Ausgabe 
8.9.1857
 
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nach

n 40

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O bſtverſteigeruug. 11528] Freitag den 11. d. M., Nachmittags 1 Ubr, werden die gemeinheitlichen Aepfel dahier an Ort und Stelle in einzelnen Abtheilungen verkauft.

Die Zuſammenkunft iſt auf der Staatsſtraße an der Okarber Grenze. Nieder⸗Wöllſtadt den 4. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Nieder Wöllſtadt S

Grummetgras-Verſteigerung. 11529] Freitag den 11. d. Mts., Nachmittags um 1 Uhr, wird bei Wirth Stein dahier das diesjaͤhrige Grummetgras von circa 40 Morgen gemeinbeitlichen Wieſen in einzelnen Abthei lungen verſteigert.

Beienbeim am 3. September 1857.

Großherzogliche Bürgermeiſterei Beienheim Muth.

Geſuch.

11530] Ein tüchtiger Brenner findet gegen guten Lohn Beſchäftigung und kann ſogleich eintreten bei Pachter Hill in Fauerbach II.

Ein Keltermahltrog [1531] iſt zu verkaufen bei H. Gerth.

Todes- Anzeige.

11532] Am 3. d. M. entriß uns der un⸗ erbittliche Tod unſern hoffnungsvollen einzigen Sohn, den Briefträger-Gehülfen Wilhelm Köhler, in kaum zurückgelegtem 20. Lebensjahre. Groß iſt unſer Verluſt, und mit ihm ſind uns alle Freuden entſchwunden, und wir ſuchen nur Troſt in der dereinſt'gen Wiedervereinigung mit unſerm Lieben Verwandte und Freunde, denen dieſe Anzeige gewidmet iſt, bitten wir um ſtille Theilnahme. Gleichzeitig ſagen wir Denjenigen, welche dem Entſchlafenen die letzten Ehrenbezeugungen erwieſen, hier⸗ mit unſern aufrichtigen Dank. Nauheim den 5. September 1857.

Die Hinterbliebenen.

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Auswanderer und Reisende

werden von mir über

BREMEN nach NEW-VORK

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[566] durch große, elegante und bequem eingerichtete

Dampfſchiffe 1. Claſſe

regelmäßig alle 14 Tage befördert zu den feſtgeſetzten Preiſen. Erſte Cajüte, oberer Salon, 250 fl. Rhein. ö

und ſo nach Rang der Plätze 200 fl.

130 fl. und 110 fl.

Eben ſo werden jeden Monat am 1. und 15. die Auswanderer nach

allen Häfen von Amerika mit

Poſt- und Segelſchiffen auf das billigſte befördert. Die Reiſe bis Bremen wird in einem Tag gemacht.

Verträge können jeden Tag bei mir und auch bei Herrn L. Wißler in Butzbach abgeſchloſſen werden.

G. Fr. Sehweitzer in Friedberg,

General-Agent für das Großherzogthum Heſſen. Zum Ausleihen.

11495] 11000 fl. können durch meine Vermitte

lung gegen gute Hypotheken ausgeliehen wer

den. Auch werden dieſelben in kleinen Raten

abgegeben.

Friedberg im September 1857. Joſeph Straus.

Gefu ch.

mit vollſtändiger Koſt.

Geld⸗ Cours. Frankfurt, am 5. Septbr. 1857.

Piſtolen fl. 9 38-39 Friedrichsd or. 9 55½56½ Holländiſche 10 fl. Stücke 9 46-47 Rand-Ducaten. 5 30½¼ 317

20 Frankfsücke 1920

a b. 0 e Souvera. 10 11496] Es wird ein lediger Schäfer geſucht, A 1 1 1 4 wo möglich ein Nationalſchäfer. Näheres unter Preußiſche Caſſenſcheime 145-7 Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der 5 Fres.⸗Thaler./ 2 20

Exp. d. Bl.

auch ſie können für das Vieh als Winterfutter aufbewahrt werden. Vielleicht könnte von Sachkundigen aus weitere Belehrung ergehen, auf welche Weiſe dieſe und andere Futterſurrogate am leichteſten und ſicherſten für den Winter aufbewahrt werden können. Als erſtes Frühjahrsgrünfutter möchte Einſender noch auf den ſogenannten Futter- oder Stop pel⸗Roggen aufmerkſam machen, im Frühjahr iſt er früher zu haben als Luzerne und bietet bei gefrorenem Boden den Schafen den ganzen Winter über eine reichliche Weide. Die Saat kann ſchon Ausgangs Auguſt erfolgen, damit die Pflanzen vor Winter ſich gut beſtocken. Als Saat gut kann auch ein leichter Roggen verwendet werden; man ſäet etwas ſtärker als bei der gewöhnlichen Roggenſaat. Weitere Anſichten und Belehrungen wären ſehr willkom men. Jedes Stück Vieh, das aufs nächſte Jahr gerettet wird, hat gegen jetzt einen weit höheren, vielleicht den doppelten Werth. Einſender hält dieſen Gegenſtand, na⸗ mentlich im Intereſſe der kleineren Güterbeſitzer für höchſt wichtig und für die Landwirthſchaft höchſt bedeutungsvoll.

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Verſchie denes.

Im Garten der Wittwe J. Windecker nächſt der Stadtkirche ſind gegenwärtig neben reifen Trauben noch erbſendicke, auf dem Geiz gewachſene Trauben zu ſehen. Außerdem ſind daſelbſt ſehenswerth mehrere Bohnenbüſche, welche mit Bohnen wahrhaft überlaſtet ſind, ſo daß von einem Buſche ein Gemüſe für eine größere Haushaltung gepflückt werden kann.

Warnung.

Von allen Seiten mehren ſich in wahrhaft ſchrecklicher Weiſe die Nachrichten über Brandunglücke! Möge jeder Familienvater, jede Hausfrau dadurch veranlaßt werden, mit doppelter Vorſicht im Innern der Haushaltungen, wohin die Polizei nur ſelten zu dringen vermag, zu wachen und namentlich beſorgt zu ſein, daß immer und insbeſon⸗ dere zur Nachtzeit an verſchiedenen Orten der Hofraithen eine entſprechende Quantität Waſſers vorhanden ſei. Wenn bei der Trocken heit des Jahres und im jetzigen Zeitpunkt der eingethanen Ernten ein ausgebrochenes Feuer nicht gleich im Entſtehen bemeiſtert werden kann, ſo helfen nachher, wie die traurigen Beiſpiele vor uns liegen, meiſt die größten Anſtrengungen nicht mehr. Laſſe ſich doch Niemand die Mühe verdrießen, neben der ſtrengſten Aufficht über Feuerung, Licht und Streichfeuerzeugen ſtets für Waſſervorrath zu ſorgen und Jeder thue in dieſer Beziehung lieber zu viel als zu wenig!