Funn: gehn dhossrase 28 Jernsprecher 20058.
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Organ für die Interessen des der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
werktätigen Volkes
Srpedition: Gießen Bahnhosstraße 23 Ferusprecher 2008.
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Gießen, Montag, den 26. Februar 1923
13. Jahrgang
Wochenschau.
An die Spitze stellen wir folgendes Urteil des Vor⸗ wärts⸗Redakteurs Friedrich Stampfer:„Frankreich hat durch sein Vorgehen im Ruhrrevier Schande auf sich geladen. Reitpeitsche, Bajonett und Revolver sind nun einmal keine Mittel, um die Menschen zur Liebe eu erziehen. Frankreich hat sich zugleich nach allen Seiten hin moralisch isoliert, der ehemalige Liebling der Welt hat ssich als schamloser Unterdrücker fremder Volksfreiheit entlarvt. Das sind Dinge, die auf lange 1 hinaus in die Geschichte Europas tiefe Furchen ziehen müssen.“
Das Schreckensregiment, ganz in die Hände sachkundiger Generale gelegt, im Einbruchsgebiet und in den Rheinlanden wirkt sich immer grausamer aus. Kriegs- gerichtliche Haßurteile werfen deutsche, ihrem Vaterland und ihrer Pflicht treue Beamte, Bürgermeister, Redakteure auf Jahre ins Gefängnis. Der sozialdemokratische Regterungs⸗ präsident von Düsseldorf Grützner ist nun auch ausgewiesen worden. Wiederholt kam es zu Strafexpeditionen in ein⸗ Fzelne Städte. Besonders Gelsenkirchen hat darunter ge; litten. Siebzig Millionen Mark wurden erbeutet, d. h. ein⸗ fach den städtischen Kassen und denen der Eisenbahn und der Post entnommen: in der Hauptsache Lohngelder, die für
Arbeiter und Beamte bestimmt waren. Dazu Zeitungs- verbote über Zeitungsverbote! An vielen Stellen auch rohe Bluttaten an friedlichen Bürgern! „ Auf diese Weise hofft der französische Imperia⸗ Jismus durch sinnlose Vergewaltigung die Ruhrbevölke⸗ rung niederzuzwingen, ebenso wie die französtsche Anne ion spolitik unter Entlassung des gesamten 0 deutschen Zollper sonals zunächst die Zollverwaltung der Rheinlande in die Hand genommen hat, um dann diese selbst Frankreich anzugliedern. Das halbamtliche Pariser Journal verkündigt offen, die sranzösische Regierung sei unbedingt entschlossen, keine Intervention zur Regelung der deutschen Frage anzunehmen; die einzige Tösung, die ins Auge gefaßt werden könne, sei die voll- ständige Kabitulation Deutschlands. England wird nicht intervenieren, das hat die Unter⸗ Zausdebatte klar gezeigt. Die englische Politik verharrt in Zweideutigkeit. Aber ebenso klar ist zutage getreten, daß naß in England genau weiß, was Frankreich beablichtigt Del tlicher könnten auch deutsche Zeitungen nicht schreihen als ein angesel nes englisches Blatt:„Alles, was jetzt von den französischen Plänen im Ruhrgebiet übrig bleib: ist pie borsatzliche und furchtbare Politik der Zerstückelung Deutschlands.“. 5 Im qußersten Nordosten hat währenddessen Deutschland ieder ein Stück verloren: das Memelland. Eine Bolksabstimmung war nicht vorgeseben. Der„Botschafter⸗ . hat das Land einfach Litauen zugesprochen. Recht, Greiheit, Selbstbestimmung der Völker, Schutz der Minder. g ech— alles blauer Dunst, wenn es gegen Deutschland
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0 Die seelischen Vergewaltigungen, die die ö Jeutsche Bergwerksbevölkerung im Saarland von seiten ier Franzosen über sich ergehen lassen muß, sind unseren Lesern bekannt geworden. Nach dem berüchtigten Rezept
heitsche und Zuckerbrot“ erhält ein Grubenbeamter auf
lie Frage:„Muß ich mein Kind in die französische
Schuls schrcken?“ die bezeichnende Antwort:„Nein, Sie
mlüssen vicht, aber wir müssen Sie auch nicht behalten.“ 8 Wenn Eltern einen Sohn haben, der Steiger oder Beamter 1 Herden will, so wird ihnen bedeutet, daß nur der Besuch W er französischen Schule zu gehobenen Stellen berechtige. da, der Nationalismus, für dessen Reinkultur die Fran- 0sen bekanntlich das besondere Wort„Chauvinismus“ lesitzen, verfährt überall nach der gleichen Methode: Gewalt (eht vor Recht! Wer gedächte nicht der einstigen königlich⸗ jreußischen Politik geegn ihre polnisch oder dänisch redenden „Untertanen? Allerdings hat diese kurzsichtige Gewaltpolitik 54 sghließlich Fiasko gemacht, und das mag auch jetzt im um⸗ 0 gelehrten Falle eine tröstliche Hoffnung sein. Die deutsche nationalistische Presse schwelgt in hohen 10 Jönen: Einheitsfront gegen den Erbfeind! Der bekannte 0 Croßadmiral von Tirpitz will sogar den Haß gegen die 2 Franzosen„bis zur Weißglut steigern“. Wir Sozialisten 2 knnen keinen Erbfeind, es seien denn die Ausbeuter aller 111 Lölker und ihre Schergen. Wir appellieren trotz trübster
egenwart an das friedfertige Kulturvolk des anderen Frankreichs der Zukunft. Ist doch selbst en französischer General einsichtig genug, über die Ruhr— politik Poincarés so zu urteilen:„Wir begingen den Fehler, das Ruhrgebiet einzudringen mit der Gefahr, von Eng⸗ end verlassen, von ganz Europa gehaßt und von Deutsch⸗ and für immer berabscheut zu werden.“
Der stille Krieg.
