lichkeit aber aktiv in der Begehung von Morden sei, eines Wider⸗
andes, der von der Berliner Regierung durch Verordnungen und
Unterstützungen aufrechterhalten werde. Der Botschafter wies auf die seit einiger Zeit wachsende Anzahl von Attentaten und Sabo⸗ tagehandlungen im Ruhrgebiet, ebenso auf die angeblich heraus⸗ fordernde Haltung hin, die Reichskanzler Cuno in seiner Rede in * eingenommen hatte. Schließlich erklärte der Vertreter der nzösischen Regierung, daß Frankreich und Belgien schon zweimal den Grundsatz mitgeteilt hätten, das Ruhrgebiet ent⸗ surdcher den eingehenden deutschen Reparationszahlungen räumen zu wollen.
Ueberdies machte Herr St. Aulaire auch genaue Angaben übes die Repargtionsforderungen Frankreichs, die sich auf mindestens 26 Milliarden Goldmark für seinen Anteil allein belaufen, während von den sog. C⸗Obligaljonen des Londoner Zahlungsplanes so viel in Abzug 1. 20 werden könnte, als von den Schulden Frank⸗ reichs an die Alliierten nachgelassen würde. 5
Dieses eindringliche Plädoyer, das Frankreich zum ersten Male
mit genauen Ziffern über seine Reparations forderungen, d. h. also in Wirklichkeit mit den von England verlangten ziffern⸗ müßigen Angaben versah, hat dennoch seine Wirkung auf Lord Curon verfehlt. Der Haupteinwond von englischer Seite gegen Frankreich wäre, dem Temps zufolge, daß die französische Re⸗ gierung nur ihr eigenes Programm, wie es im Januar der e Konferenz vorlag als Grundlage für Verhandlungen an⸗ sehen wolle und daß es die anderen Vorschläge ousschließt. Ferner⸗ hin wolle man in England nicht die Einstellung des Ruhrwider⸗ standes bedingungslos fordern, sondern für diese Einstellung als Gegenleistung um mindesten die Eröffnung von Verhandlungen auf der Grundlage der deutschen Denkschrift zugestehen. Wie der
ferner mitteilt, hat Lord Curzon in seiner Unterredung mit dem französischen Botschafter vorgeschlagen, einen inter⸗ nationalen Ausschuß zur Beurteilung der Reparationsforderungen durch den Völkerbund einberufen zu lassen.
Die große Erleichterung.
Die nervöse Spannung, die sich in Paris infolge der Nach⸗ richten aus London geltend macht, hat sich nach dem Dementi der englischen Regierung etwas gelegt. Der Matin führt aus, Poincaré habe mit großer Befriedigung von der Mitteilung der englischen Regierung Kenntnis genommen, daß die in der fran⸗ zösischen Presse über eine angebliche Entscheidung des englischen eee e weitewe Nachrichten reine Erfindung gewesen seien. Es wäre Poincaré peinlich gewesen, wenn er bein anderes Resultat erzielt häte als eine brutale Jurückweisung durch die Presse, nachdem er dem Wunsche nach Verständigung der englischen Re⸗ gerung seine Ansichten über die Lage im Ruhrgebiet dargelegt und auch über die Reparationsfrage sich geäußert hatte. Die Er⸗ leichterung ist groß, denn der Wunsch der franz ösischen Regierung, fich mit Englaud zu verständigen, ist sehr ernst. wofür sie gerade jetzt den Beweis geliefert hat. Hoffen wir also. schreibt der Matin weiter, daß die end⸗ b e Entscheidung des englischen Kabinetts derartsg sein werde, ö sie nicht eine schroffe Herausforderung gegenüber einer Politik
darste„der gegenüber Bonar Law früher eine wohlwollende
5 en ind, die an den Oklupationstruppen vorgenommen werden und ge die Regierungsverordnungen, die diesen Widerstand vor⸗ reiben, nicht zurückgezogen sind.
Politische uebersicht.
Die Beamten der Republik.
