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mussen wir leßhafk bedauern. Wir lehnen ihn ab. Wir müssen ihn uns verbitten, soweit wir dazu ein Recht haben. Eine Strafkammer ist doch keine Körperschaft, deren Auf⸗ gabe es sein kann, eine politische Rüge. hier gegen Links,
au erteilen, eine Vorhaltung, wie man sie sonst nur aus dem 05 Munde eines einer Rechtspartei zugehörigen Politikers zu N vernehmen pflegt, in dessen Munde sie allenfalls am Platze sein mag. Wenn aber ein Gerichtsurteil f
0 ö sich eine solche Ausdrucksweise zu eigen macht, die sonst nur im politischen Kampfe üblich ist, dann kann es leicht geschehen, daß der simple Leser in seinem beschränkten Untertanenverstand zu der irrigen Meinung kommt, als ob am Ende gar politische
ellungnahme in der Begründung des Urteils zum Aus⸗
5 em m druck gekommen sei. Jedes deutsche Gericht steht hoch er⸗— cer dg A, haben über dem Verdacht einer varteipolitischen Voreinge⸗
nit au 9 a 1000 dient! art ub 1
nommenheit, und darum bedauern wir diesen lapsus
95 lingnae aufrichtig. Dazu noch auf Grund einer anderen 1
Betrachtung! Was nämlich für die Partei des Beklagten, die Sozial⸗
zu bench demokratie, hier gelten soll, das gilt jedenfalls in Wahr⸗
rige u(heit für die Partei des Klägers.
Die Presse
der
4 Mak ag deutschvölkischen und antisemitischen Par⸗
tei hat notorisch— wir haben in unserer Zeitung seit Jah⸗ sonderz ren Proben davon mitgeteilt, noch jüngst eine, die Herr lem not Rechtsanwalt Fischer nicht verlesen hat, als er in der
eue Saz Schöffengerichtsverhandlung die eine Hälfte des Artikels
Lestifgug
.„Dutt 10 Agets sei z nigung ehe t ra f e zU 0 iese Zurich Gefängnis
vorlas: unter dem Titel„Völkische Rüpeleien“ in Nr. 63,
worin aus einer süddeutschen antisemitischen Zeitung u. a.
Ausdrücke zitiert waren, wie„der andere Schuft, der Jude Levi“(Reichstagsabgeordneter),„der andere Schweinsge⸗ nosse“,„der Schuft Crispien“(Reichstagsabgeordneter) usw. — also die Presse der deutschvölkischen und antisemitischen Partei hat notorisch unaufhörlich ihre Gegner persön⸗ lich heruntergerissen und tut es auch jetzt noch, soweit sie
i nicht, wie in Preußen, als staatsgefährlich verboten ist. Wir
daß dieslk ß erinnern nur summarisch an die zahllosen persönlichen An⸗
sein kann, als das
Ju es eri und Beamte der Republik. Wir erwähnen die schweren Be⸗ ichter in G 0 leidigungen des demokratischen Reichstagsabgeordneten nuch Juristen: Gothein, des„Judenfreundes“, die durch ein so auffällig agerichts Ie mildes Gerichtsurteil jüngst gesühnt wurden. Wir ver⸗ tergesetzt ga weisen insbesondere auf den Fall des Universitätsprofessors i unbeding t Jung und des Redakteurs Hottenroth, der auch in unserem aburch zu; Blatte mitgeteilt und besprochen wurde, wo„eine schnöde önlich fh g Tat“,„Gemeinheiten“ und„schmähliche Verleumdungen“ erg f namentlich gegen den Präsidenten der deutschen Republik ö sch b. gezeitigt hatte, Beleidigungen, die leider nur an dem sie en de nachdruckenden Hottenroth, dem Redakteur eines reaktio⸗ dar ganz ku. nären Lokalblättchens, mit 2 Jahren Gefängnis gefühnt gegen ie werden konnten. Wie denn ein Organ der baherischen. die don ih Schwesterpartei der Deutsch⸗Völkischen die Republik selbst runglim a zerhand für einen„Saustall“ erklärt hat. Was sind etwas berstle. deen, nach dieser Bewertung, ihre Vertreter und alle die⸗ en Redakter“ jenigen, die sich als ihre Beamten von ihr bezahlen lassen? ort gar uh Eine Ueber⸗Objektivität fordert nun gar das teur, sondeut Gericht, wenn es offenbar glaubt, daß ein und derselbe Maß⸗ man könnte stab des strengsten moralischen Rigorismus gleichmäßig an⸗
wenigstens.; i herauslse Redakteur wie das Geil
würfe schlimmster Art gegen Ebert, Rathenau, mann, Wirth und viele andere hochstehende Staatsmänner
Scheide⸗
zuwenden sei gegenber einer politischen Partei wie der So⸗ zlaldemokratie, die die stärkste Stütze der Republik ist(die⸗ sser nach dem Urteile aller Einsichtigen nunmehr einzig snöglichen Staatsform unseres armen Vaterlandes) und
95 frühere er gegenüber einer solchen wie der deutschvölkischen Freiheits⸗ ngen gegen partei, die neben den Kommunisten die größte Gefahr für
en pol ill
irteil den. binausläuft k
werflich“
mit der ia
diese Republik bildet.
