zeigen. dtyfarrit Baut. tag. tadtkirche:
zurgkirche:
tag. dtabkkirche:
urgkirche:
Friedberger Intelligenzblatt.
Er ſcheint wo ⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl.
Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen,
Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden
ſammen 7 kr.
ernte e Amts- und perkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ae
d, 18.
Freitag, den 5. Juni.
1857.
Oeffentliche
Der Forſtcandidat Eickemaier iſt zum interimi
worden, was hiermit zur offentlichen Kenntniß gebracht wird.
Friedberg den 30. Mai 1857.
Samſtag den
zirksvereins des Kreiſes Friedberg auf dem Rathhauſe dahier ſtatt.
13. Juni d. J., Nachmittags 2 Uhr, findet die G
Bekanntm a ſtiſchen Verwalter der Oberförſterei Altenſtadt widerruflich beſtellt
ung.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg M
Einladung.
der Landwirthſchaft werden hierzu eingeladen.
Zunächſt iſt Gegenſtand der Verhandlung die
ſtehenden Mittel, ſowie die Ergänzung des Vorſtandes.
Friedberg am 2. Juni 1857.
Finanzkandidaten G. Battenfeld in
üblen,
eneralverſammlung des landwirthſchaftlichen Be— Die Mitglieder des Vereins, ſowie die Freunde
Beſtimmung über die Verwendung der dem Verein zur Dispoſition
Großherzogliches Kreisamt Friedberg M
nile.
Bekanntmachung. Während der Beurlaubung des Großherzoglichen Ortseinnehmer Friedberg vom 1. Juni l. 7
s Keim dahier zum Zwecke einer Badekur iſt dem an das Vicariat der Ortseinnehmerei Friedberg
höheren Orts übertragen worden, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Großherzogliche Diſtrictseinnehmerei Friedberg
Friedberg am 28. Mai 1857.
Bei t ſ ch.
Bekanntmachungen von Behörden und Privat-⸗Anzeigen.
Immobilien ⸗Verſteig erung.
[893] Mittwoch den 10. Juni d. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des Gaftwirths Guſtav Gerlach die demſelben in hieſiger Stadt zu⸗ ſtebenden Immobilien, beſtehend in Wohn-, Wirthſchafts- und Nebengebäuden, da der jetzige Befitzer wegen vorgerückten Alters ſeine darin ſeit langen Jahren betriebenen Geſchäfte nie⸗ derzulegen beabfichtigt, öffentlich meiſtbietend unter ſehr vortheilhaften Bedingungen verſtei⸗ gert; auch ſollen dem Steigerer auf Verlangen ſämmtliche Inventargegenſtände käuflich oder pachtweiſe überlaſſen werden.
Friedberg am 28. Mai 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Der Vorſteher Be n der.
Friedberg.
Edictal ladung.
18331 Nachdem über das Vermögen des Schmieds Heinrich Boß II. von Kirdorf, zu⸗ letzt in Dornholzhauſen wohnhaft geweſen, da ſich derſelbe von da entfernt hat und ſein Aufent⸗ haltsort unbekannt iſt, eine Curatel angeordnet worden und das deßfalls aufgenommene In— ventar eine Ueberſchuldung nachgewieſen bat, ſo werden auf Antrag des beſtellten Curators alle Die jenigen, welche Anſprüche irgend wel⸗ cher Art an den genannten Heinrich Boß II. zu haben vermeinen, hiermit aufgefordert, ſolche im Termin
Freitag den 19. Juni 1857, Vormittags 9 Uhr, entweder in Perſon oder durch gehörig bevoll⸗ mächtigte Stellvertreter anzumelden und auszu⸗
führen, anſonſt ſie von der vorhandenen Maſſe werden ausgeſchloſſen werden.
Das Präcluſiv⸗Erkenntniß wird nur auf der Gerichtsſtube publicirt werden. Homburg den 4. Mai 1857. Landgräflich Heſſiſches Juſtiz⸗Amt F. C. Stäubeſandt. (Büdesheim.) Hausverſteigerung auf den Abbruch. [892 Montag den 15. Juni d. J., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, wird auf dem Gemeindehaus zu Büdesheim die der Joſeph Debus Ehefrau früher gehörige Hofraithe Flur 1 Nr. 52/129 7,7 Ruthen im Ort nebſt 45,6„ Garten bei der Hofraithe, ſowohl in Eigenthum, wie auch die Hofraithe auf den Abbruch verſteigert und bei an⸗ nehmbaren Geboten im einen oder andern Ver⸗ ſteigerungsfall der Zuſchlag ertheilt. Vilbel am 25. Mai 1857. Der Kaſſier des Mathildenſtifts daſelbſt Halle r.
„„„*
Theater.
Die Weiſer'ſche Theatergeſellſchaft hat nach unſerer letzten Be⸗ ſprechung nunmebr eine weitere Reihe von Vorſtellungen gegeben und
unſer erſtes Urtheil in jeder Beziehung gerechtf eines ſolchen Inſtituts iſt um ſo erfreulicher, a
Unrecht durch mehrfache Erfahrungen daran g E
dernden Theater mit Mißtrauen zu betrachten.
die größeren Städte ein
ertigt. ls man leider nicht mit ewöhnt iſt, die s verdient das Streben des Directors, ein ſolides Theater, welches auch den eigentlichen Kunſt- intereſſen Rechnung trägt, die größte Anerkennung, als dadurch einem längſt gefühlten Bedürfniſſe der Provinzialſtädte, welche zwar nicht, wie Theater durch außerordentliche Zuſchußmittel emporheben können, aber bei der ſtets zunehmenden Bildung gleich die⸗ ſen das Bedürfniß haben, die Werke unſerer Dichter in guter Dar- ſtellung vorgeführt zu ſehen, ohne daß man nöthig hat, eine
Reiſe in eine größere Stadt zu unternehmen. Es wäre
wollte man an derartige Theater die Anforderung ſtellen, Opern auf- zuführen; wir ſind zufrieden, wenn uns hier Gelegenbeit geboten iſt, ein
wan⸗
hervorheben,
übertrieben,
Luſtſpiel zu ſehen.
neren Städte es auch meiſt nicht möglich machen, ein Theater in dem Das Erſcheinen Glanz der größeren Städte ausgeſchmückt zu ſehen, ſo entſchädigt hierfür
die jederzeit charakteriſtiſche, ja mitunter glänzende Garderobe, hübſche Decoration, die wirklich gute, Raum dieſer Blätter geſtattet eine ſpecielle Kritik der einzelnen Mitglieder nicht, ſoviel kann jedoch mit Beſtimmtheit geſagt werden, daß die meiſten auch der größten Bühne Ehre machen würden. können wir namentlich die Schleichhändler und das Schauſpiel: Mathilde welche Beide auch den Kunſtkenner bis in die kleinſten Details intereſſirten und wäre eine baldige Wiederholung beſonders von letzterem Stücke der allgemeine Wunſch. Wir wünſchen und hoffen, daß das kunſtliebende Publikum ſich zahlreich verſammeln werde.
gutes Schauſpiel und d
Wenn die Localitäten der klei⸗
ja mitunter vollendete Darſtellung Der
Von den Vorſtellungen
L. R⸗


