Ausgabe 
24.5.1923
 
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tene 1 de 0 15 5 a 6 K 4 615 Wee Organ für die Interessen des werktätigen Volkes anne 0 dane 2 der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete. dach an

ge 1 1 f 5 55 8 i b. Volkszeitung erscheint jeden Werktag vormittag in Gießen. 8 5. 7 Sponnementspreie mit den BeilagenDas Blatt der d Kal nb 9

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Gießen, Donnerstag, den 24. Mai 1923

18. Jahrgang

E Nr. 115 ö 99 8 5 g en NRhein⸗Barriere.

09 6 0 Ein Beitrag zur Sicherheitsfrage. 1 Vom Hermann Schützinger.

legeärtigh.

Der Internationale Sozialistenkongreß in Hamburg Nerat wirft seine Schatten auf die am Rhein und an der Ruhr im 150 9 zähen Ringen ineinander verstrickten beiden Völker. In

ohnmächtiger Wut verbietet der französische Kommandant das Zentralorgan der Vereinigten deutschen Sozialdemo⸗ kratie in den besetzten Gebieten, weil er ganz recht erkannt 104 hat, daß der passive Widerstand, die furchtbare Waffe des 9 Proletariats, nicht von oben diktiert werden kann, sondern e is nur lebendig wird im eigenen Abwehrwillen der zur politi⸗ in jeder schen Macht gereiften Arbeiterschaft. i deen Während wir angesichts französischer Bajonette und n Kanonen in Hamburg mit unseren Arbeitsbrüdern der neu sich festigenden Internationale zusammensitzen, um über die Entgiftung der Haßatmosphäre über Europa zu beraten, müssen wir uns neben dem wirtschaft⸗ lichen Problem der Reparationen und dem politischen der Friedensverträge auch über das militärische Problem der Sicherungen gegen neue Kriege klar werden. Die Forde⸗ rung der Entente nachEntmilitarisierung der deutschen Schutzpolizei und nach der Schaffung eines neutralisierten Pufferstaates am Rhein wird hier im Mittelpunkt des Interesses stehen. 0 5 i alten Staat konnte die Sozialdemokratie es sich USG. A. leisten, in der zielbewußten Negation des den Staat über Fernspreclet wuchernden Militärsystems den Kernpunkt ihrer Wehrpolitik 75 Paal ö betrachten. Die Zeiten haben sich aber geändert. In 0 J auen Fragen der inneren und äußeren Politik blickt Europa A ngadl jetzt cuf die deutsche Arbeiterschaft als den Repräsentanten huls tig des neuen Deutschland. f 10 Sach Wenn wir uns also mehr mit dem Polizei⸗ und Wehr⸗ e marhtproblem beschäftigen, als diesem oder jenem Genossen mer i jenseits der Landesgrenzen lieb ist, so wollen wir doch vor lede, Kuplelt allem betonen: In der Umbildung des Volkskörpers vom en banden Sprengpulver zwischen den Nationen zum mitschaffenden 40808 ud mitordnenden Faktor der Völkergemeinschaft liegt das bst

Problem des Völkerfriedens und damit ein Hamptkampfziel Der sozialistischen Idee eingeschlossen. Das französische, das englische, das italienische, das 88,1 russische Proletariat wird ganz andere Wege gehen müssen piergenche wie das deutsche. um die Gesamtheit ihres Volkes in eine , wehrpolitische Form zu gießen, welche die Bildung einer Sie bel svischenstaallichen Exekutive zwangsläufig zur Folge hat. di Eil ß dies unser gemeinsames letztes Ziel ist, darüber sind le K wir uns alle im klaren. Genosse Jouhaux hat bei uns Firma in Deutschland volles Verständnis gefunden, wie er im September vorigen Jahres in Genf das Proletariat davor 0 warnte, sich allzusehr einem Pazifismus des Gefühls hinzu⸗ U ö geben und darüber zu vergessen, daß die zwischenstaatliche g Streitschlichtung nur möglich sei auf dem Fundament einer

5 Gil realen Macht, einer starken Völkerexekutive. im, Ou, Das wehrpolltische Ideal unserer sonalittschen Füprer I! lch hat sich also unter dem Erlebnis des Weltkrieges verschoben. An, Bebel und Jaures träumten noch vomVolksheer, hie, Mac der Miliz heute wissen wir alle, daß die proletarische eldunger Wehrpcliti der Zukunft nur ein Ziel haben kann: die 410[Staatspolizei und deren Ausbkldung zum Instrument stätte! und Glied der Völkerpolizei. Darum hängen wir efnugel, deutschen Sozialdemokraten so sehr an unserer republikani⸗

gen Hall, sierten Schutzpolizei.

