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Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
Eppedition: Gießen Bahuhosstraße 22 Fetusprecher 2008.
1 f 2 e 1 Die Oberb. Volkszeitung erscheint jeden Werktag vormittag in Gießen. Vergntwortlicher Redakteur: F. Vetters. Der Angeigenpreis beträgt für die Millimeterzeile(85 mm breit) oder deren 1 er Abonnementspreiß mit den Beilagen„Das Blatt der Frau“ und„Land⸗ Für den Inseratenteil verantwortlich: R. Strohwig. Raum lokal 20— Mk, auswärts 30.— M,, die Reklamemillimelerzeile er g irtschaftliche Beilage“ beträgt monatlich 1370.— et, einschl. Bringerlohn. Verlag von Hermann Neumann& Cie. sämtlich in Gießen. 100.— Mt. Ber größeren Aufträgen oder Wiederholungen wird entsprechen⸗ . 0 Durch die Post bezogen 1800.— Mk. einschl. Bestellgeld. Einzelnumm. 50.— Pet Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt G. m. b. H. Offenbach a. M. der Rabatt gewährt— Anzeigen-Annahme bis 6 Uhr abends. 2— 5————————— . Gießen, Donnerstag, den 22. Februar 1923 18. Jahrgang
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Der ftamzöfisch deutsche Montantruf.
Die wirtschaftlichen Hintergründe der Ruhraktion. In der deutschen Presse ist in den letzten Tagen wieder-
. holt die Frage aufgeworfen worden, welche Motive die fran⸗ . zösische Bourgeoisie bestimmt haben, das Ruhrrevier mili⸗ d tärisch besetzen zu lassen. Mit Recht ist bei Erörterung dieser 0 Frage sowohl von Artur Feiler in der Frankfurter Zeitung it wie auch von Georg Bernhard in der Vossischen Zeitung 10 darauf hingewiesen worden, daß die Erlangung produktiver 05 Pfänder zur zwangsweisen Eintreibung der Reparations- N zahlungen nicht das einzige Motiv ist, das die französische 15 Bourgeoisie dazu bestimmt hat, den flagranten Rechtsbruch, n den die Ruhrbesetzung unzweifelhaft darstellt, zu begehen. . w ernst es auch den besitzenden Klassen in Frankreich mit 5 der zwangsweisen Eintreibung der Deutschland auferlegten u Kontributionen ist, so ist ihnen doch das Ziel, ein Zusammen⸗
arbeiten der deutschen und französischen Industrie zu er⸗
reichen, vielfach noch wichtiger. Insbesondere gilt dies für die französische Schwerindustrie, die nicht nur den Ruhrkoks r aals Rohstoff, sondern auch Deutschland als Absatzgebiet für 9 Eisen braucht. Aus diesen Gründen ist die französische i. Bourgeoisie bestrebt, die deutsche Großindustrie unter ihren i Willen beugen und diese sich dienstbar zu machen, wobei sie 1 auch vor Anwendung militärischer Gewalt nicht zurückschreckt. i Was nun die deutsche Schwerindustrie anbetrifft, die n burch die Ruhraktion Poincarés gezwungen werden soll, sich 8 dem Diktat des französischen Kapffals zu unterwerfen, so 17
Hesteht in der Welt nur eine Meinung darüber, daß sie bis⸗ her immer eine unheilvolle Rolle in der deutschen Politik gespielt hat. Selbst der wegen seiner deutschfreundlichen Gesinnung in seinem Vaterlande unpopulär gewordene ehe⸗ nalige italienische Ministerpräsident Francesco Nitti, der apfer in zahlreichen Artikeln des Berliner Tageblatt Deutschland gegenüber Frankreich verteidigt hat, sagt von ihr, daß sie„vor dem Kriege eine große Macht des Bösen war“. Diejenigen deutschen Blätter, die hauptsächlich die friegsstimmung schürten, waren von der Schwerindustrie bezahlt. Das Haus Krupp machte mit seinen gewaltigen Geldmitteln viele Torheiten Wilhelms II. möglich, der mit
