rr
S 5
Saatschutz. Die Ausscaten ins freie Land sind vielerlei Gefahren aus⸗ gesetzt, die bei kleiner Ausdehnung der Saatübeete sich leicht ver⸗ hindern lassen. 5 5 Ein großer Teil des belmenden Samens ist verloren, wenn er während der Feimung von Frost, Hitze oder Trocken⸗ heit betroffen wind. Ein vorzügliches Mittel gegen diese schädtgenden Einflüsse ist das Bedecken der Beete oder Saatrehen mit Torfmull. Sägespänen, verwestem kurzen Dünger ader mit Strohdecken. benadelten Fichtenzweigen, Papier⸗ sensterm u. dgl. Die Bebeckung darf nur so lange liegen bleiben, bis der Samen gekeimt hat. Denn die Saat braucht zunächst kein Licht, sondern mur sauerstoffreiche Luft. Sobald aber der Keim⸗ Ling erscheint ist der Zutuitt des Lichtes unerläßlich, und jede Verzögerung führt zum Vergeilen oder zum Längerwachstum des Keimlings. Bei schwacher Bedeckung mit Torfmull oder Dünger sist die Wegnahme nicht nötig weil die Keime unter dem Einfluß des Lichtes genügend erstarken. Strohdecken usw. mlissen an trüben Tagen entfernt werden; denn die Ketmlinge müssen allmählich aus Licht gewöhnt werden. Natürlich muß bei Frosigefahr während der Nacht das Sgatboet wieder bedeckt werden. Tie vische Schädlinge, wie Vögel, Mäuse, Schnecken, Würmer suchen die Samen vor und während der Keimung heim. Gegen die Pachstellungen der Saatkrähen, Rebhühner. Tauben und anderer Körnerfresser schützt am besten das Beizen des Saatgutes. Man verwendet dazu eine der käuflichen Saatbeigen, die meistens aus ölfreien Deerstoffen bestehen und durch ihren Geruch und das Aussehen den Samen so verändern, daß er den Schädigern vevebelt wird. Das bekannte Mittel„Vermischen des Samens mit Menmige“ wird wohl von den meisten Gärtnern an⸗ gewendet. Diesen roten Farbstoff liefert jede Drogen⸗ oder Far benhandlung. J Die sogenaunten Eröflöhe sind arge Schädiger aller Kohl⸗ arten und ande rer Kreuzblüttler z. B. Rettiche, Levkojen u. dgl. Sie zerfvessen die Blätter der Sämlinge und hindern dadurch die Entwicklung. Die Bekämpfung besteht im Bestreuen der Beete mit feiner Asche, Ruß. Kalkstaub oder leißigem Begießen mit Wasser. Schließlich kann auch das Wegfangen mit einem Brett, dos mit Naupenleim oder Teer bestrichen ist augezaten werden. Zwei Personen halten das Brett möglichst unmittelbar über die Pflanzen, etwas schräg nach vorn gerichtet, damit die aufspringen⸗ den Käserchen daran kleben beiben. Es gibt auch verschiedene Erdflöhe pulver zum Ueberstreuen oder zum Auflösen in Wasser, womit die Saatbeete danm überbraust werden.
. Gegen Schnecken wird die kelmende Saat und die Säm⸗ linge durch Ausstreuen von Asche, Kalkstaub, Gips, Holzkohlen⸗ pulver, Ruß zwischen die Saatveihen geschützt.
