Ausgabe 
27.1.1923
 
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Mark benutzt, um einen unsichtbaren Lohnabbau durchzuführen. Der neue, katastrophale Marksturz bietet den Unternehmern die Möglichkeit und sie wird weidlich ausgenützt die Lohnabbau fortzusetzen. Eine der⸗ artige Lohnpolitkk, die die Produktion auf die Hungerlöhne und den Marksturz einstellt, führt in eine Sackgasse, wie be⸗ sonders die steigenden Arbeits losenzahlen auf⸗

eigen.

1 Eine falsche Rechnung macht die deutsche Schwer industrie, und die deutsche Fertigindustrie macht sie nach, wenn sie das Außengeschäft auf Parialöhne der deut⸗ schen Arbeiter aufzubauen versucht. Denn auch diese Rech⸗ nung will das Außengeschäft auf Kosten des Inlandsverbrauchs forcieren, d. h. der In⸗ landsverbraucher soll vom Ausland erheblich weniger kaufen, als der deutsche Außenhandel an das Ausland verkauft. Die Folge dieser kombinierten falschen Einstellung ist das ständige Zurückgehen des deutschen Außen handels, wobei die vorübergehenden kurzfristigen Steigerungen, die nach jedem Marksturz eintreten, diesen Rückgang nicht mehr verschleiern können.

Mit dieser kurzsichtigen und selbstmörderischen Politik muß endlich einmal aufgeräumt werden. Unsere Unter- mehmer müssen begreifen lernen, daß sie auf die Dauer nur dann konkurrenzfähig gegenüber dem Auslande bleiben wer⸗ den, wenn sie ihre Produktionsmethoden auf wirkliche Friedensmethoden einstellen. Die Kriegswirtschaft, die nun seit schon vier Jahren des Scheinfriedens fortgesetzt wird, bringt unsere Industrie immer mehr ins Hintertreffen. Sie macht nicht nur den Innenmarkt immer weniger auf⸗ nahmefähig, auch den Außenmarkt verlieren wir Stück um Stück. 8

Aber wir verhehlen uns durchaus nicht, daß die Vor aussetzung einer derartigen Umstellung der Pro- duktionsmethoden dieinnere Umstellun g der Unternehmer ist, von der der Reichswirtschaftsminister Dr. Becker im Reichswirtschaftsrat gesprochen hat. Vielleicht hat der Reichswirtschaftsminister dabei nicht gerade an die Unternehmer gedacht, als er von der Notwendigkeit der inneren Umstellung sprach. Na, wir glauben annehmen zu dürfen, daß der Minister erst in letzter Linie an die Unter⸗ nehmer gedacht hat. Diese innere Umstellung bedeutet, daß die Unternehmer endlich einmal begreifen lernen, daß es mit der Rückkehr zum alten Obrigkeitsstaat und zu dem alten Verhältnis des unbeschränktenHerrn im Hause im Betriebe für immer vorbei ist. Heute ist eine inten⸗ sive Produktion nur denkbar mit der freudigen und freiwilligen Mitarbeit der Arbeiter und der An⸗ 1 Denn auch die Angestellten haben heute begriffen, daß sie Proletarier find und daß ihre Interessen konform gehen mit denen der Arbeiter. Wenn die Unternehmer ihre

iebe wieder auf die Höhe bringen wollen, wenn sie wieder mit den modernsten Betrieben in Amerika und Eng⸗

and auch ohne Markentwertung und Hungerlöhne kon- 6 zfähig werden wollen, dann müssen sie sich der Mit⸗ arbeit der Angestellten und Arbeiter versichern.

Wir stehen jetzt am Anfang eines Krieges, der zwar nicht mit Kanonen und Tanks ausgefochten wird, der aber nichtsdestoweniger schwere Opser kosten wird. Die deutsche Industrie wird unter erschwerten Verhältnissen ar⸗ beiten müssen, wenn die poincaristische Politik bis zum Ende konsequent durchgeführt wird. Die Industrie und das deut⸗ sche Volk in seiner Gesamtheit wird den französischen Mili⸗ starismus auf friedlichem Wege nur dann schlagen können, wenn die Arbeiter und Angestellten widerstandsfähig bleiben. Die bisher verfolgte kurzsichtige Politik der Unternehmer, insbesondere der Unternehmer der Schwerin dustrie läuft jedoch darauf hinaus, das deut⸗ sche Friedensheer der Arbeit auf schnellstem Wege kampf unfähig zu machen. 5

