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1— Nr. 38
Gießen, Donnerstag, den 15. Februar 1923
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18. Jahrgang
Vor noch schwereren Tagen.
Wesel, Emmerich besetzt! b Dortmund, 13. Februar 1923,
Am Dienstag haben die maßgebenden Instanzen des Ruhrgebiets— Behörden, Industrie, Handel— in Hamm Besprechungen über die allgemeine Lage im Industriegebiet
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geführt. Insbesondere wurden die Sperrmaßnahmen der Besatzung sowohl für Kohle
wie metallurgische Produkte erörtert. Es wäre unrichtig, zu sagen, daß man sich in dieser Besprechung nicht über die Folgen dieser belgisch⸗ französischen Taktik klar geworden ist. Aber trotzdem bleibt festzustellen, daß sämtliche Vertreter der genannten In⸗
stanzen über den Ausgang des gegenwärtigen Kampfes optimistischer Auffassung sind.
Diese Auffassung, von der wir nur den Wunsch haben,
Daß sie sich in Zukunft als berechtigt erweist, ist deshalb er⸗
freulich, weil sie zu einer Zeit ausgesprochen wurde, in der die Besatzung einen neuen Schlag gegen Deutschland ver⸗ übte. In Wesel und Emmerich sind am Dienstag vormittag belgische Truppen eingerückt, und an deren Stellen haben ich die Franzosen neue Gewaltakte
Erlaubt. Sowohl die Entfernung der deutschen Zollbeamten in den Grenzstädten Wesel und Emmerich, die Aufsicht über den Verkehr in den Häfen dieser Städte, wie auch die menschenunwürdigen Roheiten an anderen Stellen des Industriegebietes, scheinen uns nur als Fortsetzung der bisherigen belgisch⸗französischen Taktik gewertet werden zu
Zufuhr nach dem Industriegebiet und Norddeutschland; Emmerich besitzt den wichtigsten Umschlags⸗ und Ueber⸗ gangshafen für den internationalen Verkehr von und nach Holland und weiter von und nach England. Durch die Kontrollmöglichkeit, die man über diese wichtigen Ver⸗ hinbungen seit heute hat, ist der Verkehr belgischer Willkür ausgeliefert, wird vor allem die weitere Versorgung deut- schen Gebietes mit Lebensmitteln aus Holland von der Gnade oder Ungnade gut oder schlecht gelaunter Offiziere abhängen. Damit kann in erster Linie der Ring der
indirekten Unterbindung der Lebensmittelzufuhr eine nicht
zu unterschätzende Erweiterung erfahren. Endgültige Aus⸗
virkungen müssen natürlich abgewartet werden.
Bedauernswert bleibt gerade unter diesen Umständen,
1 daß den Franzosen und Belgiern durch die Stillegung der fünf größten Fernsprechzentralen
f des Industriegebietes, darunter Essen, Duisburg und Oberhausen, in gewissem Maße bei der Durchführung ihrer Pläne gedient wird. Heute sind Düsseldorf und Aachen noch hinzugekommen.
Das Recht erfordert den Hinweis, daß ein Teil der Aemter
durch Gewaltmaßnahmen der Franzosen stillgelegt wurde. Soweit das aber nicht der Fall war und sich das Personal in den Streik treiben ließ, erwarten wir, daß die Arbeit ald wieder aufgenommen wird. Jeder Streik auf der Eisenbahn, soweit sie noch in Betrieb ist, und den Telephon⸗ ämtern muß in dieser Zeit zwefmal überlegt sein. Vor allen Dingen ist die wirtschaftliche Schädigung zu ungunsten Deutschlands durch eine Arbeitsniederlegung und damit die Verletzung der Abwehrfront überhaupt mit dem eventl. Ver⸗ ust am Prestige, der durch die Verwirklichung des einen oder anderen französischen Ansinnens entstehen könnte, vor⸗
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sichtig abzuwägen. Die Beamtenschaft der Telephonämter barf nicht vergessen, daß den Führern in diesem Abwehr⸗ dampf die Möglichkeit der Beschlußfassung über neue Abwehrmaßnahmen infolge der Telephonstreiks nur noch chmer möglich ist. Zurzeit ist auch nur jede schnelle Ver⸗ landigung über eine Zusammenkunft nur unter dem Auf- dand großen Kosten und nach Ueberwindung großer Schwierigkeiten möglich. 5
Die schwersten Tage in dem augenblicklichen Ringen tehen nuch bevor. Nichts könnte den Franzosen angenehmer ein, als Vorkommnisse, die zu neuen militärischen Zwongs— maßnahmen auch nur den geringsten Anlaß bieten koanten. Daher gilt Ruhe jetzt als erste Pflicht! Der übergroße Teil zer Beoolkerung entspricht dieser Notwendigkeit in ge-
ührenden. Sinne, trotz den jämmerlichen Flegeleien fron⸗ b5sischer Reitpeitschen⸗Offiziere und Soldaten.(Das Ver- rügeln deutscher Männer ist z. B. Allgemeingut der fran⸗ bösischen und belgitchen Offiziere
9 in den veercchiebensten 0 Stadten geworden. Aus Essen kamen heute eine ganze leihe von Meldungen, die Vorstehendes berichteten)—
duhe und Hesonnenheit aber werden nicht gefördert durch Einbildungen von Journalisten, die schon seit Tagen ein
Bulbersoß zumal in Essen, in die Luft fliegen sezen.