tt. I 7. einen banalen Reden als Miles gloriosus(ruhmrediger Lrieger) manches beging, was sogar die schlimmsten unge⸗ , zechtesten Angriffe auf das besiegte Deutschland berechtigt el, urscheinen ließ. Dieselbe Rolle die die deutsche Schwer⸗ bn dustrie im Kaiserreich spielte spielt heute die französische 10 Schwerindustrie innerhalb des nationalen Blocks. Sie ist fin ie unheilvolle Kraft, die die französischen Staatsmänner zu ö em Ruhrabenteur angetrieben hat. Der französischen . Schwerindustrie gegenüber befindet sich jetzt die deutsche — Schwerindustrie in der Verteidigung, weil sie durch den Ferlust von über vier Fünftel ihrer Eisenerzgruben von! in jprer einstigen Höhe herabgestürzt ist und lange nicht mehr 5 ie Macht besitzt, über die sie früher verfügte. 00 ö Vor dem Krieg war die deutschen Schwerindustrie in FCouropa der große Eisen⸗ und der große Stahlproduzent. „ Celbst der starken britischen Schwerindustrie gegenüber be⸗ 5 9 auptete sie die Vorhand. Während England 1913 rund 18 a, gaillionen Tonnen Stahl und Eisen prduzierte, betrug die 4 deutsche Stahl⸗ und Eisenproduktion vor dem Kriege rund — 1 98 Millionen Tonnen. Noch größer war der Vorsprung de, gegenüber Frankreich, das 1913 nur rund 10 Millionen 2 donnen Eisen und Stahl hervorbringen konnte, obwohl —
1 läne Gruben 22 Millionen Tonnen Eisenerz förderten. Trotz länem großen Erzreichtum war aber Frankreich bis zum sbriesausbruch ein Erzausfuhrland geblieben; nur 60 Proz. der französischen Erze wurden im Lande selbst verhütet. 19 züesen Zustand hat nun aber der Friedensvertrag von Lersailles nur noch verschärft. Das französische Wirtschafts⸗ lbiet hat zu seinen mächtigen Erzlagern moch die lothringi⸗ ien und luxemburgischen hinzu bekommen. Aber keine soblenlager. An Kohle ist Frankreich immer noch sehr arm. Lie Saarkohle, die Frankreich erhielt, genügt weder nach enge noch nach Qualität den Bedürfnissen der riesenhaften unzösischen Erzgebiete. Die Dinge liegen jetzt seo, daß zur⸗ (t Frankreich das große Erzland, Deutsch⸗
nd das große Koksland Europas ist. Im Grunde d beide Länder aufeinander angewiesen. Deutschland mucht die französischen Erze, um Stahl und Eisen billig itßeugen zu können. Frankreich zu demselben Zweck den geutschen Koks. Außerdem kann Frankreich das Eisen und
en Stahl, welchen seine Hüttenwerke über den eigenen Be—
f hinaus erzeugen, nur an Deutschland absetzen. Bei cher Sachlage liegt es im Wesen der kapitalistischen Ent- Pickelung, ohne Rücksicht auf die Landesgrenzen Erze und fils zu vertrusten. Tatsächlich haben, wie Artur Feiler in Frankfurter Zeitung berichtet, Be'prechungen mancherlei
ut zwischen deutschen und französischen Industriellen in den
Schreckensherrschaft im Ruhrgebiet
Die Gewerkschaften zum Kampf entschlossen.
Der Kampf der Gewerkschaften.
