shrerseits die Armeen in Westthrazien verstärkte. Die Konzentrierung englischer Marinestreitkräfte in der Nähe von Konstantinopel ist ein Ergebnis der Warnung, die Veniselos an Sir Rumbold gelangen ließ, wonach Griechen⸗ land sich anschicke, auf Ostthrazien und Konstantinopel zu marschieren, wenn es nicht von Reparationszahlungen ent⸗ bunden werde. Die kritische Situation werde sich auch im ganzen Balkan ausdehnen, wenn Veniselos seine Absicht wahr macht, die Konferenz zu verlassen, falls die Türkei nicht nachgeben würde. Die Meldung von der Zerstörung ver Maritzabrücke durch die Türken, um das griechische Vor⸗ gehen zu verhindern, wurde der türkischen Delegation von der Regierung in Angora mitgeteilt.
Das englische Baldwin⸗Kabinett.
Im Laufe des Mittwoch war der neue englische Premierminister Baldwin mit der Bildung seines Kabinetts beschäftigt. Es steht nunmehr sicher, daß Lord Curzon Außenminister bleibt, auch Lord Derby behält das Kriegs⸗ ministerium bei. Sir Robert Horne hat sich noch nicht end⸗ gültig entschlossen, ob er das Schatzamt übernehmen wird. Sollte das jedoch, was wahrscheinlich ist, der Fall sein, so wird er gleichzeitig stellvertretender Ministerpräsident wer⸗ den. Mit Lord Robert Cevil hatte Baldwin eine lange Besprechung. Es wird behauptet, daß der Ministerpräsident ihm das Amt des Großsiegelbewahrers, also das Justiz⸗ ministerium angeboten hat. Gleichzeitig ist Lord Cecil als Sprechminister für das Unterhaus in Aussicht genommen, wo er die Außenpolitik des Kabinetts vertreten soll.
Das neue Kabinett soll am Donnerstag nachmittag seine erste Sitzung abhalten und unmittelbar darauf dem König die Mfinisterliste zur Genehmigung vorlegen. Am Montag wird voraussichtlich die Regierungserklärung im Unterhause abgegeben werden.
Zwischen. Baldwin und Poincaré
fand nach Londoner Meldungen ein kurzer und kühler Telegrammwechsel statt. Das Telegramm Baldwins besagt lediglich:„Habe die aufrichtige Hoffnung auf die Fortdauer der herzlichen Beziehungen, die zwischen beiden Ländern be⸗ kundet worden sind, sowie auf die Aufrechterhaltung der Entente, die das gemeinsame Ziel der beiden Regierungen ist.“ Die Antwort Poincarés ist noch formeller gehalten: „Ich erneuere die Versicherung, daß die französische Re⸗ gierung von Herzen wünscht, mit Ihnen zusammenzuarbeiten an der Erhaltung und Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen unserer beiden Länder.“
Aehnlich gehaltene Begrüßungstelegramme wurden zwischen Baldwin und Mussolini gewechselt. In Washington ist man von der Berufung Baldwins hoch be⸗ friedigt.
f* 5 5 Nationalbolschewismus in der Münchener f Reichswehr.
5 Der Berliner Kaufmann Schlageter, der bekanntlich in Düssel⸗ dorf von den Franzosen zum Tode verurteilt und dessen Revision soeben verworfen worden ist, hat im vergangenen Jahre auch in
nchen, und zwar im nationalsozialistischen Lager eine Rolle ge⸗ spielt. Schlageter, der seinerzeit mehrere Monate hier wohnte und mit dem Geld seiner Hintermänner ständiger Gast gewisser Luxus⸗ gaststätten und Dielen war, unterhielt u. a. auch Beziehungen zu dem bekannten Reichswehrhauptmann Röhen, Referent im Wehr⸗ kreiskommando VII(Bayern). Die jetzt vom Reichswehr⸗ ministerium gegen den Hauptmann Röhm und seinen Anhang ein⸗ geleiteten Untersuchungen über die Umtriebe in der bayerischen Reichswehr werden gewiß auch die wünschenswerte Aufklärung bringen über Beziehungen, die Schlageter und Röhm mit dem Kommandeur des 3. Bataillons des Infanterieregiments Nr. 20, dem Oberleutnant Hofmann, genannt„Trotzti“, und seinem Adju⸗ danten unterhalten haben.