Wie und warum die Besetzung vor sich ging.
10 Wesel drahtet unser Sonderkorrespondent am Dienstag vormittag:
In Wesel sind heute vormitag hundert belgische Soldaten unter Führung mehrerer Offizieve einmarschiert. Nachdem der Hafen und das Zollamt besetzt waren, erschienen die Offiziere bei dem Vürgermeister. Sie erklärten, daß ihre Aufgabe nicht die Be⸗ setzung der Stadt sei. Der ihnen gegebene Befehl laute dahin, die mit der Kontrolle des Hafens und des Zollamtes beauftragten drei belgischen Zollbeamten zu schützen. Die Soldaten wurden in der Nähe des Hafens einquartiert. In der inneren Stadt sind keine Truppen untergebracht. Der Bürgermeister nahm von den Mit⸗ teilungen der Offziere unter Protest Kenntnis.
Zu gleicher Zeit marschierten in Emmerich neunzig Belgier mit fünf Offizieren ein. Sie besetzten den Haupthasen, das Zoll⸗ amt, die Rheinwerft und die Speditionen. Die Offiziere, die den Bürgermeister von dem Gewaltakt unterrichteten, verlangten die Stellung von zehn Geiseln. Das wurde abgelehnt! Unter Protest erklärte der Bürgermeister, sich zur Verfügung stellen zu wollen. Von der Polizei wurde ausdrücklich Grußpflicht gegenüber den Offizieren gefordert. Auch dieses Ansinnen ist mit Hinweis auf die Anordnung der preußischen Staatsregierung abgelehnt worden. Die angeforderten Quartiere wurden unter Protest zugesagt.
Durch die Besetzung von Wesel und Emmerich ist ein ordent⸗ licher Grenzverkehr sowohl zu Lande wie zu Wasser unmöglich ge⸗ macht. Der Rheinschiffahrtsverkehr, der bisher noch mit Holland erfolgte, ist jetzt vollkommen der Willkür der Besatzung ausge⸗ liefert. Der internationale Verkehr des Westens, der bis jetzt über den wichtigsten Grenzhafen Emmerich nach Holland und weiter nach England ersolgte, wird sich jetzt fast ausschließlich über Bremen und Hamburg abwickeln müssen. Mit Schwierigkeiten ist besonders auch für die Lebensmittelversorgung von Holland aus zu rechnen. Es ist nicht unbekannt, daß die Reichsregierung und viele Kommunalverbände mit holländischen Lieferanten große Ver⸗ träge zur Lebensmittelbelieferung abgeschlossen haben. Diese Lieferung ist vorläufig in Frage 1 Die Eisenbahnstrecke Wesel— Emmerich, eine Hauptverbindungslinte mit Norddeutsch⸗ land, ist noch nicht unter Kontrolle gestellt. Die Vermutung, daß die Franzosen und Belgier beabsichtigen, das Verkehrsnetz wie im übrigen Industriegebiet systematisch zu unterbinden, liegt aber mehr als nahe. Gegen diese Gewaltmaßnahmen bleibt nur die Hoffnung eines wirksamen Protestes der holländischen Regierung, de die Interessen ihres Landes geschädigt fieht.
Neue Gewalttaten in Gelfenkirchen.
