Ausgabe 
27.3.1923
 
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Ablenkungsmandver. Mit außergewöhnlichem Eifer sucht die deutschnationale Presse nach kommunistischen Hundertschaften in Preußen, die ebenfalls das Ziel eines Umsturzes verfolgen sollen. Sie will damit den Beweis von der parteimäßigen Einstellung des preußischen Innenministers liefern, der wohl rechts⸗ radikale Organisationen auflöst, sich aber an linksradikale Selbstschutzverbände nicht heranwagt. Der Eifer der deutsch⸗ nationalen Presse und der vom gleichen Geist beseelten Korrespondenzen war nicht vergebens. Man hat kommunisti⸗ sche Hundertschaften entdeckt! Diese Entdeckung begrenzt sich aber ausschließlich auf das neubesetzte Gebiet, wo be⸗ kanntlich durch die Maßnahmen der Besatzung die Polizei⸗ gewalt des preußischen Innenministers ausgeschaltet ist. 11 stört die deutschnationale Presse jedoch nicht, prompt stellt sie in ihrer Verlogenheit eine parteimäßige Einstellung Severings fest! Trotzdem bleibt die deutschnationale Ent⸗ deckung ein glänzender Reinfall!

Zur Kennzeichnung der Deutschvölkischen.

Für die Charaktereigenschaften der deutschvölkischen Führer richt folgende Tatsache: Die Deutschvölkische Freiheitspartei sah i Hauptziele in der gewaltsamen Aenderung der Stgatsver⸗ fassung und der Bekämpfung des Judentums. Dos hindert diese .. Gesellschaft jedoch nicht, die große Berlinor Presse über rgendwelche Beschlüsse der Deutschvölkischen Freiheitspartet oder etzt über Maßnahmen gegen die Auflösung dieser Organisation musschließlich durch eine Korrespondenz unterrichten zu lassen, die seit un ihrer Existenz sich in dem Besitz eines Juden befindet. Es handelt sich um die sogenannte B. S.⸗Korrespondenz, deren In⸗ haber Herr Martin Sochachewski ist.

In die Putschpläne der bayerischen Hochverräter ist, wie be⸗ wd auch ein Kohlenhändler namens Johannes k ver⸗ wicke Unser Prager Parteiblatt, Der Sozialdemokrat, ist in der Lage, einige Einzelheiten aus der Vorgeschichte dieses Hakenkreuz⸗ lers mitzuteilen. Herr Johannes Munk hieß früher Jakob Mund und ist in Brünn als Jude geboren. In Prag hatte er vor dem Kriege die Vertretung der Firma Beyersdorsf u. Biach in Wien. 5 dieser Stelle hatte er Gelegenheit, sich für seine spätere Lauf⸗

ahn vorzubereiten. Nach der Aufdeckung eines Fehlbetrages von 0 000 Friedenskronen verschwand er nach Amerika, wo er eine Auskocherei errichtete. Da diese nicht reussierte, kam er bei Aus⸗ des Krieges wieder nach Europa zurück. Er trat aus dem Judentum aus und änderte seinen Vornamen in Johannes um. In München etablierte er sich als Kohlenhändler und suchte An⸗ schluß an die rassenreinen Arier. Schließlich landete er bei den Monarchisten, die wahrscheinlich nach dem Gelingen des Putsches ine Händlertalente gewürdigt hätten. 1

Graefe und Wulle protestieren weiter. Graefe, Wulle und Konsorten protestieren weiter. Selbst am Sonntag haben sie die behördlichen Instanzen nicht in Ruhe gelassen. Belästigt wurden der Reichsinnenminister und der Reichsminister der Justiz. Dr. Heinze suchten die Hochverräter in persönlicher Aussprache ihre Auffassung mit⸗ uteilen. Dem Reichsinnenminister wurde eine schriftliche Eingabe überreicht, in der ebenfalls der Versuch gemacht wird, ihn gegen die preußische Regierung auszuspielen. Er soll die verfassungsmäßige Zulassung des Verbots durch den Minister eines Einzelstaates sofort prüfen. Außerdem haben Graefe und Wulle die Haftentlassung ihrer in Haft befindlichen Instrumente durch die Rechtsvertretung ge⸗ fordert, da die Beschuldigung der Zugehörigkeit zu einem Geheimbund und des Hochverrats nicht zuträfe, ferner Ver⸗ dunkelungsgefahr und Fluchtverdacht nicht vorläge. Im Laufe des heutigen Tages soll auch der preußische Innen⸗ minister, Genosse Severing, mit einem schriftlichen Protest beehrt werden. 5

