Eigenartige Sonnwendsefer. 1 Ein Arbeiter getötet. Ueber Zusammenstöße zwischen dem rechtsradikalen * und Arbeitern in Dramburg(Pommern) er⸗ sahren wir aus Stettin noch folgendes: Der Jungsturm, eine 125 der Deutschnationalen Volkspartei und dem Deutsch⸗ nationalen Ofsiziersbund im engsten Zusammenhange f stehende Jugendorganisation, die durch das Tragen von Litewken und der Farben der jeweiligen Kompagnien nach altem militärischen Muster(blauweiß, rotweiß usw.) und durch teilweise Bewaffnung mit Pistolen sich einen militärischen Anstrich zu geben verstanden hat, hielt am Samstag eine Sonnwendfeier unter Teilnahme auch weiterer Kreise der Bürgerschaft ab. Durch das Ver⸗ halten der jungen Leute fühlten sich Arbeiterkreise provo⸗ 5 ziert. und es kam zu Zusammenstößen. Der herbeigerufene Landrat erschien mit einigen Polizeikräften und suchte zu vermitteln. Trotzdem kam es abermals au Zusammenstößen, in deren Verlauf Jungsturmleute eine Anzahl von Pistolenschüssen abgaben. Ein Arbeiter wurde getötet, ein zweiter durch Bauch⸗ schuß lebensgefährlich verletzt und drei weitere verwundet. Als jetzt die Arbeiter in größter Erregung auf die Jung⸗ sturmleute losgingen, gab es auch bei diesen einige Verletzte. Die Stettiner politische Polizei hat Beamte zur Unter- suchung der Angelegenheit entsandt, sodaß eine genaue Klärung der Zusammenhänge beborsteht. In der Bevöl⸗ kerung herrscht große Empörung über das durch die Jung⸗ sturmleute angerichtete Blutvergießen. Allgemein wird die Auflésung der ganzen militärischen Jungsturm⸗Organi⸗ sation gefordert. Auch erscheint es unbedingt erforderlich, festzustellen, wer den unreifen Burschen des Jungsturms Waffenscheine ausgehändigt hat! Hitler in Baden.
Aus allen Teilen Deutschlands kommen Nachrichten, daß die deutschvölkischen Geheimverbände eine ungemein rührige Tätigkeit entfalten. Heute können wir aus Baden berichten, in welcher Art Hitler dort den Bürgerkrieg zu
organisieren sucht. In Karlsruhe wird verkündet, daß es nur noch wenige Zeit sei bis zum Bürgerkrieg. In einem ba an die Studenten der badischen Hochschulen heißt es
er Zildet Hundertschaften, besorgt Euch Gewehre, lernt sie gebrauchen!“
FCC
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5 Und weiter: 5
6 Kampf bis aufs Messer!
„Laßt Euch nicht mißbrauchen, duldet es nicht, daß man Eure gesunde Kraft gegen den äußeren Feind ber⸗ luten läßt, ehe nicht im Innern Deutschlands der jüdische Geist und der marxistische Wahn gebrochen sind. Frischauf 2 fröhlichen Jagen! Es kommt der Tag! Burschen
raus!“ Die Kämpfe in Eisleben.