sslen Pleßel Der Schrecken des Krieges zittert aber in den vom Krieg am schwersten getroffenen Nationen, vor allem in Frankreich, nach. Wir haben volles Verständnis für die Nachwirkungen des vierjährigen deutschen Säbelregiments

ee, in Rordfrankreich und können es rachfühlen daß die de 2, völkerung jener Gebiete nachSicherungen ruft. Toene, Selbst der ehemalige General des Straßburger Armeekorps, 2 e hel der kürzlich verstorbene General v. Daimling, versuchte 5 0 in der Frankfurter Zeitung der Gemütsverfassung jener ge. 5 plagten Grenzbevölkerung gerecht zu werden. Daimling

war keiner derKnock⸗out⸗Generale im Sinne Fochs, der in der Revue de France die dauernde Okkupation des 90 Rheins und seiner Brückenköpfe fordert; nein, man kann seiner strategischen Argumentation über den Wert oder Un⸗ wert einerStrombarrierezwischen Deutschland und Frank⸗ reich nur voll und ganz beipflichten. Der Strom als Hindernis oder alsFlügelanlebnung spielte eine große Rolle in der friderizianischen und napoleonischen Strategie zu einer Zeit also, in der die Infanteriegewehre nur

wenige hundert, die Kanonen kaum tausend Meter weit trugen. GHeutzutage, nach den gigantischen Trommelfeuerkano⸗ naden an der Aisne und Somme nach den Schießresultaten

Die Berliner Beratungen.

Der Reichskanzler und der Reichsaußenminister sind im Laufe des Dienstag nach Berlin zurückgekehrt. Irgend⸗ welche Besprechungen haben aber am Dienstag noch nicht stattgefunden und es steht noch keineswegs fest, ob das Kabinett sich am Mittwoch mit der Reparationsfrage und der neuen deutschen Note beschäftigen wird. In Regierungs⸗ kreisen ist man der Auffassung, daß der englische Kabinetts⸗ wechsel vorläufig die dentsche Regierung zur Zurückhaltung verpflichte. Man legt allerdings Wert darauf, festzustellen, daß diese Verzögerung keineswegs von Deutschland begrüßt werde, daß sie aber eine notwendige Folge des Rücktritts Bonar Laws sei.

Im Laufe des Dienstages hat der Vorstand der Zen⸗ trumsfraktion sich mit der, politischen Lage beschäftigt. An der Sitzung nahmen außer dem Abgeordneten Marx und den anderen Vorstandsmitgliedern der frühere Minister Gies⸗ berts, der früher Reichskanzler Dr. Wirth und die Reichs⸗ minister Dr. Brauns und Dr. Hermes teil. Im Zusammen⸗ hang mit dieser Besprechung dürfte eine Sitzung der Ver⸗ treter der bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft stehen, die wahr⸗ scheinlich am Mittwoch stattfindet. 0

Was man in London erwartet.

Aus London läßt sich die Vossische Zeitung melden, daß die deut⸗ schen Rückfragen wegen der Beantwortung der englischen Note, zu einem befriedigenden Abschluß gelangt seien. Die neue Note der deut⸗ schen Regierung, die diese nunmehr ausarbeite, werde keine höheren Endgiffern enthalten, aber größere Garantien der deutschen Industrie aubieten, wie Curzon das gefordert habe. In Londoner diplomati⸗ schen Kreisen nahm man an, daß England, Belgien und Italien einen starken Druck auf Frankreich für eine Internationale Konferenz über die neue deutsche Note ausüben werden. Sollten die deutschen Ziffern Frankreich zu niedrig sein, so könne die Festsetzung am besten durch einen von der Reparationskommission ernannten Ausschuß alliierter, amerikanischer und neutraler Sachverständiger erfolgen.

Eine Konferenz zur Festsetzung einer fran⸗ zösisch⸗belgischen Reparationspolitik?