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Sießen und Umgebung. Das 100 000 Mark⸗Urteil.
Die Bestätigung des Urteils des Schöffen gerichts durch die Strafkammer hat uns natür⸗ lich in unserer Ueberzeugung nicht zu erschüttern ver⸗ mocht, daß die 100 000 Mark⸗Strafe, mag sie von einem Schöffengericht diktiert oder von einer Strafkammer be⸗ stätigt sein, für unsere Begriffe, die sich wohl mit der all⸗ gemeinen Volksmeinung decken, ungemein ist und bleibt, daß wir hierin also ein Fehlurteil im Strafmaß erblicken. Die Strafkammer hat sich der Begründung des Schöffengerichts im wesentlichen angeschlossen; sie hat den Ausführungen des Verteidigers, daß„diszipliniert“ im guten Glauben geschrieben und nicht als Beleidigung beab⸗ sichtigt war, nicht folgen zu können geglaubt; sie hat keinerlei mildernde Umstände in Betracht ge⸗ zogen. Als solche wären folgende zu beachten gewesen. Erstens: Es war damals in der Oeffentlichkeit nur be⸗ kannt, daß eine Untersuchung(wegen antirepublikanischen Tuns und Lassens) gegen bestimmte Personen(Direktor Schnell und Studienrat Dr. Lenz) an der Oberrealschule stattgefunden hatte. Eine Untersuchung gegen Beamte pflegt selbst in deren Kreisen schlechthin eine Diszipli⸗ naruntersuchung genannt zu werden, ohne deshalb einen strafrechtlichen Beigeschmack zu haben. Auch im Inter⸗
esse der Disziplin kann eine Versetzung vorgenommen wer⸗
den, die deshalb noch lange keine Strafversetzung ist. Aber eine solche gegen den Willen des Betroffenen erfolgte Ver⸗ setzung heißt in weiteren Kreisen Strafversetzung. Straf- versetzung nennt man allgemein Maßregelung, und dies ist das deutsche Wort für Disziplinierung. Der Nicht⸗Beamte, der den angeschuldigten Artikel geschrieben, hat also die Versetzung der genannten Herren an andere Anstalten als disziplinäre Maßnahme in gedachtem Sinne auffassen müssen und mithin nach allgemeinem Sprachgebrauch als Disziplinierung bezeichnung können. Das alles ist für den gewöhnlichen, wie man zu sagen pflegt, den gesunden Meuschenverstand selbstverständlich. Darüber ist übrigens in einem früheren Artikel unseres Blatte schon eingehend gesprochen worden. Zweitens: Das tatsächlich unzu⸗ treffende Wort„diszipliniert“ in dem Sinne, wie es der Kläger als beleidigend empfunden, hatte der Angeklagte längst zurückgenommen. Drittens: Der arme, jetzt disziplinierte Redakteur ist eigentlich gar nicht der Schwer⸗ verbrecher, sondern als„verantwortlicher Redakteur“ nur der Sündbock, das Karnickel, der Prügelknabe. Viertens: Auf die übrigen Artikel der Oberhessischen Volkszeitung, die sich schon früher mit der Tätigkeit des Dr. Lenz beschäftigt hatten, sind trotz ihres bisweilen derben Tones(nach dem Grundsatze: auf einen groben antisemitischen Klotz, vgl. die Einhornversammlung, gehört ein grober Keil) nicht als ab⸗ sichtliche übele Nachrede zu bewerten, sondern es ist be⸗ sonders zu berücksichtigen, daß beanstandete frühere Aeuße⸗ rungen, ebenso wie die jetzige als Beleidigung empfundene in der Hitze des politischen Kampfes gefallen sind. Seltsamerweise hat die Strafkammer gerade im Gegensatz zu diesem sonst vor Gericht allgemein gültigen Milderungs⸗ grund in unserm Falle umgekehrt vom politischen Kampfe verlangt, daß er nicht persönlich geführt werden dürfe. Ein an und für sich hoher moralischer Gesichtspunkt, der hier also zunächst einmal der sozialdemokratischen Presse vorgehalten wird!— Wir fügen hinzu, daß es dem Gericht auch hätte naheliegen können, zu bedenken. daß des Klägers eigene Partei doch wahrlich auch nicht alle Ausdrücke
