Kleine Nachrichten.
Fraukfurt a. M., 15. Mai. Erhöhung der Polizei- 5 strafen. Auf Grund des neuen Geldstrafengesetzes werden Nach einer Dauer von genau 1 1. Mai d. J. auch die Polizeibehörden zu einer Erhöhung der der Bergarbeiter im Saar
Geldstrafen veranlaßt. Demnach können
tretungen fortan 300 bis
meinen ist sonst der höchste Betrag der Zwangs⸗ Dementsprechend kann Mark erreichen. nunmehr auch die Ver⸗
strafen auf das 100 0fache erhöht worden. die polizeiliche Strafverfügung jetzt 30 0⁰⁰ diesem Gesetz 725— sich, wie wir erfahren, waltungspraxis der Frankfurter Polizei. Darmstadt, 15. Mai.
gewiesen: aus Mainz: die Ehefrau des Zugführers Martin,
motivanwärter Heymann; aus Nierste in: Lehrling Kleefeld; aus Worms:
bei Bingerbrück; Eisenbahninspektor Drews,
Oberhaus, Oppenheim: Schlosser Balz, a steher Hof,
Darmstadt, 15. 5. Kunstaus st el
am Samstag, den 19. Mat, vorm. 11.30 höhe statt. Abschluß. Die Ausstellungen der nur Qualität, nicht Verkaufsmöglichkeit
ins Große. Beide Ausstellungen haben den
ergänzen und bestimmte Programme zeigen, gehalten wurden; vor allem aber, daß sie fertig sind und in ihren künstlerische Darbietung geben.
Regierungs verordnung. Mai eine Verordnung, über das Verhältnis republikanischen Staat erlassen, die Tragen von Abzeichen jeder Art, mit Landesfarben und der vom Reich oder einem Lande verliehenen Kriegsauszeichnungen ist den Beamten usw.
Anordnungen geschlossene
Darmstadt, 16. Mai. Regierung hat am 12. der Beamten in Hessen zum folgenden Wortlaut hat: Das Ausnahme der Reichs⸗ und
im Dienst untersagt.
Rothenberg, 16. Wie uns geschrieben wird, dauert au. Am letzten Sonmtag fand kein Herr Pfarrer Reinheimer habe von
Landtagsabgeordnete
Der preußische
ihver Vereinigung der sozialdemokratischen früher unabhängiger Sozialde krat.
schäftigt, er leitete die Berliner
ergriff in diesen Angelegenheiten auch im preußischen L
Wegen seiner Liebenswürdigkeit war er allge⸗
mein beliebt. Er ist Prediger der freireligiösen Gemeinde gewesen. Für den Internationalen Kongreß in Hamburg
bestimmte Anfragen, Bestellumgen und Mittei
öfteren das Wort.
sämtlich zu richten an den Vorsitzenden des e Hamburg 36, Große n
unseres Parteiblattes vollendet, das neun Fenster Front In schwerster Zeit ist also die Partei vorwärtsgekommen, hat sich ausgebreitet und befestigt. Wir wünschen
Etagen nebst Dachgeschoß hat. Gllick dagu.
Geldstrafen für Ueber⸗ 300 000 Mark betragen.
Ausweisungen. wurden folgende Eisenbahner aus dem besetzten Rheinhessen aus⸗ Betriebsassistenten Schlicht, die Eisenbahnassistentinnen Holzhauer und Leutheuser, Eisenbahnoberinspektor Wenner,
Werkhelfer List, Betriebsassistent Sachs; aus Mainz⸗Kastel: Loko⸗ Betriebsassistent Möller,
Eisenbahnsekretär Nowack, Be⸗ triebsafsistent Ebert, ferner Eisenbahninspektor Klische,
Groß⸗Gerau und Betriebsarbeiter Jockel, Büttelborn. lung. Die Eröffnung der Ausstellung Deutsche Kunst 1923 in Darmstadt findet am Freitag, den 18. Mai, nachm. 4 Uhr, in der Kunsthalle am Rheintor und Uhr auf der Mathilden⸗ An beiden Orten stehen die Vorbereitungen hessischen Künstler in der Kunst⸗ halle hat durch ernste Auswahl ein höheres Niveau erhalten, weil
entscheidend war.
