Ausgabe 
21.4.1923
 
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Fer Erwerbs losenfärsorge allgemein um 60 Prozent erhöht werden. Ferner beschaftigte sich der Reichsrat mit dem Ge⸗ setzentwurf über die Feier⸗ und Gedenktage. Die Vorlage der Reichsregierung enthält die reichsrechtliche Anerkennung und Einführung von weltlichen und religiösen Feiertagen. Als weltlicher Feiertag steht im Vordergrund der 11. ugust, als Nationalfeiertag für die Verfassungsfeier. Die Vorlage stellt den Grundsatz auf, daß weltliche Feiertage nur durch Reichsgesetz eingeführt werden dürfen, wobei allerdings eine Ausnahme für die Feier des 1. Mai gemacht wird. Die An⸗ schauungen über die Maifeier und über die wirtschaftlichen Folgen einer Maifeier sind nach Ansicht der Regierung Cuno noch nicht so weit geklärt, daß die in den einzelnen Ländern 5 hervorgetretenen Verschiedenheiten eine einheitliche Regelung von Reichs wegen gestatten. Die gleiche Aus⸗ nahme will aber die Reichsregierung nicht für den 9. No⸗ vember gelten lassen, sondern vielmehr den einzelnen Landes⸗ regierungen die gesetzliche Anerkennung des Revolutions⸗ Gedenklages als Feiertag verwehren. Dafür aber stempelt man einen Sonntag zum besonderen Gedenktag für die Opfer des Krieges. Religiöse Feiertage sollen auch in Zu⸗ kunft durch das Landesrecht bestimmt werden können. Doch werden eine Reihe von Tagen reichsgesetzlich als religiöse Feiertage ohne weiteres anerkannt: Neujahrstag, Oster⸗ monteg, Himmelfahrstag, Pfingstmontog, 1. und 2. Weih⸗ nachtsfeiertag und außerdem auch Karfreitag und Fron⸗ leichnam, soweit sie landesrechtlich anerkannt sind.

Mit 36 gegn 30 Stimmen wurde der bayerische Antrag angenommen, der die Vorlage für verfassungsändernd er⸗ klärt. Angenommen wurde ferner ein Antrag, der auch den Bußtag als gesetzlich geschützten Feiertag bezeichnet.

An flö ung der türkischen Nationalversammlung. Geiner Meldung des Daily Telegraph zufolge, hat sich die große türkische Nationalversammlung allein aufgelöst. Nur 73 Abgeordnete wohnten der Schlußsitzung bei. Ali Fuad teilte mit, daß die Kammer bis zum 21. Mai vertagt werde. Nach Ansicht wohl unterrichteter Persönlichkeiten ist die Versammlung damit ganz einfach aufgelöst.

Für die Bedrängten im Ruhrgebiet

Es gingen weiter bei uns ein: Sammlung des Arbeiter⸗Jugendvereins Bisses 6000. Mk. Bereits quittiert 714 860. Mk., zusammen 720 860. Mk. f Den Gebern herzlichen Dank. Weitere Spenden werden gerne entgegengenommen. Verlag der Oberhessischen Volkszeitung.

Die neue Teuerung und die Beamtenbezüge.

Uns wird geschrieben:

Unter dem TitetNeue Teuerung brachte der Gießener An⸗ zeiger Nr. 90 vom 18. April eine Auslassung, welche sich mit aller Schärfe gegen die Beamten wendet. Diese Darstellung gibt ein voll⸗ ständig unklares Bild, sie wird in weiten Volkskreisen nicht ver⸗ standen und sät Zwiespalt zwischen den Beamten und den übrigen Volksgenossen. In dem genannten Artikel wird darauf hingewiesen, daß dem Beamten des Deutschen. Reiches jetzt dreivtertel ihres ge⸗ samten Monatseinkommens als außerordentliche Zuwendung an⸗ gewiesen wurde und denselben am 11. Mai das letzte Viertel der

5 l ausgezahlt werden sollen. 0 kan kommt zu der Schlußfolgerung, daß man den Beamten durch die Auszahlung von 50 Prozent sür jeden der beiden Monate eine außergewöhnlich hohe Aufbesserung gegeben 9 555 welche ein Hinausschrauben der Warenpreise nach sich ziehen

e.

Was den Leser an dem Artikel befremdet, ist der Ton in

welchem derselbe geschrieben ist, sodaß man den eigentlichen Zweck nur dahin auslegen kann, daß die unbeliebten Beamten eins aus⸗ gewischt bekommen.

