Hungzerblockade egen Rinder.
Die Arbeiterwohlfahrt Duisburg hatte für 600 Kinder in Pommern Unterkunft erhalten. Die von dort abgesandten Trans- sind jedoch von den Frmzosen beschlagnahmt worden. Das ische Rote Kreuz in Berlin, die sogen., ilfe“, hat der isburger Arbeiterwohlsahrt ebenfalls 25 Betten in einem Heim m der Nordsee zur Verfügung gestellt. Der Brief, in dem dies mit⸗ ilt wurd, kam geöffnet an; die darin befindlichen Karten und
portanweisungen usw. wurden gleichfalls beschlagnahmt.
Die Einheitsfront der Spekulanten.
De industrie, die ihr Bestes getan hat, um die Ruhr⸗ r Schwerindustr ih 9 ha 15—
wenn nicht in entscheidendem Maße an der neuen Dollarhausse mit⸗ irkt. Die Frankf, Ztg. meldet dazu im Anschluß an die An⸗
Hundigung der Anmeldepflicht für Devisen, die jet eingeführt wer⸗
n den soll:
„Die Industrie selber müßte eigentlich eine Offenlegung ihrer Bestände begrüßen, sofern ihr, als dem jetzt meist be⸗ drohten Teile unseres Staatsganzen, daran liegt, darzutun, daß sie ihre Stellung gegenüber dem Staat gegenwärtig und füngst bei der Goldschatzanweisungsemission richtig aufgefaßt hat. In dieser Hinsicht wurden bekanntlich recht starke Zwetfel laut, und zu ihnen sind neue Vorwürfe getreten, die an ein merkwürdiges Gebaren einzelner Konzerne am Devisenmarkte anknüpfen. Ja, es wird behauptet, daß eine besonders bedeutende Industriever⸗ waltungszentrale soeben, in der Vorwoche, außerhalb der Börsenstunden, also außerhalb der dämpfenden Kontrolle der Reichsbank, nach beträchtlichen Sterlingbeträgen in Berlin Um⸗ frage hielt und dadurch die ganze Markstummung erst zu dem machte, was sie nach und nach bis Mittwoch wurde.“
Wir können dazu mitteilen, daß die fragliche Industriever⸗ tung dem Stinnes⸗Konzern angehört und ihre Devisennach⸗ age mehrere Millionen Goldmark betrug. Das dürfte auch dem Herrn Reichswirtschaftsminister bekannt sein, der ebenso dartiber unterrichtet* muß, daß die Banken ebenso wie die Schwer⸗ induftrie planmäßig an der Verschlechterung der Mark arbeiten. Wir 5 gespannt, ob der Wirtschasts⸗ minister der Industrie den t aufbringt, anläßlich der Weiter⸗ beratung des Wirtschaftsetats im Reichstag gewisse Stellen seiner Verteidigungsrede für seine Auftraggeber dementieren wird. Fest steht, daß Herr Becker von den Spekulanten eines Stinnes⸗Kon⸗ zerns, wie sie oben gekennzeichnet sind, vor seiner letzten Reichs⸗ tagsrede bereits unterrichtet war. Man vergleiche hierzu die vorstehende Meldung über die Hal⸗ en deutschen Kindern gegenüber und man
tung der Franzosen 9 unschwer erkennen, ob die Handlungsweise der Franzosen oder die der deutschen Schwerindustrie gemeiner und verbrecheri⸗
scher ist. f Eine neue Rede Poincarés.
Poincaré hat am Sonntag anläßlich eimer Denkmalsenthüllung in Voib eine politische Rede gehalten, in der er unter anderem
Wir sind in das Ruhrgeblet 3 um unsere U
icht in feindseliger
ration
nommen werde. Die von der Reichsregierung ausgegebenen Losumgsworte und der allgemeine organisterte Widerstand sowie der sustematische Streik der Beamten hat uns gezwungen, den militärischen Charaßter unserer Okkupation zu verschärfen und auf Deuischland einen steigenden Druck auszuüben, um es zur Er⸗ füllung seiner Verpflichtungen zu bem Der deutsche Außen⸗ minister behauptete daß wir ohne eensthaften Grund in das Ruhr⸗
gegangen seien und baß wir im Januar 1923 ein den ge⸗
ü Angebot von 30 Milliarden Gold⸗ Dieses nachträglich erfundene An⸗ l Es hat Herrn Rosenberg gefallen, zu erkläven. daß Deutschland auf die allmähliche Räumung des Ruhr⸗ gebietes nicht eingehe. Poincaré führte Beispiele von 1871 an, aus denen die Rülcksichtslosigkeit Bismarcks hervorgehen soll. Die wesentliche Bedingung eimer Annäherung ruht in den besden Worten: Reparationen und Sicherheit! Poincacé schloß., indem Er erklärte:„Nicht uur, weil wir unsere Sprache, unsere Literatur,
Der Deserteur. 0
Roman von Robert Buchanan.
