perössentlicht worden.(2] Was den dritten Tell der Frage betreffe, o sei die Summe, die im Januar als innerhalb der deutschen Zahlungs fähigkeit liegend angesehen wurde, 2500 Millionen Pfund gewesen. Ob darauf folgende Ereignisse diese Summe vermindert hätten, sei eine Frage, die der Premierminister gründlich durch Sach⸗ verständige würde geprüft sehen wollen, bevor er zu irgendeinem Schlusse käme.
Opposition und Einsicht in Frankreich.
Die französischen Nationalisten fürchten daß Frankreich in der Frage der Reparationen und der Ruhrpolitik an dem Verhandlungs⸗
tisch gezwungen werden könnte, an dem es selber neben Deutschland
Platz neben müßte, und daß bei der dann zu erwartenden Liquidation des französischen Ruhrabenteuers England und mit ihm wenn auch nur indirekt, Amerika die Rolle des Schiedsrichters zwischen Deutsch⸗ land und Frankreich zufallen lönnte. Es ist unter diesen Umständen mir zu begreiflich, so berichtet der Pariser Korrespondent der Frank⸗ futer Zeitung, wenn die von der deutschen Rechtspresse geführte Kompagne gegen ein neues deutsches Angebot und gewisse Quer⸗ treibereien schwerindustrieller Kreise hier mit unverhohlener Genug⸗ tung registriert werden, und wenn Blätter wie der Temps, die jede Lösung, die zur Aufhebung der Ruhrbesetzung führen müßte, als für Frankreich unanmmehmbar zurückweisen, nichts unversucht lassen, zun die deutsche Regierung zu entmutigen, aus ihrer Passivität her⸗ aus zutreten. a Dagegen hat der Generalrat des Departements Haute⸗Vienne eine gegen die Ruhrpolitik der Regierung gerichtet Resolution ange⸗ nommen. Vor der Abstimmung entfernte sich der anwesende Präfekt. Die Entschließung geht davon aus, daß das sichere wirtschaftliche Gedeihen Frankreichs nur durch eine auf den endgültigen Frieden und die vollkommene Abrifstung gerichtete Politik zu erzielen sei. Sie bedauerte, daß die Regierung sich zu Handlungen habe hinreißen dassen, die die internationale Lage diplomatisch, fmanziell und wirt⸗ schaftlich komplizierten und die die Erfüllung der berechtigten Repa⸗ rati üche Frankreichs hinauszögen. Der Generalrat stellt fest. daß die erste Folge der Ruhrbesetzung in Meinungsverschiedenheiten mit Frankreichs Alliierten, in einer ungeheuren Erhöhung der mili⸗ dtärischen Ausgaben und einer Ausdehnung der militärischen Dienst⸗ zeit, ganz zu schweigen von der Verteuerung der Lebenshaltung sowie von einem Knappwerden der Brennstoffe, sich jetzt bereits zeigten. Der Generalrat richtet die Aufforderung an die Regierung, vernünftigen Vorschlägen Gehör zu geben, wenn direkte oder durch Vermittlung der Alliierten Frankreichs veranlaßte Vorschläge eingehen, sie zu prüfen. Diese Vorschläge milßten sich auf drei Ziele erstrecken:
1. Rasche Regelung des Wiederaufbaues der zerstörten Gebiete.
2. Eine Friedensgarantie in Form eines Paktes, dessen Durch⸗ flihrung der Kontrolle des Völkerbundes zu unterstellen wäre, der ein Angriffsverbot enthalte und ferner eine Entmilitaristerung einer breiten Zone auf beiden Seiten der Grenze vorsehe.
3. Reytsion der Friedensverträge.
Der erste Teil der Entschließung bis zu der Stelle, wo die Re⸗ gierung aufgefordert wird, sich zu Verhandlungen bereitzuhalten, wurde mit 15 gegen 14 Stimuen, der Rest mit 26 gegen 3 Stimmen angenommen.