Für den Artikelschreiber wäre es viel wertvoller gewesen, wenn er die Ursache der Hilfsaktion ergründet hätte; denn da⸗ durch wäre viel Ungerechtigkeit vermieden worden. Als Mit⸗ beteiligter darf ich im Namen meiner Kollegen folgendes anführen:

Es ist bis in weiteste Volkskreise hinein bekannt, daß die Be⸗ amtenbegifge von jeher weit hinter den tatsächlichen Verhältnissen zurückgeblieben sind; da kann auch die Tatsache nicht darüber hin⸗ wegtäuschen, daß verschiedene Teuerung

Der Deserteur.

Roman von Robert Buchanan.

Eines Tages steht er in Gesellschaft Pipriaes am Fuße der Triffinesleiter. Sein Blick richtet sich zufällig auf die sich im Westen erhebende Klippe, die zur Kathedrale führt. Hoch oben, für keinen menschlichen Fuß erreichtbar, spaziert irgend ein Wesen, das bald gemächlich stehen bleibt, dann wieder in der Richtung der Kathedrale seinen Weg fortsetzt, bis es ganzlich in der Gegend Von Rohans Versteck ver schwindet. Da kommt es plötzlich wie eine Erleuchtung über Grallon und er wendet sich erregt an den Sergeant, der, von seinen Gendarmen umgeben, verdrießlich auf einem Stein⸗ block sitzt:Blicken Sie doch dort hinauf.

Was zum Teufel gibt es dort zu sehen? schnauzt ihn Pipriac wütend an.Halte Deine Großmutter zum Narren, nicht uns!

Sehen Sie denn die Ziege nicht?!

Hol' Dich der Teufel mitsamt der Ziege! sie mich an?*

Vielleicht mehr als Sie denken; denn warschiert- sie nicht alle Tage unbehindert insschwarze Loch, um ihrem Herrn Nahrung zu bringen? Wie töricht von Uns, nicht früher daran gedacht zu haben! rief Mikel kichernd.

Schneid' keine Grimassen wie ein Aff'! schrie ihn Pipriac an,sondern erklär' Dich deutlicher, Schlaukopf, der Du bist!

Ich hege den Verdacht, nein, jetzt weiß ich's ganz be⸗ stimmt, daß Frau Langbart mit im Komplott ist. Wandert sie nicht täglich von Gwenferns Hütte zu seinem Versteck und zurück? Kann man in ihrem dichten Fell nicht ganz bequem ein Stück Brot oder dergleichen verstecken? Das genügt, um den Menschen am Leben zu erhalten. Sehen Sie doch, sie ist imschwarzen Loch verschwunden; wenn wir noch ein Weilchen aufpassen, können wir sie den Rückweg antreten sehen.

Pipriac durchbohrte Grallon förmlich mit seinen, wie feurige Kohlen glühenden Augen; dann erhob er sich und hielt mit seinen Leuten eine längere Beratung, die zu dem Beschlusse führen, die Ziege fortan genau zu beobachten.

Was geht

ktionen innerhalb eines

Bierteljahres zur Anpassung der Gehälter vorgenommen wurden. Das Endergebnis war immer das, daß bis zur Auszahlung der genehmigten Bezüge die Teuerung um mindestens das doppelte gestiegen war und die beabsichtigte Wirkung der Gehaltserhöhung eben ausblieb.

Die Notlage der Beamten suchte die Regierung im März da⸗ durch zu lindern, daß sie bereits am 19. März die Aprilgehälter auszahlen ließ, zugleich wurde mit einem Pretsabbau große Hoffnung auf Besserung der wirtschaftlichen Lage gemacht.

In Wirklichkeit gingen aber nur einzelne Waren im Preise herunter und zwar waren es in der Hauptsache solche, deren Roh⸗ material das Ausland lieferte. Die landwirtschaft⸗ lichen Erzeugnisse des Inlandes stiegen vom 15. März bis 15. April fast um das doppelte. Es kostete z. B. das Pfund Butter im März 424500 und Mitte April 70007500 Mk. Es trat eine erhebliche Verteuerung des Brotes, der Milch, der Kartoffeln und auch der Frischgemüse ein. Die Stadt Gießen schraubte den Preis für Gas, Wasser und elektrisches Licht bedeutend in die Höhe und auch die Mietzuschläge wurden in doppelter Höhe sestgesetzt. So sah der Preisabbau in Wirklichkeit aus und bei diesen Zuständen konnte doch der mit seinem Gehalt fast zwei Monate hintennach hinkende Beamte nicht auskommen.