Die Freien Gewerkschaften vom Rheinland und West⸗ falen nahmen in einer am 19. Februar in Elberfeld stattge⸗ fundenen Konferenz zu der augenblicklichen Lage Stellung. Nach einem Referat des Genossen Fimmen, Amster⸗ dam, über die Weltlage fand eine Diskussion statt, in der der Standpunkt der freien Gewerkschaften im besetzten Gebiet dahin präzisiert wurde, daß alles daran zu setzen ist,
den Kampf im Ruhrgebiet zum endgültigen Sieg zu führen. Beschlüsse über eine Aenderung der Kampftaktik wurden nicht gefaßt. Unter allgemeiner Zustimmung wurde vielmehr festgestellt, daß der Kampf in der bisherigen Form mit allen zur Verfügung steheunden Mitteln fortzusetzen ist. Abgelehnt wurde ein Antrag Remscheid, den auf den 4. März von den Kommunisten einberufenen Betriebsrätekongreß zu beschicken. Ebenfalls abgelehnt wurde ein Autrag derselben Ortsgruppe sogenannte Kampfesformationen, mit Betriebs— hundertschaften und Zehnerschaften zu gründen, wie dies bereits in Remscheid und Essen erfolgt sei. Die Konferenz war der Meinung, daß es sich hier um unsinnige Spielereien handele. Denn die notwendigen gewerk— schaftlichen Kampfesorganisationen seien in den Gewerk⸗ schaften vorhanden.
Die frauzösischen Tanks.
Die Verkehrslage hat bemerkenswerte Aenderungen im Laufe des Tages nicht erfahren.
In Bochum fuhren den ganzen Tag über französische Tankautos durch die Stadt. Um 4 Uhr nachmittags wurde das Post⸗ und Telegraphenamt unter starkem Militärauf— gebot besetzt. Das Personal wurde gewaltsam aus den Räumen getrieben. Der Telegraphendirektor ist verhaftet worden, weil er sich weigerte, Anschlüsse für die Franzosen herzustellen.
In Gelsenkirchen haben sich bemerkenswerte Zwischen⸗ fälle nicht ereignet. Die Truppen halten das Innere der Stadt weiter besetzt. Die Tanks sind nach Recklinghausen zurückgekehrt.
Ein Redakteur des Amsterdamer Handelsblattes, der sich im Ruhrgebiet aufhielt, um in der Hauptsache Film⸗ aufnahmen zu machen, soll gestern nachmittag von den Fran— zosen verhaftet und nach Düsseldorf gebracht worden sein.
In Brambauer sind von den Franzosen die von der amerikanischen QJuakergesellschaft zur Herstellung des Essens für arme Kinder benutzten Kessel sämtlich von den Franzosen mitgenommen worden. Der Hinweis, daß es sich hier um eine Wohltätigkeit der amerikanischen Quäker handele, brachte die Franzosen von ihrem Vorhaben nicht ab.
Das NTyeiben der Sonderbündler.
Wührend der Nräsident des rheinischen Provinzjollanßtags ge⸗ fesselt vor das Kriegsgericht geführt wird, während den Ministern des Reiches und der Länder Reisen im besetzten deutschen Gebiet „untersagt“ werden, während täglich zahlreiche deutsche Zeitungen verboten werden. erfreut sich der Herausgeber der franzöfisch finanzierten„Rheinischen Republik“ aller erdenklichen Freiheiten Mit welcher Schamlosigkeit dieses Blatt im deutschen Rheinlande gegen Deutschland hetzt, davon macht man sich im unbesetzten Deutsch⸗ land keine Vorstellunge. So brinat das Blatt in seiner Nummer 7 eine Liste von mehreren hundert Personen, die mit Namen und Woß⸗ nung aufgeführt werden und fordert die Räeinlandkommission auf, diese Rheinländer auszuweisen. Ferner erläßt das Blatt einen
vier Jahren seit Versailles über die Errichtung eines deutsch⸗ französischen Montantrusts stattgefunden. Sie haben jedoch aus Gründen, die geheim gehalten werden, kein Ergebnis gezeitigt. Die Vermutung spricht dafür, daß der Anteil an der Gesamtproduktion des geplanten Trusts, den die deut⸗ schen Kapitalisten für sich beanspruchten, den Franzosen zu groß erschien. Wie überall, wo es sich um die Errichtung eines internationalen Trusts handelt, wird es sich auch bei den Verhandlungen des deutschen und französischen Eisen— und Stahlsyndikats um den Kampf um die Quote gehandelt haben. Daß dabei das französische Kapital auch seine mili⸗ tärische Ueberlegenheit gegenüber Deutschland zur Geltung brachte, ist selbstverständlich?“ Man sah bei jenen Verhand— lungen neben Herrn Millerand, dem Präsidenten der Repu— blik, die von Schneider-Creuzot, von de Wendel und anderen Imperialisten geführte Gruppe im Comité des Forges am Werk, die im Gegensatz zu der Gruppe Loucheur, die eine Perständigung mit der deutschen Industrie anstrebt, deren völlige Unterwerfung herbeiführen will.