Gegenüber den verschieden lautenden Meldungen über eine neue Wendung in der belgischen Reparationspolitik erklärt der Brüsseler Korrespondent des Petit Parisien, daß in Brüssel die An⸗ sicht herrscht und daß vor allem der Außenminister Jasper die An⸗ sicht vertrete, man solle die zu erwartenden neuen Vorschläge Deutschlands zu einer Erweiterung des Reparationsproblems mit Einbeziehung Englands und Italiens benützen. Man würde es gern sehen, daß eine gemeinsame Note nach Berlin gerichtet würde; allerdings sei diese Frage noch von gewissen Bedingungen abhängig. Zunächst handle es sich darum, ob die neuen deutschen Vorschläge es überhaupt verdienen, von den Franzosen und Belgiern in Erwägung gezogen zu werden. Nur wenn das der Fall sei, könnte man die Mitarbeit der Engländer und Italiener erbitten und könnte man hoffen, daß die französisch⸗belgische Antwort sich in eine Entente⸗ Antwort umwandeln lasse. Zu diesem Zweck wünscht me in Brüssel baldigst zur Formulierung einer französisch⸗belgischen Reparationspolitik zu kommen. Verhandlungen seien darüber in Paris von seiten des Herrn Dela Croix, des belgischen Delegierten in der Reparationskommission eröffnet worden. Dela Croix habe nach dieser Richtung Vollmacht von seiner Regierung erhalten. Die Verhandlungen hätten aber noch zu keinem Ergebnis geführt. Die belgische Regierung beabsichtigt nicht, wie man fälschlich behauptet, in dieser Frage eine besondere Note an die französtsche Regierung

Die Verzögerung der deutschen Antwort.

Die jetzigen Verhandlungen, die in freundschaftlicher Form geführt werden, seien vielmehr nur eine Fortsetzung der Ver⸗ handlungen, die seit dem Januar d. J. andauernd im Gange sind. Man wünsche in Brüssel, daß eine Konserenz zwischen den Herren Poincaré, Theunis und Jasper bald zustandekomme, die eine end⸗ gültige französisch⸗belgische Neparationspolitik festsetzen könnte. Ein Zeitpunkt sei für diese Konserenz noch nicht anberaumt und man wisse auch nicht, ob sie in Brüssel oder Paris stattfinden werde. Sicher sei nur, daß sie nicht mit dem am 26. Mai in Paris

zu richten.

e französisch⸗belgischen Festessen zusammenfallen werde. Beginn der Ruhrdebatte in der Pariser Kammer.

der französischen Kammer begann am Dienstag die Debatte über die Ruhrkredite. Als erster Redner nahm der frühere Vor⸗ sitzende der Reparationskommission, Dubois, das Wort. Er gab eine längere Erklärung über die Ereignisse der Reparationskonferenzen und behauptete u. 3, daß Deutschland die ausgesprochene Absicht er⸗ kennen lasse, sich seinen Verpflichtungen zu entziehen. Die Vorschläge, die Deutschland in London machte, waren so, daß Lloyd George sich dadurch verletzt fühlte und daß er erklärte, sie bringen nicht den vierten Teil von dem, was notwendig ist; und damals handelte es sich um 132 Milliarden. Jetzt empöre sich Lloyd George, wenn Frankreich das Angebot von 30 Milliarden ablehnt, das in Wirklich keit nur 20 Milliarden bedeutet. Dubois schloß seine Rede mit der Frage, wie man überhaupt den von Frankreich und Belgien unter⸗ nommenen Zwangsmaßnahmen ihre Berechtigung absprechen könne.

Kommunistische Generalstreikerklärung

für Dortmund.

Am Pfingstsonntag fand eine kommunistisch⸗unsonistische Betriebs⸗ rütekouferenz für den Bergbau und die Metallindustrie statt, in der beschlossen wurde, für Dienstag den Generalstreik zu proklamieren und ihn mit Hilfe der kommunistischen Hundertschaften durchzuführen. Neu in den Streik getreten sind die Belegschaften der Tremonia und einer Reihe anderer Eisen⸗ und Stahlwerke. Auf verschiedenen Zechen erschienen Dienstag vormittag kommunistische Elemente von den in Streik befindlichen Gruben und stellten an die Betriebsräte die ultimative Forderung, bis 10 Uhr vormittags die Arbeit nieder⸗ zulegen. Auf den ZechenHensa, Dorstfeld, Dorsten, Hadelberg und Schleswig wird voll gearbeitet, während auf der Zeche Scharnhorst die Hälfte der Belegschaft eingefahren ist. Im Lause des Dienstages fanden mehrere Versammlungen der Streifenden statt, in denen für die erste Maihälste eine Lohnerhöhung um 50 Prozent und für die zweite eine Erhöhung der Löhne entsprechend der Geldentwertung ge⸗ fordert wurde. Außerdem wurde die bekannte Forderung nach einer einmaligen Beihilfe von 150 000 Mark erneut erhoben. Die Gewerk⸗ schaften haben in einem Flugblatt Stellung gegen die Generalstreik⸗ Parole genommen und zur Arbeitsaufnahme aufgefordert.

