382
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
(Butzbach.) Lieferungen an Brod, ge- läutertem Oel, Thran, Stearin⸗ lichtern, Gerſte zu Schroth, Waizen⸗ kleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten.
11871] Donnerſtag den 26. d. Mts., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die oben genannten Lieferungen für die Garniſon Butzbach auf das erſte Halbjahr 1858 auf dem Wege der Sou⸗ miſſion an den Wenigſtverlangenden in Accord gegeben werden.
Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Bedingungen jeden Tag auf dem Verwaltungsbüreau beſagter Garniſon eingeſeben werden können.
Butzbach den 18. November 1857.
In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter.
Oeffentliche Aufforderung.
L18521 Forderungen an den, unterm 3. März d. J. dahier verſtorbenen Johannes Bech⸗ ſtein I. ſind, wenn ſie bei Abſchluß des In⸗ ventars und Vertbeilung des Nachlaſſes berück⸗ ſichtigt werden ſollen, binnen
14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen.
Friedberg den 11. November 1857.
Großherzogliches Landgericht Friedberg. d
ene, Landgerichts-Aſſeſſor.
Hofraithe-Verſteigerung.
[1849] Montag den 30. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen Bürgers und Oekonomen Jakob Lochmann II. gehörende Hofraithe, in der Vorſtadt zum Garten, einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als:
Gemarkung Friedberg:
O.⸗N. Fl. Nr. d.[IKlftr. Grdſt. 1 890 62,7 Hofraithe in der Vor⸗
ſtadt zum Garten.
Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher B
Verſtei gerung. 11850] Donnerſtag den 26. November, Mor⸗ gens 9 Uhr, werden in der Behauſung der Wittwe des Johannes Bechſtein I. nach⸗ ſtehende Mobilien meiſtbietend verſteigert: als eine goldene Uhr mit goldener Kette und fil⸗ berne Löffel und Leuchter, Kupfer, Meſſing, Zinn, Kleidungsſtücke, Bettung, Holzmöbel, Spiegel, eine Wanduhr, Weißzeug und ſonfige Mobilien. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Der Vorſteher en
Bekanntmachung. 11886] Freitag den 27. November l. J., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald der Gemeinde Gambach nachſtehendes Holz öffent⸗ lich verſteigert werden, als:
180 Stecken Buchen⸗Scheit⸗ u. Prügelholz, 27 N Eichen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 53„ Buchen⸗ und Eichen⸗Stockholz, 5500 Stück Buchen⸗ und Eichen⸗Reisholz⸗ Wellen. Die Zuſammenkunft Ste inkaute. Gambach den 20. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Gambach Re pipi.
Fa ſelochs⸗Verſtei gerung. 1887] Donnerſtag den 26. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhauſe ein der Gemeinde gehöriger Faſelochs meiſt— bietend verſteigert werden. Schwalheim den 21. November 1857. Reimer, Bürgermeiſter.
iſt im Wald bei der
Bekanntmachung. [1888] Montag den 30. November, Vormit⸗ tags 9 Uhr, kommt auf dem hieſigen Rathhauſe die erſte Abtheilung der 18571 Domanialfrüchte, beſtehend in
94 Malter Korn,
60 Malter Gerſte,
48 Malter Hafer, zur öffentlichen Verſteigerung, wozu man Lieb⸗ haber einladet.
Reichelsheim den 19. November 1857. Herz. Naſſ. Receptur v. Preuſchen.
Bekanntmachung. [889] Montag den 30. November l. J. ſollen dahier eine bedeutende Anzahl Bettteppiche öf— fentlich gegen Baarzahlung verſteigert werden.
Marienſchloß den 18. November 1857.
Aeroeinc en ezüchibaus Kas
e i m.
Patent⸗Zahnſtocher durch Maſchine gefertigt per Tauſend 30, per Hundert 4 kr. em⸗ pfieblt P. F. Schmittner in Friedberg. 16691
Unentgeltlicher
Rath und Beiſtand für Bruchleidende. [1753] Um dem ſchmählichen Treiben einer Anzahl Pfuſcher und Quackſalber ein Ende zu machen, werde ich von jetzt an jedem Bruch⸗ leidenden meine Erfahrung mittheilen, wo— durch Jeder geheilt werden kann. Ich werde dafür nichts verlangen, als daß man die Briefe an mich frankire, denn das Bewußtſein, Viele glücklich gemacht zu haben, iſt auch eines Opfers von meiner Seite werth. Dr. med. Krüſy, auf dem Platz in Gais, Kant. Appenzell, in der Schweiz.