Der Generalrat von Grenoble, der Über den Antrag verhan⸗ delte, die Haltung der Regierung in der Ruhrfrage zu billigen, konnte erst nach langer Aussprache eine Einigung auf die einfache Tagesordnung erzielen. Es wird erklärt, die Abstimmung schließe das Vertrauen für die Regierung in sich. Die Resolution wurde aber nur mit 17 gegen 16 Stimmen bei sieben Stimmenthaltungen langenommen.
Stinnes und die Devisenspekulation.
Der Soz. Parlamentsdienst schreibt uns:
Der Reichsbankpräsident hat in seiner letzten Rede vor dem Zentralausschuß der Reichsbank unverblümt zugegeben, daß maßgebende Kreise der deutschen Wirtschaft an dem neuen Sturz der Mark nicht unschuldia sind. Leider pat er vergessen. die Namen zu nennen. während sonst gerade seine ihm politisch nahestehenden Freunde Todesstrafe für diejenigen fordern, die sich gegen das Vaterland vergehen. Trotz⸗ dem aber ist nicht unbekannt geblieben, daß auch Herr Stinnes u den Spekulanten gehörte. Acht Tage lang hat er sich den Vor⸗ wurf der Spekulation machen lassen. Erst jetzt erklärt seine Deut⸗ sche Allgendeine Zeitung„daß weder Slinnes noch seine Firma zurzeit des letzten Marksturzes Devisenkäufe vorgenommen
Schon die Abfasfung dieses Dementis beweist, daß Stinnes zein reines Gewissen hat. Er mag behauptan und dementieren lassen sopiel und was er will, jedenfalls nehmen wir nicht das geringe von dem Gesagten zurück, sondern erweitern es im Gegenteil insofern. als wir feststellen, daß Stinnes am Tage, als die Stützungsaktion der Mark zum ersten Mal durchbrochen wurde,
Massendemonstrationen und einen Generalstreik verleiten läßt,
fordern ließ, ohne sie für Warenelnfuhr notwendig zu 5 — Herr Stinnes. ist ncht 8 daß 1 Zur Zeit des letzten Marksturzes Devisenkäufe vorgenommen haben. Nachdem Stinnes als würdiger Vertreter der deutschen Wirt⸗ t seine Devisengeschäft⸗ bestritten hat erwarten wir von der schskegierung, die im Besitz umfangreichen Materials über die letzten Börsenspekulationen ist. Aufklärung über den Vaterlands⸗ verrat. Sollte sie auch weiterhin zögern, dann dürfte die sozial⸗ demokratische Reichstagsfraktion ihr sehr bald den notwendigen Antrieb zur Aufklärung der Dinge geben, die zu wissen feder deulsche Steuerzahler ein autes Anrecht hat Im übrigen dürfte sich die Regierung in Uebereinstimmung auch mit der Reichstags⸗ fraktion der Vollspartei, insbesondere mit Herrn Stresemamm befinden, wenn sie die notwendige Untersuchung sofort einlestet.
Die Opfer des Ruhreinbruchs.
Im Ausschuß des preußischen Landtags gab der preußische Ministerpräsident Braun an der Hand der feststehenden Zahlen ein Bild von den rücksichtslosen Ausweisungen durch die Franzosen im altbesetzten und dem Einbruchsgebiet. Nach dem bis zum 15. April vorliegenden Material sind im altbesetzten Gebiet 3885 Reichs⸗ Staats⸗ und Gemeindebeamte und 156 Private, also 4042 Per⸗ sonen ausgewiesen worden. Im Einbruchsgebiet sind es 816 Be⸗ amte und 26 Private, in beiden Landesteilen zusammen also 4884 Ausgewiesene, eine Zahl, die sicherlich in den letzten Tagen auf 5000 gestiegen ist. Rechnet man die Jamilien der Betreffenden hinzu so kommt man auf eine Zahl von rund 20 000 Menschen. Außerdem wurden, wie der Ministerpräsident weiter mitteilte, 687 Beamte und 85 Privatpersonen zusammen 772 Personen, verhaftet. Im Zusammenhang mit der Ruhraktion im Einbruchsgebiet wur⸗ den 250 ePrsonen zu insgesamt 87 Jahren, 1 Monat und 2 Tagen Gefängnis verurteilt. An Geldstrafen wurden bisher etwa 1 Mil⸗ liarde 200 Millionen verhängt.
