Die Verſteigerung beginnt Vormittags 9 Uhr, und findet die Zuſammenkunft im Diſtrikte J. an den Kreuztannen auf dem ſog. Steinweg ſtatt.
Ockſtadt den 7. Januar 1857.
Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt T.. 5. HDolzverſtei gerung. 144] Dienſtag den 20., Mittwoch den 21. u. Don- nerſtag den 22. d. M., jedesmal von Morgens 9 Uhr anfangend, werden im Rodheimer Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Ameisbecke(neben der von Friedberg nach Homburg fübrenden Chauſſee) 23% Stecken Buchen-Scheitbolz,
ſteigerung ausgeſetzt.
Be
37 1 Eichen 1 Fan. Ey
8 A el[61] Zu Ende des Monats Januar 1857 wer— 59% i Eichen N* den circa 20— 22000 Cubikfuß Eichenſtammholz, 9% 1. 10
605 Eichen-Wellen und 833 Stämme Eichen⸗Bau-, Werk- und Nutz⸗ bolz von 8— 25 Zoll Durchmeſſer und 20 bis 70 Fuß Lange offentlich meiſtbietend verſteigert.
Gegen vorſchriftsmätige Bürgſcheine wird Zablungsfriſt bis zum 1. Septbr. d. J. ge⸗ ftattet. Bemerkt wird, daß die zwei erſten Tage bis gegen 11 Uhr ſammtliches Breunbolz und
Grundſtück-Verſtelgerung.
Ubr, wird in hieſigem Rathhauſe auf Antrag des hieſigen Bürgers Wilhelm Stritzinger deſſen am Roſenthal liegendes 92 Klafter haltendes 16 Grundſtück einer meiſtbietenden freiwilligen Ver— 150
Friedberg den 14. Januar 1857. In Auftrag
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
Der Vorſteher
r
1
Eichenſtammholz-Verſteigerung.
zu Eiſenbahuſchwellen hauptſächlich geeignet, im Moxſtadter Markwalde, Oberfoörſterei Düdels— 38
pater bekannt gemacht werden.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt!— Mickel. ö
Frucht ⸗Verſteigerung. (60) Freitag den 23. l. M., Morgens um 14 164] Donnerſtag den 22. l. M., Nachmittags
2 Uhr, werden 50 Malter Waizen,
Korn und Gerſte an den Meiſtbietenden im Afmthauſe öffentlich verſteigert.
Ockſtadt, den 13. Januar 1857.
Freih. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt
Ter ſſch
dahler
Holzverſteigerung 465] Dienſtag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Gräfl. Beinhardswalde verſtei⸗ gert werden: 70 Stecken Buchen-Prügelholz,
l g 2 1A 1„ Stockholz, heim, im Diſtrikt Au, an der Frankfurter Straße 190 n„ Reisbolz. bei Niedermoxſtadt gelegen, öffentlich meiſtbie⸗ Forſtbaus Beinhards, den 14. Januar tend verſteigert. Der Verſteigerungstermin wird 1857. Der Graäfliche Revierförſter Obermoxſtadt am 26. Dezember 1856. a rt mann.
daun Stammholz zum Ausgebot kommt, und
daß unbekannte Steigerer ſogleich bei der Ver-
ſteigerung einen zahlungsfähigen inländiſchen
Bürgen zu ſtellen haben. 1 A
Rodbeim den 8. Januar 1857. n
Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim ee Jacobi.
Gehölz
ä kalt. Bekanntmachung. 17
1581 Dienſtag den 20. l. M., Morgens um 55 N
9. Ubr, wird in den Räumlichkeiten der Kran- 4 K
kenanſtalt dahier, im ſog. Eichelhof, der Nach— 8 5
beſtebend in Holzwerk, einer Kommode, einer 47. Bettſtelle, Bettung, Frauenkleidern und der— gleichen, meiſtbietend verſteigert.
Friedberg den 15. Januar 1857. 3 In Auftrag 4656„ 4 Großberzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
Der Vorſteher
Bre nde ener
4375 6 5
Verſteigerung einer Gemeindepforte. 159 Montag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehaus dabier der Holz⸗Oberbau bieſiger Gemeindepforte auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert werden. Wohnbach, am 14. Januar 1857.
20. d. M., raumt.
Bekanntmachung. [62] Mittwoch den 21. Januar, des Morgens 9 Uhr, ſoll im Niederweiſeler Gemeindewald metſtbietend
Die Zuſammenkunft iſt am Steinbruch Alten—
% Stecken Birken-Prugelbolz, 15 Aspen⸗„ 22 Kiefern⸗. Birken Stockholz, laß der dahier verſtorbenen Anton Nerns Wittwe,——*.. Eichen. 5 8 Aspen⸗.