Wir berichteten gestern von den Zusammenstößen zwischen tahlhelmleuten und Kommunisten in Eisleben. Hierzu erfahren ir, daß die Stahlhelmleute ihre„Geländeübung“ ausdrücklich von 17. auf den 24. Juni verlegten, für welchen Tag in Eisleben und sfeld die Gewerkschaftsfeste angesetzt waren. Der Führer der nde, Graf Lucker, hat in ihrer 5 erklärt:„Am nntag entscheidet es sich, ob in Mansfeld die a 8 die rote Fahne weht.“ Die Verbände Stahlhelm, Jungdo und
wolf hatten ihre Leute aus dem ganzen Land zu dieser„Ge⸗
bung“ herbeigeholt. Das zeigt zur Genüge, von welcher Seite
1e Sale get zu den Zusammenstößen direkt gesucht worden ist. . Leider ist uns kein eigener Bericht aus Eisleben zugegangen. tgegen der bürgerlichen Pressenmeldung, die wir gestern brachten, gt die kommunistische Presse folgenden Bericht:„Als ein Trupp Jugendlicher von etwa 30 Mann nach beendeter Demonftration zum — zog, wurde er von Stahlhelmleuten überfallen. Mehrere
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den zu Hilfe etlenden Arbeitern wurde der Stahlhelm zurückge⸗ schlagen, trotzdem er mit Pistolen schoß. Die anrückende Sipo ging mit schußbereitem Gewehr gegen die Arbeiterschaft vor. Zwif der Sipo befanden sich Stahlhelmleute, die weiter schossen. 1 Sipomann wurde von einem Faschist in den Rücken geschossen. Seiten der Arbeiter erhielt ein Genosse einen Kopfschuß, ein 5 einen Dolchstich in den Rücken und zwei Arbeiter wurden mit Gummi⸗ und Stahlknüppel schwer verletzt, acht Arbeiter wurden leichter verletzt.“
Das Dynamit Attentat und die Polizei, Die Arbeiterschaft ist vogelfrei.
Aus Münster wird uns geschrieben: Zwei Tage sind verstrichen, seit die Druckeren unseres Volkswillen einem Dynamit⸗Attentat zum Opfer fiel, ohne daß es der Polizei bisher jedoch gelungen wäre, den Tätern auf die Spur zu kommen und irgendwelche Verhaftungen vorzunehmen. Das verwundert niemand, der die hiesigen Verhöltnisse kennt. Als in der Nacht vom 17. zum 18. Januar das erste Attentat auf unsere Druckerei er⸗ folgte und 17 Setzerkästen ausgeschüttet wurden, war die Kriminalpolizei ebenfalls sofort benachrichtigt worden. Aber bis jetzt hat sie über die Täter nichts ermittelt. Dabei steht natürlich für jedermann der enge Kreis fest, in dem die Attentäter zu suchen sind:
Es sind die deutschvölkischen Heldenjünglinge, die sich seit dem Ruhreinbruch hier in großer Zahl ein Stelldichein gegeben haben und die unter der Oberleitung verrückt ge⸗ wordener nationalistischer Universitätsprofessoren von hier aus ihr Handwerk betreiben. Damals fand man in der Druckerei einen Zettel„Für Ludendorff“, und als vor kurzem eine große Scheibe unseres Partei⸗ betriebes zertrümmert wurde, wies ein Zettel „Für Schlageter, Ihr Säue!“ die Spur. f
Anhaltspunkte sind also zur Genüge gegeben, und es wäre nicht allzu schwer für die Polizei, mit etwas mehr Er⸗ folg tätig zu sein. Aber nichts ist bezeichnender für die Auf⸗ fassung von der Vogelfreiheit der Sozialdemo⸗ kratie, die anscheinend die Polizei in dem völlig natio⸗ nalistisch verseuchten Münster beherrscht, als ihre Haltung nach dem Januar⸗Attentat. Damals wandte sich die Ge⸗ schaftsleitung unseres Parteiunternehmens an die Polizei mit der Bitte um künftigen polizeilichen Schutz. Dieses Ansuchen wurde jedoch abgelehnt mit dem Hin⸗ weis, daß die Zerstörung im Setzersaal ein schlechter Scherz, aber kein gefährliches Unternehmen darstelle. Wir wissen nicht, als was unsere Polizeigewaltigen das jetzige Sprengattentat betrachten. Es scheint uns angebracht, daß sich die Berliner amtliche Zentralstelle um die Handhabung der Polizeigewalt in Münster etwas mehr als bisher kümmert. 1
Politische Uebersicht.
Der Kampf um die Sommerferien.