wider ihre Gegner(Juden und Sozialdemokraten) auf die
Goldwage zu legen pflegk.— Endlich 5 allgemeine Erwägung als befrer nämlich eben dieselbe Strafkammer, die hier Strafe fällte, bezw. bestätigte, Beleidigungen oben bereits herangezogenen eme gesehen werden, auch recht milde beurtei en k haben aus derselben jüngsten Zeit bereits Ur wonach von eben dieser Strafkammer der Arbeiter habe gestohlen“, mit 1000 Mark u Mißhandlung einer Frau, Ohrfeige und Fri Unterleib, mit 5000 Mark als hinreichend gifühnt N wurden. Auch die rein mathematischen Enägun 9 Strafkammer können logischer Nachprüfu halten. Ihr Urteil führte etwa aus: Bei 1 entwertung entsprächen die 100 000 N strafe von 80 bis 100 Mark vor dem Kriege, Hi klagte für sein Vergehen damals sicher als En hätte. Will die Strafkammer damit auch agen entsprechend(Verhältnis 100 000 zu 100) die Ruß Mark und 5000 Mark früher 1 Mark und 5 haben würden? Wir haben Grund zu bezwoefe Beleidigungen„gestohlen“ und„Ohrfeige und tt Unterleib“ früher mit 1, bezw. 5 Mark ge 1 wären. 1 Was uns nun aber ganz besonder hat, und weswegen wir hier vor allem nochn Sache zurückkommen, sind zwei neue Sätzg, der verlesenen Begründung des Bestätigun Strafkammer finden. Zunächst heißt es darin etwa so;„Durch nahme der Berufung des Privatklägers sei d mer behindert gewesen, die Verhängung eint Strafe, d. h. einer Freiheitsstrafe zu Strafkammer hat also demnach diese Zurüch sagen bedauert; sie würde gern„ haben! Taraus geht also hervor, daß dieselb die sonst, wie gesagt, auch so milde sein kann, in noch drakonischer gedacht hat als das 8 Das tut uns rein menschlich leid. Ja, es ersch wissen, daß so furchtbar strenge Richter in Gießze mal wir ebenso sicher wissen, daß auch Juris haben, daß die Strafe des Schöffengerichts, di für zu hoch gehalten haben, heruntergesetzt wen Nun zum zweiten Satz:„Es sei unbedingt einem politischen Gegner dadurch zu bl man den Kampf gegen ihn persönlich füze; zu verwerfen sei das bei dem Angehörigen ei die die Freiheit der politischen 5 immer verfechte.“ Anders und zwar ganz kla bedeutet das: Der Redakteur hat gegen di seiner Partei gehandelt, indem er die von ih Redefreiheit zur persönlichen Verunglimpft po Gegner mißbrauchte. Die obigen etwas verschlsferten urteilen also über den angeklagten Redakteur(der wohlgemerkt, das beleidigende Wort gar nich selb schrieben hat) nicht nur als Redakteur, sonders auch al Sozialdemokraten! Ja, man könnte unschwer gar eine Rüge gegen die ganze, wenigstens dis hiesige zialdemokratische Partei herauslesen, die solches Mitglied besitzt und es als Redakteur hre leiten läßt, einen Redakteur, der, wie das Get 55 in sein Urteil vorher betont hat,„sich durch frühere Akrafen hat hindern lassen, neue Beleidigungen gegen den Kläge der Zeitung auszusprechen.“ Diesen politi chen F schlag in einem Gerichtsurteil, der etzten En auf eine Kritik der Partei selbst hinausläuft, Idessen Aug höriger hier eben„besonders verwerflich“ gahandelt
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Der Deserteur.
