Ausgabe 
25.6.1923
 
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Sen Orten Darmstadt Frankfurt a. M., Weilburg und Eitorf sind Vermittlungsstellen für die Flüchtlinge eingerichtet, von wo aus sie nach möglichst kurzer Rast zur Flüchtlingsberatungsstelle Fulda weitergeleitet und von dort auf die für uns zur Unterbringung zur Verfügung stehenden Reichsbahndireklionsbezirke Kassel, Frfurt, Magdeburg. Halle und Dresden zur endgültigen Unter⸗ bringung weitergeleitet werden. Zur vorübergehenden Unter⸗ bringung sind Durchgangslager in Weilmünster, Hanau⸗Nord und Bonames eingerichtet: bier bleiben die Flüchtlinge so lange, bes die Familienmitglieder gesammelt und die erforderlichen Formali⸗ täten erledigt sind. 5 5 Bel einer eingehenben Besichtigung aller Einrichtungen, die für die Ausgewiesenen getrossen sind, erhält men den Eindruck, daß hier mit Lust und Liebe gearbeitet wird. Die leibliche Ver⸗ sorgung ist mustergültig, und daß auch der begreifliche seell sche Druck hier schnell verschwindet, dafür zeugt die Tatsache, daß selbse die Gedrücktesten nach kurzer Zeit wieder von Mut und Frohsinn lebt find. Mit lachendem Mutterglück ließ eine Eisenbahner⸗ frau ihren drestägigen Jungen bewundern, für den durch eine Sammlung ein ansehnliches Patengeschenk überreicht werden onnte. In Gegenwart der Ausgewiesenen hielten Ansprachen der ausgewiesene Eisenbahnpräsident Lohse aus Trier, Oberpräsident Fuchs aus Koblenz vom Abwehrausschuß der Arbeiter und Be⸗ damten Glaß(Frankfurt), von der Presse Dr. Ganter. Am Nach⸗ 1 mittag zeigten im großem Anstaltssaal die Ruhrkinder Tänze und teurnerische Aufführungen. 5 i 1 Der ganze Wirtschaftsbetrieb(Leiter Herr Direktor Sievert, früher Direktor des Kurhauses Bad Nassau), der 250 Morgen Land umfaßt, hat jetzt alle Kräfte anzuspornen, um den großen Anforderungen gerecht zu werden. Der tägliche Ausgabenetat be⸗ läuft sich auf 7 Millionen Mark:; der Fleischverbrauch im Junf wird sich auf rund 90 Milliowen Mark stefgern. Die eigene Bäckerei stellt im Tage etwa 600 Brote her, und die Imkerei liefert den nötigen Honig. Der Sanatoriumsbetrieb wird von Herrn Dr. Unger(früher leitender Arzt des Städtischen Krankenhauses Nord in Fronkfurt a. M.) geleftet. Im Sanatorium Weilmünster sind über 300 ausgewiesene Familien mit rund 1000 Köpfen unter⸗ gebracht, ferner haben Unterkunft 500 Kinder aus dem Ruhr⸗ 5 gebiet, 150 Kriegerwaisen und 130 Kinder. Da gibt es für den Arzt- Arbeit zur Genüge. Tod bei der Arbeit. Auf der Grube Saalgrund wurden am . Montag zwei unverheiratete Bergleute aus Herbornseelbach und Bicken duych herabfallende Gesteinsmassen tödlich verletzt; während ein dritter, ein Familienvater, mit leicherten Verletzungen davon⸗ kam. Ferner verunglückte auf der Buderus'schen Eisensteingrube Georg Josef der 54jährige Bergmann H. Friedrich von Wirbelau, ebenfalls durch herabfallende Gestein massen. Der Tod trat sofort ein. Der herbeigerufene Arzt stellte einen Bruch der Wirbelsäule und verschiedene Rippenbrüche fest.

Kreis Wetzlar.