3175 Stück Wellen Aspen-Reisholz,
Kiefern⸗ Kiefer⸗Sparren, Bohnenſtangen. Niederweiſel den 11. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermetſterer Niederweiſel Pau b.
163] Da die Verſteigerung des Faſelochſen der Gemeinde Ockſtadt die Genehmigung nicht er— g W. Burk, halten hat, wird dieſelbe
. 9 — a[Faſelochs⸗Verſteigerung. Morgens 10 Ubr, nochmals anbe—
Zur Uachricht. 300 Es werden größere Güterſtücke von 150 bis 300 Morgen Gehalt in der Wetterau zu kaufen geſucht. Näheres bei 5 Marcus Strauß 5 in Vilbel. Geſuch. Auf kommenden Peterstag wird in eine Oekonomicküche ein kräftiges, braves Küchen mädchen geſucht, das womöglich ſchon einer derartigen Stelle vorgeſtanden dat; nur mit guten Zeugniſſen verſehene Perſonen werden berückſichtigt. Das Nahere zu erfragen bei der Expedition d. Bl.
** Empfehlung. 139] Der Unterzeichnete macht die Anzeige, daß er alle in ſein Fach einſchlagende Arbeiten, ſo— wohl neue als auch Reparaturen gut und ſchnell fertigt, und daß dem Bezirksboten Sauer in Friedberg Aufträge übergeben werden können.
verſteigert
Meſſerſchmied in Butzbach.
auf Dienſtag den Eine Partbie Wieſendung
Ockſtadt den 14. Januar 1857. 166] hat zu verkaufen
Großherzogliche Bürgermeiſterei Wohnbach Großherzogliche Bürgermeiſteret Ockſtadt, Jof Müller, Philippi. Grönin ger. Kufermeiſter.
ſteht darin, daß man, nachdem die Zunge ſeitwärts her-
ausgezogen worden, die weiße verhärtete Haut mit einem ſcharfen Meſſerchen von hinten nach vorn abzieht. Die Natur hilft ſich dann von ſelbſt, namentlich bei den Hüh⸗ nern, die im Grünen ſich ergehen können. Andere Hühner— beſitzer ſind anderer Anſicht; ſie waſchen die Wunde mit
Balka's Apparat zur Schnelleſſigfabri— kation. Seit einiger Zeit werden in Paris wiederholte Verſuche mit einem neuen Apparate zur Schnelleſſigfabri— kation gemacht, für welchen Balka aus Prag auf der all—
gemeinen Junduſtrie-Ausſtellung eine ſilberne Medaille er—
verdünntem Eſſig und beſtreichen ſie nachher mit friſcher
Butter; ſie geben zum Futter dem auf einige Tage ein— geſperrten operirten Thiere Kleie mit gehacktem Salat oder Kohl und Waſſer mit verroſtetem Eiſen als Getränk. Kopulation der Aprikoſen mit dem Kleb— reiſe. Die Kopulation der Aprikoſen mit dem Klebreiſe wird von Herrn von Trapp in Wiesbaden ganz vorzüglich empfohlen, indem man dadurch ein ganzes Jahr an Zeit gewinnt und das Mißrathen der Operation gänzlich ver— hindert. Die Operation geſchieht nach Herrn v. Trapp um beſten zu der Zeit, da die Wildlinge in der Vegetation
ziemlich vorangeſchritten ſind und die Blätter ſchon ſtark
ausgetrieben haben. Dabei wird der vor Johannis ge— triebene Theil eines mit vier bis fünf geſunden Laub— augen verſehenen Reiſes verwendet.
halten hat. Der Apparat beſitzt vor den jetzt gebräuch— lichen den Vortheil einer groͤßern Schnelligkeit und Billig— keit. Balka benutzt auf ſinnreiche Weiſe die Eigenſchaft der Holzkohle, Gasarten und ihre Oberfläche zu verdichten. Der mit Waſſer verdünnte Alkohol fließt tropfenweiſe in ein cylindriſches Gefäß, welches mit Holzkohlen-Kleie ge— füllt und ſo aufgeſtellt iſt, daß ein fortwährender Luftzu⸗ triit von unten ſtattfinden kann. Die Kohle verdichtet auf ihrer Oberfläche den Sauerſtoff der Luft, von dem ein Theil ſich mit dem Waſſerſtoffe des Alkohols zu Waſ— ſer verbindet, während der andere Theil mit der ſo ent— ſtandenen acetiſchen Säure in Verbindung tritt und ſo verdünnte Eſſigſäure bildet, die aus dem durchloöcherten Boden des Kohlengefäßes abfließt. Um die Eſſigbildung noch zu erleichtern, iſt die Holzkohle mit ſchon fertigem
Eſſig getränkt.