Roman bon Robert Buchanan.
Rohan sah jetzt kaum weniger elend und zerfetzt aus als sam Tage der Ueberschwemmung, an welchem Marcelle ihn uletzt gesehen. Er blickte wie im Traum auf die schreiende Menge hinab und erwiderte die Händedrücke des Schloß— herrn und der sich an ihn herandrängenden Priester sehr kühl. Wahrscheinlich ahnte er, was deren Begeisterung wert sei und daß Marmont und seine Freunde nur zu froh waren, eine Gelegenheit ergreifen zu können um das gestürzte Kaiser reich beim Volke zu diskreditieren. Er wußte auch, daß die ihn umjauchzende Menge nur der momentanen Ein⸗ gebung folgte und ebenso bereit gewesen wäre, ihn in Stücke zu reißen, wenn Marmont seine Rede in diesem Sinne ge⸗ halten hätte. Er sprach kein Wort und stieg, nachdem er ein Weilchen um sich geblickt hatte, von der Anhöhe herab und bahnte sich direkt zu Marcelle einen Weg. Die Menge trat, noch immer Hochrufe ausstoßend, scheu zurück und ließ ihn passieren. Als er von Angesicht zu Angesicht vor ihr stand, sagte er ohne jede weitere Begrüßung und ohne das geringste Erstaunen über ihre Anwesenheit zu verraten: „Komm, Marcelle, laß uns gehen!“
„Das ist die Nichte des Korporals! Nieder mit dem Korporal!“ riefen die Zunächststehenden, Marcelle erkennend.
„Stille!“ schrie der Schloßherr.„Laßt den Burschen in Frieden ziehen!“ 0
Zitternd und verwirrt ließ sich Marcelle von ihrem Vetter aus dem Friedhof führen. Die Anwesenheit Rohans an jenem Orte und unter solchen Umständen war ihr über alle Maßen schmerzlich. Obgleich sie sich im ersten Augen— blick sehr gefreut hatte, ihn lebend und verhältnismäßig wohl⸗ auf zu sehen, war sie entsetzt, ihren Verlobten von jenen anerkannt, und geehrt zu sehen, die ihr Idol haßten und ihrem Onkel das Herz gebrochen hatten. Sie hatte im Augenblick vergessen, was Rohan gelitten, daß sie ihn liebte und ihm ihr Leben schuldete; sie grollte ihm bitterlich, weil sie ihn in der Mitte der Verhaßten gesehen. Sie schritt stumm an seiner Seite dahin, bis sie die Menge hinter sich hatten und in die stille Dorfstraße einlenkten. Auch er sprach kein Wort, was ihr schließlich so peinlich ward, daß
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sie ihre Hand aus der seinigen zog und in hysterisches
Schluchzen ausbrach. Als auch ihm das Schweigen uner⸗ träglich wurde, lachte er plötzlich so schrill und wild auf, daß ihr das Herz vor Schreck stockte. Er legte die Hand auf ihren Arm und zwang sie, stehen zu bleiben, dann sagte er mit heiserer Stimme:„Nun ist alles vorbei und ich bin nach Hause gekommen; doch wo bleibt Dein Willkommen, Marcelle?“
Seine Stimme klang so seltsam und sein Blick war so starr, daß das Mädchen ihn entsetzt anblickte, seinen Arm umklammerte und flehend bat:„Ach, Rohan, lieber Rohan, glaube ja nicht, daß ich mich nicht freue! Wir hofften gar nicht mehr, Dich lebend wiederzusehen; ich habe Nacht für Nacht für Deine Seele, die ich bei Gott wähnte, gebetet. Wenn alle bei uns im Hause schliefen, schlicht ich mich zu Tante Luise, um sie zu trösten und mit ihr von Dir zu sprechen. Jetzt hat sich aber alles verändert, der Kaiser ist gefangen, Onkel Ewen vor Herzleid krank und gebrochen, wir sind alle elend und unglücklich. Ich bete alle Abend zu Gott, daß er mich sterhen lasse!“ schloß Marcelle, bitterlich schluchzend. Merkwürdigerweise äußerte Rohan keinerlei Zeichen der Erregung oder des Mitgefühls:„Weshalb weinst Du, Marcelle? Weil der Kaiser endlich gestürzt ist? Als ich sah, daß der Heiland mir nicht helfen wollte, wandte ich mich in meiner Verzweiflung an unsere„Liebe Frau vom Hasse“. Eine Zeitlang schien auch sie taub, aber ich betete so lange, bis sie mich erhörte. Innerhalb eines Jahres ging mein Gebet in Erfüllung,“ erklärte Rohan, wild auflachend. Seine Worte, sein schrilles, unheimliches Lachen, der unstete Blick erschreckten Marcelle; sie trat zurück und sah ihm for⸗ schend ins Gesicht.
