Oeffentliche Aufforderung. L100] Nachfolgende Liegenſchaften ſind ver theilt oder verkauft worden, ohne daß das Eigenthum derſelben urkundlich nachgewieſen werden kann:
I. Gemarkung Fauerbach I.: 1) 47/92 86[◻OKlftr. Hofraithe und 41 Item, Gärten, Aecker und Wieſen, 2) desgleichen 21 Item Ackerland, vormals Erbbeſtand der Pfarrei Hochweiſel, jetzt allo— difieirt. (Das Verzeichniß ad 1 und 2 liegt in der Regiſtratur des Landgerichts Butzbach zur Ein— ficht offen.)
eingetragen ad 1 und 2 auf
ſchlage 49 fl. 3 kr. Backſteinen.
karben.
häuſer Bruche.
226 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Die Maurerarbeit beträgt nach dem Voran⸗ Lieferung von 5400 Stück hartgebraunten Lieferung von 5½ Bütten Kalk von Klein⸗ Lieferung von 1,4 Kubklftr. reinen Sand, Lieferung von 5½ Malter Traß. Lieferung von Pflaſterſteinen aus dem Holz⸗
Friedberg den 30. Juni 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg J. V.
Wieffe ll, Bauacceſſiſt.
4
Ax bei ts def fte iger ug.
Donnerſtag den 16. d. M., Mittags 12 Uhr,
werden:
Lieferung von 3 Cubelftr. Steinen 120—„
Johannes Brod erſten in Fauerbach J. II. Gemarkung Oſtheim:
1180/25 Acker im Mühlpfad,
ferner 1211/11, 1255/3, 1263/12, 1002/20. eingetragen auf denſelben
Jobannes Brod erſten in Fauerbach.
III. Gemarkung Obermörlen:
III. 5324 und 532,44a Acker auf den Roth eingetragen auf denſelben
Schaafpferche⸗Verpachtung. 11178] Dienſtag den 14. Juli, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaaf⸗ pferche, welche den 19. Juli ihren Anfang neh⸗ men, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 8. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Wender.
Für das Zerſchlagen von Steinen 100„—„ Gambach am 6. Juli 1857. Schneider, Bezirks⸗Bauaufſeher.
Arbeitsverſtei gerung.
111821 Samſtag den 18. d. M., des Nachmittags um 1 Uhr, ſollen im Rathhauſe dahier folgende bei der
Johannes Brod erſten von Fauerbach J. IV. Gemarkung Rockenberger und Oppershofer Markwald:
4/13 Zwei und ein halbes Pferd Holz, eingetragen auf Herrn Leopard zu Melbach.
Eigenthums- oder ſonſtige Anſprüche an dieſe] derſteigert werden.
Ae 11179] Samſtag den 18. Juli, Morgens 11 Uhr, ſollen auf dem Gemeindehauſe zu Beienheim nach— folgende Arbeiten an den Wenigſtnehmenden
Erbauung eines neuen gemeinheitlichen Brun⸗ nens vorkommende Arbeiten wenigſtnehmend vergeben werden, nämlich:
Grundarbeit veranſchl. zu 85 fl. 45 kr. Maurerarbeit 17 488„ 26„ Steinhauerarbeit 2 ee, e
Zimmerarbeit 5 7„„
i Vor. 5 1 7 Liegenſchaften ſind deßhalb binnen einer Friſt Sead nach dem Voranſchlage 5 fl. 3 kr. Lieferung von 5 Bütten 8 einhauerarbeit 27„— Hkalk? 40 ven Lieferung von Mauerſteinen 7„ 12 Holzkalk à 400 Pfund„„ 16„ 40„ 2 Monaten 5 5. 3„—„ Pumpenmacherarbeit u. bei den unterzeichneten Gerichten ſogewiß anzu⸗.„ Kalk 4% 30 Metall 55„ 157„ 40„ melden, als ſonſt die Beſtätigung der betreffen⸗ 5 e 5 4 Schlofſerarbeit„ e. 3„wozu Luſttragende hiermit eingeladen werden.
den Theilzettel und Kaufbriefe ertheilt und auch der Eintrag im Mutations-Verzeichniß verfügt werden wird.
Butzbach und Friedberg
Gambach den 6. Juli 1857. Schneider. Bezirks⸗Bauaufſeher
Reichelsheim den 7. Juli 1857. Sich mi d, Bürgermeiſter.
den 20. Juni 1857. Großherzogliche Landgerichte Butzbach und Friedberg . 8 ee eee Landgerichtsaſſeſſor.
Ebel.
Arbeitsverſteigerung zu Vilbel.
1137) Samſtag den 11. Juli l. J., Vormit⸗ N tags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu den wird.