An Hand von Tatsachen kann ich jederzeit nachweisen, daß ein Hilfsschaffner, welcher die Bezüge der Besoldungs⸗Gruppe 3 hat, nicht mehr in der Lage war, Brot für sich und seine Familie zu kaufen. Kein Mensch wird behaupten wollen, daß ein Arbeiter der freien Berufe mehr als das Lebensnotwendigste verdient: daß aber ein Beamter der Gruppe 3 mit seinen 170000 Mk. Monatseinkommen, kaum mehr als die Hälfte des Arbeiterlohnes bezieht und auch damit auskommen soll, das wird den meisten Menschen ein Rätsel bleiben. 5

Auch die vom Gießener Anzeiger angefochtene Nachzahlung konnte den Beamten der unteren Gruppen keinen Ausgleich bringen, weil dieselben ja garnicht das Existenzminimum erreichen. Die Lage der Beamten wird leider in der Oeffentlichkeit ehr ver⸗ kannt und deshalb finden wir gar zu oft in der Presse Aus⸗ laffungen, welche einfach ⸗hohnsprechend sind Bis jetzt hat sich die deutsche Beamtenschaft als die treuesten Verfechter des Staatsge⸗ dankens erwiesen, sie ist es, die in der Feuerprobe der deutschen Republik an Rhein und Ruhr in der ersten Reihe steht. Der deutsche Beamte opfert sein Familienglück, seine Heimat für den großen Gedanken der deutschen Einheit. So wenig wie das ausge⸗ hungerte deutsche Volk den Feinden im Weltkrieg noch trotzen konnte, so wenig werden es die Sturmkolonnen im Ruhrkrieg aus⸗ halten, wenn Hunger und Elend das Los ihres Berufes ist.

Wenn der Artikelschreiber zum Schlusse den Kampfuagegen den Wucher erwähnt, so sehen wir hierin das Kardinal übel; dieses zu bekämpfen muß höchste Aufgabe jedes Deutschen sein, hierbei steht die ganze Beamtenschaft geschlossen dabei. Gäbe sich jeder deutsche Staatsbürger mit dem Einkommen zufrieden, welches der Beamte als Gehalt bezieht, dann würde kein Wucher mehr blühen; dann würde die Valutabesserung eine dauernde sein, zum Segen des Vaterlandes. F. J. M.

Amerikanische Kinderspeisung im Jahre 1923.

Vom Wohlfahrtsamt Gießen wird uns geschrieben: Die nun seit vier Jahren in Deutschland durchgeführte amerikanische Kinder⸗ speisung ist auch für die kommende Sommermonate wiederum vorbereitet. Der zu einer täglichen Speisung von 500 000 Kindern erforderliche Betrag wurde durch Sammlungen unter den Deutsch⸗ amerikanern von dem Zentral-Relief⸗Komitee in Amerika aufge⸗ bracht. Als Beaufragter arbeitet der Deutsche Zentralausschuß für die Auslandshilfe in engster Fühlung mit dem Reichsmini⸗ terium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Ministerium der Länder. Dem Verwaltungsausschuß des Deutschen Zentral⸗ ausschusses für die Auslandshilfe steht ein ärztlicher Beirat zur Seite, nach dessen Richtlinien die Auswahl der teilnehmenden Kinder und die Durchführung der Speisung erfolgt. Diese liegt in den Ländern in der Hand der Mittelstellen. Für Hessen wur⸗ den für diesen Sommer 14000 Portionen bewilligt, die in der Hauptsache auf die fünf großen Städte und die indu⸗ strialisierten Landgemeinden verteilt wurden. Die Abgabe erfolgt wiederum in der Form der Schulspeisung und der Deutsche Zen⸗ tralausschuß hofft, daß die deutsche Lehrerschast auch fernerhin ihre Mitarbeit an diesem Liebeswerk nicht versagen wird. Ent⸗ scheidend für die Auswahl darf nur der Gesundheitszustand der Kinder sein, der durch ärztliche Untersuchung festgestellt werden muß. Zur Deckung der Verwaltungsunkosten sind die Ortsaus⸗ schüsse befugt, eine Gegenleistung von wöchentlichen Beträgen zu nehmen. Unter den vielen Hilfswerken des Auslandes für das immer noch schwer bedrängte Deutschland ist die amerikanische Kinderspeisung zur Zeit das größte. Die Deutschamerikaner hoffen, wie Professor Busse aus Philadelphia, der Vertreter des Zentral⸗Relief⸗Komitee kürzlich sagte, durch die Fortführung der Speisung dem alten Vaterlande ihre unverminderte Hilfsbereit⸗ schaft beweisen zu können.