Schienenspreugung bei Düsseldorf. Der Kohlentrausport.
Die Oiberte berichtet aus Düsseldorf: Mittwoch abend explo⸗ dierte bet der Durchfahrt einez Zuges eine Bombe in der Nähe der Station Villingen. Die Schienen wurden auf eine Länge von 10 Metern herausgeschleudert Auch die Lokomotive ist beschädlgt worben. Der Bahnhofsvorsteher der Station ist in Haft genom⸗ men worden.
In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag wurde gegen einen Personenzug auf der Strecke Essen⸗Altenessen ein Anschlag verübt. Der französische Kommandant hat deshalb den zwischen Essen⸗Nord und Altenessen von deutscher Seite eingerichteten Pendelverkehr, durch den die Verbindung zwischen der Köln⸗ Mindener und der Bergisch⸗Märkischen Strecke aufrecht erhalten wurde, verboten Ferner forderte er die Essener Stadtverwaltung auf, innerhalb drei Tagen die Täter auszuliefern, andernfalls sollen der stellvertretende Bürgermeister und der Polizeikommissar des in Frage kommenden Revers verhaftet werden.— In Witten⸗ West ist eine neue Kontrollstelle für Güterzüge eingerichtet.— Am 24. 4. wurden auf der militarisierten Nordstrecke 14 Züge mit 239 Kols⸗, 8 Brikett⸗ und 192 Kohlenwaggons und auf der Süd⸗ strecke drei Züge mit 50 Koks⸗ und 27 Brikett⸗ und Kohlenwaggons abtransportiert. Zum Abtransport von Brennstoffen wurden am 25. 4. im besetzten Gebiet 4005 Wagen bei einem Ausfall von 648 Wagen, im unbesetzten Gebiet 2190 Wagen ohne Aussall gestellt.
Kommunistische Attivität.
Alle Versammlungen der politischen Parteien und Gewerk⸗ schaften bedürsen im Ruhrgebiet der Genehmigung der zuständigen französischen oder belgischen Kommandanten. Nur die Veranstal⸗ tungen der Kommunisten genießen ein besonderes Vorrecht. Die K. P. D. darf in dieser Hinsicht tun und lassen was sie will, weil die Besatzung die einzigen Hoffnungen auf sie setzt. Am Mittwoch haben die kommunisftischen Betriebsräte aus der Berg⸗ und Hüttenindustrie Rheinlands und Westfalens ohne Behinderung durch die Besatzung in Essen getagt, um sich mit dem sogenannten „Kohlen⸗ und Lohndiebstahl des französischen Imperialisuus und die Sicherung der Deputatkohle“ zu beschäftigen.„Einstimmig“ wurde die Errichtung einer„Arbeiterregierung“ verlangt und be⸗ schlossen, die Deputatkohle in Zutunft ohne Erlaubnis der franzö⸗ sischen und belgischen Offiziere zu holen und auf den einzelnen Bergwerken sofort Kohlenverteilungsausschüsse zu bilden. Schon aus der Verknüpfung politischer Forderungen mit wirtschaftlichen Wünschen ergibt sich der Sinn der kommuntstischen Aktion. In einem Aufruf haben die vier Bergarbeiterverbände bereits darauf hingewiesen, daß die kommunistischen Bestrebungen darauf hin⸗ auslaufen, politische Ziele zu erreichen und den passtven Abwehr⸗ kampf in einen aktiven zu verwandeln. Es ist deshalb kaum an⸗ zunehmen, daß sich die Bergarbeiterschaft des Ruhrrevjers zu