ampfesweise!
Wenn uns also nach allen diesen Erwägungen das 100 000-Mark⸗Urteil in seinem Endergebnis immer unver⸗ ständlich bleiben wird, so berechtigt es doch zu einer schönen Hoffnung. Möge die Strafkammer ihre peinliche Sorge um den guten Ruf unserer Partei nur beibehalten und, wenn
Nur keine persönliche
5 Du rat siich demnächst der Fall ergeben sollte, daß die Parteirollen
mein Versen te lange weiß
kein Pune“ hin die Valuta noch schlechter.
Sei mit sß
vertauscht sind, auch ebenso die Glashaus position der Gegenpartei berücksichtigen! Vielleicht ist bis da⸗ Dixi.
— Der Heilstättenverein für Hessen hielt am Mittwoch vor⸗
te sie wieler 1 seine Mitgliederversammlung im Hörsaale der Hautklinik
U ihn 9 3 Dorfes ii f Rohm fn wean fad. mk: ich fink
4.„Seryuis merte sich ein
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Der Präsident der Landesversicherungsanstalt, Neumann begrüßte die Erschienenen und wies darauf hin, daß die letzte Ver⸗ sammlung im Jahre 1916 abgehalten wurde. Schlimme Zeiten, 0 15 der Redner aus, haben wir seitdem erlebt. Der Volks⸗ gesundheit sind schwere Wunden geschlagen worden, die Bekämpfung der gesundheitlichen Schäden ist schwer, namentlich der Tuberkulose. Hilsesuchende sind in großer Anzahl vorhanden, unsere Kräfte sind
u schwach, um Hilfe zu gewähren. Neue Kräfte zu sammeln, tst 25 Zweck der Versammlung.— Vor 10 Jahren wurde die Lupus⸗
Wer die große Zahl derer scberblickt, die in der
Heirfrärte eröffnet. 5 0 Anstalt behandelt wurden, ist erstaunt über die Erfolge. Tausende⸗
haben ihre Gesundung gefunden. Auch wissenschaftliche Arbeiten von großer Bedeutung gingen aus der Anstalt hervor. Aus allen deutschen Landen kamen die Leidenden; die Heilstätte besitzt einen guten Ruf, der über die Grenzen des Reiches hinaus geht. Die Sorgen, besonders aber die finanziellen sind immer größer ge⸗ worden, die Schwierchkeiten sind kaum noch zu überwinden. Redner dankt dem Leiter und Direktor Prof. Dr. Jesionek für die von ihm geleistete bedeutende Arbeit. Ferner dankt ex dem Hess. Staat, den Gemeinden, Krankenkassen und Privaten, die das Werk unterstützten. Trotz aller Not müssen wir an die Zukunft glauben. Möchten sich auch fernerhin liebevolle Menschen finden, damit die Anstalt weiter erhalten bleiben könnte.— Prof. Dr. Jesionek hielt hierauf einen längeren Vortrag über„10 Jahre Lupusheilstätte“. Redner verwies auf die Zustände vor Errichtung der Anstalt. Viele Hautkranke konnten keine Aufnahme finden. In der Umgebung von Gießen gab es Lupuskranke in großer Zahl. Damals war gerade die Lichttherapie in Aufnahme gekommen und die hiesige Poliklinik hatte starken Zuspruch. Eine besondere Anstalt für Lupuskranke war eine Notwendigkeit ge⸗ worden. Einen eifrigen und gemeinnützigen Förderer fand der Plan in dem verstorbenen Geheimrat Dr. Dietz, dem Präsidenten des Landesversicherungsamtes. Am 19. Mai 1913 wurde das Lupusheim dem Vetrieb übergeben. In wenigen Tagen waren 28 Betten belegt, deren Zahl bald verdoppelt werden mußte. Die Anstalt erwies sich als überaus notwendig. Nun kam der Krieg und eine Zeit lang mußte das Lupusheim als Lazarett zur Ver⸗ fügung gestellt werden, es kamen große Schwierigleiten für die Anstalt. Im Jahre 1920 war sie dem Tode nahe. Daß sie erhalten wurde, ist das Verdienst Präsident Neumanns. Er dürfe sich rühmen, der Kultur einen überaus großen Dienst geleistet zu haben. Rund 1000 Patienten gingen durch die Anstalt, 116 im Jahres⸗ durchschnitt. Die Zahl Lupuskranker und tuberkulöser Kinder ist gewachsen. Redner weist noch darauf hin, daß die Anschaffung der Apparate ungeheuere Kosten verursache, die vielfach nicht aufge⸗ bracht werden können. Nachdem er noch einige Mitteilungen über die Behandlungsweise gemacht hat, dankt er dem Heilstättenverein für seine Mithilfe.