„Gegen pflanzliche Schädlinge oder Pilze ist das Beizen des Samens mit pilztötenden Chemikaliem üblich. Die meisten Pilz⸗ Fyankheiten werden durch die dem Saatgut anhaftenden Pilz⸗ ssporen verbreitet. Deshalb ist das Beizen des Samens notwendig, wenn mam über die Herkunft micht unterrschtet ist, z. B. ben Bohnen. Dig Behandlung mit pilztötenden Saathbeigen ist im Landwintschaftlichen Betrieb weit mehr gebräuchlich als im gärt⸗ werischen, obwohl sie hier ebenso notwendig und nützlich wäre. Die gebräuchlichsten Saatbeizen sind heißes Wasser, Kupfer⸗ vitrio lb rüle oder Formalimlösung, die leicht amzumvenden sind, wenn mam sich genau nach den Gebrauchsanwelsungen richtet. Vielfach aber versagen sie in ihrer Wirksamkeit. weil entweder die Pilasporen zu wide rstandsfähig sind oder bei längerer Einwirkung das Samenkorn geschädigt wird. Die Formalinlösung wird durch Verdünmen des 40prozentigen Formaldehnds mit Wasser herge⸗ stellt(auf 100 Liter Wasser/ Liter Formaldehyd). Formaldehyd zit eine wasferhelle Flüssiakest mit durchdringendem Geruch der bei der Verdünnung fast vollständig verschwindet. Das Saatgut wird damit duochfeuchtet umd sofort ausgesät oder zum Austrockhen ausgebreitet. Eine längere Einwärkunng schädigt den Keimling.
Die Kupfervitriollösuna wird prozentig(% Teil Kupfer⸗ vitriol in 100 Teilen Wasser) oder als 2prozentige Kupfer⸗ „kal kbrühe(2 Teile Kupfervitriol, 2 Teile frischgelöschter Kalt, 100 Teile Wasser) angewendet. Die Zeilbawer der Einwirkung ist sehr verscheiden; sie richtet fich nach der Art und Beschaffenheft 11 Samens, fowie auch nach der Pilzart, die vernichtet werden
In jedem Fall ist vorsichtige Anwendung der Beizmittel an⸗ zuraten. Ein Mittel. das gegen jede Pilzart würksam ist gibt es leider nicht. Am meisten erfolgreich haben sich die queckfilber⸗ haltigen Veitzmittel erwiesen.
Neuerdings ist ein Chlorphenol⸗Quecksilberpräparat unter dem Namen Uspulvun in den Handel gekommen, dem große Wirk⸗ samkeit nachgerühmt wird.
—
Der Komposth aufen.
Der Komposthausen ist ein unbedingt notwendiger Bestandteil eines jeden Gartens liesert er doch aus sonst wertlosen Abfällen, welche oft aus dem Garten himausgeschafft und fortgeworsen wer⸗ den, ein sehr wertvolles Düngemittel, zumal andere Düngemfttel heute sast unbezahlbar und schwer zu beschaffen sind. Ecke des Gartens die aber nicht von Licht und Sonne abgeschlossen sein soll, doch so. daß er sich nicht unnötig dem Auge des Be⸗ schauerg ausdrängt, befindet sich der geeignetste Platz für den Komposthaufes. Alle Pflanzenabfälle, die doch im Garten im aufe des Jahres so veichllich vorhanden sind, finden hier ihren Platz, um im Laufe der Zeit durch geeigmete Bearbeitung und Behandlung zu hochwertigem Dünger zu werden. Da diese Ab⸗ fälle. die sich im Laufe des Sommers aufsammeln, im mächsten Jahre noch nicht verwendbar sind, so ist es notwendig, immer zwei Haufen zu halten. der eine soll die Abfälle