Während z. B. in einem Falle die Löhne im Juli 1914 um 45 Prozent höher waren als das Existenzminimum, im Jahre 1921 und noch in der 1. Hälfte des Jahres 1922 um 410 Prozent über dem Existenzminimum lagen, sind die Löhne seitdem derart gesunken, daß sie im Dezember nach den Berechnungen von Kuczynski um 40 Prozent unter dem Existenzminimum lagen. Tiese Ent⸗ wicklung der Löhne kann man allgemein beobachten. Auf diesem Wege kommen wir zu einer wirtschaftlichen Kata strophe.

Aus dem Volksstaat Pessen.

Immer noch die hessische Negierungsfrage.

In der Zentrumspresse wird zur Zeit eine längere Er- klärung der Landtagsfraktion über den Verlauf der letzten Regierungskrise bis zur Zurückziehung des Henrichschen Rücktrittsgesuchs veröffentlicht.

Im wesentlichen wendet sich die Darstellung gegen die demokratische Fraktion und den Minister Henrich, die wegen ihrer zuerst zur Schau getragenen Hartnäckigleit und dann ihres angeblich plötzlichenUmfalls mit

stärkster Verärgerung angegriffen werden. Das mögen Zentrum und Demokraten mit einander ausmachen. Da aber auch der Sozialdemokratie gegenüber der Vorwurf unloyalen Verhaltens gemacht wird und da dieser Vorwurf auch in einer Erklärung der Deutschen Volkspartei enthalten ist, so sei folgendes festgestellt:

Die Sozialdemokratische Fraktion hat niemals ein Hehl daraus gemacht, daß für sie ein Zusammengehen mit der D. B. in einerGroßen Koalition nur ein letzter Ausweg sein kann, um das Land vor schwererern Erschütterungen zu bewahren. Sie hatte deshalb alle früheren Versuche, zur Großen Koalition zu kommen stets zurückgewiesen, weil nach ihrer Ueberzeugung eine Natwendigkeit bisher nie vorgelegen hatte.

Auch bei Ausbruch der letzten Krise haben die Unterhändler der sozlaldemokratischen Fraktion insbesondere in den Be⸗ sprechungen vom 18. Dezember und vom 10. Januar im Kreise der alten Koalition durch ihre Haltung wie durch unzwei⸗ deutige Erklärungen zum Ausdruck gebracht, daß wenn die Demo⸗ kraten sich nicht versagen, auch letzt für eine andere Koalitious⸗ bildung eine Notwendigleit nicht vorliege.

Erst nachdem am 10. Januar sich zunächst alle Bemühungen, die Demokraten zur Aufgabe ihrer ablehnenden Haltung zu be⸗ stimmen, als vergeblich erwiesen hatten, gab die soztaldemokratische Fraktion ihre Zustimmung zu Verhandlungen mit der Deutschen Volkspartei. Denn eine vollständige Regierung mußte doch schließ⸗ lich angesichts des großen Ernstes der Lage im besetzten Gebiet zuftande kommen. Die Sozialdemokratie hat aber durch das Ver⸗ halten ihrer Vertreter schon am 10. Januar, wie auch in der

ersten Unterhandlung mit der D. V. am 16. Januar gezeigt, daß

für unsere Fraktion die Hinzuziehung der demolr. bon zur neuen Koalition selbstoerständlich sei und es ist auch von ihr

ausdrücklich erklärt worden, daß für sie die Fühlung mit den Demokraten nicht als abgebrochen gelten könne. Später hat auch unsere Fraktion die Hineinziehung der Demokraten in die neue Koalilion ausdrücklich als Forderung angemeldet.