Anläßlich des am Montag vormittag in Gelsenkirchen erfolgten blutigen Zwischenfalls grissen die Franzosen am Dienstag zu neuen Gewaltmaßnahmen. Von Recklinghausen aus wurde jene Truppe, die sich im Prügeln mit Gewehrkolben und Reitpeitschen ausgezeichnet hat
in Begleitung zahlreicher Tanks und Maschinengewehre zur Durchführung von„Genugtuungsmaßnahmen“ vorübergehend nach Gelsenkirchen entsandt. Am Eingang der Stadt nahmen diese „Helden“ nach vorheriger Sicherung die dort statjonierte Schupo⸗Wache fest. Auch die Wache„Zentrum“ wurde gefangengesetzt und jeder des Wegs kommende Schupobeamte für verhaftet erklärt. Die so festge⸗ nommenen 40 Beamten wurden bis nachmittags in dem Saal einer Wirtschaft gefangen gehalten und später— jedenfalls nach Reckling⸗ hausen— abtransportiert.
Nach diesen„Heldentaten“ wurde das Verwaltungsgebäude der Schupo aufgesucht. Die ofsenen Bureauräume wurden ohne Rücksicht auf die darin befindlichen Beamten verschlossen. Dann gingen die Soldaten auf die Suche nach weiteren Schupobeamten, ohne solche zu finden. Von hier aus zogen die schwerbewaffneten Militärs unter Mitnahme der Schlüssel— die Tsiren ließen sie verschlossen— zum Rathaus, das mit Tanks und Infanterie umstellt wurde. Der Ober⸗ bürgermeister, der Bürgermeister, der Polizeipräsident und der Poli⸗ zeinspektor wurden hierzu Verhandlungen gebeten. Die Franzosen wollten die Namen jener Veamten wissen, die auf das vorschriftswidrig fahrende Auto, in dem die beiden französischen Gendarmen saßen, ge⸗ schossen hatten. Das wurde abgelehnt. Auch das Protestschreiben des Oberbürgermeisters, der es abgelehnt hat, die von der Bevölkerung abgelieferten Waffen den Franzosen auszuliefern, scheint auf die Ge⸗ müter der französischen Reitpeitschen⸗Offiziere stark gewirkt zu haben. Nach eineinhalbstündigen Verhandlungen erklärte der führende franzö⸗ sische Offizier den Oberbürgermeister, den Bürgermeister und den Polizeipräsidenten für verhaftet.— Sämtliche drei Beamte wurden in Autos mit nach Recklinghausen genommen.
Vorübergehend ist auch das Post⸗ und Telegraphenamt besetzt worden. Der hier verhaftete Postdirektor und der Telegraphendirek⸗ tor wurden später wieder auf freien Fuß gesetzt.
Auf jeder Lokomotive ein Deutscher als Geisel?
Wie der Intransigeant meldet, werden alle Bahnhöfe im Ruhrgebiet nur noch von französischen und belgischen Bahnhofs⸗ kommissionen geleitet werden. Auf den im Ruhrgebiet verkehren⸗ den Zügen sollen neben dem Lokomotivführer regelmäßig ein Deutscher als Geisel Platz finden, um damit den Gefahren deutscher Sabotage zu begegnen.
Die Militaristerung der Eisenbahnen. Die deutschen Eisenbahner im Ruhrgebiet werden verabschiedet.
Dem Matin zuselge wird Mittwoch im Ruhrgeviet durch Anschlag befanntgegeben werden, daß die deurschen Eisenbahnangestellten nicht mehr zur deutschen Eisenbahn⸗ verwaltung gehören, daß sie verabschiedet sind und die net⸗ wendigen Eisenbahndienste durch die alliierten Behürden sichergestellt werden. Gleichzeitig wird den deutschen Eisen⸗ bahnangestellten anheimgestellt, sich bei den alliierten Be- hörden zur Wiedereimstellung in den Dienst zu melden, doch werden sie in diesem Falle nichts mehr mit der deutschen
Direktioy zu tun haben.
Auch in Rheinhessen und in der Pfalz versucht man die Militarisicrung der deutschen Bahnen. Den Arbeitern, überhaupt allen Bewohnern der besetzten Gebiete, ist von den französischen Gewalthabern angeboten worden, man wolle ihnen Freifahrtscheine für die Benutzung der von französischen Militäreisenbahnern gefahrenen Züge aus⸗ stellen. Die Bewohnerschaft der besetzten Gebiete hat aber für dieses„Entgegenkommen“ ihrer Fremdherren um so weniger Verständnis, als es immerhin nicht ganz lebens⸗ ungefährlich ist, sich den französischen Militäreisenbahnern anzuvertrauen. i
Neue Erhöhung der französischen Forder⸗ ungen an Deuschland.