des laufenden Jahres aufnehmen, der andere durch geeignete Bearbeitung in Dünger verwandelt werden. um im nächsten Frithjahr verwendet zu werden, den Platz freimachend für die in Aussicht stehenden Abfälle des beginnenden Jahres. Was nicht auf den Kompost⸗ haufen gehört sei gleich anfangs erwähnt: Keine Abfälle, die irgendwelche Kranthesstserscheinmungen der Pflanzen zeigen und aus diesem Grunde entfernt werden, seien es Raupennester oder von Pilakrankheiton befallene Teile von Baum, Strauch oder Gemlisen, keime unverweslichen oder schwer verwesliche Abfälle, wie Zweig⸗ oder Aststücke usw. Diese werden wie alle holzigen Teile, falls dieselben keine andere Verwendung finden, verbrannt, desgleichen die mit Krankheiten oder Ungeziefer behafteten Teile. Die Asche bildet dann eine sehr wichtige und beserene wertvolle Bereiche⸗ rung des Komposthaufens, aber nur dfese Holz⸗ oder Pflanzen⸗ asche, Preßkohlenasche ist wertlos. Auch ist es zu vermeiden, samentragende Unkräuter auf den Komposthaufen zu wersen, auch nicht solche mit ausdauernden Wurzeln, bei diesen genügt es zu⸗ weist dieselben in der Sonn, vollständig austrocknen zu lassen, i Hre Lebenskraft ist damit vernichtet, sicherer ist es, dieselben achher noch zu verbrennen. Ein aufmerkfamer Gartenbesitzer wird auch die Unkräuter vor der Blüte entfernen, sonst bleiben die Samen der Unkräuter oft mehrere Jahre keimfähig und wir Waffen uns durch derartigen Kompost selbst eine Unkrautplage. Dasselbe ist von erkrankten Pflanzenteflen zu sagen, denn die Krankheitskefme bleiben auch lebensfähig, sie müssen unbedingt verbrannt werden. wenn wir uns vor Weiterverbreitung schützen wollen. Auf den Komposthaufen gehören vor allen Dingen altes Laub. alle sonstigen Pflanzenabfälle, auch solche tierischen Ur⸗ sprungs, Absallstoffe aus Kleintier⸗ und Geflügelstalluncen, Jauche ut. Der Komposthausen lit wenigstens alle 4 Wochen umzu⸗ setzen, besonders der vom vergangenen Jahre. Die äußeren Teile
N
15
In einer
2. Tandwirischaffliches und Bartenbau 4
kommen damm nach innen wo sich dieselben besser zersetzen, Da⸗ zwischnstreuen von Gins Kalk Mergel, Lehm usw. tragen viel zur schnelleren Zersetzung und Verbesserung bei. Eine gründliche Zer⸗ letzung findet aber nur statt. wenn der Komposthaufen ständig feuchtgehalten wird, derselbe darf niemals austrocknen. Regel⸗ mäßige Jauchegaben sind besonders wertvoll, wo dfese nicht gur Verfügung stehen, ist Wasser zu verwenden. So ein Jahr bang gewissenhaft behandelt. erhalten wir eine für alle Pflanzen sehr wertvolle Düngererde welche keine unzersetzten Teile mehr ent⸗ Fält. Für seinere Kulturen als Erde für Frühbeetkästen oder Topfflanzen klann man die Komposterde durch ein Sieb werfen, um doch noch feste Teile, wie Steine usw., davaus zu entfernen, A dfeselbe für diese Zwecke noch mit leichten Erdarten ver⸗ ischen. 5
Wird der Kartoffelertrag durch Teilung der Saat⸗ knollen beeinträchtigt?