Die Anfrage des Gen. Kaul an Herrn Henrich in der Be⸗ sprechung vom 19. Januar über die Zurückziehung seines Ent⸗ lassungsschreibens ist spontan von der Fraktion etwa eine halbe Stunde vor jener Besprechung erfolgt, und zwar unter dem un⸗ mittelbaren Eindruck einer Mitteilung des Ministers v Brentano und des Staatsrat Dr. Reitz gegenüber dem Gen. Kaul über die sooben eingegangenen Meldungen von französischen Zwangsmaß⸗ nahmen im besetzten Hessen, insbesondere die Beschlagnahme der Staatswaldungen. Herr v. Brentano wax dahei in höchster Er⸗ regung und tiesster Erschütterung und diese Tatsache durfte in unserer Fraktion die Ueberzeugung auslösen, daß auch das Zen⸗ trum der Anfrage des Gen. Kaul das vom Ernste der Lage ge⸗ botene Verständnis entgegenbringen werde.

Soweit die tatsächlichen Vorgange. Wir oerzichten da⸗ bei daruf, gegen Zentrum oder D. pt. wegen ihres Ver⸗ haltens in der Frage der Einbeziehung der Demokraten in die Koalition Hinterhältigkeit oder Unloyalität vorzuwerfen. Es ist außerordentlich bedauerlich, daß man in dieser Situation die ohnehin starke Spannung durch derartige Vorwürfe und Unterstellungen noch verschärft hat. Sachlich aber ist eine Bemerkung noch notwendig.

Am 23, Januar hat die Zentrumsfraktion beschlossen, dem Staatspräsidenten folgendes Schreiben zu schicken, das am 24. Januar eingelaufen ist:

Die Fraktion der Zentrumspartei beehrt sich, dem Herrn Sagtspräsidenten ihre Erklärung vom 19. 1. 23 zu überreichen und erklärt, daß sie mit derLösung der Regierungs!risis, wie sie von der sozialdemokratischen Partei im Einverständnis mit den Demo⸗ kraten beschlossen wurde(Val. Vossische v. 18. d. Mts.)], auf keinen Fall einverstanden sein kann.

Unser Minister wird mit unserem Einverständnis die Ge⸗ schäfte mit Rücksicht auf die Lage nur noch für kurze Zeit weiter⸗ führen, wenn nicht alsbald eine Lösung. die die Erweiterung der Koalition in sich schließt, gefunden wird.

Mit der Meldung der Vossischen Ztg. vom 18. Januar, daß Minister Henrich wieder in sein Amt zurückkehren werde, hat die Sozialdemokratische Fraktion nichts zu tun. Ver⸗

handlungen zwischen Sozialdemokraten und Demokraten, die eine Grundlage für die Meldung der Voss. Ztg. vom

18. Januar hätten geben können, sind bis zum 19. Januar mittags nicht geführt worden. In der sozialdemokratischen Fraktionssitzung vom 19. Januar vormittags hat die Notiz allgemeines Staunen hervorgerufen, übrigens auch nach unseren Informationen bei den Demokraten.

Wenn nun das Zentrum entschlassen sein sollte, wie man aus dem Schreiben an den Staatspräsidenten entnehmen kann in Kürze durch Zurückziehung des Ministers v. Bren⸗ tano eine neue Krise herbeizuführen, so sei demgegenüber nur erneut Folgendes festgestellt: Für die Nachmittags- sitzung der vier Fraktionen vom 19. Januar hatte Gen. Kaul den Auftrag mitzuteilen, daß nach der Erklärung Henrichs, für unsere Fraktion die Krise als behoben gelten müsse, da der Krisengrund weggefallen sei. Die weitere Mitteilung

des Gen. Kaul, daß die sozialdemokratische Fraktion aber weiteren Vorschlägen des Zentrums und der Deutschen

Volkspartei entgegensehe, wurde durch das aufgeregte Ver- halten der Zentrumsunterhändler vereitelt. Ein Versuch mit der sozialdemokratischen Fraktion in weitere Unter handlungen zu treten, ist auch bis heute noch nicht gemacht worden.

1 2 g 3* Das Metall der Zukunft.