Schon am nächsten Tage wurde die arme Jannedik wäh⸗ rend ihres gewöhnlichen Streifzuges über die Klippen abge⸗ saßt, aber da man trotz der sorgfältigsten Untersuchung ihres Felles nichts Verdächtiges fand, wieder laufen gelassen. Am darauffolgenden Morgen war Pipriac glücklicher, er entdeckte hinter ihrem langen Bart verborgen, ein kleines Proviant⸗ körbchen, das mit einem Bande am Halse befestigt war und

Brot und Käse enthielt. Nun war es klar, daß wirklich Jannedik ihrem Besitzer Lebensmittel überlieferte und ihn unbewußt vor dem Verhungern rettete.

Es wäre nur gerecht, wenn wir das Vieh wegen Ver⸗ rats am Kaiser sofort niederknallten meinte Pierre.

Laßt es laufen, denn es versteht's ja nicht besser, brummte Pipriac.Die vierfüßige Samariterin wird heute ohnedies nicht so willkommen sein wie sonst.

Die Gendormen taten sich an dem für Rohan bestimmten Brot und Käse gütlich und lachten sich ins Fäustchen, als sie daran dachten, daß der Gefangene sich nun bald werde er geben müssen. Tag und Nacht stand ein Posten vor Mutter Fwenferns Hütte, der alle Ein- und Ausgehenden streng be wachte, namentlich die Ziege, die aber immer seltener ihr Plätzchen am Herde verließ, da sie eines Nachts einem Zick⸗ lein das Leben geschenkt und nun getreulich ihre mütter⸗ lichen Pflichten erfüllte. Leider starb es schon nach wenigen Tagen; Jannedik schien untröstlich. Der Gendarm schrieb diesem Vorkommnis keinerlei Bedeutung zu mit Unrecht, wie wir sehen werden.

Wieder vergehen einige Tage und der Deserteur lebt noch immer. Von Regen und Hagel begleitete Winde toben, das aufgeregte Meer brüllt Tag und Nacht, die Belagerer haben gar schlimme Zeiten und sind begreiflicherweise wütend und ungeduldig. Wie lange soll denn dieser aufreibende Patrouillendienst noch dauern? Der Deserteur befindet sich, von all diesen Wetterunbilden geschützt, in seiner- sicheren Feste, während die Diener des Kaisers, trieferd wie er⸗ trunkene Ratten, ihre Hascherdienste versehen müssen. Namentlich Pipriae ist ganz aus dem Häuschen, denn er schamt sich dieses leidigen häßlichen Geschäfts; aber Pflicht 5 Pflicht und er muß schandenhalber auf dem Posten aus⸗ harren.

5 1 9

Die Erstattung von Eisenbahnfahrgeldern. Die 9 stattet für nachweislich nicht benutzte Dahrbarten den trag, jedoch nur unter Abzug von 10 Prozent für die aus stattungsantrag entstehenden Berwaltungskosten denn die bahn ist rechtlich nicht verpflichtet, für Reisen, ö persönlichen Gründen aufschiebt oder unterläßt, das statten. Diese Entschädigungen werden mir aus Billigkei durchgeführt. Bisher waren als Mindestbetrag für V. kosten 5 Mark festgesetzt, und ebenso wurden nur B.

5 Mark ausgezahlt, sodaß Fahrgelder bis zu 10 Mark nicht* 3 1. f diese Beträge einheitlich fest

wurden. Seit dem 1. April sind

K Rei

und zwar entsprechend der Postgebühr für einen gewöhnlichen

brief. Von den Reichsbahndirektianen und Eisenbahnverkehrs die schriftliche Erstattungsanträge durch Postanweisung erledig den also zur Zeit Fahrgelder unter 100 Mark nicht mehr

Bei den Fahrkertenausgaben, Anträge verkehr durch sofortige Auszahlung entsprechen, wird dieser satz nur zur Hälfte berechnet, sodaß bei Rückzahlungen m 50 Mark abgezogen werden.

ueber die rechtliche Stellung iwischen Eltern und g

und das Vormundschaftswesen spricht am

mittag Rechtsanwalt Homberger in dem Schl vortrag

Vildungskursus. Der Vortrag beginnt 3 Uhr im Gewer haus. Die Zigarren⸗Genossenschaft Gießen hält am Sonmta

29. April, nachmittags 3 Uhr, ihre ordentliche Genera

sammlung im Gewerkschaftshause ab. suf der Tageso stehen die Geschäftsberichte. Beschlußsassung über die Bilanz ferner ein Antrag der Verwaltung auf Erhöhung der gege 50 Mark betragenden Geschäftsanteil auf 5000 Mark.