Diese Frage ist nicht nur für den allgemeinen feldwirtschaftlichen Kartoffelbau, sondern auch für alle Selbstversorger mit Kartoffeln, also insbesondere für alle Klein⸗ und Schrebergärtner von erheb⸗ lichem Interesse. Denn trotz alten und eingehenden Meinungsstreites ist es bisher noch nicht gelungen, völlige Klarheit in diese Angelegen⸗ heit zu bringen, obgleich namentlich in den Kriegsjahren Wissenschaft und Praxis durch gründliche und vielfache Versuche bemüht waren, eine solche herbeizuführen. Denn während einerseits die Ansicht ver⸗ treten wird, daß wie bei allen anderen Samenpflanzen die größeren und bestausgebildeten Samen die kräftigsten Pflanzen geben, weil sie die meisten Reservestoffe für die Ernährung der Jungpflanze be⸗ sitzen, auch nur ganze und mit Augen reich besetzte Kartoffelknollen normaler Größe kräftige Pflanzen bilden und eine reiche Ernte geben können, geht die Behauptung anderer dahin, daß mit geteilten und kleineren Knollen und selbst mit kleineren Trennstücken(Kar⸗ toffelschale) gleich gute Erträge erzielt werden können. Und außer⸗ dem wurde in der Kriegszeit auch noch der Anzucht aus Stecklings⸗ pflanzen das Wort geredet, was aber naturgemäß viel zu umständ⸗ lich ist, als daß es jemals eine andere Bedeutung als für Liebhaber⸗ zwecke gewinnen könnte.— Nach den bisherigen Versuchsergebnissen kann aber wohl als feststehend betrachtet werden, daß Kartoffelhöchst⸗ erträge nur vom ganzknolligen und durchaus gesunden Pflanzkartoffeln von normaler Durchschnittsgröße zu erwarten sind und daß eine Teilung der Saatknollen in Längs⸗ oder Querhälften oder Abtrennen der Kopfstücke erst dann in Frage kommen sollte, wenn Kartoffel⸗ knappheit und Saatgutmangel zu diesem Notbehelfe zwingen. Die Vermehrung durch Schalenteile, Nabelenden und Stecklingspflanzen ist dagegen für die Praxis von so geringer Bedeutung, daß sie über den Rahmen der persönlichen Liebhaberei hinaus nicht bewertet werden kann. Und von diesen Gesichtspunkten aus muß auch die Praxis diese Frage beurteilen und lösen.— Wo also genügend Kartoffelpflanzgut zur Verfügung steht, sollten nur ganze Knollen in solcher Größe gepflanzt werden, daß sie der normalen Durch⸗ schmittsgröße der betreffenden Sorte entsprechen. Ausschließlich die größten Knollen auszuwählen, ist nicht ratsam, da die Praxis gelehrt hat, daß sich mit der Größe der Saatknollen die Zahl der kranken Kartoffeln bei der Ernte vermehrt. Unter günstigen Anbau⸗ und Bodenverhältnissen kann es außerdem auch vorkommen, daß groß⸗ stlickige Pflanzkartoffeln für den Aufbau der jungen Kartoffelpflanze möcht voll ausgenutzt werden, ihre Verwendung also eine wirtschaft⸗ liche Vergeudung bedeuten würde, Grundsätzlich soll aber jede Saat⸗ kartoffel so viel Nährstoffe enthalten, daß sie nicht nur nicht die junge Pflanze bilden, sondern dieser auch solange als Nähr⸗ und Wasser⸗ quelle dienen kann, bis die jungen Wurzeln kräftig genug sind, ander⸗ weitige Nahrungsstoffe aus dem Boden aufzunehmen. Diese eigene Nährstoffsuche wird natürlich auf lockerem und humusreichem Boden leichter als auf magerem und schwerem Boden möglich sein. Insbe⸗ sondere gilt diese Voraussetzung bei Frühkartoffeln, die rascher wachsen und kräftiger ernährt werden milssen. Kleine Pflanzkartoffeln werden deshalb im