18*
Ferdinand Lotheißen gus Darmſtadt⸗ 28. F. W. Sommerlad aus Reiskirchen, 10. April Georg Krätzinger aus Darmſtadt, 21. Ernſt Winckler aus Zwingenberg, 23. Reinhard Hallwachs aus Darmſtadt, 25. Carl Voigt desgl., 5. Mai Friedrich Schmid aus Worms, 10. Otto Dieffenbach aus Schlitz, 23. Alphons Tenner aus Darmſtadt, 24. Juni Rudolph v. Linde aus Darmſtadt, 28. Juli Pfarrer Jochem aus Ruppertsburg, 14. Aug. Lazarus Lob aus Pfungſtadt, 15. Tho⸗ mas Schlippe aus Mainz, 23. Oct. Auguſt v. Heſſe aus Darmſtadt, 20. Dec. Georg Krumm aus Wenings. 4) Die medieiniſche Doe⸗ torwürde: am 13. Febr. Aug. v. Helmolt aus Gießen, 9. April Jac. Heller aus Rockenberg, 19. David Bennighof aus Mölsbheim, 20. Mai Friedrich Lepdhecker aus Darmſtadt, 22. Hermann Baur aus
5 7 2 8 2 1* eindenfels, 31. Theodor Bohm aus Offenbach, 4. Hugo Stammler aus Grünberg, 31. Oet, Ernſt Vir aus Gießen,— V. Erthellung eines Erfindungs⸗Patentes; am 19. December 1856 dem Rabbinen Dr. Formſtecher zu Offenbach für die nächſten 5 Jahre das aus⸗ ſchließliche Recht, das von ihm durch Zeichnung und Beſchreibung näher erläuterte Streichelavier, ſoweit ſich ſeine Erſindung auf die ſogenannten Bögen oder Saitenbeſtreicher, die Verwendung des Kaut⸗ ſchucks hierzu und die Claviermechanik bezieht, im Umfange des Großherzogthums allein in Anwendung zu bringen.— VI. Dienſt⸗ nachrichten: am 22. Dec. 1856 wurde Fin anzaceceſſiſt Vowinkel zum Diſtrictseinnehmer in König, und am 30. Gerichtsgcceffiſt Carl von Werner zum Hofjunker ernannt.
Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen.
Verſtei gerung
der Straßenunterhaltungsarbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1857.
157] In den unten bemerkten Terminen, Morgens um 10 Uhr, ſollen die bei Unterhaltung der Straßen vorkommenden Steinbrecher arbeiten, die Steintransporte, Steinliefe⸗ rungen und Handarbeiten an die Wenigſtnebmenden in Accord gegeben werden. Die Stein⸗ ſetzerarbeiten werden jedesmal nach beendigter Verſteigerung an anerkannt tüchtige Setzer
aus der Hand vergeben, weßhalb ſich ſolche Arbeiter einfinden können.
Verſtei gerung.
[40] Montag den 19. l. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, werden in der Wohnung der Frau
genſtände einer freiwilligen meiſtbietenden Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt, mit dem Anfügen, daß mit den Pferden der Anfang gemacht wird, als: 1) Zwei gute Zugpferde mit Geſchirr,
2) zwei vollſtändige große Wagen,
3) ein Pflug,
5 4) eine 8 Egge, i 2. 5 2 5) eine Fruchtfegemühle, ö 8 Der Verſteigerung 5 1 105 2 5 6) eine gebrauchte Strohbank mit guten Meſſern, 8 1 eher der de⸗ 7) verſchiedene Ketten, benebſt Oekonomie⸗Ge⸗ 2 f 2 2 treffenden Straßen⸗ räthſchaften. 0 1 a 2 flrecken. Friedberg den 10. Januar 1857. Ta g. Ort. ee 8 1 Ju Auftrag:
AI Naneg den H. Februar Fug bach Nocppan Ic: Fddher Glaßlanesic e. S Friedberg.
20Dienſtag den 10. Februar Niedermörlen[Goſthaus zum Löwen u 21 Oiebl und Weide Bee nad e v
3J Mittwoch den 11. Febr. Ilbenſtadt Chauſſeehaus 6 u 7JFaulſtich u. Bormuth 2 5 55 40Donnerſtag den 12. Febr. Niederwöllſtadt Gaſthaus zur Waldluſt[au 5]Götz und Schäfer Holzverſtei gerung
50Freitag den 13. Febr. Obereſchbach[Gaſthaus zum Homb. Hoff 13 Schmidt. g 5
60 Freitag den 13. Februar, 141] Künftigen
Nachmittags 3 Uhr, Steinbach Gaſthaus zum Schwanenſ 14[Michel Montag den 19. Januar 1897
7 Samſtag den 14. Febr. Rödelheim Gaſth. zum Frankf. Hof[15 frützel werden in den Walddiſtrikten am Haſelhecker⸗
8J Montag den 16. Febr. Wölfersheim[Gaſthaus des Ad. Hofmannſ 17 Krämer weg und an den Kreuztannen
9Dienſtag den 17. Febr. Altenſtadt Gaſthaus zum Adler 8[Gaußmann 9% Stecken Nadel⸗Scheitholz,
101 Mittwoch den 18. Febr. Lindheim Gaſtwirth Kochs Haus gut!] Donges und Groß 3% 15„ Prügelholz,
110 Oonnerſtag den 19. Febr. Büdingen Salinenhof 12[Klepenſteuber 25%„ Stockholz,
12 Samſtag den 21. Febr. Niedermoxſtadt Wirth Kniß's Haus 10[Jäger 4587 Eichen und Birken⸗Reiſerwellen,
130 Montag den 23. Febr. Friedberg Gaſtbaus zur Stadt Frank.] 3.[Kreß 2162 Nadel⸗Reiſerwellen,
furt 975 Gebund Ginſtern,
Friedberg den 14. Januar 1857.
Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. In deſſen Auftrag Wiſſel, Bau ⸗Acceſſiſt.
922„ Doörner, 63 Kiefernſtämme, enthaltend 4041 Cbkfuß, 65 Weißtannenſtämme, 1563„ und 46 Weißtannenſtangen, enthaltend 86 CEbf. an den Meiſtbicetenden öffentlich verſteigert.
ſten egyptiſchen Pyramide, die nur 146 Meter, und die des Domes in Straßburg, der nur 142 Meter Höhe hat.
In Englaud gehört zu den tiefſten Minen der Abra— hamsbrunnen der bereits vor zwanzig Jahren eine Tiefe von 442 Meter hatte. Die Mine von Docoath iſt 429 Meter tief. Die Kupfermine von Treſaveau hat eine Tiefe von 518 Meter unter dem Meeresſpiegel und von 642 unter der Erdoberfläche. Berechnet man auf dieſe Tiefe die obigen Angaben der Wärme, ſo findet man, daß in den unterſten Galerien die Arbeiter zu allen Zeiten einer Temperatur von 20 Grad Wärme genießen.
Die tiefſte Mine, die gegraben wurde, iſt der Eſel— ſchacht bei Kuttenberg in Böhmen, der jetzt unzugänglich iſt. Seine Tiefe betrug 1151 Meter, d. h. etwa 45 Meter weniger, als die Höhe des Veſuvs, oder acht Mal ſo viel, als die Höhe des Straßburger Domes. In ſeiner größten Tiefe herrſchte eine ununterbrochene Hitze von 37 Grad, d. h. eine unerträgliche Temperatur.
Die Tiefe der Salinen bei Preußiſch-Minden iſt 680 Meter, indeß unter dem Meeresſpiegel nur 607½ Meter.— Die reiche Mine Joachimsthal in Böhmen iſt zwar 646 Meter tief, geht aber doch noch nicht bis zum
Meeresſpiegel hinab. In Mexico iſt die Mine von Valen⸗ ciana bei Guanaxuato beinahe 514 Meter tief, und ihr Grund iſt gleichwohl noch 1817% Meter über dem Mee— resſpiegel. In den Andes findet man noch höher gelegene Minen. Die Feuerquellen von Tſeu⸗lieu⸗tſing iu China haben eine Tiefe von 974 Meter, aber ihre Lage im Verhältniß zum Meeresſpiegel iſt nicht bekannt.
Der Pips. Dieſe Krankheit iſt eine der häuftg⸗ ſten in den Hühnerhöfen. Sie entſteht, wenn die Hühner Mangel an reinem friſchen Waſſer haben, oder auch wenn dieſelben hitziges Körnerfutter, etwa Roggen oder Hafer erhalten. Man trifft das Uebel bei den Hühnern, die im Grünen ſich ergehen, weit weniger und ſeltner, als wenn ſie auf Höfe eingeſchränkt ſind. Der Pips iſt eine horn⸗ artige Verhärtung der Zungenhaut, was am Freſſen hin⸗ dert, ſo daß das Huhn bald verhungern muß, wenn nicht ſchnelle Hilfe eintritt. Das damit behaftete Huhn ſitzt oft mit grauſen Federn da, ſperrt den Schnabel auf und läßt von Zeit zu Zeit einen Ton, ähnlich wie„Pip, hoͤren; daher kommt der Name der Krankheit. Wenn der Kamm gelb wird, dann tritt der Tod ſchnell ein. Die Hilfe be—
Friedrich Hilbrecht Wittwe nachſtebende Ge⸗
Zulu ſallek. B dis geſel daun Sia daß unbek ſteigerung Bürgen Rodbe Gte
5 670 d 9 Uhr, w kenanſtalt
Verſte! 1391 1 Uhr, ſol Holz⸗Os Abbruch
Woh.
Gro
ſteht ausgez ſcharfe Natur nern, beſſtzer verdun Dunzer geſper Kohl
reiſe, wird; empfo gewin hinder um be ziemli ausge triebe. augen