Die selbstverständliche Pflicht eines jeden Staatsbürgers in einer demokratischen Republik, seine Dienste uneigennützig zur ügung zu stellen und am inneren Aufbau des Deutschen
standes im Rührgedfet, der nur dem Namen nach passiv, in Wirk⸗
Ein weiteres Opfer.
Beschlagnahme von Geldern.
Die Repressalien der französischen Besatzung dauern in Dort⸗ mund an und sollen so lange forigesetzt werden, bis die Täter den Franzosen ausgeliefert sind. Außer den bereits ausgewiesenen sechs Deutschen ist am Montag Abend ein Angehöriger der ausgewiesenen Dortmunder Schutzpolizei
ein Opfer der französ sischen Kugeln geworden. Dieser Beamte weilte bei seinen Angehörigen. Das wurde der Besatzung von seiner Frau mitgeteilt. Ferner be⸗ setzten die Truppen die 11 beschlagnahmten eine Milliarde Mark und verhafteten zwei Reichsbankdirettoren. Auch im übrigen Industriegebiet macht sich eine Verschärfung der Besatzungsmaß⸗ nahmen bemerkbar. In Herne, Recklinghausen und Wanne ist der verschärfte Belagerungszustand verhängt worden. Als Gründe wer⸗ den Vorkommnisse angegeben, die kaum der Rede wert sind. So muß z. B. die Bevölkerung in Lünen schwere Drangsalierungen über
sich ergehen lassen, weil junge, unerfahrene Burschen Verkäuferinnen
französischer Zeitungen angepöbelt haben. In Recklinghausen, wo bekanntlich ein französischer Offizier erschossen wurde, kommt es
jeweils zu großen Schießereien,
sobald die französische Besatzung nachts ein Lebewesen sichtet. das sich aus Versehen oder Unkenntnis an die befohlene Verkehrs sperre nicht gehalten hat. Diesem Treiben sind bisher eine ganze Reihe Personen zum Opfer gefallen. Die Bitte der Stadtverwaltung, die angeord⸗ nete Verkehrssperre in der ersten Nacht nicht durchzuführen, blieb er⸗ folglos. Die Wachen schossen auf jeden Straßenpassanten, der sich nach 9 Uhr auf der Straße zeigte. Ein junger Mann, Karl Müller aus Dortmund, der geschäftlich nach Recklinghausen gekommen war, wurde gegen 9 Uhr ohne Anruf beschossen und mit schw letzungen nach dem Krankenhaus gebracht, wo er gleich darauf ver⸗ starb. Auch auf Personen, die sich auf Balkonen zeigten, wurde ge⸗ schossen, ebenso nach den nach der Straße gelegenen Zimmern, deren Fenster erleuchtet waren.
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bleiben soll.
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Walen stießen mit den Kolben Leute ein, gleichviel, ob es sich um Männer, Frauen od handelte. Ein Offizier feuerte aus einem Revolver blindlin Menge. Der für Dortmund zuständige französische Generg die Vorgänge seien durch die Erregung der Truppe du er Angeblich wegen Beschseßung französischer Poslen über den Amtsbezirk Wanne die Verkehrssperre ve 120 Personen, die in Unkenntmis dieser Sperre nach 9 auf 2955 92 895 ande reh W 10 bis 3 Mor einem Schulhof in Haft bel n worden. rbede
französische Soldaten den der Firnna ee a später für mehrere Millionen in Witten verkauften. Höllein zurückgehalten.
In der Presse wurde die Entlassung des deutschen ko schen Algeordneten Höllein erwartet, er sollte sogar schon Grenze angekon men sein. Jetzt verlautet jedoch, daß zufolge der Zwischenfälle in Dortmund einstweilen woch se Entschlseßung, die der Mimisterrat in Falle treffen sollte, wurde aufgeschoben.
