Ausgabe 
16.10.1857
 
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Verſteigerung von Steinklopfer arbeiten

Obligations⸗Verlooſung. [1655] Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der Partial⸗Obligationen hieſiger Gemeinde wur⸗ den die Nummern 10 über 200 fl. und 112

im Baubezirk Friedberg pro 1857.

117131 In den nachbemerkten Terminen, jeden Morgen um 10 Uhr, ſoll das Zerſchlagen der Straßen. Unterbaltungsſteine bro 18 entlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden 5

über 100 fl. den 31. Dezember d. J. rück⸗

zahlbar gezogen. Den Inhabern dieſer Num⸗ mern wird dieſes unter dem Anfügen hierdurch 0 8 mitgetheilt, daß die Beträge bei biefiger Ge⸗ 8 Der Verſteigerung 8 E Namen der Bauauf⸗ meindekaſſe, ing bei ider 8 8 ſeher der be⸗ Einnehmer J. Rieſinger zu Vilbel gegen 2 2 2 5 Rückgabe der Obligationen und der nicht fälligen T S treffenden 1 Zinscoupons in Empfang genommen werden a g. De Dea 2 ſtrecken. können und daß vom 1. Januar 1858 ab die Verzinſung beider Obligationsdeträge nicht mehr 11 Montag den 2. November Butzbach Rathhaus 16 Hölzer. ſtattfindet. 2 Dienſtag den 3. November Nieder⸗Mörlen Gafthaus zum Löwen 1 u 2[Diehl und Weide.

Zugleich wird der Inhaber der ſchon im 3 Mittwoch den 4. November Ilbenſtadt Chauſſeehaus 6u 7 Mettenheimer und vorigen Jahre zur Auslooſung gekommenen 4 Donnerſtag den 5. November Nieder ⸗Wöll⸗ Bormutb. Partialobligation Nr. 172 über 100 fl. zur 5 ſtadt Gaſthaus zur Waldluſt 4 u 5 Götz und Schäfer. Empfangnabme des ſeit 1. Januar nicht mehr 5 Freitag den 6. November Ober ⸗Eſchbach Gaſthaus zum Hom⸗ verzinslich ſtehenden Kapitals wiederholt aufge⸗ 60 Freitag den 6. November burger Hof 13 Schmidt. fordert. Nachmittags 4 Uhr Steinbach Gaſth. zum Schwanen 14 Michel.

Okarben am 25. September 1857. 7] Samſtag den 7. November Rödelheim Gaſthaus zum Frank-

Großherzogliche Bürgermeiſterei Okarben furter Hof 15 Lützel. Henſel. 8] Montag den 9. November Wölfersheim Gaſth. d. Ad. Hofmann 17. Krämer. 5 9] Dienſtag den 10. November Altenſtadt Gaſthaus zum Adler 8. Dingeldein. Ankauf von Kartoffeln. 100 Mittwoch den 11. November Lindheim Gaſtwirth Koch's Haus 9u n] Donges und Groß. 11696] Montag den 19. dieſes Monats, Vor⸗ 11] Donnerſtag den 12. November Büdingen Salinenhof 12 Kleyenſteuber. mittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Verwaltungs⸗ 12 Freitag den 13. November Nieder ⸗Mor⸗ a büreau des 1. Bataillons 4. Infanterieregiments 5 15 18 ſtadt Rathhaus 10 Jäger. die Lieferung von 450 Malter Kartoffeln für 130 Samſtag den 14. November Friedberg Gaſthaus zur Stadt die Menagen des Bataillons durch Summiſſion 5 5 Frankfurt 5 3 Kreß. in Accord gegeben werden. Friedberg den 15. Oktober 1857. e ee e Friedberg. 05

Friedberg den 12. Oktober 1857. Nicola,

Amelung, Baucandidat.

Oberquartiermeiſter.

Marienſchloß. 116981 Montag den 19. Oktober l. J. läßt die Unterzeichnete dahier Möbel aller Art, Zinn,

iſt zu verkaufen.

Nauheim.

Ein wachſamer Hofhund, 11677] kräftig und ſchön gebaut, däniſche Dogge, Näheres zu erfragen bei Herrn Uhrmacher Schuckhardt, Kaufhalle in

Er klärung. 1705) Philipp Wagner III. von Mai⸗ bach hat eine Warnung gegen ſeine Frau in das Blättchen ſetzen laſſen; das hätte aber um⸗ gekehrt ſein ſollen, denn er iſt ein Verläumder.

Bücher, Kleidungsſtücke, Waffen und ſonſt noch Allerlei gegen Baarzahlung verſteigeru. Der

Er prozeßt jetzt ſchon/ Jahre mit ſeiner Frau, welcher er fortgelanfen iſt, hat derſelben einen

Anfang geſchieht des Morgens 9 Uhr. Johanna Weigel.

