Ausgabe 
16.10.1857
 
Einzelbild herunterladen

N V

Aaſtanien elm Fertſch.

roßen N vachſenen fünfmal u wird

8 Speiſe,

1 ſie noch 47, kühlende zalt, welche

1 Nadeita/

uuß iſt ſehl * vaenannle

iin Awärtig!

10n Naltn,

bendet wul

339

Pereins-Frachtbriefe

nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſenbahn⸗Verwaltungen

ſind zu den Preiſen:

1000 Stück zu fl. 4. 30, 100 Stück zu 28 kr., 30 Stück zu 18 kr., 25 Stück zu 9 kr.,

zu haben in

C. Gindernagel's Buchhandlung

in Friedberg.

Die Renten und Lebensverſicherungs- Anſtalt zu Darmſtadt

übernimmt unter Garantie eines dermalen über 706,300 fl. betragenden Vermögens:

1) die Verſicherung ſteigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen.

Ende 1856 belief ſich die Zahl der

Rentenverſicherten auf 6576 mit 11,010 Einlagen und ca. 706,585 fl. Vermögen.

Die ſeit dem 1. Januar v. J. wird mit Ende d. J. geſchloſſen.

in der Bildung begriffene 9. Jahresgeſellſchaft iſt nunmehr vollzählig und

D Lebensverſicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feſte, zu keiner Nachzahlung verpflichtende Verſicherungsbeiträge; ſeit 1. Juli 1855 wurden 901 Lebensverſicherungen mit einem

Kapital von 550,580 fl. abgeſchloſſen.

Für eine lebenslängliche Verſicherung von 100 fl. betragen die jahrlichen Verſicherungsbeiträge bei einem Alter von

30 Jahren: 2 fl. 1 kr.

20 Jahren: 1 fl. 34 kr.

25 Jahren: 1 fl. 45 kr.

35 Jahren: 2 fl 21 kr.

50 Jahren: ꝛc. ꝛc. 4 fl. 18 kr.

40 Jahren: 45 Jahren: Aufl 48 kren SJefl. 26 kr.

3) Leibrentenverſicherungen, womit auch Wittwenrenten erworben werden können. 4) Depoſitengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur

Zurücknahme mit% verzinſt und auf Verlangen ganz oder ſtückweiſe zurückbezahlt werden. betrug die Summe der hinterlegten Gelder 744,187 fl.

Ende 1856

Die Anſtalt gibt Darlehen gegen hypothekariſche Sicherheit, ſowie gegen Fauſtpfänder in Werthpapieren und gewährt mittelſt ihrer Amortiſationsordnung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zins und Kapital(Tilgungsrenten) allmählig abzutragen.

Wegen näherer Auskunft, ſowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Proſpecten und Statuten der An ſtalt beliebe man ſich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden.)

Darmſtadt, im April 1857.

Die Direction.

) In Friedberg an Herrn Kaufmann Heinrich Hahn.

7 Butzbach 77,

Bürgermeiſter J. J. Seippel.

17621

Um ſtie zu bereiten, werden die abgelösten Hülſen einige Monate lang in Waſſer eingeweicht, gewaſchen, in Stücke geſchlagen und dann zum Trocknen in die Sonne gelegt. Iſt dieß geſchehen, ſo werden ſie wieder tüchtig geklopft, bis die Faſern ſich ſo theilen, daß ſie wie Hanf verarbei tet werden können; gleich dieſem werden ſie dann zu Ta kelwerk verſponnen und zwar vom dünnſten Strick bis zum dickſten Ankertau, die aber nicht getheert werden. Das Tauwerk aus Coir fühlt ſich in der Hand rauher an, und das daraus gefertigte Takelwerk hat auch nicht das hübſche Ausſehen, wie das aus Hanf gefertigte, über trifft aber das letztere nicht nur an Leichtigkeit und Elaſti cität, ſondern auch an Dauerhaftigkeit, zumal wenn es häufig in den Fall kommt, mit Seewaſſer genetzt zu wer den. Wegen ſeiner Elaſticität iſt es beſonders werthvoll für Kabeltaue, denn es ſetzt die Schiffe in den Stand, leichter auf dem Anker zureiten, als bei einem hän fenen Kabeltau oder einer Ankerkette. Bennet erzählt, er ſeye einſt am Bord eines Schiffes geweſen in einem hef tigen Sturm, wo hänfene Kabeltaue und Ankerketten ab

riſſen, das Fahrzeug aber endlich, wider alles Erwarten,

den Sturm an einem dünnen Kabel von Coir überſtand.

1

Auf den Freundſchafts-Juſeln wird alles Tau- und Takel werk für die Canoes aus dieſem Stoffe verfertigt. Schalen, aus welchen dieſe Faſern noch nicht entfernt worden ſind, dienen auf Ceylon ſtatt der Buͤrſten und Lappen zum Scheuern von Fußböden, und man verfertigt aus den Faſern auch Beſen, Matten und Säcke.

Ein weiteres werthvolles Produkt der Kokospalme iſt das Oel, welches neuerdings ein ſehr wichtiger Aus fuhr-Artikel für Ceylon und andere Theile Indiens für ſehr viele Inſeln Polyneſiens geworden iſt. Es dient zu verſchiedenen Zwecken des menſchlichen Haushalts. Zu nächſt iſt es ein treffliches Oel zum Brennen, und wird hiezu beſonders geſchätzt, weil es mit ſehr heller, reiner Flamme brennt, keinen Rauch gibt und keinerlei Geruch entwickelt; es hat daher neuerdings in Europa einen noch bedeutenderen Werth und eine noch größere Verwendung gefunden, ſeit man entdeckt hat, daß man es zu Kerzen verarbeiten kann, welche mit denen von Wachs oder Wall rath wetteifern können, und doch nicht höher zu ſtehen kommen, als ſolche aus Talg. Auch zur Seifenbereitung hat man es bei uns verwendet. Am reichlichſten aber wird es von den Aſiaten, Polyneſiern und andern Bewohnern

Die