Belagerungszustand in Höchst a. M Infolge der Weigerung der Stadt Höchst, die of übergänge bewachen zu lassen und r das Hevahl Schranken auf den militaristerben Bahnstrecken Sorge zu ist vom französischen, Kreisdelegierten üher die gesamte G Höchst der verschärfte Belagezungszustand verhängt word Bürgermeister ist angedroht worden, daß er vor ein K gestellt werde. Von der Stadtvetwalkung sind gur erhaltung von Ruhe und Ordnung besondere Maßne troffen worden. Die Geschäftsinhaber wurden aufg diefen Tagen keinerlef Pteiserhöhungen vorzunehmen, ii eine Rakvnierung der Abgabe pon Lebensmitteln
N
immer noch nicht erkannt worden. Wir sind in den Besitz eines vertraulichen Rundschreibens des„Bundes deutscher Reichsfinanz⸗ beamten“ an seine Landes- und Bezirksverbände gelangt, das einen Einblick in die teilweise direkt staatsfeindliche, sabotierende Tätig⸗ keit gewisser Beamten liefert. Die Leitung dioses Bundes gibt ihren Funktionären Instruktionen und Verhaltungsmaßregeln gegenüber den von der Eisenbahn und der Post an die Finanzver⸗ waltungen überwiesenen Beamten. Sie schreibt u. a.:
e„Zum Schluß möchten wir noch auf die Uebernahme der Verkehrsbeamten anderer Verwaltungen eingehen. Unsere eigene Verwaltung ist nicht in der Lage, dieses Unheil abzu⸗ wenden, da sie an die Beschlüsse des Reichstages gebunden ist. Hier können die Kollegen nur selber helfen, indem sie den über⸗ tretenden Beamten das Leben recht sauer machen(1): ein Vor⸗ gehen, das in verschiedenen Fällen schon segensreich(1) gewirkt hat. Die besonderen Verhältnisse unseres Dienstes haben es mit sich gebracht, daß viele von diesen Beamten wieder zu ihren alten Verwaltungen zur gekehrt sind. Soweit uns bekannt ge⸗ worden ist, sind die zuerst überwiefenen 200 Stellen noch nicht restlos besetzt, und auch die kommenden 800 werden der Ver⸗ waltung zum Teil wieder den Rücken kehren, wenn nur die eigenen Kollegen in möglichst unauffälliger Weise dafür sorgen, daß ihnen der Dienst mehr Leid, denn Freude bereitet.
Mit Bundesgruß! gez. Troppenhägen, 1. Vorsitzender.“
Wenn schon bisher die Finanzbehörden infolge der Steuer⸗ sabotage des Besitzes, infolge vieler unklarer gesetzlicher Bestim⸗ mungen und nicht zuletzt infolge bürokratischer Arbeitsmethoden verschiedener älterer Beamten, die sich in die verwickelten neuen Verhältnisse nicht hineinarbeiten konnten, versagten, wohin sollen wir erst bei einer direkten Sabotage der alten Beamten kommen! Es erscheint uns dringend notwendig, daß sich der Reichsfinanz⸗ minister um die Angelegenheit kümmert und den gekennzeichneten Verband bei kommenden Verhandlungen als Beteiligten infolge seiner antigewerkschaftlichen Mittel ablehnt.
*
Orden“, der„Bismarck-Bund“, det„Helmut von 9
Eine Reichswehr Putschzentrale. Der harmlose Jungdeutsche Orden Aus Magdeburg wird uns geschrieben: Am 8. Juni wurden hier dreißig Deutse darunter Angehörige der Reichswehr, verhaftet. sich um die Aushebung einer Reichswehr⸗Putschzentr unter dem Titel„Reichswehr⸗ Block Ro (R. W. B. R.) von dem ehemaligen Oberleutnant in Magdeburg gegründet worden war. Die Magdeb Putschzentrale war für das gesamte Reich mit Au von Bahern zuständig. Roßbach hat selbst aus dem suchungsgefängnis in Leipzig noch Befehle an die B. R. gerichtet. In einem Befehl Nr. 51 vom 20. Apr heißt es u. a.:„Der Feind steht dicht am Rhein und Münster. Er steht auch in Berlin!“ Die R. W. B. N. hat nach berühmtem Münchener Muster Feme organisiert, deren Aufgabe die E politisch unbequemer Männer ist. Für die Ausbildi jungen Leute in den verschiedenen„nationalen“ sind genaue Lehrpläne aufgestellt worden. Als traten auf: Riehl, Kirmse, Siebert, Schneider, Ku Holm. Kleve. Im Pionierbataillon ist der Ob Seiler für den R. W. B. R. tätig, und im Reich regiment 12 der Leutnant Leist von der 11. Ko Außerdem stehen eine Reihe Privatpersonen, die zum der Deutschvölkischen Freiheitspartei angehören, mit „Reichswehr⸗Block Roßbach“ in Verbindung. Von „nationalen“ Bünden, die ihre Leute durch diesen B. R. ausbilden ließen, seien der„Jungde
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Reiches mitzuwirken, ist von einem Teil unserer alten Beamten —.——pů————