Marinirte Häringe
1859] find im Laufe des Winters fortwährend zu haben bei J. A. Windecker.
11882 21 junge Schaafe mit Lämmern hat zu verkaufen Rockenberg den 18. November 1857. Joh. Georg Landvogt III.
Pferd verkauf.
[1885] Freitag den 27. l. Monats, Vormit⸗ tags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete ein gutes, zum ein- und zweiſpännigen Fuhrwerk brauch- bares Pferd gegen baare Zahlung oder Bürg⸗ ſchaft verſteigern. Lich den 19. November 1857. Henzel, Poſthalter.
Die Panama⸗-Hüte.
Unter der Zahl dieſer letzteren befindet ſich auch ein
führt.
Gras, welches den Namen Bombonaxa, d. h. Hutſtroh, Seinem Ausſehen nach unſeren Sumpfbinſen glei—
—
Hinter der Hauptkette der Andes erſtreckt ſich gegen die Ufer des Ucayale und des Maranon(Amazonenſtrom) eine ungeheuere, nach Oſten geneigte Ebene, welche von mehren vereinzelten Bergketten durchzogen wird, die man in der Republik Ecuador und in Peru die Montan a- Real(Königsgebirge) nennt. Unter einem regneriſchen, von Blitzen häufig zerriſſenen Himmel entzückt das ewig friſche Grün jungfräulicher Urwälder des Wanderers Au— gen, während Ueberſchwemmungen, Sümpfe, ungeheuere Schlangen und zahlloſe Inſecten oft ſeine Schritte hem— men. Und dieſen Landſtrich, wo die Verbindung des Men— ſchen mit dem Menſchen nur ſchwierig zu bewirken iſt, nennt man Nieder-Peru.
In der ganzen Ueppigkeit einer tropiſchen Vegetation wachſen dort die ſchönſten und rieſenhafteſten Gewächſe, die prachtvollſten und duftendſten Blumen, die nutzbringend— ſten Sträucher, die Lieblingskinder Floras, von denen ſo viele noch gänzlich unbekannt ſind in Europa, obwohl ſie einen beſondern Werth haben.
chend und von zartgrüner Farbe, wird es 2—3 Fuß hoch, während die Starke des Halmes kaum zwei Linien beträgt.
Dieſe Pflanze, welche in Nieder-Peru und den Ebe— nen von Ecuador, namentlich in Mauta, Monte Chriſto und anderen Provinzen dieſer Republik ſehr gemein iſt, wächſt auch in den Thälern weſtlich von Panama und in Nähe der Stadt Veragua.
Die Tſchipatſchipas, gewöhnlich Panama-Hüte ge— nannt, haben dieſen letztern Namen erhalten, weil die er— ſten dieſer exotiſchen Hauptbedeckungen, die nach den Ver— einigten Staaten und nach Europa kamen, von Kaufleu— ten in Panama bezogen waren. In der That aber wer—
den die mit dem Bombonaxa geflochtenen Hüte aus allen
Häfen des ſüdlichen Amerikas, von Lima an bis San Salvador in Nicaragua ausgeführt. Gewiſſe Stämme der Indianer beſchäftigen ſich ausſchließlich mit der Ver⸗ fertigung dieſer Hüte, welche äußerſt zeitraubend iſt, da— her auch ihr Preis kein geringer. Uebrigens iſt die Qua⸗ lität eine ſehr verſchiedene, und während geringere Sorten
Trank füt Gedämpftes
Sauerer phos! Saue Pieſt
Foncentrirter Con Hopf
Concentrirter Peru⸗Guano, „
* Eiſenlauge zu
Comptoir 1300]
Bienenht C4890] zu Lebt
.
11891] Eine f die mehrere J einem größeren conditionirt, n hieſiger Gegen darüber auf fre miſſions⸗ und
zwei oder di mehre Mone
Wie e Moyobamba Norden voy Verfertigun Bewohner! Frauen, G man ſieht f vor den 7 Es geſchieh Mibeiter zu
man in den
Die günſtig
ſonder wa mit Fruchti bei heißer, und dieſe in Geſtalt Die
ſaßz der B weiß werde