Nach einer T.⸗U.⸗Meldung drangen am Dienstag vormittag Kommunisten in die Karlsbetriebe des Eisenwerks Union ein und zwangen die Arbeiter die Arbeit niederzulegen. Als die Aufrührer sich anschickten, in andere Betriebe des Werks einzubringen, kam es zu einem Zusammenstoß mit der von der Verwaltung, auf das Werk gerufenen Polizei. Die Schutzmannschaft hatte dabei 4. die Aufwieg⸗ ler 2 Verwundete. Es ruht der Gesamtbetrieb. In den Abend⸗ stunden kam es zu heftigen Krawallen im Arbeiterbezirk. Es wurde von aufrührerischen Elementen versucht, die Polizeiwache am Stein⸗ plaß zu stürmen. Die Angreiser waren mit Schußwaffen und Messern versehen. 2 Polizeibeamte wurden verletzt. Einer erlitt eine Schußwunde, der zweite einen Messerstich. Das Auto, das Ver⸗ stärkungen heranbringen sollte, wurde an der Heroldstraße einge⸗ keilt und mit Maschinenpistolen und Handgranaten angegriffen. An beiden Stellen wurde sowohl aus den anliegenden Häusern als auch aus der Menge herausgeschossen. Von Seiten der Angreifer gab es

In

letzten Kriegsjahr, noch von strategischenStrombarrieren im alten Sinne sprechen zu wollen, hieße die Erfahrungen der Kriegstechnik und Waffenlehre zugunsten politischer Postulate im schlimmsten Sinne vergewaltigen. Das Kapitel desStromüberganges wird zudem von Laienseite aus meist überschätzt; entweder man beherrscht schießtechnisch das Vor⸗ und Hintergelände eines Flusses dann ist der Uebergang lediglich eine Material- oder Zeitfrage, oder man kann die Feuerüberlegenheit nicht erringen dann kann man weder über Sturzäcker noch über Wasserläufe Boden gewinnen. Die Entscheidung über den Besitz eines Grenz⸗ landes wird niemals mehr von Flußufer zu Flußufer er⸗ fochten, sondern durch den Einsatz von Artilleriemassen und die Aufrechterhaltung ihrer schießtechnischen Auswirkung durch die Beherrschung des Luftraumes über den kämpfenden Armeen. N

Die Legende bon der Rhein⸗ Barriere wollen wir also mit aller Entschiedenheit in die Rumpel⸗ kammer der Kabinettskriege zurückverweisen. Etwas anderes ist es mit der Schaffung einerentmilitarisierten Zone zwischen Deutschland und Frankreich. Bedauer⸗ licherweise stellte sich hier General v. Daimling auf den Standpunkt des Militärs und Praktikers der alten Schule, der glaubt,solche schwerste Eingriffe in die Hoheit des Deutschen Reiches zurückweisen zu müssen.

Die deutsche Arbeiterschaft ist von genommenheiten des Prestiges vollkommen frei.

solchen Vorein⸗ Für uns

er deutschen und der amerikanischen Fernfeuerbatterien im

ist lediglich entscheidend: Bedeutet die Schaffung einer ent⸗

militarisierten Zone eine Beeinträchtigung der Lebensinter⸗ essen des deutschen Volkes? Wir sagen: Nein!

Wir haben ja bereits einen interessanten Präzedenzfall. Am 26. Oktober 1905 schlossen Schweden und Norwegen an⸗ läßlich ihrer Trennung einen Vertrag in dem eine derartige Zone zwischen den beiden Ländern vereinbart wurde.

Zweifellos ist die Schaffung einer solchen entmilitari⸗ sierten Zone eine wichtige deutsche französische. ja euro⸗ päische Angelegenheit! In der Mehrzahl der Fälle aller Kriegseröffnungen sind die Gewehre an den Grenzen durch die Haßatmosphäre und die elekteische Hochsvannung zwischen den Völkern von selbst losgegangen. Welche Kriegserklärung hätte sich nicht auf die Grenzperletzung durch den anderen Kriegspartner berufen?

Nun sind wir leider nicht frei von unseren Entschließun⸗ gen, der Vertrag von Versailles bindet uns wie lange? Das weiß niemand. Solange die materielse Ueberlegenheit Frankreichs über Deutschland besteht. Wollen wir abwarten, bis die Zeit wieder reift zum Aufeinanderschlagen? Ohne den Faktor der internationalen Arbeiterbewegung wäre dieser Zeitpunkt mit mathematischer Sicherheit zu berechnen Wir werden der Gefahr zu begegnen wissen.

Eine Zielsetzung aber tut uns not. Ueber Völker⸗ rechtslehrer, Pazifisten und Imperialisten hinweg muß sich die deutsche und französische Arbeiterschaft die Hand reichen zur Schließung der an ihren Grenzen schwärenden Wunden durch Schaffung einer entmilitarisierten Zone beiderseits der deutsch⸗ französischen

Grenze. Die Zeit wird auch dafür reifen.