Daß das etwas hilft, das werden die Hochverräter selbst nicht glauben, wie wir nicht glauben, daß alle ihre Proteste auch nur den Staatsgerichtshof veranlassen könnten, die Entscheidung des preußischen Ministers der Innern zu revidieren.

Neue Neparationsprobleme.

Poincarés Fühlhörner. b

Der französische Ministerpräsident wird voraussichtlich

noch vor den Osterferien in der Kammer eine Erklärung über die Ruhraktion abgeben. Wenn Poincars sich dazu entschlossen hat, so ist das ein Beweis dafür, daß die Unge⸗ duld selbst der Kammermitglieder größer und größer wird und daß man endlich aus offiziellem Munde in breiter Oeffentlichkeit über das Fiasko etwas hören will. Es bleibt kaum zu erwarten, daß durch die angekündigte Erklärung des französischen Ministerpräsidenten die Situation insofern geklärt wird, daß bald die Möglichkeit zu Verhandlungen entsteht. Vorläufig läßt die französische Regierung und die ihr nahestehende Presse die verschiedensten Reparations⸗ probleme in die Debatte werfen, ohne sich jedoch gebunden zu fühlen, wenn von der Gegenseite im Grunde Ueberein⸗ stimmung mit diesen Plänen herrscht. Neuerdings lehnt das Echo de Paris das Londoner Zahlungsstatut als Grund⸗ lage für eine Neuregelung der Reparationsfrage ab. Es befürwortet jedoch einen Zahlungsplan, wonach die deut⸗ schen Verpflichtungen zu bemessen wären:

1. Nach den für den Wiedergufbau der verschiebenen in Betracht kommenden Länder erforderlichen Summen. Dieser Teil der Re⸗ paration wäre mit einer Priorität auszustatten.

Nach dem Betrag der englischen Schuld bei den Vereinigten

Staaten, zuzüglich des Betrags der französischen und jtalienischen

Schulden bei England und Amerika.

Nach der Höhe der Besatzungskosten, die auf Grund einer ersten

Hypothek zu ersehen wären.

Ein amerikanischer Reparationsplan?

Die römische Tribung veröffentlicht folgende Mit⸗ teilung, die in Paris unter Vorbehalt wiedergegeben wird. Danach hat der Vorsitzende auf dem internationalen Handelskammerkongreß in Rom, Fahy, erklärt, daß er ein Programm zur sofortigen Regelung der Reparationsfrage fertig habe, daß er dieses Programm aber nicht veröffentlichen wolle, bevor er die Zustimmung sämtlicher Alliierten dafür gewonnen hat. Das Programm soll darauf hinauslaufen, daß die amerikanischen Finanz- leute bereit sind, Frankreich den Betrag von 26 Milliarden Goldmark zu zahlen, wenn Frankreich sich dafür bereit er⸗ klärt, die Reparationsfrage ein für allemal als erledigt an⸗ zusehen. f

Ramsey Macdonald über die Rolle Englands.