Die Ruhrbesetzung als Friedensgefahr.
Lord Robert Cecil hat als Vorsitzender des Vollzugs- ausschusses der englischen Völkerbundsliga eine Mitteilung über die Politik der Vereinigung mit Bezug auf die Lage im Ruhrgebiet veröffentlichen lassen, worin es heißt: In Anerkennung der Tatsache, daß die gewaltmäßige Besetzung deutschen Gebiets durch die franzosischen Heere eine extreme und unmittelbare Gefahr für den Frieden Europas und die wirtschaftliche Wohlfahrt zahlreicher Länder darstellt, sowie angesichts der Tatsache, daß die überwältigende Mehrheit des britischen Volkes stets zugunsten der Regelung dieser internationalen Fragen durch den Völkerbund sich erklärt hat, hat der Vollzugsausschuß der Völkerbundsliga den lebhaften Wunsch, die Notwendigkeit zu bekräftigen, daß der Gesamtkomplex der internationalen Fragen, dessen Mittel⸗ punkt die Reparationsfrage bildet, so bald wie möglich vor den Völkerbundsrat oder die Völkerbundsversammlung ge⸗ bracht wird, womöglich mit Unterstützung Deutschlands und der Vereinigten Staaten.
Italienische Absagen an Frankreich.
Eine Note der Agenzia Stefani, welche den Plan Messaggero von einer gemeinsamen italienisch⸗französischen
des
arbeiter der Fr. Ztg. seinem Blatte drahtet, erhöhte Bedeutung, weil noch vorgestern die Agence Havas diese Kampagne als Vor⸗ zeichen einer größeren italienisch⸗französischen Intimität gefeiert hatte. Mussolini wird im nächsten Ministerrat seine Haltung be⸗ gründen, doch dürfte die abfällige Aufnahme der Anregung des Messaggero durch die gesamte unabhängige Presse Italiens sowie die Verstimmung Englands und Dautschlands die italienische Re⸗ gierung veranlaßt haben, von dem Plane abzurlcken. Die Idea Nazionale kommentiert die russisch⸗französische Annäherung fällig. Frankreich suche gleichzeitig Bündnisse mit Rußland, Ita⸗ lien und der kleinen Entente, um geflüügige Werkzeuge seiner Poli⸗ tik zu finden, aber dazu gebe sich Italien nicht her, um etwas Kohlen und Eisen einzutauschen.
Breitscheids Londoner Eindrücke.
„Der Abgeordnete Dr. Breitscheid, der von seiner Londoner Reise dieser Tage zursickgekehrt ist, schildert im Vorwärts seine Ein⸗ drücke von seinem Aufenthalt in England. Er hebt hervor, daß die große Mehrheit der englischen öffentlichen Meinung das franzö⸗ sische Vorgehen an der Ruhr ablehnt, fährt aber fort:
„Von einer solchen sympathischen Stellungnahme bis zu einer Intervention oder Vermittlung aber ist noch ein wei⸗ ter Schritt. Man möchte im Grunde fast allgemein den Franzosen gern in den Arm fallen. Aber man sieht einstweilen keinen Weg, der zum Erfolg führen könnte. Frankreich ist immer noch der Verbün⸗ dete Englands, und man schreckt davor zurück, sich aus dem Verbün⸗ deten durch ein von diesem nicht beliebtes Vorgehen einen Gegner zu machen. Wenn eine englische Intervention in Paris abgelehnt würde, entständen ganz natürlich tiefe Verstimmungen, die auf die Dauer einen Konflikt heraufbeschwören könnten. Ein Konflikt will aber das englische Volk in seiner überwiegend großen Mehrheit unter allen Umständen vermeiden. Denn nirgendwo ist die Abneigung gegen einen neuen Krieg größer als hier. Das ist auch der Grund, aus dem in allen Parteien eine starke Strömung zu Gunsten der Ent⸗ fernung der englischen Truppen aus dem Kölner Geb iet besteht. Man fürchtet Reibungen mit den Franzosen, die zu Verwicklungen führen würden, und ist eher geneigt, sich einstweilen überhaupt von dem Kontinent zurückzuziehen, als es auf Zusammen⸗ stöße ankommen zu lassen.