Wetzlar. Der Konsum verein Wetzlar⸗Braun⸗ fels hielt am Sonntag in Wetzlar eine Vollsitzung des Mitglieder⸗ aausschusses ab. Nach einem Vortrag des Geschäftsführers Betz

uberGeldentwertung, Preisgestaltung und Beriebskapital wurde nach kurzer Aussprache einstimmig beschlossen, den Geschäftsanteil auf 50 000 Mark zu erhöhen. Das Eintrittsgeld beträgt 1000 Mark. Wenn auch dieser Beschluß erst einer am 8. Juli stattfindenden aaußerordentlichen Generalversammlung zur endgültigen Beschluß⸗ fassung rorgelegt werden muß, so sollten aber einsichtige Mitglieder mit Rücksicht auf die wahnsinnig fortschreitende Geldentwertung heute schon mit der Einzahlung beginnen. Die Zahlungen werden in Wochenraten zu 3000 Mark in den Verteilungsstellen entgegen⸗ genommen. Den vorgelegten Satzungsänderungen betr. Umwand⸗ lung der Generalversammlung in Vertreterversammlung wurde nach kurzen Ausführungen des Sekretärs Biegli über die Not⸗ wendigkeit dieser Aenderungen ebenfalls einmütig zugestimmt.

Wirtschaft, Handel, Soziales.

200 Milliarden Mark für Wohnungsbau. Die sozial⸗ bdemokratische Fraktion des Preußischen Landtags hat fol⸗ genden Antrag eingebracht: Der Landtag wolle beschließen: das

Staats ministerium zu ersuchen, zur Ausführung der vom Landtag als Mindestzahl für 1923 bezeichneten 20 000 Wohnungen, die mit Hilfe der Landesdarlehen errichtet werden sollen, einen Vetrag von 200 Milliarden Mark im beschleunigten Verfahren an die mit der Bauausführung betrauten Stellen zur Auszahlung zu bringen, damit die beste Bauzeit nicht ungenützt verstreicht, die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe beseitigt und die Wohnungsnot gelindert wird.

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8 Kleine Nachrichten.

5 Darmstadt, 22. Juni. Eine schnodderige Redens⸗ art. In den Tagen, als man mit einer Besetzung Darmstadts rechnen konnte, rief eine hiesige Frau, die mit Hausgenossen in Un⸗ frieden lebte, bei Streitigkeiten zu, sie würde, wenn die Franzosen kämen, Anzeige gegen den in Frage kommenden Postbeamten er⸗ heben und ihm eins eintränken. Das Schöffengericht erblickte in dieserx niedrigen Redensart unter Anerkennung der Erregung, in der sich die Frau befand, eine verwerfliche Absicht und Beleidigung bezw. Bedrohung und erkannte auf 100 000 Mark Geldstrafe, evtl. .

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10% Tage Gefängnis. Die Berufungsinstanz konnte sich dem schöffengerichtlichen Urteil nicht anschließen und erkannte auf Frei⸗ . da es sich nur um eine schnodderige Redensart handle. Kosten zu Lasten des Staates.

Worms, 17. Junt. Die Hafenarbeiter haben ihre Tätig⸗ keit eingestellt, weil der Abtransport von Kohlen fortgesetzt durch Fuhrwerke vom Lande erfolgt, während die einheimische Bevölkerung mit kleinen Handwagen zu hunderten leer ausgeht. Die Arbeit soll wieder aufgenommen werden, wenn die e die Belieferung an die hiesigen Verbraucher angeordnet hat. Wegen Nahrungsmittelfälschung wurde die Landwirtswitwe

b Schnitt von Klein⸗Niedesheim sowie die Lina Weber von Gimbsheim(Rheinh.) zu je 100 000 Mark Geldstrafe oder 100 Tagen Gefängnis verurteilt. Beide hatten Quarkkäse durch Wasser⸗ zusatz verfälscht und auf dem hiesigen Wochenmarkte zu 700 bezw. 800 Mark das Pfund verkauft.

Der Unterstand als Wohnung.

Ein Lokomotivführer in Betzdorf, der für sich Frau und Kind keine Wohnung erhalten kann, hat sich mit einem Gesuch an das Bürgermeisteramt gewendet, in dem er um die Erlaubnis zur Her⸗ stellung eines Unterstandes als Wohnung in dem Gemeindewalde

Struth bittet. Tödlicher Unfall.

Bei der Einfahrt des Darmstädter Personenzuges in den Haupt⸗ bahnhof Aschaffenburg wurde der Werkführer Zlatos von der Loko⸗ motive erfaßt und auf der Stelle getötet.

Ein saftiger Jagdpreis.

Die Verpachtung der Wald⸗ und Feldjagd der Gemeinde Lan⸗ genhain(Taunus) erbrachte eine Jahrespacht von 15 750 000 Mark. Die neuen Pächter sind valutastarke Ausländer. N N Große Unterschleife. 1 5

Mehrere Eisenbahnbeamte von Betzdorf wurden wegen Dieb⸗ stahls von Eisenbahnfrachtgut im Werte von über 20 Millionen Mark verhaftet. Die ungetreuen Leute hatten mit den gestohlenen Sachen ihre Wohnungen ausgeschmückt.

