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Bekanntmachung
Oeffentliche Aufforderung... 11519] Nachfolgende Grundſtücke ſind zum Theil ſchon vor vielen Jabren veräußert reſp. ver⸗ kauft worden, ohne daß über deren Erwerb von Seiten der dermaligen Beſitzer ein urkundlicher Nachweis beigebracht werden kann-
1. Gemarkung Steinfurt:
Großherzogliche Bür 1. 356/1, 58 Ruthen, Acker im Melbacher⸗ A ll
[15201 Donnerſtag den um 16 Uhr anfangend, meinde⸗Aepfel, circa 50 Malter, an Ort und Stelle verſteigert werde
Wölfersbeim den germeiſterei Wölfersheim wo hen.
g. 1 Obſtverſteigerun g.
10.(. M., Vormittags[15241 Freitag den 11. d. M., des Mittags ſollen die hieſigen Ge⸗ um 1 Ubr, ſoll das hieſige Gemeinde⸗Odſt, be · ſtehend in Aepfel und Birnen, öffentlich an Ort
n. und Stelle verſteigert werden.
4. September 1857. Dorheim am 5. September 1857. Der Bürgermeiſter
Reuß
feld, zieht durch den obern Riedweg, eingetragen auf Jobannes Walther von Steinfurt.
2. 825/62, 53 Ruthen im Oſtheimerfeld, eingetragen auf Philipp Walther I. daſ. 3. 687/1, 69 Ruthen im Nauheimerfeld, eingetragen auf Heinrich Leonhard daſelbſt. II. Gemarkung Münſter.
1. eingetragen auf Konrad Wagners Er⸗ ben zu Münſter.
421/3, 122[◻OKlafter, Acker im Simmfeld.
839/14 74% Wieſe im Metzgenhain.
Dermaliger Beſitzer: Johannes Fey von Münſter.
416/25, 109 ¾ UG◻UKlafter, Acker im Simm⸗ feld.
Beſitzer: Konrad Schindel I. Wwe. daſ.
2. eingetragen auf Wilhelm Schneider von Münſter.
Montag den 14.
Sbſtverſfei ger un g. 11521] Freitag den 11. d. Mts., Mittags 12 Uhr, ſou das der Gemeinde Gambach zuſtehende Obſt, eirca 50 bis 60 Malter Aepfel und 10 Malter Birnen, öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Weg nach Holzheim.
Gambach den 5. September 1857. ö
Großherzogleche Vargenweiſe Gambach
e p
Aepfel Verſteiger ung [15221 Das der hiefigen Gemeinde zuſte hende Obſt, ungefähr 150 Malter Aepfel, ſoll September l. J.,
Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Ziegenberg den 2. Großherzogliche a n Langenhain u
Z Aepfel verflei gerung. [1525] Donnerſtag den 10. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde⸗Aepfel, etwa 12 Malter, an Ort und Stelle, nach Maltern, meiftbietend verſteigert werden. Wohnbach den 4. September 1857. Großherzogliche Bürgermeifterei Wohnbach Philip pi. 8 Obſtverſteigerung. . 15261 Dienſtag den 22, d. M.: Vormittags 9 Uhr, wird das der bieſigen Stadt gehörige Oblt, beſtehend in Aepfel, Birnen und Nüſſen, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Nauheim am 7. September 1857. Der Stadtvorſtand Rieß Faſelochſen ⸗Verk au.
p.
September 1857.
m p f.
885/22, 118⅝ Klafter im Dietgesgrund.
Beſitzer: Karl Theis daſelbſt.
3. eingetragen auf Anton Hofmann von Bodenrod.
214/10, 57%[◻òIdlftr., Acker im Gaſſenfeld.
Beſitzer: Johann Georg Schneider J. Ww. von Münſter.
605/11, 134½ L◻LKlftr., Acker im Hoch⸗ weiſeler⸗Wegsfeld.
Befitzer: Paulus Becker von Münſter.
607/21, 239[◻IKlftr. Acker daſelbſt.
Beſitzer: Konrad Kuhl II. von Münſter.
Die dermaligen Beſitzer behaupten, daß von allen dieſen Grundſtücken kein Kaufgeld zurück⸗ ſtehe, haben ihren langjährigen Beſitz beſchei⸗ nigt und die nachträgliche N der er⸗ forderlichen Urkunden beantragt. Demgemäß 8 ergebt an Alle, welche an dieſe Grundſtücke noch Reſerve-Fonds irgend einen Anſpruch zu haben glauben, die Aufforderung, dieſen Anſpruch binnen einer Friſt von
bereit.
dahier anzumelden oder zu erwarten, daß die
ö 2 Mo ma teen beantragten Urkunden ausgefertigt und gericht⸗
im Mutations-Verzeichniß ſofort erfolgt.