Der Deserteur. 5
0 Roman von Robert Buchanan.
Ohne das leiseste Erkennungszeichen von sich zu geben, 1 5 Rohan auf den Speiseschrank und stammelte heiser: Brot!“ Jetzt erst fiel es den beiden ein, daß der Aermste ausge⸗ hungert sei und das wilde Feuer in seinen Augen vom Hunger herrühre. Marcelle brachte schnell, was sie Eßbares im Schranke fand und stellte es vor Rohan hin. Er griff hastig nach einem Stück Brot und verschlang es gierig, ohne echt zu kauen. Mutter Gwenfern glaubte, ihr Herz müsse bei diesem Anblick brechen, sie sank vor ihm nieder und schluchzte bitterlich:„O, mein Sohn, mein armer Sohn, was hat man aus Dir gemacht!“ 5 Er schien sie gar nicht zu hören, seine ganze Aufmerk- umkeit war auf den Teller gerichtet, nur seine Blicke irrten rastlos in dem kleinen Gemach umher. Marcelle brachte ihm ein Fläschchen Schnaps; er tat einen großen Schluck und erst nachdem er getrunken und eine wohltuende Wärme seinen Körper duschströmte, ließ er seinen Blick auf ihr ruhen:„Bist Du es, Morcelle?“ fragte er, sie erkennend.
„Sie antwortete nicht, denn Tränen erstickten ihre Stimme. Er lachte schrill auf und wandte sich an seine noch immer vor ihm kniende Mutter:„Ich war dem Verhungern nahe deshalb bin ich zu Dir gekommen. Sie suchen mich dort oben im Trou und werden mir nicht hierher folgen. Wenn
ie es tun, sollen sie mich bereit finden! Hast Du gehört, was mit Pipriac geschehen ist? Der alte Narr hat seine 2 erhalten— er ist selbst schuld daran! Welch' furchtbare Nacht ist doch heute!“ Wieder stieß er ein kurzes, hartes Lachen aus, das den Frauen ins Herz schnitt, dann heftete er seinen fieberhaften Blick auf Marcelle und fuhr fort: „Du hast Dir Deine Schönheit bewahrt, Kleine! Freilich weißt Du nicht. was Hunger heißt, sollst es auch nie wissen! Hunger tut weh; ohne Hunger wäre die ganze Geschichte die reinste Komödie gewesen! Sieh' mal, ich habe kein Lot Fleisch mehr an den Knochen; wenn Du mich draußen getroffen ättest, Du würdest mich sicherlich für ein Gespenst gehalten
fürchtest Dich vor mir, Marcelle Derval! Base hat Angst vor mir!“
„Nein, nein, Rohan, ich habe keine Angst,“ schluchzte das Mädchen, kaum mehr seiner Sinne mächtig.
Er starrte sie ein bis zwei Pulsschläge lang forschend an, dann hob und senkte sich seine Brust krampfhaft, er preßte die Hand aufs Herz und fragte hastig:„Weshalb blickst Du mich also so ängstlich an? Du hassest mich, nicht wahr? Himmlische Mutter, sei mir gnädig, sie haßt mich!“
„Nein, nein, Rohan! So wahr mir Gott helfe, ich hasse Dich nicht!“ Sie fiel vor ihm nieder und umklammerte aufschluchzend seine Kniee, während die Mutter seine Rechte mit heißen Küssen bedeckte. Er saß eine Weile wie ver⸗ zaubert da, sein ganzer Körper zitterte vor Erregung; end: lich raffte er sich auf und entriß seiner Mutter die Hand: „Ihr Weiber seid wohl toll geworden? Ihr wißt nicht, wen Ihr umarmt; Ihr wißt nicht, wem Ihr Obdach gebt? Gott und die Menschen sind gegen mich, denn ich bin ein Mörder und für Mörder gibt es kein Erbarmen! Ja, ich habe Pipriac, den besten Freund meines seligen Vaters, erschlagen. Ach, wenn Ihr das gesehen hättet— es war furchtbar! Das Felsstück hat seine Brust wie eine Eierschale zerdrückt! Der brave, alte Pipriac den mein Vater so sehr liebte, war augen- blicklich tot, und meine Hände haben ihn getötet!“
Ein dumpfes Stöhnen entrang sich den Lippen der beiden Frauen, aber sie schmiegten sich nur noch enger an Rohan und bedeckten seine abgezehrten Hände mit heißen Küssen. Er schien bis in die innerste Seele erschüttert, seine fieberhaft glänzenden Augen füllten sich mit Tränen. Mit zitternden Armen zog er die beiden Frauen an seine Brust:„Mutter, geliebte Mutter. Du hassest mich also nicht? Und Du, Mar- celle, fürchtest Dich nicht vor dem Mörder?“ kam es keuchend von seinen blassen Lippen.