Tod durch unreife Stachelbeeren.

In Helbra erkrankten nach dem Genuß unreifer Stachelbeeren, auf die sie Wasser tranken vier Kinder des Bergmanns Triseck. Zwei Mädchen starben nach wenigen Stunden unter qualvollen Leiben. Die beiden anderen Kinder liegen ebenfalls hoffnungslos darnieder. 0

f Bergmannstod.

Auf der Grube Saalgrund bei Eisenroth wurden durch ab⸗ stüczende Gesteinsmassen zwe Bergleute verschüttet und auf der Stelle getötet. Ein dritter Bergarbeiter kam mit leichteren Ver⸗ letzungen davon. f

Der Nordpolflug Amundsen verschoben.

Wie mitgeteilt wird. wollte der Nordpolfahrer Amundsen am letzten Dienstag oder Mittwoch seine Nordpolreise im Flugzeug antreten. Jetzt ist ein Telegramm aus Christiamia bei der Dimes eingetroffen, wonach Amundsen auf diese Absicht verzichtet habe, weil ein Versuchsflug unbefriedigend ausgefallen sei.

Somit ist ein Untemrehmen jedenfalls vertagt, das ob seiner Waghalsigkeit Fachleute haben die Sicherungen eines Gel ingens des Fluges mit 30 Prozent angenommen von Anfang an schwersten Bedenken unterlag.

Fürstliche Reichtümer.

Der Verkauf des Welfen⸗Schatzes des Hauses Cumberland so⸗ wie des Silberschatzes des fürstlichen Hauses Braunschweig⸗Lüne⸗ burg in das Ausland erregt große Aufmerksamkeit. Die unschätz⸗ bare Sammlung soll in das Ausland verkauft werden, wobei der Welfen⸗Schatz in Gmunden allein einen Wert von mehreren hundert Milliarden Kronen repräsentiert. Die Verkäufer ver⸗ langen, daß die Kaufsumme im Ausland in fremder Valuta erlegt werde, wobei für den Silberschatz des Hauses Braunschweig⸗Lüne⸗ burg bereits im Ausland 50 Milliarden erlegt worden sein sollen. In Wien ist eine Bewegung im Gange, um den Verkauf des Silberschatzes gegen fremde Valuta zu verhindern, da Oesterreich dadurch wirtschaftlich schwer geschädigt würde, abgesehen von der Einbuße in künstlerischer Hinsicht. Zur richtigen Beurteilung der Sachlage soll man sich die Frage beantworten, woher denn all diese Reichtümer der Füfrstenhäuser stammen.

Schachtzusammenbruch.

Aus dem Westerwalde wird gemeldet: Auf der Braun⸗ kohlengrube Paulsrod brach die Schachtanlage zusammen und begrub fünf Bergleute unter sich. Während sich zwei durch eigene Kraft retten konnten und zwei andere durch Rettungsmannschaften, wenn auch schwer verletzt so doch geborgen wurden, wurde der letzte als Leiche aus den Trümmern hervorgeholt. Fachleute sind der Auf⸗ fassung, daß die gesamte Schachtanlage völlig zusammenbricht. Auf der Braunkohlengrube Wilhelmzeche fanden dieser Tage durch Verschüttung zwei Bergarbeiter den Tod, und auf der Zeche Vik⸗ toria bei Hahn wurde ein Arbeiter durch abstürzende Kohlenmassen getötet.

Raubmord. 5 Durch beerensuchende Knaben wurde in einem Waldstück bei Oberkirneck, Stadtgemeinde Lorch, der Leichnam eines Mannes aufgefunden. Neben dem Toten lag ein offenes, blutbeflecktes Taschenmesser. Durch gleichzeitig vorgenommene umfangreiche Nach⸗ prüfungen verdächtiger Personen gelang die Ermittelung der Täter,