Dazu kommt aber noch eins, das erwähnt werden muß, selbst auf die Gefahr hin, daß dies das Mißfallen unserer Rechts var⸗ teien erregen wird: Wohin ich auch kam, überall folgte den Worten der Kritik an der französischen Gewalttätigkeit die Erklärung, daß die deutsche Industrie doch nicht alles getan habe, um die Er⸗ füllungspolitik möglich zu machen, und die Frage schloß sich an, ob denn Sicherheit dafür vorhanden sei, daß bei einer zu⸗ klünftigen Regelung die Leistungssähigen wirklich zu Leistungen heran⸗ gezogen würden. Nicht ich brauchte dieses Thema zu berfshren, die andere Seite schnitt es an und versicherte, daß die Bereitwilligkeit, zu helfen, in England viel größer sein würde, wenn in dieser Beziehung eee eee eee eee eee eee eee eee
Im Inneren aber wollen wir Sozialisten Taten sehen, auch von der jetzigen bürgerlichen Regierung Cuno: Zunächst scharfe Zurückweisung des Mißbrauchs des deut— schen Abwehrkampfes für nationalistische und reaktionäre Zwecke. Sodann Steuergerechtigkeit, Erfassung der Sach— werte, durchgreifende Maßnahmen gegen Wucher, Schieber— tum und Preistreiberei, ehrlichen Ausbau der demokrati— schen Republik, kluge, gerechte und würdige Fortsetzung der Wirthschen Erfüllungspolitik, soweit sie in Deutschlands Kräften steht und in dem Sinne, daß sie von den wirklich Leistungsfähigen getragen wird. Das alles erwartet mit entschlossenem Ernst die deutsche Arbeiterschaft, auf deren Schultern jetzt an Ruhr und Rhein der schwere Kampf gegen französische Raub, und Herrschsucht liegt. Zu— gleich erwartet das sozialdemokratische Volk vertrauensvoll von seinen Vertretern in den Gewerkschaften und in den Parlamenten, namentlich im Reichstag, daß sie klug und energisch diese entscheidende Lage zum Wohle des Vater— landes und der Partei ausnützen und jene gerechten Forde—
rungen durchsetzen.
Aus⸗
beutung des Ruhrgebiets ablehnt, gewinnt, wie der römische Mit⸗
ab⸗
bessere Garantien zu geben wären. Das sollen sich diejenigen vor Augen halen, die glauben, daß die Stimmung drüben durch Propa⸗ ganda nach berühmten Kriegsmuster zu beeinflussen sei. Die deut⸗
schen Interessen können in London nicht besser wahrgenommen wer⸗
den, als wenn mit Entschiedenheit alles geschieht, um das Umschlagen des gewaltlosen Widerstandes in einen gewaltsamen zu verhindern
und gleichzeitig der Beweis erbracht wird, daß man nach der Befrei⸗
ung des Ruhrgebietes die dann noch vorhandenen Kräfte mobilisieren
7 um zu einer Verständigung mit der Entente zu ge⸗
angen.“
Streilbrecher ans der Tschechei.
In Innsbruck sind am Dienstag neuerlich 50 tschechoslowakische Arbeiter, die offenbar über die Schweiz und Frankreich ins Ruhr⸗ gebiet gehen wollten. durch österreichische Eisenbahner an der Wei⸗ terfahrt gehindert worden. Die offenbar als Streikbrecher ge⸗ dungenen Leute hatten nebst ihren Pässen noch Ausweispapiere, die ihre Anstellung als Zirkusmonteure in Frankreich mit einem Monatsgehalt von 450 bis 680 Franes bestätigen. Es ist be⸗ zeichnend, daß die Leute in ihrem Unmut über die vorläufige Ver⸗ eitelung ihres Reiseplanes drohten,„sie würden es den ver⸗ dammten Deutschen schon zeigen, wenn sie an Ort und Stesle sein würden.“ Der in der Vorwoche durch Innsbrucker Arbeiter auf⸗ gehaltene Transport von Tschechen besaß gleichsalls Answeis⸗ papfere als Zirkusmonteure. Cinige der tschechischen Arbeiter er⸗ zählten, daß sie an der niederösterreich⸗tschechischen Grenze durch französische Agenten angeworben worden seien, die insbesondere nach Bergarbeitern gesucht hätten.