Was die Stellung der deutschen Sozialdemokratie zu dieser Frage anbetrifft, so sieht sie in der Entstehung eines deutsch⸗französischen Montantrusts eine Erscheinung, die den
sich die Verlehrslage nicht geändert.
Auf⸗
ruf, möglichst viele Preußen zur Ausweisung zu denunzieren. Damit nicht genug, verlangt es von der französischen Regierung, daß mit wesentlich schärseren Mitteln gegen die rheinischen Arbeiter vorge⸗ gangen werde. Rücksichtslos müsse der Belagerungszustand verhängt und durchgeführt werden. Massenhaft seien Beamte und Arbeiter auszuweisen. Um den Widerstand der Bergarbeiter zu brechen, soll die französische Regierung aus ihren indo⸗chinesischen Kolonien Kulis in das Rheinland schaffen. Diese würden für eine Handvoll Reis in den Bergwerken arbeiten und die deutschen Arbeiter durch Hunger zur Kapitulation bringen. Da der Herausgeber der Rheinischen Republik seit je den imperialistischen Kreisen Frankreichs als Sprachrohr dient und er wiederholt Maßnahmen der französischen Regierung vorzeitig ankündigen konnte, muß man auch diese Auslassung ernst nehmen. Es ist nichts zu brutal, als daß es nicht vom französischen Imperialis⸗ mus zu erwarten wäre.
Volle Lohnzahlung bei Arbeitslosigkeit.
In verschiedenen Bezirken des besetzten Gebietes ist in den letzten Tagen von der Arbeiterschaft wiederholt die Forderung aufgestellt worden, daß die Arbeitgeber auch bei verminderter Produktion u. a. die Löhne und Gehälter zahlen. In Anbetracht dessen verweist unser Sonderkorrespondent darauf, daß zwischen
der Interessengemeinschaft rheinischer Arbeitgeberverbände und den Gewerkschaften, auch den freien, bereits eine Vereinbarung
getroffen wurde, die sich seit dem 12. Februar in Kraft befindet und nach der Entlassungen von Arbeitnehmern soweit als möglich vermieden werden, ferner die Lohnzahlung vom Arbeitgeber ge⸗ tragen werden muß, solange er dazu imstande ist und ohne
der wirtschaftliche Foribestand seines Betriebes gefährdet wird. Wo der Arbeitgeber nicht mehr in der Lage ist, die Löhne fortzu⸗ zahlen, geschieht das aus den Mitteln der Nhein⸗ und Ruhrhilfe. Diejenigen Arbeitnehmer, deren Arbeitslosigkeit usmittelbar durch Einflüsse der Besatzung oder durch die Zurückweisung unbe⸗ rechtigter Zumutungen veranlaßt wird, erhalten ihren vollen Lohg. Arbeitnehmer, deren Arbeitslosigkeit nur mittelbar durch die Be⸗ satzung veranlaßt ist(Rohstoffindustrie, Kohlen⸗ und Absatzmangel oder Verkehrsstockungen) erhalten zwei Drittel ihres Lohnes.