ist ebenfalls in Hamburg eingetroffen und mußte in Reparatur

Durchmesser 8 Fuß 3 Zoll, Umfang 23 Fuß 9 Zoll,

die noch am gleichen Abend durch Stuttgarter Kriminalbeam einer Cannstatter Wirtschaft und auf der Straße in Untertür sestgenommen wurden. Es handelt sich um die 20 Jahre alten Hilf arbeiter Ernst Richmann und Wilhelm Geist, beide zuletzt bei Eltern in Untertürckheim bezw. Cannstadt wohnhaft. Der Ermor ist der unverheiratete 30 Jahre alte Kriegsinvalide Jakob Steng von Weilheim, der sein kleines Häuschen in der Langestraße Untertürckheim erst vor kurzem um einige Millionen Mark ver! hatte. Richmann und Geist waren mit dem Ermordeten gut b freundet. Sie machten dem leichtgläubigen Stengel, der am ver⸗ gangenen Montag den Verkaufspreis ausbezahlt erhielt, vor, d sie ihm dabei behilflich sein wollten, in der Gegend von Lorch e Gütchen zu kaufen. In dem Walde bei Oberkirneck, wo die Leiche gefunden wurde, hat Richmann den schlafenden Stengel vera redungsgemäß mit dem Messer des Geist durch einen Stich ins He getötet. Ohne sich um ihr Opfer weiter zu bekümmern, bemächtig sie sich der Handtasche des Getöteten, in der sie das Geld aus de Hausverkauf verwahrt wußten. Beide hatten vorher genau verab⸗ redet, was sie der Polizei, falls diese käme, angeben wollten. Ri mann hatte sich seine Antwort sogar schriftlich zurechtgelegt. Weg Hehlerei wurden mehrere Angehörige der Täter und die 18jähri Geliebte des Richmann festgenommen. 5 Ein Erfolg der weltlichen 1 5 13. Bei der Elternratswahl in Dresden wurden 5 Vertreter der weltlichen und 499 Vertreter der kirchlichen Schule g wählt. Der kirchliche Sieg, den man allgemein auf christlicher Se erwartete, ist nicht eingetreten. Die weltliche Schule erhielt 22 468 Stimmen und 521 Vertreter gegen 22 780 Stimmen und 515 Ve 5 treter im Vorjahre. Die kirchliche Schule erhielt 20 465 Stimmen und 499 Vertreter gegen 22 290 Stimmen und 517 Vertreter im ver⸗ gangenen Jahre. Der Stimmenvorsprung der weltlichen Schulen also gegen das Vorjahr größer geworden. Zuckerraub der Franzosen. Se. Wie aus Ludwigshafen gemeldet wird, sind die Zuckersabriken in Fremkenthal, Friedensau(Limburger Hof) und Offstein(Rheit 0 hessen) am Dienstag, den 19. Juni von den Franzosen besetzt 5 die Vorräte beschlagnahmt worden. Man nimmt an, daß sich das Vorgehen ähnlich wie in der Badsischen Anilimsabrik ode e in den Höchster Farbwerken gestalten wird. In Offstein haben die Arbeiter den Betrieb sofort stillgelegt: von den anderen besetzten Werken ist noch leine Nachricht eingetroffen. Zusammenstoß des Helgoland⸗DampfersKaiser. Der VergnügungsdampferKaiser von der H Amerika⸗Linie, der im Seebäderdienst tätig ist und am Samst gegen 10 Uhr abends von den St. Pauli⸗Landungsbrücken mit Verein der Wassersportfreunde an Bord nach Helgoland abging, i bei der Störmündung, dort, wo die Kursänderung eintritt, mit dem von England kommenden und mit Kohlen beladenen englischen DampferBellbro zusammengestoßen. Der DampferKaiser wurde dabei an der Steuerbordseite getroffen und von der Reeling bis zur Wellschiene vollständig durchstoßen. Der Dampfer mußte seine Reise aufgeben und nach Hamburg zurückkehren, wo er more gens wieder eintraf, Bei dem Zusammenstoß wurde ein Passagiss schwer und eine ganze Anzahl leicht verletzt. Der englische Dampfer

gegeben werden, weil der Boden des Schiffes vollständig ein⸗ gedrückt ist. Ein Tiefseeungeheuer. 7705 Ein Meeresungeheuer, das von Kapitän Charles H. Thompson südlich von Miami in Florida gefangen wurde, erregt das Staunen der amerikanischen Naturforscher und Fischsachverständigen. Die Meere um Florida sind bekannt wegen der riestgen Fische von der Art des Megalops atlanticus, die sich hier finden, aber das neue Meeresungeheuer hat eine andere, viel flachere und breitere Form. Das seltsame Geschöpf, das einer bisher unbekannten Tierart ange⸗ hört, ist von dem Washingtoner Naturforscher Prof. J. S. W beth sorgfältig ausgestopft worden. Die Maße des Seeriesen sin die folgenden: Länge 45 Fuß, Gewicht 15 Tonnen oder 33 600 Pfd., Breite des Maules 38 Zoll, Tiefe 43 Zoll. Die Zunge ist 40 Zoll lang, es hat mehrere tausend Zähne, die Haut ist 3 Zoll dick. Als das geheim⸗ nisvolle Tier geöffnet wurde, fand man, daß es soeben einen 40