Der Mond ging auf, aber der Wind tobte noch immer und die Wellen brachen sich brüllend am Strande. Es war eine jener unruhigen Herbstnächte, in der der Himmel schimmert und leuchtet, während ein seltsames Leben durch die Lüfte zieht, der Mond und die Sterne ihre der Erde schuldigen Dienste erfüllen, diese aber in der Finsternis lebt, das Meer vor Schmerzen stöhnt; eine Nacht der elementaren Gegensätze: in den obersten Regionen eine ungeheuere, be⸗ drückende Ruhe, in den untersten ein mächtiger Aufruhr; sanft dahingleitende, helle Wolken oben, unten ein rasender Nordwestwind, der seinen Fuß auf den Nacken Neptuns stemmt.
Das kalte Mondlicht kroch in die Höhle und zitterte wie segnend über der toten Ziege und Rohan dahin. Er fühlte aber von diesem Segen nichts, denn sein Herz war mit Bitter⸗ keit erfüllt und aus seinen Augen starrte der Wahnsinn. Wie ein wildes Tier in seiner Höhle, so brütete Rohan in der Grotte dumpf vor sich hin; wie eine Erstarrung war es über ihn gekommen. Mehrere Stunden vergingen und er kauerte noch immer auf demselben Platze.
Mittlerweile hatte sich die wildbewegte, schäumende Flut wieder aus der Kathedrale verlaufen. Die grabstein⸗ ähnlichen Felsstücke hoben sich von dem feuchten Kiesboden deutlich ab. Hinter dem Tore des heiligen Gildas brauste das Meer noch immer und sein Gebrüll drang ohrbetäubend bis zu Rohan; auch die Windsbraut war noch nicht müde geworden und fegte weiter durch die Lüfte. Durch all diesen Aufruhr der Elemente drangen an Rohans feines Ohr Laute, die ihn aus seiner Erstarrung erweckten. Mit einem Satz war er bei der Mündung des„schwarzen Loches“ und starrte in die Tiefe— was er da sah machte sein Blut erstarren. Die Kathedrale wimmelte von lebhaft erregten Menschen, die sich seinem Versteck näherten, einige aneinandergefügte Leitern wurden dicht unter dem„Altar“ angebracht und mehrere Gendarmen machten sich an den Aufstieg. Als Rohan wie ein Geist über ihren Köpfen auftauchte, taumelten sie mit einem Schreckensruf zurück, um im nüchsten Augenblick mit um so größerem Eifer ihren Weg fortzusetzen.
Im Nu hatte der Belagerte die Situation erfaßt. Ohne sich viel zu besinnen, schleuderte er, seine ganze Kraft zu⸗ sammennehmend, die beiden Leitern, deren höchste Sprossen
unsere Kunst, unsere Ziviksation und unset
sich an die Mündung des„Trou“ lehnten, hinab.
mit leichten Verletzungen zu Boden fielen.
retten haben, müssen wir an die erste Stelle die Interessen Frank⸗ reichs setzen, sondern weil ohne die Garantie unserer Unabhängig⸗ keit und ohne den Wiederaufbau unseres verwüsteten Landes weder an Wiederaufbau Europas. noch die Aufrochterhaltung des Friedens möglich igt.
Politische Uebersicht.