Ausstellung auf der Mathildenhöhe hat unverkennbar einen
Mai. Ein hartnäckiger Kirchenstreik. der Kirchenstreik hier noch immer Gottesdienst statt. Es verlautet, seiner vorgesetzten Behörde An⸗ weisung erhalten, keinen Gottesdienst mehr hier abzuhalten.
Parteinachrichten. Genosse Waldeck Manasse gestorben.
lungen lokaler Art sind
Theaterstraße 44. Saarbrücken wurde dieser Tage ein neues Geschäfts haus
allge⸗
und Ordnungs⸗
Nach 3% Frank pro
Seit dem 7. Mai
August und e e Beschlüsse.
Militarismus.
Münster bewaffneten Macht vermoch Bingen; Schaffner nicht zu erschüttern. Spi Appenheim; Kassenvor⸗ Koalition
müssen.
vor dem 2 Streikenden.
Die Zug Vorzug, daß sie sich die unnachsichtig ein⸗
genossen der Gewalt,
sichtigt geblieben sein, Die Musterbeispiel von
Waldeck Manasse
Mitglied des Er gehörte seit
andtag des die s ch web
0 hat. Unter Lokalkomitees Genossen Millionen Mark für
und bier wachsen
dann wieder erfolgen
Versammlungskalender.
den 18. Mai, 8 ½ Uhr pünkt⸗ hich, Vortrag des Genossen Knothe ⸗Wetzlar über„Zweck und Ziel Bericht von der Reichsjugend⸗ daß alle Mitglieder zur Stelle
8 f Arbeiter⸗Zugend Gießen. Freitag,
der Arbeiterjugendbewegung.“ Ferner konferenz in Görlitz. Wir erwarten, sind.
Gewerkverein christlicher die Bedingungen anerk Arbeit beschlossen. Die am
Arbeiter besitzen, wenn Verlockungen zum Trotze Treue und Opfermut tartats, das wenige Beispiele in der Geschichte hat. auch von Freund und Feind, se mehr als einmal während dieses Kampfes zugestanden worden.
Wirtschaft, Handel, Soziales.
Neue Rüstungen der Notenpresse. 0 erium wurde vom Reichs haus haltsaus⸗
samt über 10 Billionen M 10 Billionen Mark Geld zur Bezahlung seiner Ausgaben, denen keinerlei Einnahmen gegenüberstehen, von i diesen 10 Billionen Mark Zwecke der Reichsgetreideversorgung. Annähernd 8% Billionen Mark sind diskontierte Reichsschatzanweisungen, die ge⸗ bräuchlichste Schuldurkunde des der schwebenden Schuld zielle Kosten der Ruhrabwehr verursacht. verkennen, daß selbst für den infolge der hohen Zahlungen, müssen, auch nach Beendigung des der deutsche Staatshaushalt solange passiv sein wird, wie sich das gen Methoden der Finanz⸗ und Steuer⸗ tente von Deutschland Summen verlangt,
zwischen Vertretern der streikenden sischen Bergwerksdirektion beige vollzog sich auf folgender Grundlage: lich des Streikes finden n icht obersten Stufe um 5 Frank pro Schicht, in der untersten Stufe unn Schicht erhöht worden. 5 In zahlreich beschickten Revierkonferenzen haben zunächst die im Bergarbeiter organisierten Bergarbeiter an- und die sofortige Wiederaufnahme der Sonntag tagende Konferenz der gewerkschaftlich organisierten Bergarbeiter faßte die gleichen Die Arbeit wurde am Damit ist ein Musterstreik zu gebiet stand auch an der Saar Aber selbst die brutalsten terroristischen Akte der ten die tzel wurden massenhaft eingesetzt, das srecht beschnitten, stehen fast unmöglich gemacht und die Familien auf alle nur erdenkbare standen diese, und heute nach und Militarismus zu Zugeständnissen an die Streikenden bequemen
Besonders hervorzuheben Um der Militärgewalt nicht zum Einschreiten zu bieten, haben sich Beginn des Kampfes sel die Wirtschaften in den Ab. den Alkohr all die Wochen durchgehalten worden. 6
Mag mancher Wunsch der Bergarbeiter heute noch unberück⸗ so haben sie doch gezeigt, sie aller Gewalt, fest zusammenstehen.