In Gelsenkirchen haben sich die Verhältnisse zugespitzt. In diesen Tagen sollte die sogenannte xotwei Sicherheitswehr durch eine blaue Polizei ersetzt werden. Die Sicherheitswehr, die sich zum größten Teil aus Ko mmu biken und Unionisten zusammensetzt, weigert sich jedoch, ihren Dienst zu quittieren, so daß die Stadtverwaltung sich ge 1 8 sehen wird, die Entlohnung der Wehrmitglieder ein, stellen. 5 N N. 1

ern,

SEiadt. Arbeitsamt Gießen Liebigstraße 16 Telephon 2054 Kostenlose Arbeitsvermittlung und Berufsberatung für beiderlei Geschlecht, u. a. auch für Kriegerwaisen und

Kriegsbeschädigtenkinder. es können eingestellt werden: a] bei hiesigen Acbeitgeber a: 1 Metalldrücker, 1 Gürtler. Sehrlinge: 1 Einrahmer, 2 Schmiede, Kellner. b) bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Gärtnerlverheiratet), 1 Provisionsreisender, 1 Holz⸗ maler, 1 Schäftemacher, 1 Polsterer, 1 Dreher, 1 Uhr⸗ macher, 2 Schreiner, 2 jüngere Kellner.

Zuschneiderin. Die Berufsber,

von 1012 Uhr

bl bel auswärtigen Arbeitgebern: Mehrere landwirtschaftliche Dienstmäd chen, Dienst⸗ mädchen, Hausmädchen, Alleinmädchen, 1 Stütze, 1 flegerin in ein Erholungsheim, 2

2 Büglerinnen, 2 Kontoristinuen, 1 Flickerin, zwei Verkäuferinnen, einige Lauffrauen, auch für Nach⸗ mittagsbeschäftigung, Mädchen für tagsüber, Fabrik⸗ arbeiterinnen, 2 Waschfrauen, 2 Bürolehrmädchen, eine

Musiker findet Dienstag, Donnerstag und Samstag

Friseusen. Es suchen Arbeit:

atung und Arbeits⸗Vermittlung für

statt.

Lehrlinge: 1 Steinmetz, 1 Spengler und In⸗ stallateur, 1 Landwirtschaftseleve. Es juchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, 2 Schreiner, Kaufleute,

Schreiber und Reisende, P ö 1. Jun Schreibe Packer, Hausburschen und ar uns Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Schuh- wehe

macher, 1 Krankenpfleger, 1 Sattler, 1 landwirtschaftlicher

Verwalter, Bäcker und Metzger, 1 Kraftfahrer, 1 Buch⸗ binder, Mechaniker, 1 Heizer, 1 Wagner, mehrere Anstreicher u. Weißbinder, 2 Bautechniker, 1 Naschinen⸗

baupraltikant, 1 Zahntechniker, mehrere Elektromon⸗

teure, 3 Schneider, 2 Gärtner.

Lehrlinge: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser, 2 Schlosser, 1 Spengler, 3 Mechaniker, 3 Elektromon⸗

22. Juni.

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Gestorbene.

45 Jahre alt, 5 0

21. Juni. Emma Stammler, geb. Hill, Wo.,% Jahre alt, 1 505 Beerdigung: 25. Juni, 3 Uhr nachm.

8 Monate alt, Asterweg 5.

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1 Karl Wiegel, 1 Monat alt, Wall⸗ Heinrich Prescher, Schuhmacher,

Weßszsteingasse 7. 1+ Ludwigstraße 6.

Katharma, Marianne Hedderich,

teure, 2 Schuhmacher mit Kost und Wohnung, Eine

1 Schreiner desgl., 1 Schneider, 1 Schlosser oder

Schmied auf dem Lande. f 0 Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls eutgegen⸗ l 0 Ul 7

genommen. und eine

Weibliche Abteilung: Es können eingestell! werden: a) bei hleltgen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und ⸗mädchen für einzelne Tage, tüchtige Allein⸗ mäd hen, 1 einfache Stütze, mehrere Küchenmädchen.

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Lu dieser Versammlung ist jedermann freundlichst eingeladen Freie Aussprache

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