Das vorige Schuljahr wurde bekanntlich in Gießen wie auch an einigen anderen Orten aus Gründen der Kohlen⸗ ersparnis um 1 Woche gekürzt, sodaß die Schulen statt 3 Wochen, 4 Wochen Ferien hatten. Das Bildungsamt hatte darum angeordnet, daß diese Woche an den Ferien des laufenden Schuljahres abzuziehen sei. Diese Maßnahme wurde natürlich von den Beteiligten— Eltern, Lehrer und Schüler— nicht gerade freudig aufgenommen, und da nun gar ein Abzug der Woche an den Sommerferien droht, so hat in diesen Tagen besonders in Elternkreisen ein heftiger Widerstand eingesetzt. Elternver⸗ sammlungen haben bereits entschieden gegen die
mürden verfiterder, einer 5 worfen. Won
und erkksprechende an das Bildungsamt beschlossen. Die vorgebracht erscheinen auch uns durchaus stichhaltig. Da das R Gesamtdauer der Ferien in einem Schuljahr für alle auf 85 Tage festgesetzt hat, so ist es zunächst mehr als lich, ob ein einzelnes Land das Recht zu einer Kürzung Die Auffassung, daß nach dieser reichsges setzlichen eine Kürzung bezw. Verlängerung von Ferien nur in er“ halb desselben Schuljahres statthaft ist, ist woh unanfechtbar und schon aus diesem Grunde die Anord nung des Bildungsamtes unzulässig.
Weiter wird mit Recht geltend gemacht, daß die längerung der Osterferien auf 4 Wochen durch„höhere walt“ verursacht war und es deshalb nicht angängig sei, i Schüler durch Abzug an ihren nächstjährigen Ferien dafün „büßen“ zu lassen. Dieser Ausdruck ist wirklich in sei vollen Bedeutung hier zutreffend, denn eine Kü Sommerferien hätte eine gesund heitliche Schädi gung der Schüler zur Folge. Das hat auch Universi. Professor Brüning in einem bedeutsamen, der C an das Bildungsamt beigefügten ärztlichen Gutachten stätigt. Da seine Ausführungen bon allgemeinem Intere sind, setzen wir das Wesentliche hierher. Es heißt u. a::
„In den warmen Monaten Juli und August ist das Längenwachst um der Kinder am arb F sie in den Wintermonaten in die Breite wachsef Die Hauptgewichtszunahme erfolgt im Winter, während 5 Sommer nur geringe oder gar keine Gewichtszunahme zu verzeichnen ist. Das Längenwachstum muß also hauptsach. lich aus den Reservestoffen bestritten werden. Des. halb ist der Körper auch gerade zu dieser Zeit besonder empfänglich für Infektionen(Tuberkulose) und Rachitis. Geistige und körperliche Ermüdung aber setzen die Widerstandskraft gegen solche Erkrankungen herab Daraus ergibt sich die Forderung der Aerzte: Juli und August sollten möglichst schulfrei sein. wenigstens sollte in der heißen Jahreszeit unter 4 Wochen Ferien nicht herunter gegangen werden. Und das sollte gerade in diesem Jahr nicht geschehen, weil die Kinder bei dem feuchten, kalten Wetter ihr Zeit nicht im Freien verbringen konnten, nden in engen Wohnungen zusammengepfercht waren.“
Den angeführten Gründen formaler, und sachlicher Art läßt sich auch ein pädagogischer hinzufügen: i Kindern, die sich in der Ferienzeit nicht genügend erholt 73 haben, die zudem zu einem großen Teil unterernährt sind, hat auch der beste Lehrer seine liebe Not, während mit völlig ausgeruhten, körperlich und geistig frischen ade die geistige Arbeit leicht und spielend vonstatten geht. es ist ein banausischer handwerksmäßiger: d. Red.) 1 daß das Maß des im Unterricht Erreichbaren von de Länge der Unterrichtszeit abhänge. 3
Wir möchten nach alledem nicht annehmen, daß die ge⸗ lehrten und der praktischen Bildungsarbeit noch nicht allzu · lange entzogenen Herren des Bildungsamtes aus klein⸗ licher Pedanterie heraus ihr Ohr den geltend ge · machten Gründen verschließen werden. Es wäre a politisch unklug, denn niemand vermehrt gern die Zahl seiner Gegner, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Nach unserer Kenntnis besteht das Bildungsamt auf seinem Schein auch nur aus Gründen der Parität gegenüber den Landschulen, die im Falle des Nachgebens ihrer⸗ seits verlangen würden, daß etwa verlängerte Ernteferien i ebenfalls nicht an anderen Ferien abzuziehen seien. Aber einmal sollte man doch den Herren vom Lande die Erkennk⸗ nis zutrauen dürfen, daß die oben erwähnten gesundheit⸗ lichen Gründe nicht in gleicher Weise für die Landkinder gelten, bei denen Unterernährung bei weitem nicht in dem Umfang und in dem Maße wie bei den Stadtkindern vor⸗
Kürzung Stelling genommen und
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Der verlorene Sohn.