Aus London wird gemeldet, daß der englische Arbeiterführer Ramsey Macdonald bei einem Festessen der auswärtigen Presse eine Ansprache hielt, in der er u. a. sagte: Frankreich und England müssen Freunde sein. Was imser Land vermeiden muß, ist, daß es in der Rolle eines Erzengels Gabriel, der vom Himmel auf die Erde ge⸗ kommen, auftritt und der Menschheit die Wohltaten seiner Erfahrung darbietet. Die Arbeiterpartei glaube nicht, daß das ihre Arbeit sei. Was wir wollen ist, daß die verschiedenen Länder unser Land als Bundesgenossen und Freund ansehen und daß wir zusammen die großen Probleme prüfen, die die Menschheit beun ruhigen. Macdonald sprach wekterhin von der interalliierten sozialistischen Abordmmg, die nach Berlin gesandt wurde, um über die Lage in Deutschland und r. ̃ ²˙ T.

der amerikanischen Abordnung

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Die Berliner Verhandlungen der Sozial⸗ demokraten. 791 7%

Die am Samstag begonnenen Verhandlungen 112 5 dem Parteivorstand und Vertretern der Sozialdemokrat aller Ententestaaten werden erst heute zum Abschluß g i Die Besprechungen tragen einen durchaus freundschaftli ö Charakter und haben zu einer völligen Uebereinstimmung in Behandlung des Ruhrproblems und der Besetzung ge führt. In der Montagssitzung wird das aufzustellende gramm abgeschlossen werden, damit es dann in einer n Konferenz der maßgebenden Genossen aus den En ländern beraten und über seine Ausführung Beschluß faßt werden kann. g 3

Wir verlangen Klarheit von Cuno. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat beschlossen, in der bevorstehenden Sitzung des Auswärtigen Ausschusseß des Reichstags die Regierung um Auskunft darüber zu 0 suchen, was der Kanzler gemeint hatte, wenn er in München sagte:Jede Diskussion über die Beendigung des gegen wärtigen Konfliktes muß von der vorbehaltlosen Räumun des Ruhrreviers ausgehen. Ferner wollen die Sozialdeme kraten über die Frage der Angebote der deutschen Regi und die damit zusammenhängende Möglichkeit einer Lösun des Reparationsproblems debattieren. f

Mit Rücksicht darauf und weil der Kanzler am Samst an den Ausschußberatungen nicht hatte teilnehmen könne wird die Tagung des Ausschusses erst am Dienstag sta finden. Die Sozialdemokratie legt größten Wert auf Cunde Anwesenheit, da jetzt endlich eine Klärung geschaffen werden soll über die Außenpolitik der gegenwärtigen Regierung Dazu ist die Anwesenheit des verantwortlichen Letters det Reichspolitik notwendig, da sonst vielleicht der Fall 1. treten könnte, daß sein Vertreter bei der nächsten Gelegen heit desavouiert wird und wir vor der gleichen Situation wie heute stehen. f 05 1

Peinliche Anfrage an Poincaré. 9

Die Humanité richtet an Poincaré öffentlich die frage, ob es wahr sei, daß er die Absicht habe, kurzvor vollständigen Niederlage des Ruhrunternehmens dir Kammer aufzulösen und Neuwahlen zu veranstalten. Das Blatt beruft sich darauf, daß von diesem Plon gesprochen worden ist und daß die Neuwahlen im September statt,

fänden. 9 Neue Truppen nach der Ruhr. 0

Das 2. Jägerbataillon, das in Conde stationiert ist, hat Befehl 1 bekommen, am kommenden Montag in das Ruhrgebiet abzurücken

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Palitische Uebersicht.

Wie's die Steuerdrückeberger treiben.

Bei den Steuerdebatten der letzten Zeit ist immer wieder von bürgerlicher Seite behauptet worden, daß die Steuern den Besitz unerträglich belasten. In Berlin ist in den letzten Tagen eine große Metallfirma, die vor noch nicht langer Zeit gegründet ist, in Zahlungsschwierigkejten geraten. Da⸗ bei stellt sich heraus, daß die Inhaber der Firma einen selbst

für die heutige Verhältnisse unerhört großen Privatbesitz haben. In dem Bericht der Voss. Ztg, wird mitgeteilt: Die gesamten Passiven erstrecken sich einschließlich der April⸗Engagements auf 4,5 Milliarden Mark, denen an ve ungefälr 1 Milliarde gegenüberstehen. Außerdem haben sich die Inhaber der Firmu bereit erklärt den größeren Teil ihres seh, beträchtlichen Privatbesitzes der Masse zur Verfügung zu stellenn Da sich hierunter flinf Automobile, zwei Motorbote, viele Perser⸗ teppiche, Klubsessel, ein Flügel und beträchtliche Werte an Geldz⸗ und Schmucksachen befinden, wozu noch Beteiligungen an anderen Firmen und ein nennenswerter Effektenbesitz tritt, können ein⸗

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Der Deserteur. 0

Roman von Robert Buchanan.

