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Mai⸗Manisfest des Internationalen Gewerkschaftsbundes An die Arbeiter aller Länder!
Der Frieden Europas ist neuerlich in Gefahr. Der Krieg ist noch nicht da, aber es kann dazu kommen, wenn die international vereinigten Arbeiter dieser Gefahr nicht entgegenwirken.
Ueberall ist die Reaktion am Werke und sucht Herrschaft zu festigen.
1 Ueberall zeigt sich sozialer Rückschritt. Und die gleiche Tendenz ist in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht wahrzunehmen.
Diktatur und Jascismus in allen Spielarten sind das Gepräge unserer Zeit. Beides Bewegungen, die auf den Untergang der Freiheit zielen.
Diese Situation hinzunehmen, würde heißen eine sichere Versklavung in der Zukunft akzeptieren.
Es hieße anerkennen, daß von jetzt ab Gewalt und Unrecht, soziale Un⸗ gerechtigkeit und Ausbeutung über die Völker allein Macht haben sollen.
Es hieße sich mit der Herrschaft brutaler Gewalt abfinden und Verzicht leisten auf eine Ordnung der Freiheit und menschentürdiger Arbeit, die zu errichten Aufgabe der Arbeiter⸗Organisationen der ganzen Welt ist.
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Die Arbeiter⸗Organisationen werden an ihrem Ideal nicht Verrat üben.
Dieses Ideal ist ihr gemeinsames und geheiligtes Gut, die Rechtfertigung ihres Daseins, ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Wenn ihre Freiheiten in Gefahr geraten, die Errungenschaften der Ver⸗ gangenheit bedroht werden, dürfen die Arbeiter nicht untätig bleiben.
Wenn die Plutokratie der ganzen Welt, um ihre politische und wirt⸗ schaftliche Herrschaft zu befestigen, die Rückkehr zu langen Arbeitszeiten und niedrigen Löhnen anstrebt, die Unterdrückung der gewerkschaftlichen Freiheit verlangt und die Wiederkehr jener Zeit, in der sich das Unternehmertum von Gottes Gnaden dünkte, dann fordert Pflicht und Interesse der Arbeiterschaft, dieses schändliche Vorhaben zunichte zu machen und es zu beantworten mit einem Kampf für neue Freiheiten und ein besseres Dasein.
Die Befreiung der Arbeiter verlangt zunächst die Aufrechterhaltung der erworbenen Rechte, die dazu dienen sollen, neue zu erwerben. Gegenüber dem internationalen Zusammenschluß der Profitmacher und Ausbeuter muß die internationale Solidarität des organisierten Proletariats eine Tatsache
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Je dreister sich die Reaktion gebärdet, je kühner die Angriffe auf die freiheitlichen Ideen und die Würde der Arbeit werden, müssen sich die Massen zur Wehr setzen.
„Die Befreiung der Arbeiterklasse kann nur das Werk der Arbeiter selbst sein!“ Das will heißen, daß die Arbeiter nur durch eigene Kraft und ihre eigenen Mittel, und nur durch diese allein, imstande sind, das entwürdigende Joch der modernen Lohnsklaverei abzuwerfen und durch neue moralische und materielle Erfolge ihre endgültige Befreiung vorzubereiten.
Der 1. Mai 1929 muß in entscheidender Weise der Welt das Erwachen des Bewußtseins der international organisierten Arbeiterklasse künden.
Die Nöte der Gegenwart und die Gefahr neue blutiger Konflikte müssen, weit davon entfernt, uns zu entmutigen, unseren Glauben im Gegenteil noch festigen und neue Begeisterung und Entschlossenheit wecken, um die Mächte der Finsternis und Unterdrückung endgültig zu besiegen.
Immer drohender werden diese Gefahren, und darum muß auch unsere Aktion eine immer energischere werden.
Nationalismus, Imperialismus, Militarismus, wünschen ein neues Blutbad herbei, von dem sie sich ein neues Erwürgen der Völkerfreiheit ver⸗ sprechen. 1 5.