Die Preßfreiheit im besetzten Gebiet.
Zu den Mitteln der Besatzungsbehörden, der deutschen Bevölkerung die„friedliche Aktion“ schmackhaft zu machen, gehört auch die von den Franzosen bei ihrem Einmarsch ins Ruhrgebiet feierlich versprochene Aufrechterhaltung der „Pressefreiheit“. Wie die Eindringlinge dieses Grundrecht der Deutschen, die in der Reichsverfassung gewährleistete Pressefreiheit,„schützen“, geht daraus hervor, daß sie in der Zeit vom 15. Januar bis zum 15. Februar 95 Zeitungen in irgend einer Weise daran gehindert haben, ihre Meinung zu äußern oder wenn sie es doch taten, dafür durch Verbote bestraft haben. Von diesen 95 Zeitungen gehören 14 der sozialdemokratischen Partei, 30 dem Zentrum, 23 den Rechts- parteien und 8 der demokratischen Partei. 20 der bestraften Blätter waren keiner politischen Partei dienstbar. Mit der Dauer der Besatzung verschärften sich auch die Strafen für die Zeitungen. Die Verbote galten zunächst auf drei Tage, dehnten sie dann auf 10 und 15 Tage aus. Zwei Blätter in Recklinghausen wurden„auf unbestimmte Zeit“ und ver⸗ schiedene Zeitungen in Buer und Bochum„bis auf weiteres“ verboten. In drei Fällen wurde die Vorzensur verhängt; verschiedentlich sind fertiggestellte und versandtbereite Auf⸗ lagen beschlagnahmt worden. Eiger Zeitung verbot man das Aushängen von Extrablättern, zwei anderen wurden die Verlagsgebäude militärisch besetzt, und in einem andern Falle hinderten die Soldaten die Druckerejarbeiter am Be⸗ treten der Geschäftsräume. Verschiedentlich sind Redakteure verhaftet und ausgewiesen. U. a. wurde bekanntlich auch ein Redakteur unseres Aachener Parteiblattes ausgewiesen. Einer ganzen Reihe deutscher Zeitungen des unbesetzten Gebietes ist auf Monate hinaus die Einfuhr in das besetzte Gebiet verboten. Die befristeten Verbote von 91 Zeitungen belaufen sich auf 27 Monate und auf 381 Tage. Die Be⸗ gründung der Verbote ist bekannt.
Der Reichsregierung erwachst aus der Knebelung der Presse im besetzten Gebiet die Pflicht, alles zu tun, um die Bevölkerung nicht ohne Nachrichten zu lassen. Mit Flug⸗ blättern und Hondzetteln kann die fehlende Presse nicht er⸗ setzt werden. Es ist dringend notwendig, daß Bezirke, in denen ein großer Teil der Zeitungen verboten worden ist, schnell und zuverlässig durch Notblatter mit Nachrichten ver⸗ sorgt werden. Die Möglichkeiten dazu sind gegeben, und bei einigermaßem Geschick der leitenden Stellen würde sich die Nachrichtensperre durchbrechen lassen
Die bisherigen Opfer.
Nach amtlichen Festellungen der deutschen Behörden sind von den Vesatzungsbebörden im Einbruchsgebiet 270 Personen ver⸗ haftet, 97 verhaftet und dann ausgewiesen, 395 sofort ausgewiesen worden. Sechzehn Beamte wurden außerdem ihres Dienstes ent⸗ hoben. Neun Personen wurden erschossen, darunter ein Kind, drei⸗ zehn verletzt, darunter ebenfalls ein Kind. Diese Zahlen enthalten nur die mit Namen bekannten Personen. Die Gesamtzahl stellt sich wesentlich höher Ueber hundert Personen sind allein ohne Angabe der Namen als verhaftet gemeldet.— Hter handelt es sich ausschließlich nur um das Einbruchsgebiet im Ruhrrevier: die Opfer der neuen französischen Aktien in den alebesetzten cheini⸗ schen Gebieten sind nicht inbegriffen. Znzwischen geht das Säbel⸗ und Knutregiment der Freiheisoringer weite.
Ein Regiment Schwarzer im Ruhrgebiet.
In der Gegend von Kupferdreh und Velbert ist eine Abteilung bestehend aus 30 Negern und 50 anderen Kolontalsoldaten, festge⸗ stellt worden. Die Zahl der Schwarzen im Ruhrgebiet ist jedoch weit größer und wird auf mindestens ein Reaiment geschätz!
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