Das abgehärmte alte Weib und das bleiche junge Mäd- chen blickten mit der gleichen leidenschaftlichen Liebe zu ihm empor. Durch seine Leiden und Sünden war er ihnen nur noch teuerer geworden. Seine Augen blieben auf dem süßen Kindergesicht seiner Base haften; ihre treue Anhänglichkeit war ihm eine unerwartete Offenbarung. Blitzartig tauchte die glückliche Vergangenheit vor seinem geistigen Auge auf.
O Gott, meine
haben. Warum siebst Du mich so eigentümlich an? Du
100 ond Ffund Skerking as And rund 2 Mitfonen Gefdanatk, an⸗
1
boden bas lnmmürpcde Sedürfris nac eisen vel- g schäft einwandfrei feststeht. 4 f b
Die Vorbereitungen in Lausanne.
In der Sitzung am Donnerstag wurden die te Fragen weiter besprochen. Der Temms berichtet über de fremdenden Eindruck, den die einladenden Mächte durch türkischen Ansprüche erhielten. Als die— 1 wurde, erklärte Jsmed Pascha er müsse Sowjetrußland, sal —— habe, seine Unterschrift unter den Vertrag zu fen
elegenhei geben Bi N des Artikels 81 des Friedensverm
*
ßs durch das Wirtschaftskomitee der Orientkonferenz, d Wirkung Fr 2 tert it er Sen denen ber maligen Zeutralmächte oder deren Angehörigen behandelt.
Der Korrespondent der Daily Mail glaubt die Gründe ronzösisch⸗türhi Mißstimm aus sicherer Ju 3 1 1— von Angora soll an
1. Wenn E Mosul aufgebe, würde Frankreich und dee mech ena pteer Sbagt an de Tire abtreten.
2. Frankreich würde einen Betrag von 12 Millionen f trag slellt die 2 Hälfte der 1914 abgeschlossenen Anleihe dar I Turtel würde 88 die Anleihe und ebenso die Eif konzessionen anerkennen und ratifizieren. e 8 ö das lürkische Programm unterstützen. 5
Der deutsche Steuerskandal. 60
In der soeben erschienenen U ebersicht des Reich finanzministeriums über die Einkommen (Nr. 94 des Deutschen Reichsanzeigers) wird mitgeteilt, N im Monat März eingegangen sind aus dem Lohnabgg 179 079 338 667 Mark, aus der Einkommensteuer der N Gehaltsempfänger haben fast 20 mal so viel an Steven aufgebracht wie die kapitalistischen Kreise. Das ist ag geradezu ungeheuerlicher Zustand, der einfach nicht ß
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die Türken es ab bei dieser Liquidation mitzuwirken. Geheimllauseln enthalten. 0 9 Sterling in bar ober in Kriegsmaterial übergeben. D f 3. Frankreich würde vor oder während Politische Uebersicht.
N 18 Reiches an Steuern, Zöllen und Abgaben im Monat 1 0 anlagungspflichtigen 9 543 700 771 Mark. Die Lohn ⸗ 1 länger zu ertragen ist.