Deutscher Boykott— französische Straf⸗ maßnahmen.
Auch im Handelskammerbezirk Dortmund soll jetzt der Boykott gegen die Franzosen durchgeführt werden. Ab Donnerstag werden an die Franzosen und Belgier weder Lebensmittel noch Geiränke oder dergleschen verabrescht. Der Bonkott⸗Beschluß ist von den Jnteressentenverbänden und allen Gewerkschaften gefaßt worden.
Auf den von den Franzosen erneut besetzten Bahnhöfen wurde das deutsche Personal weggejagt. Nach Mitteilungen, die bei der Eisenbahndirektion in Elberseld vorliegen, soll im Laufe des Tages auch Bachum⸗Hauptbahnhof besetzt werden. Im allgemeinen hat Ueber Lünen⸗Nord können ab heute drei planmäßige Güterzüge gefahren werden.
Nach zuverlässigen Mitteilungen sollen der Oberbürgermeister von Oberhausen, Havenstein, und der Essener Bürgermeister Schäfer zur Verbüßung ihrer Strafe in den allernächsten Tagen nach Saarbrücken abtransportiert werden. Die Frau ves Bürger⸗ meisters Schäfer, die mehrfach versuchte, ihren Mann zu sprechen, wurde immer mit dem Bemerken abgewiesen, daß ihr Mann in diesen Tagen abtransportiert würde und ihr vor diesem Abtraus⸗ port noch Gelegenheit gegeben werden solle, ihren Mann zu sprechen.
Enolische Arbeiterabgeordnete im Ruhrgebiet.
Mitglieder der englischen Labour Party sind in Essen eingetroffen und haben im Kruppschen Verwaltungsgebäude eine Unterredung mit den Arbeitnehmern gehabt. Sie sind dann nach den Zechen hinausgefahren wo sie die Arbeiten über und unter Tage hesichtigten. Dann begaben sie sich nach Bochum, wo sie eine lange Besprechung mit den Vor— ständen der Bergarbeitervereine hatten. Sie kehrten dann nach Essen zurück, wo eine lange Konferenz mit den Metall- arbeitern stattfand. Am Mittwoch werden die Unterredungen mit den verschiedenen Gruppen der Arbeiter fortgesetzt.
spricht. Die Vertrustung der französischen Erze und des Ruhrkoks wird so oder so einmal kommen. Aufzuhalten ist diese Entwickelung nicht. Von Wichtigkeit für die deutsche Arbeiterklasse ist jedoch hierbei, daß nicht militärische Gewalt, nicht das Diktat des Siegers über den deutschen Anteil an der Gesamtproduktion von Stahl und Eisen entscheidet. Auch für das Proletariat in Deutschland ist es nicht gleichgültig, welcher Anteil Deutschland zugesprochen wird, weil davon der Beschäftigungsgrad in der Schwerindustrie abhängt. Die deutschen Arbeiter an der Ruhr die sich dagegen auflehnen, daß die Bajonette in wirtschaftlichen Fragen hineinspielen, kämpfen daher nicht nur für die deutsche Wirtschaft, sondern auch für ihre eigensten Interessen als Arbeitnehmer. Weil die Arbeiterschaft weiß, daß es sich bei dem Ruhrkampf um eine wichtige ökonomische Frage handelt, benötigt sie aber auch keine nationalistische Hochpejtschung ihrer Stimmung, um den Abwehrkampf mit Energie führen zu können. Sie lehnt daher die alten Methoden der Kriegspropäganda in diesem schweren Kampf mit aller Entschiedenbeit ab. Die deutschen Arbeiter an der Ruhr wollen Deutschlands Rechte wahren, sie weisen es aber weit von sich, sich von der bürger⸗ lichen Presse nationalistisch verhetzen zu lassen.
immanenten Gesetzen der kapitalistischen Entwicklung ent⸗