4 Roman von Hall Caine. 18
„ Wenn ich zurückstehe und die Folgen auf mich nehme, gibt es auch etwas, daß Du mir schuldest— das ist Dein tillschweigen!“ „Dessen sei versichert,“ sagte Oskar.. „Was ich morgen auch tue oder sage, Du darfst es Dir unter keinen Umständen merken lassen, daß Du meine Ab- sicht tennst. Versprichst Du es mir?“ 1„Ganz fest!“ sagte Oskar.„Stillschweigen ist unum⸗ gänglich nötig, wenn ich Thora vor dem Zorn ihres Vaters retten soll und ich will sie davor beschützen, wie vor jeder ö deren Unbill.“ Magnus war der Türe zugeschritten und jetzt zum ersten Male hatte Oskar wirklich einen Blick für ihn. 5„Welch ein elender Geselle ich bin— immer nur von 2 selbst zu reden!“ sagte er, seinen Bruder bis zum reppenabsatz folgend.„Und wenn alles sich glücklich ab⸗ gewickelt hat, was wird aus Dir werden?“ „Gott weiß es!“ erwiderte Magnus, mit einem Fuß auf der Treppe.„Jeder hat seine eigenen Sorgen, die ihm niemand abnehmen kann.“
„Nun, Gott segne Dich wie es auch kommen mag, alter Bursche!“ sagte Oskar, Magnus auf die Schulter schlagend. Dann kehrte er in sein Zimmer zurück, zog Thoras Brief hervor und durch las ihn von neuem.
Zehntes Kapitel.
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1 Die Verlobung war auf fünf Uhr am nächsten T geesetzt nun das Haus von oben bis unten zu reinigen, blitzte und blinkte. Wohnzimmer, das monie dienen sollte, intenfässern, und
Tage an⸗ Tante Margret hatte Frauen zur Hülfe genommen, und alles In dem großen, der Stadt zu gelegenen ür den rechtsgültigen Teil der Zere⸗ stund ein runder Tisch niit Federn und 5 in dem kleineren nach der*e binaus⸗ henden und nur durch einen Plüschvorhong von ihm ge—
Ruhig und feierlich lagen beide Räume da, als Tante Margret, um eine letzte Umschau zu halten, Punkt halb fünf Uhr in ihrem besten schwarzseidenen Gewande und mit frisch eingeölten Löckchen herunter kam. Sie war noch mit dem letzten leichten Abstäuben beschäftigt, als der erste Gast er⸗ schien. Es war Anna, ebenfalls in schwarzer Seide und in ihren Gesellschaftsmanieren; Tante Margret küßte sie.
„Aber wo sind Oskar und der Gouvevneur?“ Tante Margret.