Empfehlung. 1700] Einem verebrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit mei⸗ ner Meſſerſchmiederei noch ein Feilhauergeſchäft verbunden habe und verſpreche prompte und reelle Bedienung.

Zu näherer Auskunft und Uebernahme der Feilen iſt Herr Zeugſchmied Joh. Fillmar in Friedberg bereit.

Carl Sartorius in Gießen.

Leere Oelfäſſer

[1703] zu Bütten, Pfuhl⸗, Kühl⸗, Sitt⸗, Regen⸗ und Krautfäſſern beſonders geeignet bei W. Hanſtein.

Empfehlung. L704] Es empfiehlt ſich in allen Putzarbeiten in und außer dem Hauſe

Lui ſe He ß.

Pariſer Zahnperlen, [404] um Kindern das Zahnen zu erleichtern, empftehlt in Etuis 2 1 fl. 45 kr. N P. F. Schmittner in Friedberg.

% Jahre alten Sohn überlaſſen und kümmert ſich weder um ſeine Frau noch um ſein Kind, erhebt aber die Zinſen von meinen als Dienſt⸗ mädchen ſauer erſparten 80 Gulden und ich muß taglöhnern um nur mich und mein Kind durchzubringen. Dabei hat er mich, als ich über Feld gehen wollte, verfolgt, mich auf den Bo⸗ den geworfen, meine Kleider zerriſſen und mich mißbandelt, daß ich 2 Stunden wie todt da⸗

gelegen habe. Maibach. Eliſabethe Wagner.

Rheinbaieriſchesiaſtanien

C1706] bei Wilhelm Fertſch.

Dieſes Gebilde iſt in ſeinem jungen Zuſtande zart, ſchön weiß und durchſichtig; hat es aber ſeine Reife erreicht, ſo wird es grob und zäh und nimmt eine braune Farbe an. Es wird in großen Stücken abgeſtreift und man bedient ſich ſeiner auf Ceylon als Durchſchlag oder Seihtuch, namentlich bei Bereitung des Toddy oder Palmſaftes, welcher gewöhnlich voll Unreinlichkeit iſt, wenn er friſch vom Baume weggenommen wird, da ſeine Süßigkeit eine Menge Inſekten anzieht. Auf Taheiti nennt man dieſen Stoff Aa, und gebraucht ihn nicht nur zum Durchſeihen von Pfeilwurz(KArrowroot), Kokosnußöl u. ſ. w. ſon⸗ dern die Eingebornen pflegen auch, wenn ſie mit Graben, Fiſchen und ähnlichen anſtrengenden Arbeiten beſchäftigt find, mehrere Stücke von dieſem Netz zuſammenzufügen und ein Loch in der Mitte anzubringen, ſo daß es ganz die Geſtalt jenes Kleidungsſtückes aus Rindentuch hat, das ſie Tiabuta nennen und für gewöhnlich tragen. Sie bedienen ſich dieſer aus jungen Hüllen der Plattſtiele der Kokospalme zuſammengefügten Kleidung alsdann bei der Arbeit, um ihre Kleidung aus Baumrindentuch zu ſchonen, und dieſes Negligee liefert zwar allerdings kein Gewand, das wegen ſeiner Feſtigkeit oder Biegſamkeit Bewunde⸗

rung verdient, aber es eignet ſich trefflich für Fiſcher oder ſolche, die im Waſſer arbeiten muͤſſen, da es von der Näſſe durchaus nicht zerſtört oder beeinträchtigt wird, während die Tappa oder das Rindentuch, das nach Subſtanz, Aus⸗ ſehen und Stärke die größte Aehnlichkeit mit Papier hat, im Waſſer augenblicklich zu Grunde gehen würde.

Jeder Kokosbaum trägt mehrere Bündel Nüſſe, und jedes Büſchel beſteht aus zwölf bis zwanzig großen Nüſ⸗ ſen ſammt mehreren unergiebigen und unausgewachſenen. In günſtigen Lagen wird die Frucht vier- oder fünfmal im Verlaufe eines Jahres eingeſammelt. Die Nuß wird meiſt als Nahrungsmittel verwendet, ſowohl als Speiſe, wie als Getränk; als letzteres namentlich wenn ſie noch jung und grün iſt, wo ſie eine Maſſe köſtliche, kühlende Flüſſigkeit, die ſogenannte Kokosmilch, enthält, welche man entweder roh, oder mit einem Zuſatz von Madeira, Branntwein u. ſ. w. genießt.

Die äußere Rinde oder Hüulſe der Kokosnuß iſt ſehr faſerreich und liefert in reifem Zuſtande die ſogenannte Roya oder Coir des Handels, welche gegenwärtig in Europa und Nordamerika zur Verfertigung von Matten, Bürſten, Hüten u. ſ. w. ſo maſſenhaft verwendet wird.

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