Die Saar⸗Vergewaltigung vor dem Völkerbund. f
Aus Genf wird uns geschrieben: N f
In den kommenden Tagen wird sich der Völkerbunds⸗ rat erneut mit politischen und wirtschaftlichen Fragen, die das Saargebiet betreffen, beschäftigen. Zu diesem Zweck sind Vertreter des Saarparlaments, unter ihnen auch ein bekannter Parteigenosse, nach Genf gereist. Einer dieser Vertreter machte unserm Mitarbeiter folgende interessante Mitteilungen: f f
Das gewaltigste Hindernis zur Erringung unserer ver traglichen Rechte setzt uns Frankreich entgegen, das nach den Geständnissen einflußreicher französischer Politiker seine Aspirationen auf die Einverleibung des Saargebiets in allen möglichen Formen weiter pflegt. Das Saargebiet ist solange das Objekt der internationalen Politik, solange auch Deutsch⸗ land dies ist. Mit seinen Erfolgen und Mißerfolgen steigen und fallen auch wir. Diese Auffassung findet ihre Bestäti⸗ gung nicht zum mindesten in der Art der Zusammensetzung des 10gliedrigen Völkerbundsrates, indem in dieser Tagung Frankreich durch Viviani, England(an Stelle Balfours) durch seinen Unterrichtsminister Wood, Belgien durch Huysmans und Italien durch Salandra vertreten sind. Spanien und Uruguay sandten ihre Pariser Botschafter, Chinones de Leon und Blanco; Brasiliens Vertreter ist der Londoner Botschafter da Gama. Japan ist durch seinen Brüsseler Bolschafter Adatoi vertreten, China durch seinen Botschafter in Rom, Tangseifu, der als Berichterstatter über die Saargebietsfragen eine bedeutende Rolle spielt. Branting ist infolge der schwedischen Krise noch nicht erschienen. Ihn vertritt einstweilen der ehemalige schwedische Justizminister Unden. Schon diese Zusammensetzung macht es erklärlich, daß unser Ersuchen um einen offiziellen Empfang beim Rate nicht ohne wenig Schwierigkeiken genehmigt wurde.
Die Lebensfrage für das Saargebiet ist heute der große Bergarbeiterstreik, der nunmehr schon 10 Wochen andauert, ohne daß die Regierungskommission des Saargebiets ihrer Pflicht zur Vermittlung nachgekommen wäre. Die Schilde⸗ rung der Untätigkeit aller Instanzen der gesamten Wirt⸗ schaftslage, der Ursachen und Wirkungen des Streiks und der Möglichkeiten der Verständigung hat im Völkerbundsrat außerordentliches Interesse erregt, sodaß eine eingehende Be⸗ sprechung dieser Dinge im Rate zweifellos zu erwarten ist. — Ein weiterer Punkt der Tagesordnung ist die Frage der Nachfolgerschaft Hektors, des bisherigen„saarländischen“ Mitgliedes der Regierungskommission. Hier hat der Rat cin lebendiges Beispiel erleben müssen, wie berechtigt die gegen das Verrätertum Hektors gerichteten Warnungen und Angriffe waren. Unsere Bemühungen haben das Ziel, dem Völkerbundsrate künftig derartige Beweisführung zu er⸗ sparen und ihm die Notwendigkeit klarzulegen, in die Re⸗ gierungskommission nur ein solches„saarländisches Mit ⸗ glied“ zu ernennen, das von dem Vertrauen der Bevölkerung getragen ist. Hier gibt es entweder den Weg des Vor⸗
Zum Glück waren die Kletternden noch nicht hoch, so daß sie nur Wie ein Stier durch die Menge wild gemacht, seiner Sinne kaum mächtig, ergreift Rohan von den zu seiner Verteidigung kürzlich auf⸗ gehäuften Felsstücken das größte und schleudert es in die Tiefe. Schreckensrufe, Flüche und Drohungen werden aus⸗ gestoßen, Pipriae kommandiert mit Donnerstimme:„Feuer!“ Ein Kugelschauer regnet um den Deserteur, der jedoch wie durch ein Wunder unverletzt bleibt.