5 Der verlorene Sohn.
5 Roman von Hall Caine. 6
Sobald die jüngsten der vier Kinder vierzehn Jahre alt ren, wurden sie gemeinsam eingesegnet. Es war außer hhnen nur noch ein Konfirmand, der kleine Neils, des Kreis⸗ richters Sohn da, dessen Mutter nicht mehr am Leben war. Bei dem voraufgegangenen Examen wurde allgemein er— wartet, daß Oskar der erste Platz und Helga der zweite, Thora und Neils die nächsten und Magnus der letzte Platz zugesprochen würde. Der Rektor examinierte die Kinder, und als der Moment für die Veröffentlichung der Kon- firmandenreihenfolge kam, nahm sein Gesicht einen ernsten, fast strengen Ausdruck an.
Oskar stand blitzenden Auges, straff aufgerichtet da, sund Helga zeigte keine Spur von irgend welcher Befangen⸗ heit, Thora und Neils indes zitterten vor heimlicher Er⸗ regung und Magnus nagte, aus Angst, daß er überhaupt nicht angenommen würde, an seinem Daumennagel, denn unverrichteter Sache nach Hause zurückkehren, erschien ihm, da der schwarze Anzug nun doch einmal schon gekauft war, äußerst bedenklich. Nachdem der Rektor sich geräuspert und Schweigen geboten hatte, gab es eine große Ueberraschung. 5„Magnus ist der erste, Thora die zweite, Neils der dritte, Helga die vierte und Oskar— Oskar ist der letzte,“ sagte er.
Darauf sich an Oskar wendend, fuhr er fort:„Es ist Dir nur Dein Recht geschehen, mein Sohn, Du hättest viel besseres leisten können, aber Du hast Dir durchaus keine Mühe gegeben. Laß Dir von einem sein, Oskar— nicht immer der Reiter, der seine Sporen zu⸗ letzt anlegt, gewinnt im Wettstreit des Lebens den Sieg.“
Oskar wollte vor Scham vergehen, nach einem kurzen Moment jedoch foßte er sich wieder und trat, während die anderen Kinder, Helga mit gekräuselten Lippen, Thora feuchten Blickes und mit trockener Kehle, um zu sehen, was er tun würde, zu ihm hinüberschauten, gesenkten Hauptes und errötend wie ein Kind zu Magnus heran, ergriff seine Hand und drückte sie.
Es war ein wunderschöner Konfirmations⸗Gottesdienst. Das Schiff des Domes war von Frauen gefüllt, der Gouver— nur aber saß mit Anna in seinem Kirchenstuhl auf dem
in schwarzen Anzügen und weißen Handschuhen.
alten Mann gesagt
Chor, und der Faktor allein auf seinem Platz darunter. Die Kinder knieten in einer Reihe auf der untersten Altarstufe, die Mädchen in Muslinkleidern und Schleiern, die Knaben Der Morgen war hell und warm und durch die Chorfenster schien gerade, als der alte Bischof ihnen eins nach dem anderen die Hand auf das Haupt legte, die Sonne auf die fünf gesenkten Köpfe herab.