Die Berliner Automobilausstellung wird über ihre wirtschaft⸗ liche Bedeutung hinaus zugleich einen Markstein in der Geschichte der Metalle bilden. Zum ersten Male war auf ihr das Leichtmetall Aluminium nicht nur in stärkstem Umfange als Konstruktionys⸗ material vertreten, sondern auch in einer den praktischen wie ästhe⸗

Ausdrücken

tischen Ansprüchen vollauf genügenden Form. Es zeigte sich, daß eine neue Aluminium⸗Legie rung diesem Leichtmetall bereits

in] tragsfrage, Quartals.

weitestem Umfange in der Automobllindustrie Eingang verschasft hatte, Wie nachträglich bekaunt geworden ist, waren gerade die ausländischen Besucher Über diesen Fortschritt besonders erstaunt. Hatten sie geglaubt, daß an Metallen arme Deutschlaud werde sich mit kläglichen Ersatzstoffen behelsen müssen, so mußten sie jetzt er⸗ kennen, daß die deutsche Technit aus der Not in der Tat eine, Tugend zu machen verstanden hatte. Das Aluminium hatte zum ersten Male den ihm anhaftenden Eindruck des Ersatzes abgestreift und trat ebenbürtig, wenn nicht sogar erfolgreich, den bisherigen Metallen gegenüber ildden Wettbewerb.

Die befruchtende Wirkung für die Entwicklung des neuen Me⸗ talls in Deutschland ist vom Krieg ausgegangen. Vor dem Kriege bezog Deutschland die benötigten Aluminiumerze in der Hauptsache vom größten Aluminiumunternehmen Neuhausen a. Rh. in der Schweiz. Außerdem waren bekannte Fundstellen dieser Erze bei dem Orte Beaux in Frankreich und Kliache in Dalmatien, wonach diese Erze auch ihren Namen Bauxit, bezw. Kliachit erhalten hatten. Bauxit ist ein Tonerdehydrat, bestehend aus 60 Prozent Tonerde, 20 Prozent Eisenoxyd und 3 bis 4 Prozent Kieselsäure, während der Rest Wasser ist. Man fand diese Tonerde auch in Deutschland, wie sie denn überhaupt in mehr oder weniger guter Veschaffenheit sehr weit auf dem Kontinent verbreitet ist, und be⸗ müßte sich während des Krieges, aus den heimischen Rohstofsen selbst das Leichtmetall herzustellen. Der rastlosen Tätigkeit unsrer Metallsachleute gelang dieser Versuch, so daß während des Krieges. in aller Eile eine Anzahl von Aluminiumwerben errichtet werden konnte, die ihre Gesamtleistungsfäbigkeit bis auf 2500 Tonnen monatlich zu steigern vermochte.

Bauxitvorkommen gibt es in Deutschland in reichlichem Maße. Vielleicht ist dieses Zukunftmetall von allen Erzen am reichhaltig⸗ sten in der deutschen Heimaterde vertreten, Besonders große Lager darf man in den weltdeutschen Bergen aber auch in Südwest⸗ deutschland vermuten. Das bauwürdigste Vorkommen befindet sich am Westabhang des Vogelsberges in Ober hessen, dicht bei den Städten Lich und Grünberg. Hier sind etwa 20 Baugruben angelegt. Der Abbau erfolgt außer in kleinen Schächten im Tagebau. Die Gewinnung ist verhältnismäßig leicht, nur die Aufbereitung der meist in Knollensorm gefundenen Ton⸗ erze bereitet Schwierigkeiten und erfordert gründliche Wäscherei. Noch schwieriger ist sodann die Verarbeitung des so gewonnenen Erzes, um das metallische Aluminium zu gewinnen. Es geschieht dies mittels elektrischen Stromes. Je mehr es gelingt, diese Be⸗ reitungsversahren zu vereinfachen und rentabel zu gestalten sowie auf dem Wege neuer Legierungen größtmögliche Verwendungs⸗ fähigkeiten zu sichern, um so schneller wird dieser junge Industrie⸗ zweig in Deutschland seine Früchte tragen.