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß Pipriac, des langen Wartens müde, sich entschlossen hat, die Festung im Sturm zu nehmen. Die Leitern werden wieder aufgerichtet und mehrere Gendarmen klettern in die Höhe, aber auch sie kom⸗ men nicht weit, denn Stein auf Stein fliegt aus dem „schwarzen Loch“ auf sie herab. Rohan hat nichts Mensch⸗ liches mehr an sich; ohne Pause ohne zu zielen, schleudert er Stein um Stein auf seine Feinde hinunter, die ihrerseits, ebenfalls aufs äußerste gereizt, nicht müde werden eine Salve nach der anderen abzufeuern. Da sie in der Aufregung schlecht zielen, sausen die Kugeln um seinen Kopf, aber Rohan achtet nicht darauf. Der Kampf wird auf beiden Seiten mit Erbitterung geführt. Die Gendarmen werden zuerst müde und ziehen sich auf kurze Zeit zu einer Beratung zurück; diese benützt der Belagerte, um sich, von seinem Steinhaufen blockiert, ein wenig auszuruhen. Viel Zeit hat er nicht, denn da sie Leitern und andere Hülfsmittel zur Verfügung haben, sind die Belagerer entschlossen, sich des Deserteurs, der ihre Geduld so lange auf eine harte Probe gestellt, um jeden Preis, lebend oder tot, zu bemächtigen. Der draußen wütende Sturm, die den Mond oft verdunkelnden Wolken scheinen ihr Unternehmen zu begünstigen. Unter dem Schutz einer neuen Salve machen sich einige beherzte Gendarmen aber⸗ mals an den Aufstieg. Flach auf dem Bauche liegend, mit einem zuin Wurf bereiten Felsstlcck in der erhobenen Rechten, sieht ihnen Rohan entgegen. Kaum haben sie ein Dutzend Sprossen erklommen, als er sein Bombardement von neuem beginnt. Große und kleine Steine fliegen in die Tiefe; wenn einer jemand träfe, wäre er ein Kind des Todes, aber die Leute sind auf ihrer Hut. Von Zeit zu Zeit ertönt wohl ein Schmerzensschrei und der Getroffene humpelt hinkend in einen geschützten Teil der Kathedrale, wo die weiblichen und männlichen Gaffer ihn mit gemischten Gefühlen empfangen; aber noch ist niemand ernstlich verletzt und Gen⸗ darmen bemühen sich auf beiden Leitern emporzuklimmen.
matosbes Beldg
war über E
schlages durch Befragen der ganzen Bevölkerung oder des
anibesrafes, wofsit ansen und Lord Robert Ce der letzten Versammlung des Völkerbundes schon sprachen. Nur so hätten wir die Gewähr, daß die J der Bevölkerung auch wirklich in der Regierung nommen werden. 5 Die ferner zur Behandlung stehende Erweitern
lokalen Gendarmerie begegnet interessierten Einwendun Würde der Vorschlag der Regierungskommission— die darmerie nur um 200 Mann zu erweitern— Anklang finden so wäre nicht abzusehen, welche Zeit die Auffüllung bis an 4000 Mann beanspruchen würde, die die Regierung f Gegensatz zu uns— für nötig hält. Der Abbau der schen Truppen würde praktisch auf den Sankt Nimmer tag verschoben. Daß die Regierungskommission sich haupt gezwungen sieht, endlich ein„Programm übe Aufbau der lokalen Gendarmerie“ vorzulegen, ist ein
dienst Brantings, der mit seiner in Paris geäußerten g.
fassung längst nicht mehr allein steht. Auch er wird erf sein, zu vernehmen, daß inzwischen dos französische im Soargebiet auf die doppelte Stärke gebracht wurde
dieser besondern Frage haben wir eine neue Denkschrift anch
Genf gerichtet, die hoffentlich vom Rate behandelt wetzen wird. 1 Nicht wenig erstaunt ist man hier in Genf auch über die Notverordnung, die in der unglaublichsten Weise die ohne, hin kärglichen Freiheiten der Bevölkerung vernichtet. Denkschrift des Landesrates über diese Notperordnung auf ihrer langen Reise über die Regierungskommission den Ratsmitgliedern noch nicht eingetroffen. Daher sie nicht auf der Tagesordnung des Rates. Wir gla aber, daß es uns gelingen wird, ihre Behandlung zu wirken.— Der Völkerbundsrat wird sich diesmal mit Reihe weiterer Saarfragen beschäftigen. Dabei ist lich, festzustellen, daß das Verständnis für unsere Nöte Wünsche in seinem Kreise im Wachsen begriffen ist.