„Allmächtiger Gott was sagtest Du da, Rohan?“
„Ich hatte nicht gehofft, daß es so schnell in Erfüllung gehen werde,“ fuhr er in geheimnisvollem Tone fort,„aber, daß es kommen wird, wie es gekommen ist, das wußte ich vom alten Pipriac, der mir im Traum erschienen ist. Es war eine schwierige Jogd, aber schließlich haben wir ihn doch bezwungen. Die heilige Mutter vom Hasse wird an seinem Herzen nagen und ich— ich gehe nach Hause, um auszuruhen, denn ich bin sehr müde.“
„Rohan!“
„Ja, Marcelle!“
„Was sprichst Du da für schreckliche Dinge? Du bist heute so seltsam! Ich fürchte mich vor Dir!.
„Bin ich seltsam?“ fragte er, mit der Hun Stirn fahrend.„Es kann sein, daß Du recht he Hie und da glaube ich selbst, daß mein Verstg 0 Ich hatte viel zu leiden und mußte lange warten, Gebet in Erfüllung ging; es wäre kein Wunde, Verstand darunter gelitten hätte. Sei mir werde mich bald erholen.“
Etwas in seiner Stimme rührte sie wi aber sie bezwang sich tapfer, nahm ihn bei 0 schritt mit ihm die Hauptstraße des Dorfes enllan vor dem Hause ihres Onkels standen. Rohan ssle zu wissen wo er sich befand, so mechanisch fo
„Onkel Ewen ist sehr, sehr krank: ich fürcht sterben wird. Der Sturz des Kaisers hat. fast gebrochen——“ 1
„Der Sturz des Kaisers hat ihm das werz brochen,“ wiederholte er leise.
„Ich weiß, daß Du den Kaiser nicht liel glaubst, daß Du seinethalben so viel leiden m Du irrst Dich— er konnte ja nicht alles wissen und we Deinen Fall gekannt hätte, er hätte Dir sichesg verge .. Rohan, ich beschwöre Dich noch einmal b an 1 daß ich mich über Deine Rückkehr nicht freue, Du geborgen und frei!“ 1
„Man sagt es wenigstens.“ f 1 „Deine Mutter wird sich freuen— es uff für sie sein, Dich ans Herz drücken zu können. Rohan. Gott mit Dir! Ich kann Dich nicht bil zukommen, denn der Onkel ist krank!“ Sie reichte Hände, er nahm sie, zog das Mädchen an sein küßte es auf den Mund. g N
5 Du, Marcelle, daß Du noch schiner i 71 „Rohan betest Du zuweilen?“ fragte sie, ihn schmiegend. 5 „Hie und da,“ entgegnete er lächelnd, fragst Du?“ 5 „Bete für Onkel Ewen, damit der liebe Gott lasse.“ entgegnete sie mit bebenden Lippen m Augen. Tann schieden sie. Marcelle trat i während Rohan seiner eigenen Behausung
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(Fortsetzung folgt.)


