine Mainzergaſſe Nr. 1.
eue Häringe
1343] bei Wilhelm Fertſch. Für Mühlenbeſitzer.
11411] Pock⸗Kernholz iſt noch billig zu haben bei F. Wippermann in Frankfurt a. M.
Zu vermiethen [1407] iſt der obere Stock nebſt 2 Zimmern im unteren Stocke meines Hauſes, ſowie Haus⸗ garten, und kann bis zum 1. Oktober bezogen
werden. Wilbelm Valentin, Schreinermeiſter. Verkauf eines Putz⸗ und Mode⸗ Geſchäfts.
[13651 In einem frequenten Badeorte am Taunus wird ein Putz- und Modegeſchäft mit allen Waaren⸗Vorräthen beſonderer Verhältniſſe halber unter günſtigen Bedingungen abgegeben Da das Geſchäft, als das einzige daſelbſt ſtändig beſtehende, ſich einer ausgezeichneten Kundſchaft erfreut, ſo iſt Reflectanten hier Ge⸗ legenheit zur Aecquiſition eines ſebr rentablen Geſchäfts geboten. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Exped.
7140] In einer Badeſtadt nächſt Frankfurt an einer Eiſenbahnſtation ſteht eine, Herrſchafts⸗ wohnung von 12 Zimmern, mit einer beſonders ſchönen Ausſicht im Ganzen, auch getrennt, bis zum September zu vermiethen. Näberes bei der Expedition unter Chiffer H. W. B. h. in frankirten Briefen.
Geſuch. 11435 Ein braves Dienſtmädchen, welches mit
Kindern umgehen kann, wird geſucht bei Fr. Hanſtein, Glaſermeiſſer.
Meine Kelter
2 100905 in Friedberg.
à Etuis 36 kr. empfiehlt P. F. Schmittner[1436] ſteht zum. bereit
K re ut e x.
Ländern die Bevölkerung um ½ geſtiegen iſt— im Ver⸗ gleich mit derjenigen des vorigen Jahrhunderts— und daß ohnerachtet der dadurch herbeigeführten größeren Bedürfniſſe aller Bodenerzeugniſſe ſtets mehr über den Ueberfluß derſelben, als über Mangel geklagt wird, denn die Production des Bodens iſt im Vergleich mit früher ſo koloſal, daß nach genauer Kenntniß des Gegenſtands wir im Ganzen noch ſehr weit von dem Momente ent⸗ fernt ſind, wo der ſtets ſteigenden Production aus na⸗ türlichen Gründen Stillſtand geboten werden wird. Auf die wachſende Bevölkerung brauchen wir nicht ängſtlich zu blicken, ſie wird durch die Kraft des Bodens ihr Aus— kommen finden— und umgekehrt kann die Landwirthſchaft der angeregten allgemeinen Juduſtrie vertrauen, daß eben ſo wie ſie befriedigt, die Nachfrage nach Erzeugniſſen des Acker⸗ baues befriedigend herbeigeführt werde, denn es iſt nicht zu leugnen, daß auch der Aufwand der Landwirthſchaft ein anderer— ein vielleicht zehnfach ſtärkerer geworden iſt und folglich weit größere Belohnung ſtattfinden muß, mit andern Worten, daß die Bodenerzeugniſſe um den Preis, den ſie mitunter früher hatten— nicht mehr er⸗
zeugt werden können.
Der handwerksmäßige Ackerbaubetrieb iſt nach ſiche⸗ reu Beobachtungen nur noch in einzelnen Gegenden und bei wenigen Individuen anzutreffen. Allein bei allem Fort⸗ ſchreiten in dem Betriebe der Landwirthſchaft wird hier und dort eine Richtung wahrgenommen werden müſſen, die Bekümmerniß erregt und auf die aufmerkſam zu machen gewiſſermaßen die Wichtigkeit der Sache gebietet. Ich meine das rückſichtsloſe Streben nach Geldgewinn.
Bei allen Gewerben, folglich auch bei dem landwirth⸗ ſchaftlichen, iſt es erſter Grundſatz den höchſtmöglichſten Reinertrag nachhaltig zu erſtreben. Wenn auch in dieſem Grundſatz ein gewiſſer Egoismus wahrgenommen werden könnte, ſo iſt er doch richtig, was auch ein jeder bekennen wird, der über den inneren Zuſammenhang des gewerb⸗ lichen Wirkens nachgedacht hat. Es iſt beſtimmt wahr, daß kein Gewerbe dauernden Beſtand hat, wenn dieſes Streben nach Reinertrag fehlt und wenn nicht vorzugs⸗ weiſe dieſes Streben die einzelnen Verrichtungen leitet und ordnet. Eine Gutsverwaltung kann eine ſehr glän⸗ zende Außenſeite haben, die Gebäude, die Ackerwerkzeuge, das Vieh, die Brennerei— ſelbſt Aecker und Wieſen— alles dieſes kann ſich äußerlich ſehr wohl geordnet darſtellen,
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