Die Arbeiter aber wollen den Frieden, der die Arbeit von ihren Fesseln befreien, den Völkern ihre Unabhängigkeit sichern und eine bessere Zukunft vorbereiten soll. 1
Möge der 1. Mai 1923 in überwältigender Weise diesen Willen kund⸗ tun, der sich auf Vernunft und Recht stützen kann. Und möge das Proletariat aller Länder an diesem traditionellen Tag der Arbeiterforderungen der Welt
die unbezwingliche Macht der internationalen Solidarität der Arbeit demonstrieren.
Das Bureau des Internationalen Gewerkschaftsbundes: J. H. Thomas(England), Vorsitzender L. Jouhaux(Frankreich). Th. Leipart(Deutschland). C. Mertens(Belgien). f Vize⸗Vorsitzende. J. Oudegeest. J. Sassenbach. Sekretäre.
E. Fimmen. John W. Brown.
Völkermai!
O, wag es doch, nur einen Tag, nur einen frei zu sein! (Serwegh.)
Länger als vier Jahre liegt das formelle Ende des blutigen Weltkrieges hinter uns, aber noch immer blutet die Welt, blutet insbesondere Deutschland aus tausend Wunden. Im Lande selbst und im östlichen Grenzgebiet, wo auch Deutsche wohnen sehen wir den Militarismus die ihm wesenseigenen Orgien treiben. Menschenbrüder, in die bunte Zwangsjacke gezwängt, werden angehalten, wehrlose und schuldlose Menschenbrüder zu vergewaltigen durch Mord, Freiheitsberaubung, Mißhandlung und andere Dinge. Jede dieser Handlungen ist ein Faustschlag in das Gesicht der ganzen Menschheit. Menschentum und Menschenwürde werden in den Kot getreten. Die brutale Gewalt dikliert das Schicksal von Menschen und Volksgemeinschaften.
Nieder mit dem Militarismus!
Nieder mit seinen Kindern: Krieg und Gewalt!
Wir fordern Frieden, Freiheit, Völkerverständi⸗ gung!
Europa ist arm geworden, und Deutschland ist eins der ärmsten seiner Glieder. Der Vertrag von Versailles macht Millionen von Deutschen zu recht⸗ losen Sklaven der Siegerländer. Nur die Arbeit unserer Hirne und Hände gibt uns die Mittel, die Wunden auch im vormaligen und neuen Feindesland zu heilen, die wir nach eigener Ueberzeugun 9 zu heilen verpflichtet sind. Der Persailler Vertrag verlangt Unerfüllbares.
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Fort mit ihm! Wir fordern Verständigung als freies Volk mit den übrigen Völkern, um erfüllen 8 u können, soweites in den Grenzen unserer Kraft liegt!
An uns deutschen Arbeitern, Angestellten und Beamten zehren und zerren nicht nur Frankreich und andere Siegerstaaten. Vampire aus dem eigenen Volke lasten auf uns, sangen aus uns Blut und Mark, um in uner— sättlicher Raffgier den eigenen Geldbeutel zu füllen.
Ins Zuchthaus mit den Wucherern! Keinen Frieden, keine Verständigung mit ihnen! Sie morden durch ihr Tun und Lassen eigene Volksgenossen, nicht das Kind im Mutterleib nicht der Greis am Abend seines Lebens ist sicher vor diesen Würgern] Keine Gnade!
„Dos Deulsche Reich ist eine Republik.“ Dieser lapidare Leitsatz der Weimarer Verfassung wird von vielen Menschen, die sich Deutsche nennen, offen und geheim bekämpft. Sie wollen wieder die Monarchie, um mit ihrer Hilfe die Demekratie vollends zu morden. Für alle Staatsangestellten und Staatsarbeiter insbesondere, die im alten Staat mehr wie alle anderen zu schweigen, zu leiden und zu entbehren hatten, würde die Wiederkehr des alten Regimes neue Entrechtung und neues Elend bedeuten. Ihnen besonders hat die Republik die Gleichstellung mit ihren Volksgenossen gebracht.
Darum nieder mit allen Feinden der Republik!
Es lebe die freie demokratische Volksgemeinschaft!
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