Gberhessischer Kunstverein. Die Ausstellung des Verei Orginal⸗Radierungen Münchener Künstler kann wegen versf Eintreffens erst am Sonntag, den 29. April eröffnet werden.

ner, Marcks und Volk, Goll, Schubert, Juhnke, Hellborn, Bechstein und Frommann.

Aus den amtlichen Personal⸗Nachrichten. Auf ihr No wurde die Lehrerin Sophie Becker geb. Germam an der schule in Klein⸗Linden mit Wirkungo vom 11. April aus dem dienst entlassen. f

Gießener Konzertverein. Nächsten Donnerstag, 20 findet in der Universitätsgula ein Sonderkonzert f Ruth Arndt(Alt) und Fran Pa bet peß(Cello). 3 führung gelengen Werke von Bach, Boccherins, Dporack⸗

Schurbert aher 1.

Fahrraddiebstahl Am Mittwoch wurde eim Opel entwendet. mit schwarzem Rahmenbau, desgl. hinterem schwarzem Schutzblech. Freilauf und Rücktritt Das Rad ist stark abgenutzt.. i

Die Volkshochschule zu Heuchelheim. Die erst im d. J. gegründete Heuchelheimer Volkshochschul bereits auf eine recht ersprießliche Tätigkeit zurück. Zunächf einige gut besuchte Kurse über die Geschiche von Heuchelheim, schaftsgeographie ulw. statt, in dankenswerter Weise

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die mündlichen Anträgen im 5

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heimischen Lehrern geleitet. Dazu wurde im März und Ap

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kräftigen Wohlgeschmackdurch Zusatz einiger Tropfen Maaai's Würze. 5

Mann verlange ausdrücklich Maggis Würze.

Während die Gendarmen, bis an dig Ohren ver trotz Wind und Wetter die Belagerung im kleinen wegt fortsetzen, kommen ihnen vom Kriegsschauplatz am Rhein vereinzelte Nachrichten zu, die nicht gerad lauten. Napoleon hat einige kleine Niederlagen e mehrere seiner alten Verbündeten sind abgefallen, abe riac und seine Leute lachen über die Torheit der trünnigen, die es wagen, an dem endgültigen Sich großen Eroberers zu zweifeln. Gar bald werden N von neuen Siegen Frankreichs die Welt in Erstaune

Maggi's Würze. Die dünnste Wassersuppe, schwache Fleisch⸗ brühe, Gemüse usw. erhalten augenblicklich

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setzen! Der umsichtige Mikel Grallon läßt ihnen nicht

Zeit, sich mit anderen Gedanken als mit denen an Rof beschäftigen. Sie stehen unterhalb der Klippe, Grallon die Aufmerksamkeit Pipriacs nach oben: die verfluchte Ziege geht jetzt öfter denn je in den Ti Was ist weiter dabei? Sie geht ohne wrcß zen dafür sorgen wir schon. Du bist ein Esel, mein superf Fischer! 8 f Sie übersehen eines, verehrter Herr Sergantl? Sie daran gedacht hätten, würden Sie der Bestie län Garaus gemacht haben, unterbricht Mikel, vor Zorn Pipriac.Das Zicklein ist krepiert und der Euter de ist voll. Es tut ihr wohl, wenn er täglich geleert wi Gwenfern besorgt dieses Geschäft 2 Zum Teufel, bist Du aber ein schneidiger Kerl! 8 haft Tu diesen Scharfsinn, Fischer. Ein Riese, wie! kann nicht von Ziegenmilch allein leben, schnarrte den es verdroß, von Mikel übertrumpft zu sein. Wit hätte er den zudringlichen Tropf statt Rohan niedesss lassen! f Eine Zeitlang doch!

das Lebenslicht ausblasen.

Während er das sagt, klettert Jannedik in ein fernung von einigen hundert Metern grasend üh Klippe. Ein teuflicher Gedanke blitzt in den Augen Kannst Du schießen, Fischer? 1

(Fortsetzung folgt.)

Sehen Sit