Vilbel die zur Erbauung eines Kanals an der Wohnung des W. Reitz zu Vilbel nöthige
Grasverſteigerung. 11180] Die diesjährige Grasnutzung der ge⸗ meinheitlichen circa 70 Morgen haltenden Wie⸗ ſen ſoll nächſten Dienſtag den 14. d. M. in werden in dem Bodenroder Gemeindewald Di⸗ paſſenden Abtheilungen an Ort und Stelle öf⸗ fentlich an den Meiſtbietenden verſteigert wer— den, welches man mit dem Bemerken zur Offen- kunde bringt, daß der Anfang Morgens um 9 Uhr an der Friedberger Grenze gemacht wer⸗
Nauheim am 8. Juli 1857. Der Stadtvorſtand
Holzverſteigerung. 11183] Mittwoch den 15. Juli, Morgens 9 Uhr,
ſtrikt Eſelsberg 4800 Buchen⸗Reisholz⸗Wellen 92 Stecken Stockholz öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht die⸗ ſes in ihrer Gemeinde gefälligſt bekannt machen zu laſſen.
Bodenrod am 8. Juli 1857.
Maurerarbeit und Materiallieferungen öffent⸗ Ri e ß Großherzogliche Bürgermeiſterei Bodenrod lich an die Wenigftnehmenden verſteigert werden. vt. Schutt. 1 er ne v. 9 Ver ſchie den es einſammeln. Die Blüthenköpfe werden gewöhulich an der
Kaukaſiſches Inſektenpulver. tigen ſich jetzt mehr als zwanzig Dörfer im Diſtrikt Alexandropol mit dem Anbau der Pflanzen, aus denen das Inſektenpulver gewonnen wird. Dieſe Pflanzen ſind Pyrethrum carneum und roseum, die auch wohl per⸗ ſiſche Kamille, Flohtödter oder Flohgras genannt werden. Dieſe Pflanzen bilden einen kleinen Strauch mit ausdauern— den Wurzeln und etwa 12 bis 15 Zoll hohen Zweigen und mit 1½ Zoll im Durchmeſſer haltenden Scheibenkoͤpf— chen. Sie gedeihen noch bei 20° C. Kälte, einer Temperatur, der ſie oft auf kaukaſiſchen Bergen und Plateaus in einer Höhe von 4500 bis 6800 Fuß über der Meeresfläche aus geſetzt ſind. werden, ſind ſie doch leicht der Gartencultur zu unter—
Es beſchäf⸗
Obgleich ſie nur ſelten auf Feldern gefunden errichtet.
werfen, und ſeitdem man erfahren, wie viel ſie aushalten können, hat man ſie im ſüdlichen Rußland, und als Zier
pflanzen in Holland, Frankreich und Deutſchland ange— baut. Die Blüthezeit fällt in den Monat Juni. Zur Ernte braucht man trockene Tage, und in einem Tage kann ein guter Schnitter bis 80 Pfund der wildwachſenden Pflanze
Sonne getrocknet, doch hat man gefunden, daß ſie viel kräftiger wirken, wenn ſie im Schatten getrocknet werden; zur Beförderung des Austrocknens werden ſie von Zeit zu Zeit umgewendet; ſie verlieren etwa 90 Procent, und die vollkommen getrockneten Blumen werden mit der Hand zu grobem Pulver gedrückt und dieſes dann auf einer kleinen Mühle fein gemahlen. Die ſchwierigſte Aufgabe bei dieſer einfachen Zubereitung bleibt die Herbeiſchaffung einer großen Menge blühender Pflanzen. Nach einer an— nähernden Berechnung hat man gefunden, daß ein Raum von 18 Quadratruthen 1 Centner Pulver liefert.
In Augsburg wird jetzt eine Kunſt-Guanofabrik Es werden dazu unter Anderm die beläſtigen⸗ den Abfälle der Stadt verwendet, wodurch zugleich der Geſundheitszuſtand derſelben ſehr verbeſſert werden dürfte.
1181] ſollen auf dem Ge meindehauſe zu Weckes⸗ heim nachfolgende Arbeiten und Materialliefe⸗ rungen an den Wenigſtnehmenden verſteigert
Maurerarbeit, nach dem Voranſchlage 72 fl. 30 kr. 13 30„
Schreinerarbeit Glaſerarbeit 8„—„ Pflaſterarbeit N Lieferung von 3 Cub.⸗Klftr. Pfla⸗
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ſollen in Mün Wenigfinehmen nämlich: 1) Maurcrarb (Ciſterne) 2) Maurerarb des Baches 3) Pfaſterarbe 4) Chauſſtrarb 5) Leferungen Specielle zoglicher Vürg Unterzeichteten Butzbach
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