4 ö
Zeutralisation der Wohlfahrtspflege
Wie wir kürzlich gemeldet haben, sind im Reichsarbcht ministerium die Vorarbeiten zu einem allgemeinen Reichen sahrtsgasetz im Gange, das der Zersplitterung, die augenbliil auf dem Gebiet der sozialen Fürsorge herrscht, ein Ende ben und alle Kräfte und Mittel der öffentlichen Wohlfahrtspflege u⸗ schließlich der Armenfürsorge zu einheitlichem Handeln under 2 Leistungen zusammenfassen soll. In einer Denksch ristl.
n Regierungen der Länder und den beteiligten Reich esprts zur Stellungnahme vorgelegt worden ist, sind die Grundg dal dieses geplanten Gesetzes sktzziert. Wie wir aus gut. Kreisen erfahren, ist der Reichsfinanzmintster mit den Nan Reichsarbeitsministers aus ressortmäßigen Gründen nicht eim standen. Dr. Hermes glaubt, daß durch die geplanten On sationen der 1 Wohlfahrtspflege das Reich in einer el belastet wird, die über den en seiner Leistungsfähigken seiner gegenwärtigen 9 und Wirtschaftslage 5 Reichs finanzminister befürchtet, daß bei Durchfiihrung de⸗ß planten Gesetzes ein großer Teil aller Reichseinnahmen für g fahrtszwecke verwendet werden müßte und daß die Lasten gesamte öffentliche Fürsorge auch das Reich übernehmen um so mehr, als auch die Armenpflege künftig in die allg Wohlfahrtspflege einbezogen werden foll. Der Reiche minsster hat den Reichsarbeitsminister von dieser seiner Au im Rahmen
unterrichtet und ihm vorgeschlagen, deal de stehenden Umfanges eine Zusamm sung der sogialen vorzunehmen. 4 5 Uunsere diplomatischen Vertreter der Der* kriegszeit. 1
dn emen wuche„ds Amer Mrgenerhen ener 1 Karl Legien seine Reiseerlebnisse aus den Vereinigten Staaten inladung der amerikanischen sozial istis⸗ Parte
Nun reißt auch Rohan die Geduld, denn er fühlt fen Kräfte schwinden, mit großer Anstrengung hebt er ein nahe Felsstück auf, springt auf die Füße und schleudert ez ant unglaublicher Kraft und Wut auf eine der Leitern h Zum Glück ist auch diesmal noch keiner so hoch get daß der Wurf ihn treffen könnte, aber die Leiter bricht m entzwei und fällt mitsamt den Leuten krachend zu Boden! di blutend und betäubt liegen bleiben.
„Feuer! Feuer!“ brüllt Pipriac, auf die sich ö dunkeln Hintergrunde klar abhebende Gestalt 5
deutend. Noch ehe das Kommando ausgeführt werden kann, liegt dieser wieder flach auf dem Bauche und die gußheln prallen von den Wänden ab. 5
„Teufel! Deserteur! Chouan!“ wütet der Seu. „Wir werden Dich doch noch lebend oder tot aus Deisem Loch herunterkriegen! FJeuert, Ihr Leute! Und wer ein Hasenherz hat, der klettert die zweite Leiter hinan.“
Es war ein entsetzlicher Anblick. Die Weiber schrieen nuf, die Männer sahen wie gebannt den vergeblichen Bemühungen der Belagerer zu, je nachdem zu welchem Lager sie gehönten, diese anfeuernd oder Verwünschungen ausstoßend und n ihre Bewunderung und Teilnahme zollend. Draußen ahl der Sturm mit ungebrochener Kraft weiter und Kathedrale widerhallte das Knattern der Schüsse, Schreien und Fluchen der Menschen von den Wänden, eum den verstrichen und Rohan beherrschte noch imme di Situation, seine Hände bluteten von den spitzen alles drehte sich um ihn herum, seine Augen flimmerte Müdiokeit und in seinen Eingeweiden wütete der 9 Nur die alles überwältigende Macht des Selbsterhal triebes hielt ihn aufrecht; aber er sah und hörte nicht was um ihn vorging und schleuderte nur wie ein Vera ter Stein um Stein in die Tiefe. Zweimal noch stieß a d Leiter um, aber von Pipriac angefeuert, wagten imme i Leute den Aufstieg. Seine Kräfte begannen zu schpihe und auch der Vorrat an Steinen war so ziemlich zusa 0 ö geschrumpft, doch lag ein riesiges Felsstück zu seinen fi Dieses erhob er mit fast übermenschlicher Kraft und wal blindlings auf die Emporklimmenden. Ein Krach, ein ate und die Leiter gab unter dem furchtbaren Gewicht nah! di Gestalten stürzten stöhnend in die Tiefe, entsetzlicht K 5 jammer erfüllte die Luft und Nohan fiel, von Erschh und Aufregung übermannt, in Ohnmacht.
(Fortsetzung folgt.)
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