allgemeinen auf schweren und nahrungsarmen Böden völlig versagen, ganz abgesehen davon, daß kleine Knollen viel leichter ausarten und dadurch die guten züchterischen Eigen⸗ schaften zum größten Teil verloren gehen. Muß man aber aus wirt⸗ schaftlichen Ersparungsgründen zur Knollenteilung schreiten, so nehme man als Pflanzstück nach Möglichkeit nur den Kopfteil der Knolle, weil sich hieran die meisten Augen befinden und diese am schnellsten und kräftigsten durchtreiben. Die abfallende untere oder sogenannte Nabelhälfte ist im allgemeinen und namentlich bei allen nieren⸗ und keulenförmigen Sorten, nur mit wenigen Augen besetzt und kann nur wenige Triebe entwickeln. Sie werden deshalb besser wirtschaftlich verwertet. Will und muß man aber unbedingt zwei Pflanzhälften ans einer Knolle schneiden, so wird die Knolle der Länge nach so durchgeschnitten, daß jedes Teilstück einen Kopf⸗ und Nabelteil be⸗ hält, damit beide Pflanzstlicke möglichst gleichmäßig mit Augen besetzt sind.— In allen Fällen ist es erforderlich, die Teilung so früh vor⸗ zunehmen, daß die Schnittflächen vor dem Pflanzen noch gut ab⸗ trocknen können, weil sonst die Gefahr besteht, daß namentlich in nassem und schwerem Boden die frischen Schnittflächen in der Erde faulen. Das Auftrocknen geschieht entweder an der Luft oder durch Einlegen in trockene Asche. Selbstverständlich ist, daß alle Pflanzstücke mit der Schnittfläche nach unten ausgelegt werden müssen, um das Austreiben der Augen zu erleichtern.— Lediglich der Vollständigkeit halber soll auch die Vermehrungsmöglickkeit aus Schalenabfall, aus Augen und Stecklingen hier genannt werden. Es sind dies an sich uralte Verfahren, die aber für den feldmäßigen Kartoffelanbau keinerlei Bedeutung erlangen konnten, sondern nur als Notbehelf im Klein⸗ und Schrebergarten in Frage kommen können. Das Ver⸗ mehrugsverfahren aus Schalen besteht darin, daß man die Knollen etwas dicker als sonst abschält und diese Schalenstücke zu mehreren in das Pflanzloch legt.— Beim Stecklingsverfahren werden die aus der Knolle austreibenden Jungtriebe abgeschnitten und im Vermeh⸗ rungsbeet zur Bewurzelung gebracht, um dann in kleine Töpfe gesetzt und zur gegebenen Zeit mit festen Wurzelballen an Ort und Stelle verpflanzt zu werden. Und so ähnlich ist das Verfahren der Augen⸗ vermehrung. Die einzelnen Augentrennstücke werden ebenfalls in kleinen Töpfen zur Bewurzelung gebracht und weiterhin wie Steck⸗ lingspflanzen behandelt.— Obgleich aber allen diesen Vermehrungs⸗ möglichkeiten besonders während der Kriegsnot ganz überschwenglich das Wort geredet wurde, nennenswerte Erfolge sind mit keinem von ihnen erzielt worden, weil eben die umständliche Anzucht der Jung⸗ pflanzen und ihre Wachstumpflege an Voraussetzungen gebunden sind, die allenfalls unter Aufwendung von viel Arbeit, Zeit und Mlihen in Kleinbetrieben und aus sportlichem Liebhaßerinteresse er⸗ fsillt werden können, im feldwirtschaftlichen Großanbau wegen Mangels an geschulten Kräften zur fachmäßigen pfleglichen Behand⸗ lung der Kulturen aber einfach ausgeschlossen sind.— Wo immer es deshalb möglich ist, sollte man als Pflanzgut nur ganze und gesunde Knollen verwenden, da nur diese alle Eigenschaften besitzen, die für ein vollwertiges Pflanzgut erforderlich sind.
Haus und Garten.