4 0 0 fl. 01523] liegen gegen gerichtliche Verſicherung in der Kirchenkaſſe zu Melbach zum Ausleihen
Melbach am 1. September 1857. 8.
Deutſcher Phönix.
verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt a. M.
[1527] Freitag den 11. September l. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, ſoll der der hiefigen Gemeinde gehörende Faſelochs, zum Schlachten geeignet, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oppersbofen am 4. September 1857. Großherzogliche 1 Oppershofen 0 l
Laun, Kirchenrechner.
Grund⸗Capital der Geſellſchaft:
Gulden 3,500,000,(Th. 3,142,800 Preuß. Ert.) 7 912,523, 41 kr.,(Th. 538,586 3 Sgr.) 19811 Der Deutſche Phönix verſichert gegen Feuerſchaden zu möglichſt billigen Prämien alle Die Prämien der Geſellſchaft ſind feſt, ſo daß unter keinen Um⸗ ſtänden Nachzahlungen ſtattfinden. Proſpecte und Antragsformulare
beweglichen Gegenſtände.
für Verſicherungen werden jederzeit
lich beſtätigt werden, ſowie daß der Eintrag unentgeltlich verabreicht, auch iſt der Unterzeichnete gerne bereit, jede weitere
Butzbach den 2. September 1857.
Großberzogliches Landgericht Butzbach ö Friedberg Ebel. 0
Auskunft zu ertheilen.
den 4. Juni 1857. H. Hahn, Agent des Deutſchen Phönix.
wortet werden müſſen. Die Landwirthe, zumal die kleinen ſollten ſuchen, wo möglich ihren Viehſtand zu erhalten, weil im kommenden Jahre etwaige Ergänzungen große Summen erfordern werden. Die Beobachtung nachſtehen— der Punkte dürfte dieſe Erhaltung in etwas ermöglichen: Man mache jetzt ſchon den weiſen Eintheiler und ſpare. So lange und jemehr Vorrath vorhanden iſt, um ſo leichter iſt Sparſamkeit einzuführen. Bei der vorzüglichen Beſchaffenheit des heurigen Futters und Strohs, überhaupt aller Feldproducte, ſetze man die täglichen Ga⸗ ben unbedingt herunter. Die heurigen Futtermittel haben mehr Nahrungsſtoff, ſie füttern beſſer, als im naſſen Som⸗ mer. Man laſſe das Geſinde nicht Herr über die Futter⸗ vorräthe ſein, der Hausvater nehme ſie in Verſchluß und gebe ſie dem Gewicht nach ab. Man trachte darnach, das vortrefflich gewachſene Stroh hauptſächlich als Fütterungs⸗ mittel verwenden zu konnen, und nehme auf alle mögliche andere Streumittel Bedacht. In erſter Linie iſt es die
Waldwirthſchaft, deren Pflicht es iſt, heuer in's Mittel zu treten, zumal wenn ſie in futterreichen Jahren nur,
mäßig in Anſpruch genommen wurden. Sie gönne der Landwirthſchaft heuer Laubſtreu, altes Waldgras, Heiden,
Moos u. dgl. für Schaafe und Ziegen könnte auch Laub von weichen Holzarten, z. B. von Linden, Aspen u. dgl. gewonnen und fur den Winter getrocknet werden. Der heurige Jahrgang möge übrigens den Landwirth dahin be⸗ lehren, daß er in den normalen Jahren die Waldwirth⸗ ſchaft mäßig beläſtige, damit ſie in den. Zeiten der Noth um ſo kräftiger aushelfen kann. Auch die längſt bekannte Erdſtreu wende man in großer Ausdehnung an. Wo es die Einrichtungen in den Stallungen erlauben, nehme man Bedacht auf Güllenfabrikation; hierdurch entſteht kein Aus⸗ fall an Dünger, und das getrocknete Streumaterial kann wiederholt zur Einſtreu verwendet werden. Jungvieh und unbeſchäftigtes Zugvieh können in den Wintermonaten füg⸗ lich mit Strohfütterung durchgebracht werden, beſonders wenn es auf die längſt bekannte Art erhitzt wird, ſo daß die Heuvorräthe mehr dem Milch⸗ und Maſtvieh zugewieſen
werden können. Alles Heu und Stroh werde kurz geſchnitten verfüttert, es füttert auf dieſe Art beſſer und wird vom Vieh weniger verdorben. Kraut⸗, Angerſen⸗, und Zuckerrübenblätter konnen wie das Sauerkraut einge⸗
macht und für den Winter aufbewahrt werden. Bei dem
großen Obſtreichthum wird es auch viel Obſttreber geben,
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