Das französische Außenministerium hat in Ausführung des gestern gefaßten Beschlusses eine Verordnung erlassen, nach der alle Franzosen, die auf Grund der Artikel 296 und 297 des Versailler Vertrags Forderungen an Deutschland haben und deren Forderungen vom deutschen Ausgleichsamt vor dem 1. Februar d. Is. anerkannt wurden, eine dritte Quote in der Höhe von 10 Prozent erhalten sollen. Danach beläuft sich die bisher zur Auszahlung gelangte Gesamt⸗ quote auf 80 Prozent der Forderungen. Diejenigen, die noch nichts erhalten haben, sollen jetzt ihren Anteil von 80 Prozent erhalten. In der Verordnung hat das Außen⸗ ministerium einen Brief an den Präsidenten der Republik vorausgeschickt, in dem sie die Größe dieses Schrittes aus⸗ einandersetzt. Es heißt in dem Brief, daß die deutsche Regierung in Verletzung des Versailler Vertrags die direkten Beziehungen zwischen den französischen und deutschen Ausgleichämtern abgebrochen habe. Außerdem habe die deutsche Regierung ihrem Vertreter beim ge⸗ mischten Schiedsgericht abberufen und damit die Tätigkeit des Gerichts zu stören versucht. Die französische Regierung habe Deutschland wissen lassen, daß es für alle Schäden, die daraus französischen Staatsangehörigen erwachsen sollten, haftbar gemacht werden würde. Um diesen Schäden nach Möglichkeit zu steuern, sei das vorliegende Dekret erlassen worden, um dem französischen Ausgleichsamt die Möglich⸗ keit zu bieten, die französischen Gläubiger aus den vor⸗ handenen Mitteln zu befriedigen.
Die Zollgreuze im altbesetzten Gebiet.
Am Dienstag vormittag ist die neue Ordonnanz der Rheinlandkommission bekannt geworden, nach der mit so⸗ fortiger Wirkung an der Ostgrenze des altbesetzten Gebietes eine Zollgrenze eingeführt wird. Die Einfuhr von Waren aus dem altbesetzten Gebiet ins neubesetzte ist verboten oder einer Ausfuhrbewilligung unterworfen. Waren fremden Ursprungs sollen bei dieser Ausfuhrbewilligung einen Vor⸗ zug genießen. In Krefeld, Köln, Ludwigshafen und Mainz sollen Ausfuhrämter errichtet werden.
Von unterrichteter Seite wird uns zu diesem neuen Gewaltakte der interalliierten Rheinlandkommission folgen⸗ des mitgeteilt: Der Zweck der neuen Ordonnanz ist klar. Er soll Schwierigkeiten im Warenabsatz im altbesetzten Gebiet hervorrufen. Sämtliche Firmen sollen in ein System der Ausfuhrbewilligung hineingezogen werden, wobei diejenigen Firmen Bevorzugung genießen sollen, die sich den Be⸗ satzungsbehörden gefügig zeigen. Gegen diesen neuen Rechtsbruch gibt es nur eine Gegenmaßnahme: Absolute und schärfste Resistenz der Firmen des altbesetzten Gebietes.
10 Prozent Wertzoll.
Das Ausfuhrverbot für deutsche Waren aus dem Ruhr- gebiet in das unbesetzte Deutschland gilt nicht nur für Fertig- und Halbfertig⸗Erzeugnisse der Metallindustrie, sondern auch für Farbwaren, Kunstdünger und Sämereien, die in bedeutenden Mengen ausgeführt wurden. Für andere Waren kann eine Ausfuhrerlaubnis erteilt werden auf be⸗ sonderes Ansuchen und nach Hinterlegung einer Gebühr von 10 Prozent des Wertes. Nach dem Ausland werden vom interalltierten Ausfuhramt Ausfuhrbewilligungen erteilt gegen Hinterlegung der Exportgebühr und gegen die Ver- pflichtung, Auslandsdevisen abzuliefern. Diese Entscheidung gilt für alle der interalliierten Kommission unterstehenden Gebiete, auch für das von England besetzte Gebiet. Im Ruhrgebiet ist die gleiche Entscheidung von der Militär- behörde getroffen worden.
England lehnt die Durchfahrt von Kohlenzügen ab.
Einer Radio⸗Meldung aus London zufolge bestätigt es sich, daß die englische Regierung ihrem Botschafter in Paris eine ablehnende Antwort auf das französische Ersuchen, die Kohlenzsige durch das eng⸗ lische Besatzungsgebiet fahren zu lassen, übermittelte.
Keine Interventio im Ruhrkoyflikt.
Eine Reuter-Depesche erklärt das Gerücht von einer bevorstehenden Vermittlung im Ruhrkonflikt für völlig un⸗ begründet. Aus London wird fernerhin gemeldet, daß eine
italienische Aeivention nach den letzten Kammererklärun⸗