„Stephen kommt gleich,“ sagte Anna,„aber ferne sei es von mir, sagen zu wollen, wo Oskar ist, der Junge ist überall und nirgends.“
„Das erinnert mich an etwas,“ sagte Tante Margret. „Kannst Du mir etwa sagen, wie es zuging, daß die jungen Leute sich gestern in Thingvellir verfehlten und Magnus allein nach Hause kam?“
„Das weiß der liebe Himmel! Jedenfalls war es nicht Magnus' Schuld. Magnus ist ganz wie mein armer Vater, so sicher am Platz wie ein Mühlenpferd in der Tretmühle; Oskar aber kann man ebensowenig wie einen Windhauch festhalten. Das ist nun einmal seine Natur so, er kann nichts dafür; mich beunruhigt es schon, wenn ich daran denke, Margret.“
„Um Oskar braucht Dir nicht bange zu sein, Anna! Der wird schon seinen Weg machen. Und wenn er unstet und unbeständig ist, so nimmt Gott solche schwachen Naturen be⸗ sonders unter seinen Schutz. Er verlangt nie mehr als er gewährt, das weißt Du ja!“
Der Jaktor kam im Gesellschaftsanzuge, Hauskäppchen und mit einer langen deutschen Pfeife in der Hand, her⸗ unter. Er war ein großer, glattrasierter, kahlköpfiger, etwas hart und ungelenk erscheinender Mann.
„Jetzt wird noch nicht geraucht!“ rief Tante Margret, und halb knurrend, halb lachend legte er seine Pfeife auf den Ka nminsims.
„Und wie geht's Dir hente, Anna?“ sagte er,„obgleich es der Frage gar nicht bedarf, denn unsere Anna sieht so s2risch und jung aus wie immer. Auf mein Wort, es scheint mir bie gestern, als wir alles das für Anna selbst taten.“
ie war zu der Zeit aber eine andere Anna, Oskar,“
fragte
N trennten, war der lange, von hochbeinigen Sten um⸗ 0 zebene Eßtisch mit Tassen, Tellern und Kuchen bedegr
— 1
sagte
una.
„Durchaus nicht, der einzige Unterschied ist, daß jetzt 3 ein bischen mehr von ihr do ist.“
Der nächste, der hereinkam, war der Gouverneur, ein breitschultriger Mann mittlerer Größe, mit einem Backen⸗ jedoch keinem Schnurrbart und in seiner reich goldgestickten 0 Uniform. Er begrüßte den Faktor und sagte:„Ich habe mir erlaubt, den Bischof, den Gomnasialdirektor und den Kreisrichter einzuladen— ich hoffe, Du hast nichts da⸗ gegen?“
„Das war recht, alter Freund,“ sagte der Faktor. wichtigsten Schritte des Lebens sollte man immer in Geg wart von Zeugen tun.“
„Und wie geht es, Margret? Geschäftig wie immer, sehe ich. Es ist gut, daß nicht alle Festtage auf denselben 50 fallen. Nächstes Mal gelten unsere Vorbereitungen
ir!“
„Der Margret?“ lachte der Faktor.„Sie muß sich aber eilen, wenn sie nicht zu spät sein will— um Weihnacht werden nicht viele Küchlein ausgebrütet.“
„Das wäre wahrlich spät!“ sagte Tante Margret, ihre Löckchen schüttelnd,„und da ich es Euch, Leutchen, mit Eurem Paar Küchlein jedes doch nicht mehr gleich tun kan halte ich es überhaupt nicht mehr des Anfanges wert.“
Die Männer lachten und Anna sagte:„Nun, ich e mich gern mit zwei Kindern begnügen, wenn ich sie nur nicht herzugeben brauchte. Das ist aber das schlimmste b Knaben, sie heiraten und gehen davon. Ihre Mädchen gegen kann eine Mutter immer behalten.“
„Bis die Knaben von irgend jemand anderem kommen und sich mit ihnen aus dem Staube machen und sie von beiden nichts mehr sieht,“ sagte Tante Margret..
„Das hängt von Umständen ab.“ sagte der Gouberneut —„dem Ehekontrakt, zum Beispiel— wie, alter Freund?“
„Sehr richtig,“ sagte der Faktor.„Man kann den Stier gewöhnlich in der Nähe des Gehöftes halten. 1 man ihm die Kuh in den Kuhstall einsperrt.“
Erneuertes Gelächter der Männer, und dann kamen Bischof und der Rektor— ersterer ein heiligengleicher a Patriarch mit mildem Gesicht und weißem Bart, und Rektor, wie es einem Schulmeister zukommt, schärser, nicht strenger blickend. Fortsetzung folg