* Das Urteil im Prozeß Kuttner—Davidso, In dem Prozeß gegen Davidsohn verkündete das N
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dem Fall Eichhorn nimmt das Gericht folgende stellung an: Eichhorn war ein 1 Mann, der sich gebührlich benommen hat und mit seinem Gewehr wenig gemäß umqung: daher bildete er eine Gefahr. Da er sich Patrouille nicht genügend ausweisen kann, soll er abgeführt e den. Zu diesem Zweck wird er entwaffnet. Darüber ist er erh Es gelingt ihm sich wieder Wafsen zu verschaffen, und 8 Karabiner und zwei Handgranaten. Diese sollten ihm 8— dabei fe. 9 1 zur—* eine Handgranate und es lac suß nahe. r abt will. Denn in dem angetrunkenen, erregten Zustand ist nicht im Klaren gewesen. daß er sich selbst in entsicherte Handgranate wird ihm vom Jetzt greift er zur zweiten Handgra 5 f was sich aus den Bekundungen einer N 0 Den Aussagen der drei Frauen. die b haben, daß Eichen waffenlos war, hat das Gericht keine entf de Bedeutung gemsseu, da sie nicht von der Nähe beobachtet haben und 5 Frauen bei solchen Vorfällen außerordentlich erregt sind und. zuverlässig beobachten. Das Gericht läßt dahingestellt, ob zweite Handgranate entsichert war oder nicht, da sich die 0 aussagen nudersprechen. Im Augenblick, wo Eichhorn mit
ein Kind. Die Frauen beobachteten ihn voll Angst W Scheu, doch plötzlich sprang er auf und lauschte, mit 0 4 Ausdruck eines gehetzten Wildes, der sie bei seinem E 1 so sehr erschreckt hatte. Trotz des heftigen Windes u Regens hatte sein scharfes Ohr Fußtritte auf dem Kies bot b dem Hause vernommen. Noch ehe einer von ihnen ein Wal gesprochen, klopfte es an die Tür. 1
„Pustet das Licht aus!“ flüsterte Marcelle, was Roh sofort tat. In der Hütte war's nun ganz finster. Er Flüchtling verkroch sich in die entfernteste Ecke der Kü 5 den großen Schrank, während Marcelle zur b schritt.
„Ihr da drinnen, öffnet sofort! Oder wollt Ihr einn guten Christen die ganze Nacht im strömenden Regen stehn lassen? Ich bin durchnäßt wie eine ertrunkene Ratte.“
„Wir können niemandem Einlaß gewähren, denn es f spät und wir sind schon zu Bette.“ 5 „Ich erkenne Deine Stimme, Marcelle Derval. J habe in diesem Hundewetter den langen Weg gemacht, Dich zu finden und Dir eine Neuigkeit zu melden. Oeffß sofort; ich bin's. Mikel Grallon!“ 1
„Wer immer Du bist, trolle Dich hinweg!“ rief Marcelk energisch.
Oeffne die Türe sofort, wenn Du nicht willst, daß ich sie breche!“ Noch während er das sagte, schlug der Mann seinen Fäusten so heftig gegen dieselbe, daß die Klinke nach
gab und der schwache Riegel unter den Schlägen von sell
aufsprang. Mutter Gwenfern stieß einen Angstschrei auß
als Mikel Grallon über die Schwelle stolperte. Marcel! versperrte ihm den Eingang mit ihrem eigenen kräftig Körper:„Was bringt Dich zu dieser ungewöhnlichen St i her?“ herrschte sie den Burschen zornig an.„Ich verbiecß Dir, auch nur noch einen Schritt weiter zu gehen! Sieh! Du nicht, wie Du die arme alte Frau erschreckt haste Ab wenn doch einer meiner Brüder oder Onkel Ewen hier wg Du würdest es nicht wagen, die Schwelle zu übertretes Bei Gott, ich, ein schwaches Mädchen, vergreife mich an Di
wenn Du nicht sofort gehst!“
Er bedeckte sein Gesicht mit beiden Händen und schluchzte wie
Fortsetzung folgt.)
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gender 0 leiten lassen: Die Grundlage der Privatklage war der Brief
SSS /, 8
„Nicht früher, bis ich Dich gesehen und gesprochen 5
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