Schutz der Erbsen gegen Vogelfraß. Jeder Kleingärtner hat schon die übelsten Erfahrungen mit den Spatzen gemacht. Immer wieder mußte er Saatgut nachlegen, trotzdem er schon alles mögliche getan, um diese frechen Räuber zu verscheuchen. Wehende Papierstreifen, Klappern, sich drehende Spiegelschelben, Zweigbedeckung, Zwirns⸗ fäden⸗Ueberspannung; alles half nur in der ersten Zeit. Wenn die
„Vogel sich gest an die Schveckmittel gewöhnt haben, setzen sie sich der
N
N
40 9 1
den Kopf und hüpfen höchstens mur ein e, der Wind diese bewegt. Um sich wirkliß a helfen, werden die Reihen, in welche die Erben aus 11 sollen, in 2—3 Zentimeter tiefen Rillen ausgezogel In 1 Furchen legt mam num die Erbsen in üblicher Weise dri 6 in den Boden. Darauf werden die Rillen mit Zeitungs 25 mit Heinen Hölzchen festgesteckt wird, überdeckt. Unter 0 decke vollführen min die Erbsen ungestört ihr erst 7 Stoßen die Pflanzen an das Papier, so wird dieses cn 10 es nicht inzwischen durch Wind und Wetter von selbst gischeh 1 In diesem e Entwicklungsstadium sind% Pflange 10 dann nicht mehr 5 5 0 0 Nordsüd⸗ und Hacker gen 25 he ven e 1 r 1 0 anzungen ist die Richtung der Reihen, beachtt hat, 5 Eimfluß auf die Ertragsfähigkeit der Pflanzen. de Ri uin von Nord und Süd ist dabei der von Ost nach rz Ja Bei einem Versuche mit Kartoffeln lieferten 35 Pfl 2 lt Nordsüdreihen standen, 393 Knollen im Gesautgewicht g 5 Kilogramm. Die gleiche Anzahl der Pflanzen in Ostwestreshe men dagegen nur 347 Knollen mit 12,85 Kilogramm Gesamtgen ch, 1 auffälliger war der Unterschied bei Erbsen. Die Ursache if die enn Sonnenbestrahlung der Nordsüdreihen. N— Eine vorbildliche Kaninchen⸗Stallanlage.. 91 hat man auch im deutschen Reiche in den letzten 80 Kaninchen in weiteren Kreisen schätzen gelernt. In 80 Belgien ist die Kaninchenzucht seit vielen Jahren heim D 125 Zucht bringt den Ländern einen großen a le 1. uns in nell * ben. hat sch 1. eschasfen. J en mm. ie! 0 unen 7 1 d von den Züchtern selbstgefertigten Käst 10 zusammengestellt, jeder Kasten trägt eine der betre— a den Inhaber. Zum Schutz gegen die Nässe von unten suhh bie g 2 mit Füßen versehen, von oben sind sie überdacht und egen! ug sorgen für Ablauf des Wassers. 5 5 151 Bei jungen Kaninchen tritt infol un rationeller Füttern ü
leicht Mundssäule oder Speichelfluß auf. Unsaubere, fichte un schlecht gelüftete Stallungen sind eine weitere Ursache dzeser sber, tragbaren Krankheit, nicht minder zu viel nasses ditter ung feuchtes Grünzeug. Zu erkennen ist die Krankheit an der ver, mehrten Speichelabsonderung. Aus den Mundwinkeln Mießt sort, während Speichel aus, wodurch sich die Haare des Mules ver, kleben. Bei längerer Dauer wird die Haut wund, und e en kahle Stellen. Bemerkt man unter den Jungkaninchen golche feuchtem Maule, so müssen sie gleich von den anderen get znnt n den, um einer weiteren Ansteckung vorzubeugen. Die gifige die Futternäpfe und Raufen sind gründlich zu desinfiste en; Spreu ist zu verbrennen. Bei den erkrankten Tierg ist trockenes Lager zu achten, sowie auf östere Erneuerung desselben Schnauze unnd Nase sind mit einem warmen Kamiflenteeaufguß, dem man auf 50 Gramm 2 Gramm Kaliumchlorat Zusagzt, mehr⸗ mals des Tages zu waschen. Nasses Futter, wie Kleie unit Kur toffelschalen und Grünfutter, darf nicht oder nur im kleinen Gaben gereicht werden; am besten ist Trockenfütte rung und Warn halten. Wird die Krankheit im Anfangsstadium gleich humerkt behandelt, so ist Heilung zu erwarten. Als Mastfutter für Kaninchen gibt man Körner ud geh Runkelrüben. Als Weichfutter reicht man, wenn möglichmit Milt angerührte Kartoffeln und Kleie oder Gerstenschrot Um den Fleisch einen bestimmten Wohlgeschmack zu geben, mischt man do Futter mit Petersilie, Wachholderbeeren, Sellerieblättersusw.