— Präs. Neumann dankt Prof. Jesionek für seinen Vortrag und sür seine unverdrossene segensreiche Arbeit. — Es folgt der Geschäftsbericht, den der Vorsitzende Neumann gibt, aus dem die ungünstige finanzielle Lage ersichtlich ist. Das Defizit der beiden Anstalten des Vereins, des Eleonovenheims und des Lupusheims, beträgt im letzten Jahre 42 Millionen Mark!— Nach Erledigung der weiteren Tagesordnung, Satzungsänderung und Wahlen wird die Tagung geschlossen. Die Teilnehmer be⸗ sichtigten herauf das Lupusheim.
— Die gesunde Frau ist die Trägerin eines gesunden Ge⸗ schlechtes, aber leider gübt es wenig Frauen die ganz gesund sind. Es fehlt recht sehr an dem allernötigsten Wissessn von dem Bau und der Tätigkeit des Körpers und seiner Organe. Besonders über die Fragen des Geschlechtslebens und dessen Beziehungen zur Ge⸗ sundheit erhält das erwachsene junge Mädchen wie die junge Frau und werdende Mutter fast keinerlei ärztliche Aufklärungen und Belehrungen. Die Folge dieses Mangels ist, daß die erkrankte Frau oft jahrelang ihre Leiden trägt, weil sie entweder meint, es müßte so sein, oder aus falschem Scham nicht zum Arzt geht. Ueber das Thema:„Von der kranken Frau“ veranstaltet daher der Naturheilverein am kommenden Montag in der Turn⸗ halle(Oswaldsgarten) einen Vortrag nur für Frauen und Mädchen über 16 Jahren, bei dem Herr Dr. med. Erwin Silber aus Frankfurt a. M. alle wichtigen Frauenkrankheiten besprechen wird. Diesen Vortrag sollte sich keine Frau und kein erwachsenes Mädchen entgehen lassen.
— Im Eisenbahnzug. Der Bund deutscher Verkehrsvereine weist bei Beginn der Reisezeit darauf hin, daß es im Interesse des veisenden Publikums liegt. die für die Allgemeinheit erlassenen Verkehrsvorschriften zu beachten. Dazu gehört das Unterlassen des Rauchens in den Nichtraucherabteflen, ganz unabhängig da⸗ von, ob die Mitreisenden es gestatten oder nicht. Ferner die Sperrung der Abteile unud Gänge mit Gepäckstücken. Nur der Raum über dem Sitzplatz gehört dem Reisenden für sein Gepäck. Viel Streit erregt das Belegen der Plätze. Dies ist allgemein statthaft in den drei ersten Wagenklassen sowie in den neuen Wagen 4. Klasse, nicht dagegen in den Wagen älterer Konstruktion. Wohl aber hat auch dort jedermann das Recht, den einmal recht⸗ mäßig eingenommenen Platz während der ganzen Fahrt zu be⸗ halten, gleichgültig, ob er ihn auf kurze Zeit nach Antritt der Reise zwischendurch verläßt.
— Lollar. Guter Saatenstand. Bei einem Rundgang durch die Felder hiesiger Gegend fällt allgemein der sehr gute Saatenstand auf. Auch die Wiesen und Kleefelder stehen prächtig, wozu noch dr Mai, der der alten Bauernregel„kühl und naß“ dies⸗ mal alle Ehre macht, dazu beiträgt. Hoffentlich bleibt das Wetter
der Entwicklung günstig, wir würden dann wohl mit einem lolossalen Preisabschlag in landwirtschaftlichen Produkten zu rechnen haben?——— Vielleicht!