Der Korporal humpelte zu einem Schränkchen und goß dort etwas Cognak in ein Glas, das er dem Sergeant reichte:Trink' das, Kamerad, es ist besser als Wasser und wird Dir endlich die Zunge lösen. Was ist geschehen und wen hast Du gesehen? 5

iIch will Dir sagen, was und wen ich gesehen habe, Alter! rief Pipriac, sich den Schweiß mit einem großen baumwollenen Taschentuch, welches das Bildnis des auf seinem Schlachtroß sitzenden Marschalls Ney trug, von der Stirn wischen.Alle Wetter, Deinen sauberen Couan von einem Neffen habe ich gesehen!

Rohan? schrie der Korporal mit Donnerstimme, während die beiden Frauen vor Angst und Entsetzen auf⸗ sprangen und der Geistliche erbleichte.

Ja, Rohan Gwenfern, den Malefizkerl oder seinen Geist, das bleibt sich gleich. Befindet sich jemand in diesem Gemach, der seine Kleider erkennen würde? Wir haben sie ihm vom Leibe gezogen, wie einem Aal die Haut! Man sagt dem Aal nach, daß er aus seiner Haut schlüpfen kann: nun denn, das kann auch der, von dem ich spreche. Pierre! André! Wer von Euch hat den Plunder?

Die beiden mit ihren Namen angesprochenen Gendarmen traten vor; der eine hatte eine zerfetzte Bauernfacke, der andere einen breitkremyigen Bauernbut in der Hand.

5Wenn ein Geist Kleider trägt, so gehören sie ihm. Doch das ist jetzt alles eins, denn er wird sie nie mehr brauchen.

Die beiden Kleidungsstücke gingen von Hand zu Hand, doch trugen sie keinerlei Merkmale, die darauf hindeuteten, daß sie dem Flüchtling gehörten.

Pipriac sank erschöpft in einen Stuhl und gewann seine Sprache erst wieder, nachdem er sich mit einem zweiten Gläschen Schnaps gestärkt hatte:Sein Blut komme über sein eigenes Haupt, ich trage keine Schuld an dem Unglück!

l Der strenge Ausdruck, den das Gesicht des Korporals bei Nennung von Rohans Namen angenommen hatte, war

gewichen. Er wollte etwas sagen, aber Marcelle trat, blaß

bis an die Lippen, zwischen ihn und Pipriac:Was wollen Sie damit sagen? schrie sie auf.Sie haben ihn doch nicht2? Dabei warf sie einen entsetzten Blick auf die aufgepflanzten Bajonette der Leute.

Der olte Pipriac ist zwar ein schlechter Kerl, aber so schlecht ist er nicht, meine Liebe! Zum Teufel, war er denn nicht seines Vaters Sohn und war Raoul Gwenfern nicht Pen Pipriacs bester Kamerad? Beim Antlitz des Kaisers! ich habe dem Schurken kein Haar gekrümmt!

Gott sei Dank! Dann ist er Euch entronnen? rief der Geistliche.