Grünfutter in der Hühnerzucht. Wer mit Erfolg Phnerzuch 50 betreiben will, wird den Tieren entweder freie Weide eten obe g täglich Grünfutter vorwerfen. Grünfutter fördert die uli, ez wirkt blutbildend und erhält das Huhn gesund und fei ungsffhig,
Fehlt den Hühnern das Grünfutter, dann werden die 10 Körner.
und Fleischfutter enthaltenen Nährstoffe nicht vollstäschn aufgelhl 0
und unausgenützt wieder ausgeschieden. Der Mangel an Hrünfuler dla
bedeutet also Verschwendung an dem übrigen Futter uud zugleih et
Verkümmerung der Tiere. Daß der Nährwert des Grilnigtters— 1
bedeutend ist, sagt noch nicht, daß es überflüssig sei. 7 Wintet braucht der Körper des Huhnes die anregenden Stoff des Gr 0 fütters und daher gibt man als Ersatz in solcher Zeit Ftterrühen, J gl Weiß⸗ und Grünkohl, gedörrte Blätter von Gemiisen, Unkräuter, l g Klee, Luzerne und Seradella. 5 a
Zur Hühnerfütterung. Die Bedeutung der tierischen Mahrungz⸗ mittel bei der Hühnerfütterung findet einen treffenden Beleg 1 einem Versuchsergebnis auf der Insel New Jersey. Der Ve
etwa die Hälfte der Eier erzielt als mit Tiernahrung, waren weiße Italiener(Leghorns), alle derfelben Abstamnamg dee 4
Gruppe umfaßte Hühner. Die Stallungen waren glellz Die Gl 0 weißstoffe waren in den fünf Futtergemischen verscsthenen Ur⸗ 5 sprungs, nämlich Fleischmehl, Sojabohnenmehl, Weizenngeie, Le, ie; saatmehi und Baumwollsaatmehl. Die Fleischmehlgrunz legte 7 fn zwei Jahren 8580 Eier, die Sojabohnenmehlgruppe wor welle nit ob! 4786 Eiern. Die Gruppe, die die Eiweißstoffe gröftanteils 3 Ur e entnehmen mußte, kam als letzte un auf 20 0 ier. b 1.5 en
Tauben füttert man vorteilhaft zwekmal täglich und gibt b in dabei so viel, daß alle gut gesättigt sind, aber kein Fler en
lassen. Die Ausbeute in Hof und Feld ist natfirlich be
sichtigen. Ueberfütterte, fette Tauben legen vielfach ulbefruchen 5 eth Efer und sind in der Aufzucht der Jungen mehr oder welliger 1 0 ö lässig, während Tiere, die ihr Futter stets gierig aussi n n fleißig Bewegung machen, auch in der Regel fruchtbar und 1 Eltern sind. 10
Beim Schlachten der Gänse lasse man es nicht zu a eee 10 kommen, wie es nicht selten der Fall ist, da man mit dat f e und starken Tieren nicht recht umzugehen versteht. a Nadel. A süch nicht voche schor est und die Tiere deg im Habe deen
will, tut am besten, wenn er ihnen einfach den Kopf asschaut. Ge. 0 Tier leidet dann so gut wie gar nicht. Um ein Beschunt des fieders mit Blut zu verhindern, bindet man die Fliige durch en 0 altes Handtuch oder dergleichen fest an den Körper, oder Man 90 die Gans unter den rechten Arm, mit der Hand die dine a.
und hält mit der linken Hand den Hals fest, während Kine e Person den Scharfrichter spielt. Zum Verkauf eignen sich f 0 e natürlich nicht. Dann ist der Nackenstich nicht zu uch
schwer ist diese Art des Tötens aber auch nicht. Am Hor N wo der Hals beginnt fühlt man eine kleine Grube. Das l 5 de wo die Spitze des Messers einzusenken ist. Hier rupft t 0
Federn fort und sticht dann, während man mit der Schnabel hält, mit einem spitzen, scharfen Messer kräftih
das kleine Gehirn und das Rickenmark getrennt werde! blickliche Bewußtlosigkeit eintritt. Nach dem reinen 2
marbt man die Wunde durch Aufdrücken eines glülf,
so jedes weitere Bluten und Beschmutzen der Federn N ider
1