— Lollar. Seit voriger Woche arbeitet die Belegschaft der Main⸗Weser⸗Hütte nur 3 Tage die Woche. Der Grund hierfür ist unbekannt. Bei einem Dollarstand von über 50 000 macht sich das für die Arbeiterschaft umsomehr fühlbar, oͤa ja die Warenpreise wieder recht tapfer klettern. ö n.
reis Friedberg⸗Büdingen.
Friedberg, 23. Mal. Einbrecher mit Dum m⸗Du m m⸗ geschossen. Bei dem Versuche, in Fauerbach einzub rechen, wurden drei Personen überrascht. Während einer der Einbrecher sich gegen die Polizeibeamten und sonstige zu Hilfe kommende Per⸗ sonen stellte und eine drohende Haltung einnahm, flüchtete der zweite nebst einer Frauensperson. Es gelang sowohl den ersten, als auch schließlich die geflüchteten Personen als den 35jährigen Arbiter Kölmel von Steinmauern, den 26jährigen Schuhmacher Sauer von Seligenstadt und die 21jährige Handarbeiterin Marg. Buratz von Frankfurt a. M. festzunehmen. Kölmel und Sauer hatten Selbstladepistolen von 9 und 11 Mm. im Besitze, deren Ge⸗
schosse in Dumm⸗Dummgeschosse durch Abschnefden der Spitzen um⸗
gewandelt waren.
Kleine Nachrichten.
Frankfurt a. M., 21. Mai. Menschentaufen im Main. Im Main unterhalb der Neckarbrücke fanden in der letzten Zeit wiederholt Taufen statt, die von den Mitgliedern der sich hier stark bemerkbar machenden Sekte der Baptisten vorgenommen werden. Mitunter sollen an diesen Taufhandlungen bis zu 120 Personen teilgenommen haben.
Frankfurt a. M., 22. Mai. Der Arbeitsmarkt. Die Lage des Arbeitsmarktes hat sich in der letzten Woche etwas gebessert. Die Zahl der Arbeitslosen ist um 480 hinter der Vorwoche zurück⸗ geblieben, während die Meldungen offener Stellen um 208 zuge⸗ nommen haben. In der Hauptsache hat sich die Lage im Holzgewerbe, Baugewerbe und Metallgewerbe gebessert. Auch für weibliche Per⸗ sonen ist eine leichte Besserung der Arbeitsmöglichkeit zu verzeichnen.
Frankfurt a. M., 23. Mai. Die ersten Kir schen. Auf blanken Tellern boten heute die Dedikateßgeschäfte die ersten dies⸗ jährigen Kirschen feil. Das Pfund kostete„bloß“ 4000 Mark. Es fanden sich genug, die die Früchte kauften. 5
Frankfurt a. M., 23. Mai. Frankfurter Getreide⸗ börse. Bei sehr fester Geschäftslage wurden bezahlt für je 100 Kilo Weizen(Wetterauer) 185—188 000 Mk., Roggen 175—180 000 Mark, Gerste 150155 000 Mk., Hafer, inländischer, 130460 000 Mark, Weizenmehl 310340 000 Mk., Roggenmehl 215—240 000 Mark, Kleie 80—90 000 Mk., Erbsen 220—250 000 Mk., Heu 70— 75 000 Mk., Stroh 60—65 000 Mk., Biertreber 8090 000 Mark.
Frankfurt a. M., 23. Mai. Frankfurter Schlachtvieh⸗ markt. Auftrieb: 98 Ochsen, 35 Bullen, 503 Färsen und Kühe, 223 Kälber, 902 Schweine. Es wurden bezahlt flir einen Zentner Lebend⸗ gewicht Ochsen vollfl. 430—480 000 Mk., geringere 300—420 000 Mk., Bullen 340—430 000 Mk., Färsen und Kühe vollfl. 410.460 000 Mk. mittlere 350400 000 Mk., geringere 200—340 000 Mk., Kälber fein⸗
ster Qualität 440480 000 Mk., mittlerer Qualität 400430 000
Mark, geringerer Qualität 350—390 000 Mk. Schweine unter 80 Kilo 500520 000 Mk., von 80100 Kilo 520—540 000 Mk., über 100 Kilo 530550 000 Mk. Der Markt wurde bei regem Handel geräumt. 5 5 e
Höchst a. M., 22. Mai. Fabrikbrand. Die Möbelfabrik von Röttger u. Co. wurde Freitag früh von einem verheerenden Großfeuer heimgesucht, das einen erheblichen Teil der umfangreichen Werkstätten zerstörte. Erst nach langen Bemühungen der Feuer⸗ wehr, die infolge widriger Umstände sehr spät auf der Brandstätte eintreffen konnte, wurde der Riesenbrand auf seinen Herd beschränkt. Ueber die Ursache der Brandlkatastrophe verlautet noch nichts Be⸗ stimmtes. Wie hoch der Brandschaden ist, konnte bis zur Stunde noch nicht annähernd abgeschätzt werden.