Doch nicht! Ich will Euch allen, die Ihr hier seid, die Geschichte haarklein erzählen. Ihr wißt, wir haben ihn bereits für tot gehalten, da wir vergebens Himmel und Hölle nach ihm durchstöbert hatten. In der ganzen Gegend gibt es außer dem Meeresgrund kein Plätzchen, das wir nicht durchsucht haben. Ein anderes Geschäft veranlaßte uns heute trotz des abscheulichen Wetters auszugehen. Auf dem Rückweg von einem kleinen Gehöft, wo wir einen guten Schluck entdeckt hatten, kamen wir an dem großen Stein dort drüben vorbei. Da erblickten wir einen Mann, vom Mondschein beleuchtet, mit dem Rücken uns zugekehrt. Ich erkannte ihn sofort, obgleich ich sein Gesicht nicht sehen konnte. Als er sich umdrehte und uns anstarrte, war er so blaß, daß ich ihn für einen Geist hielt das gestehe ich offen. Der arme Teufel sah so mager und abgezehrt aus, so weiß wie der Tod. Korporal, es war Dein Neffe Rohan Gwenfern. 2

Er ist nicht mehr mein Neffe, grollte der Veteran, aber seine Stimme zitterte dabei merklich.

Ich weiß nicht, wie es gekommen ist, aber im nächsten Augenblick stürzten wir uns auf ihn ich Andrs, Pierre und die anderen. Andrs war der einzige, der ihn festhalten konnte, uns andere schüttelte er wie Mäuse ab. Ehe wir uns versahen, war er zwanzig Meter weit gelaufen und hatte Andrs nach sich geschleppt. Zum Teufel! Er sah wie der Löwe von Algier aus, der den Mann wegschleppt! Andre

Hilfe; ihn konnte der Deserteur nicht abschütteln. festigten unsere Bajonette und stürmten nach.

Im Eifer der Erzählung war der Sergeant aufge⸗ sprungen, alle Anwesenden umstanden ihn im Kreise und lauschten mit gespannter Neugier. 4

Nur keine Gewalt! kommandierte ich.Fangt ihn lebendig! Als wir ihn wieder packten, waren wir kein zehn Schritte von dem Rande der großen Klippe entfernt, die wie eine glatte Wand aussieht. Die Flut war gerade hoch und das Wasser unten pechschwarz. Wir sechs kriegten ihn bald unter, aber es bedurfte unserer ganzen Kraft- das kann ich Euch verfichern. Wir hielten ihn so fest, daß et sich nicht rühren konnte!

Wir 55.

Bravo! schrie Mikel Grallon. N

Du hast leichtBravo schreien, fuhr der Sergeant wütend auf.Nicht einmal der Mann mit dem Pferdefuß hätte den Kerl bändigen können! Er lag eine Minute ganz ruhig, dann begann er sich herumzuwälzen. Ihr seid Fischer und habt wohl oft versucht, einen Meeraal festzuhalten, ohne daß es Euch gelungen wäre, Nun so ging es uns mit ihm Ehe wir recht ahnten, was er eigentlich im Sinne hatte, hatte er sich bis an die äußerste Kante der Klippe gekugelt.

Marcelle schrie entsetzt auf, auch die übrigen Anwesenden überlief eine Gänsehaut. 1 Wir waren sechs gegen einen und trotzdem konnten wir ihn nicht zurückhalten. Ich umklammerte mit beiden Händen seine Jacke, André hielt ihn an den Beinen fest, die anderen an den Armen. Als ich endlich begriff, was er vorhatte, stockte mein Herz, ich riß Andre das Bajonett aus den Händen, denn ich sah nur einen Ausweg, hielt den Burschen noch immer mit einer Hand fest und schrie ihn an:Taufend Teufel, halt still oder ich ersteche Dich! Er sah mich fest an, sein Gesicht war leichenblaß, seine Lippen fest aufein⸗ ander gepreßt. Ich werde den Blick nie vergessen! Im nächsten Augenblick lag er flach auf dem Bauche, und schlüpfte aus der Jacke. Himmel und Hergott, ihr hättet das sehen müssen! Ich sag, Euch, der Kerl hat den Teufel im Leibe! Die Erde gab unter der Schwere seines Körpers

hatte seine Flinte und Mütze fallen lassen und schrie um

nach und ehe wir auch nur ein Glied rühren konnten, war er in der Tiefe verschwundey!(Fortsetzung folgt.

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