b est eine Polizeistunde gegeben, endstunden leer machte und einen Bundes⸗
Arbeitsrecht, Gewerkschaftliches, Arbeiterbewegung.
Das Ende eines Musterstreiks.
oo Tagen ist der Streik gebiet durch Verhandlungen Bergarbeiter und der franzö⸗ legt worden. Die Einigung Maßreglungen anläß⸗
sta tt. Die Löhne sind in der
frei⸗
15. Mai wieder aufgenommen.
Ende gegangen. Wie im Ruhr⸗ friedliche Arbeit im Kampfe mit dem
Front der streikenden Arbeiter
das Streikposten⸗ Streikenden und ihre Art drangsaliert. Aber desto fester 100 Tagen haben sich Kapitalismus
ist die Selbstöͤisziplin der den geringsten Anlaß die Streikenden gleich 6
e
hol, ausschaltete. Das ist treulich
welche Macht die allen Verleumdungen und Sie gaben ein für die Sache des Prole⸗ Das ist ihnen lost von den deutschen Kapitalisten,
auszugeben. Man wird diese Zahl festhalten müssen, wenn im der nächsten Zeit infolge des starken ist Borgwirtschaft wi Montag morgen unerwartet an Magenkrebs verstorben. Mit ihm i ist ein bei allen Fraktionen beliebter Abgeordneter dahingegangen. Er war 15 Jahre Stadtverordneter in Berlin und ist
preußischen Landtags seit ungefähr zwei Jahren. Partei an und war
mo Der Dahingeschiedene hat sich insbesondere mit philantropischen und künstlerischen Fragen be⸗ Zweigstelle der Schillerstiftung und
Finangbedarfs des Reiches die
Von den Reichs schulden.
Nach einer soeben veröffentlichten Uebersicht des Reichsfinanz⸗ ministeriums betrug nach dem Stande vom 30. April dieses Jahres ende Schuld des ark. Das bedeutet also,
Deutschen Reiches insge⸗ daß der Staat für
der Reichsbank befinden sich 1388
Reiches. Dieses erschreckende An⸗ ist vor allem durch ungeheure finan⸗ Allerdings dürfen wir nicht Fall einer Einstellung der Ruhvabwehr die Deutschland auferlegt sind und die Ruhrkampfes
nicht mehr entsprechen.
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Direktor Adolf Strassbußger
Behördliche Vekaunkmachungen Bekanntmachung.
Betr. Allgemeine Bestimmungen über die Pflicht der gewerbsmäßigen Stellenvermittler zur Bericht⸗ erstattung.
Gewerbsmäßige Stellenvermittler werden auf die Verordnung des Präsidenten der Reichsarbeits ver⸗ waltung obigen Betreffs vom 28. April 1923 hinge⸗ wiesen, die an den städtischen Anschlagtafeln ange⸗ schlagen ist. a
Gießen, den 14. Mai 1923.
Der Oberbürgermeister(Arbeitsamt) Dr. Frey,
Bekanntmachung.
Auf die durch Aushang erfolgte Bekanntmachung. die Zuckerausgabe an Anstalten usw. für den Monat April betreffend, wird hiermit hingewiesen.
Gießen, den 16. Mai 1923. Der Oberbürgermeister.(Lebensmittelamt.)
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