Ausgabe 
20.11.1857
 
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Oeffentliche Aufforderung.

[1811] Zu dem Nachlaſſe des Nicolaus 9 Ewald J. zu Ockſtadt gehört u. A. eine 9 0 Hofraithe 242/64 I. 703, die laut Looszettel vom 31. Dezember 1807 demſelben und ſeiner Schweſter Barbara Ewald, ſpäteren Ehe⸗ frau des Martin Thaler käuflich von der Lud⸗ wig Ewalds Wittwe angeſchlagen worden war, im Jahr 1814 aber in das alleinige Eigenthum des jetzigen Erblaſſers übergegangen ſein ſoll. Da dies jedoch urkundlich nicht nachgewieſen werden kann, werden Barbara Ewald oder deren Leibes-Erben, deren Aufenthaltsort nicht ermittelt werden kann, hierdurch aufgefordert, etwaige Anſprüche an jene Hofraithe ſogewiß binnen 6 Wochen dabier geltend zu machen, als ſonſt das alleinige Eigentbumsrecht des N. Ewald I. unterſtellt, die beabſichtigte Uebertragung auf den Sohn Martin beſtätigt und der betr. Eintrag in das gerichtliche Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Binnen gleicher Friſt find auch von Seiten Dritter, etwaige Eigenthumsrechte an 1IV/ꝗ4O2, VII)425, Vis in Ockſtädter Gemar⸗ kung, von denen erſteres Stück noch im Grund⸗ buche auf den Namen des nach Amerika aus- gewanderten Nicolaus Ewald II. ſteht und an Fl. III, IV, Nr. 3, 4, Klafter 867 und 1445,7(Eichenniederwald der Straßheimer Hübner), in der Gemarkung Straßheim, welche ſämmtlich, gleichfalls zum Nachlaſſe des Nicolaus Ewald J. gehören, geltend zu

machen, widrigenfalls der deabſichtigten Ver⸗

theilung derſelben, unter Eintrag des Erwerb⸗

titels der Erben in das Mutationsverzeichniß,

von Gerichtswegen die Beſtätigung ertheilt wird.

Friedberg den 1. November 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. In Verhinderung des Landrichters: v. Preuſchen, v. Lepel, Landgericht⸗Aſſeſſor. Landgerichts⸗Aſſeſſor.

Bekanntmachung. [1866] Samſtag den 5. Dezember, Morgens um 10 Uhr, wird in bieſigem Rathhauſe, das den milden Stiftungen dahier gehörende, in der Gemarkung Dornaſſenheim liegende, 27 Mor- gen, 3 Viertel, 13% Schuh haltende Gut, auf den Zeitraum von 12 Jahren meiſtbietend ver⸗ pachtet.

Friedberg den 18. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender.

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Mo biliar⸗Verſteigerung. [1867] Dienſtag den 1. Dezember und die fol⸗ genden Tage, von Morgens 9 Uhr und Nach⸗ mittags von 2 Udr an, laſſen die Friedrich Hilbrecht'ſchen Erben in hieſigem Rathhauſe eine bedeutende Parthie Mobilien, beſtehend: in Kupfer, Meſſing, Zinn, Eiſen, Holzwerk, Commoden, Bettſtellen, Tiſchen, Bettwerk, Weiß. zeug, Kleidungsſtücken, einer Parthie verſchie⸗ dener Fäſſer, worunter ſich ſieben Stückfäſſer befinden, einer Decimalwage und ſonſtige Gegen⸗ ſtände meiſtbietend verſteigern.

Nach Beendigung dieſer Verſteigerung kommt eine Scheuer zum meiſtbietenden Ausgebot. Friedberg den 18. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Ortsgerichts Friedberg. Der Vorſteher Bee nid e r.

Verſteigerung. [1868] Montag den 30. November, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende, den Alexander Schmidt'ſchen Erben ge⸗ hörende Hofraithe, einer freiwilligen, meiſtbie⸗ tenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: O.⸗Nr. Fl. Nr. des[IKlftr.

Grdſicks. 1 3 89 17 Hofraithe in der Vor⸗ ſtadt zum Garten. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Der Vorſteher Ben dee k.

Hofraithe⸗

Verſteigerung an den Wenigſtnehmenden verac⸗

cordirt werden. Friedberg den 18. November 1857. In Auftrag der Lazarethinſpeetion: Hoffmann, Lieutenant.

(Butzbach.) Lieferungen an Brod, ge⸗ läutertem Oel, Thran, Stearin⸗ lichtern, Gerſte zu Schroth, Waizen⸗ kleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten.

1871] Donnerſtag den 26. d. Mts., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die oben genannten Lieferungen für die Garniſon Butzbach auf das erſte Halbjahr 1858 auf dem Wege der Sou⸗ miſſion an den Wenigſtverlangenden in Accord gegeben werden.

Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Bedingungen jeden Tag auf dem Verwaltungsbüreau beſagter Garniſon eingeſehen werden können.

Butzbach den 18. November 1857.

In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter.

Zu ver kaufen.

11862] Ein fetter geſchnittener Faſelochs iſt zu verkaufen bei Rödgen.

Conrad Jehner.

Zu der mie bh esn.

[1810] Eine Wohnung ebener Erde, welche gleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen. Friedberg. C. Walther,

Schreinermeiſter.

Bekanntmachung. 11869] Donnerſtag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen die Lieferungen des gemiſchten Brodes, des Ochſenfleiſches, des geläuterten Brennöls und der Talglichter für das hieſige Lazareth während des 1. Semeſter 1858 auf dem Lazareth-Bureau, unter den daſelbſt zur Einſicht offen liegenden Bedingungen auf dem Soumiſſionswege vergeben werden. Friedberg den 18. November 1857. In Auftrag der Lazaͤrethinſpection: Hoffmann, Lieutenant.

Straßenreinigung.

11870] Samſtag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem Bureau des hiefigen Militär- Lazareths die Reinigung der Straßen vor den Laza⸗ reth⸗Gebäuden im Jahr 1858 mittelſt öffentlicher

[1830] Ein geſpieltes, aber guterhaltenes Forte⸗ piano, von angenehmem gleichmäßigem Ton, ſteht um den Nettopreis von 100 fl. zu ver⸗ kaufen Wallſtraße Nr. 3 in Sachſenhauſen bei Frankfurt a. M.

Häringe und Sardellen

[1831] bei Friedberg.

P. F. Schmittner. Leere Fäſſer,

[1832] welche ſich zu Pfuhl⸗ und Regenfäſſern eignen, ſind billig zu haben bei 5 Louis Winheim.

ben und Vertrauen den Fang beginnen, fortgeſetzt wird. noch die Milch

heimkehrenden Buyſen das Mittelgut, und

Dieſe beiden Sorten werden und dann verpackt und verſandt.

Die Engländer, Einſalzens ſeit mehreren Jahren

lands. ten Boote, vorgehen, wie die Holländer,

können daher nicht

auswerfen zu können, doch erſt am 24. Juni mit vollem Glau⸗ der bis zum 16. Juli Die Häringe, in denen weder ſchon entwickelt iſt, gelten für beſonders werthvoll und heißen Jungfern-Häringe, zuerſt und mit möglichſter Eile überſandt werden. bringen dann die Vollhäringe die Scholhäringe, welche ſchon gelaicht haben als die niederſte Sorte nach Hauſe. in Holland friſch geſalzen

obſchon ſie es den Holländern noch nicht gleich doch ſchon den Häring viel billiger; dadurch iſt ihr Abſatz bereits ſo groß geworden, daß er das Doppelte des Holländiſchen betr der engliſchen Häringsfiſcherei iſt nati ſchen Küſte, gegenwärtig Wick an der Die ſchottiſchen Fiſcher haben übrigens keine bedeck⸗ ſo weit in die offene See 0 und bei der leichteren Bau⸗

ägt. ürlich an der ſchotti⸗ Nordoſtſpitze Schott

art ihrer Barken auch nicht ſo große

der Rogen

die Engländer Matjes, die ihre Ausbeute

Die

9000 Boote.

in der Güte des thun, liefern

Der Hauptort phine, Möven alledem doch

gefangen wird:

und ſchwere Netze ſelber beſäen.

in die Tiefe ſenken. ßer und die engliſche Regierung Monopole und Polizeimaßregeln. im Ganzen ſchon betrug 770,700 Tonnen, länder bloß 334,000 Tonnen erreichte die engliſche Fiſcherei faſt die Tonnenzahl von einer Million, und auf die ſchottiſche Küſte allein kamen

Iſt der Fang er etwa 120 bis 130,000 Stück Häringe geliefert. Tonne faßt etwa 1000 Stück; ſomit würden allein von den engliſchen und Häringe jährlich gefangen. den übrigen Nationen heure Mengen die Wallfiſche, und Seeadler verzehren, von 100,000 Stück Häringen kaum Einer ſo ſtaunt man billig liche Fruchtbarkeit dieſer gepfluͤgt nun gedüngt zu werden brauchen, nur ſich von Der Rogen eines einzigen Häringsweibchen

Dagegen iſt die Rührigkeit viel groö⸗ beſchränkt Niemand durch

Im Jahre 1849 hatten 14,962 Fiſcherboote und während die Hol⸗

rechneten. Im Jahre 1856

einer Nacht ergiebig geweſen, ſo hat Eine

ſchottiſchen Fiſchern 1000 Millionen Nun berechne man, was von erbeutet wird, dann welche unge Seehunde, Haiſiſche, Del und daß trotz

über die unerſchöpf Ackerfelder des Meeres, die nicht

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