Heute leidet freilich die deutsche Aluminiumindustrie noch unter dem Umstande, daß in den Zeiten der Not eine Reihe von Unternehmungen aus dem Boden mit Hilfe des Staates gestampft wurde, ohne daß bereits dabei genügend wirtschaftliche Aussicht für erfolgreichen Wettbewerb nach dem Kriege vorhanden war. So muß es nach den heutigen Erfahrungen als unwirtschaftlich gelten. wenn die Aluminiumwerke an Braunkohlenkraftstationen ange- schlossen wurden, statt den Strom von Wasserkraftwerken zu be⸗ nutzen. Von den deutschen Aluminiumwerken in Rummelsburg, Bitterseld, Horrem bei Köln, dem Erstwerk bei Grevenbroich und dem Lautawerk bei Heuerswerda lagen im November die drei erst⸗ genannten still. Die beiden andern produzieren etwa 15 000 Ton⸗ nen Aluminium. Die Gesamterzeugung sämtlicher Werke bei Voll⸗ betrieb darf man auf etwa 40 6000 Tonnen beziffern. Demgegen⸗ über betrug der Verbrauch an Aluminium in Deutschland vor dem Kriege nur 12 500 Tonnen jährlich. Ein neues Werk, das Innwerk bei Mühldorf a. J., ist in Vorbereitung und soll in einiger Zeit die Erzeugung aufnehmen. Es ist zu hoffen, daß bis dahin die organisatorischen und produktionstechnischen Mängel aus der über⸗ eilten Gründungszeit so weit behoben sind, um die in Deutschland stark ausbaufähige Industrie der leichten Metalle erfolgreich durch⸗ führen zu können.

An sich besitzt das Aluminium einen heute noch nicht absehbaren Zukunftswert. Nach ihm ist das Wort geprägt, doß ein neues Zeitalter, das dasZeitalter der Leichtmetalle angebrochen sei. In der Tat hat es sich ständig und täglich neue Verwendungs⸗ gebiete erobert. Der größte Teil dient zur Herstellung von Koch⸗ und Eßgeschirren, für Kessel und Gefäße jeder Art zu Zwecken der Industrie. Außer im Automobilbau findet es ferner Verwendung im Flugzeugbau, im Hoch⸗Brücken⸗ und Schiffbau sowie in der Elektrotechnik. Seitdem es gelungen ist, Aluminium in dem Maße zu reinigen, daß es sich an der Luft rostfrei hält, und ein Verfahren zum Löten von Aluminium zu finden, steht es in vielen Verwendungs möglichkeiten anderen Metallen nicht mehr nach, be⸗ sigt aber die unbestreitbaren Vorteile, daß es nicht, wie diese, aus beträchtlichen Tiefen gefördert werden muß, zu seiner Verhüttung keiner kostipieligen Hochöfen mit großem Kollenaufwand, sondenn n Stromes bedarf, und durch sein bedeutend leich⸗

nur elektr.* in 1 teres Gen auch beim Transport Ersparnisse erzielt. Diese wirtschaftlichen Vorzüge werden sich mit der Zeit durchsetzen

müssen. So haber denn Natur und Menscheugeist zur rechten Zeit für eine Entlastung der überstark beanspruchten Schwermetalle. deren Erze nicht unerschöpflich sind, gesorgt, indem sie es ermög⸗ lichen, aus bisher unbenutzten und wertlosen Rohstoffen Metall⸗ produkte zu gewinnen oder wie es bei der ersten Entdeckung des Aluminiums im Volksmunde hieß:Aus Lehm Silber zu machen!

Versammlungskalender Rüddinghausen. Sozialdem. Wahlvere in. Sountag, 28. Januar, nachmittags 4 Uhr Monatsversammlung im Parteilokal. Alles pünktlich erscheinen, Mitgliedsbücher mitbringen. Daäubringen. Wahlverein. Samstag, den 27 Januar,

abends 872 Uhr Versammlung im Lokale Joh. Emil Schäfer. Zahlreich erscheinen!

Kesselbach. Wahlverein. Sonntag den 28. Januar, nachmittags 3% Uhr Monat rsammlung bel Friedr. Weber.

Tagesordnung wird in der 2 umkung bekanntgegeben. Alle erscheinen Mitgliedsbücher mitbringen.

Launsbach. Wahl verein. Sonntag, den 28. Jan. abends 8 Uhr, Mitgliederversammlung des neugegründeten Wahlvereins der Vereinigten Sozialisten bei Wirt Neul.

Heuchelheim. Arbeiter-Gesangvere in. Nächste Sing⸗ stunde findet Montag, den 2 sanuar, abends 8 Uhr, im Ver⸗ einslokal statt. Alle aktiven Sänger müssen wegen Erscheinen des neuen Dirigenten unbedingt am Platze seiu.

Großen⸗Buseck. Volksverein. Samstag, abends 8 Uhr, Versammlung bei Wirt Koch. Tagesordnung:

usw.

27. Janhasn, Bei⸗