Der gefährlichste Einbrecher Deutschlands. Mit der Festnahme des Karl Wilhelm Kinkel aus Frankfurt, der am 29. April 1922 den Polizeibeamten Günther in Darmstadt erschoß, hat die Stutt⸗ garter Polizei den gefährlichsten Einbrecher Deutschlands auf lange Zeit unschädlich gemacht. Kinkel reiste als„Missionsarbeiter“ 1 Süddeutschland und gab auf seinen Sichtvermerken an, religiöse Versammlungen und Vorträge abhalte. Unter diesem Deckmantel der Frömmigkeit kam er überall unbehelligt durch. In seiner Begleitung befand sich seine Geliebte Nr. 1, die Schneiderin Dina Rappelt aus Frankfurt. Bei einer Fremdenver⸗ kehrskontrolle in Stuttgart wurde das Paar perhaftet. Kinkel ge⸗ Ren bereits 50—60 schwere und schwerste Einbrüche in Kassel,
rankfurt, Offenbach und Darmstadt ein. Aus diesen Ein⸗
brüchen floß ihm im Laufe der Jahre eine fast unfbersehbare Menge Silbersachen zu, die er in seiner Frankfurter m in einer modern eingerichteten Schmelzeinrichtung einschmolz. ele Millionen Bargeld, kostbare Pelze, ungezählte Vorräte von zu⸗ sammengeschnittenen und zum Einschmelzen bestimmtes Silber⸗ gerät und ein großes Arsenal von Waffen und Munition wurden ferner in Kinkels Wohnung und in der Behausung seiner Geliebten Nr. 2, der Kontrolldirne Karoline Schuhmacher, Gasse 65, vorgefunden. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzu⸗ nehmen, daß auf das Konto Kinkels noch viele bis jetzt nicht auf⸗ geklärte gleichartige Straftaten kommen.
Dollarstand Donnerstag Mittag 12 Uhr: ca. 54 000 Mark.
Versammlungskalender.
Gießen. Arbeiter⸗Jugend. Freftag, den 25. Mai, abends 8% Uhr, im Gewerkschaftshaus(Jugendzimmer) Vor⸗ toag des Genossen Wilh. Mund über Wanderung und Kunstbe⸗ trachtung. Alles erscheinen!
Beuern. Volksverein. Samstag, den 26. Mai, abends 9 Uhr Mitgliederversammlung im alten Schulsal. Das Erscheinen aller Mitglieder ist erforderlich.
— Großen⸗Buseck. Sozal d. Wahl verein. Samstag, den 26. Mai, abends 9 Uhr in der Wirtschaft Koch Versammlung. Pünkt⸗ liches Erscheinen erforderlich.
Gießen. Freie Turnerschaft. Die Hauptprobe sämtlicher Schüfler⸗Abteilungen des 3. Bezirks zum Schüler⸗Turnfest in Beuern am 10. Juni findt am Sonntag, 27. Mai, vormittags 8 Uhr, auf dem Sportplatz am Güterbahnhof statt. Sämtliche Schüler mlissen pünktlich erscheinen.
Lollar. Ver. So z. Wahl verein. findet in der alten Schule eine Mitgliederversammlung statt. Tages⸗ ordnung:„Die Bezirkskonferenz am 10. 6.“— Wir bitten die Ge⸗ nossen, vollzählig zu erscheinen!
Heuchelheim. Soziald. Partei. Samstag, den 26. Mai, abends 8½ Uhr Mitgliederversammlung bei Gastwirt Fr. Volkmann. Wegen wichtiger Tagesordnung alles pünktlich erscheinen!
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Vortrag für Frauen. Redner: Herr Dr. med. Erwin Silber,
Thema: Von der Kranken Frau.
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