Nachdem die Kinder ihr Bekenntnis abgelegt hatten, hielt der Bischof eine Ansprache:„Seid getreu, seid stand⸗ haft, seid aufrichtig! Gedenket des Bündnisses, das Ihr mit Gott geschlossen habt und widersteht der Versuchung. Wenn Satan Euch mit den Schätzen dieser Welt locken will, erinnert Euch, daß Reichtum und Macht mit dem Tage ver⸗ gehen, während ein befleckter Name Jahrtausende besteht. Liebet eines das andere, meine Kinder! Niemand weiß, wie bald die Welt Euch trennen mag, oder unter welchen Sorgen und Tränen Ihr voneinander gerissen werdet. Haltet zusammen, so lange Ihr könnt, und möge der liebe Gott Euch alle behüten und segnen!“
Der Gottesdienst endete mit dem von den Kindern allein gesungenen Konfirmationschoral. Anna, der Gou⸗ verneur und der Faktor waren tief bewegt. O, schöne glück⸗ liche Kinderzeit! Wenn die Kinder nur Kinder bleiben könnten! Niemandem jedoch offenbarte sich die Zukunft— nichts außer den fünf unschuldigen nebeneinander knieenden Knaben und Mädchen bot sich dem Blick— nichts als ihre silbernen, über die Häupter der Gemeinde zur blaubesternten Decke emporflutenden Stimmen traf das Ohr.
Diete e
Bald darauf wurden die Kinder getrennt. Helga war die erste, die fortging. Der Faktor war reich geworden, und seine Frau, die nur solange gewartet hatte, bis sie einen eigenen Haushalt würde beanspruchen können, verließ ihren Mann und ging, ihre jüngste Tochter mit sich nehmend, nach Dänemark zurück. Helga war damals fünfzehn Jahre alt und freute sich fortzukommen; es war jedoch eine der Trennungsbedingungen, daß sie mit einundzwanzizg Jahren, auf ihres Vaters Wunsch, nach Island zurückkehren oder aller ihrer Anrechte auf sein Testament verlustig gehen sollte. 3
Der kleine Neils Finsen folgte als nächster, sein Vater
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Konfirmation nur zwei der Kinder noch zu Hause wake
hatte wieder geheiratet und seine Stiefmutter Übert den Kreisrichter, den Jungen noch London zu sch er ein ausgesprochenes Talent für die Violine ha
Oskar blieb einige Jahre länger und versuchte, 0 den Beruf, der ihm als der wünschenswerteste erschien zu werden, wobei er sich bald zugunsten der Recht schaft, bald zugunsten der Kirche, öfter aber noch z der Musik(die in aller Augen für eine brotlose Kun entschied, bis er schließlich zur Erklimmung der ersten e auf der Leiter der englischen Rechtswissenschaft und Verfolg einer öffentlichen Laufbahn in Island einem Universitätsfreunde des Gouverneurs in Oxford a wurde. 705 5
So kam es denn, daß innerhalb vier Jahren na
und es hatte sich so gefügt, daß diese beiden— Magnus un Thora— unter einem Dach miteinander lebten. ö Magnus hatte sein Examen auf dem Gymnasi bestanden, und da der Rektor zu der Ueberzeugn kommen war, daß es Zeitverschwendung sein wür noch länger dort zu lassen, hatte der Gouverneur sich entschieden, ihn auf das Erbpachtgut zu schicken, ale Faktor sich erbot, den Jungen als Lehrling in sein und als Mitgenossen in sein Haus aufzunehmen. Des Faktors Haus hatte sich unterdessen sehr v der Platz seiner Frau war von seiner Schwester, schlauen kleinen Person mit scharfer Zunge, aber lie Herzen, die jedermann in Zaum hielt und alles nach festsetzte, ausgefüllt. Unter Tante Margrets Regi Magnus als einer der vier Lehrlinge, die mit ihrem und seiner Familie am selben Tische aßen, außerd nichts von ihnen sahen, seine Lehrzeit an. 55 Es wurde ihm schwer, sich in seines Herrn Gesche einzuarbeiten. Es war ein Tauschhandelgeschäft, in Pachtbauern ihre Wolle gegen fremde Produkte vert und in welchem Handelsabschlüsse auf Papier gemacd den. Magnus machte anfänglich viele Versehen u unausgesetzt gerügt. Im Verlauf der Zeit wuchs er z Menschen von großem, gewaltigem Körperbau here seine Mitgenossen tauften ihn„Jumbo“. Der Name an ihm haften und jedermann behandelte ihn wie eine faltspinsel. f 5 (Fortsetzung folgt.)


