Ausgabe 
13.3.1923
 
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Jalltin: Giesen

Hahnhofstraße 23 bernsptecher 2008.

berhessisch

Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.

Bahubosstraße 23 Ferusprecher 2008

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters. Für den Inseratenteil veramwortlich: R. Strohwig. 8 0 von e Neumann& Cie., sämtlich in Gießen. Druck: Verlag Offenducher Abendblatt G. m. b. H. Offenbach a. M.

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300. Mt, Ber größeren Aufträgen oder Wiederholungen wird entsprechen⸗ der Rabatt gewährt Anzeigen⸗Annahme bis 6 Uhr abends.

Gießen, Dienstag, den 13. März 1923

8 s 183. Jahrgang

Der schwarzweiß⸗rote Landesverrat.

Französische Agenten und italienische Gelder.

1690

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* a Die amtlichen Mitteilungen über die Namen der in der

den Sochverratssache Fuchs verhafteten Persönlichkeiten zer⸗

* eißen den Schleier des bisher sorgfaltig gehüteten Geheim-

ü nisses und widerlegen schlagend die auch im letzten Münchener

ih Fhaolizeibericht wiederholte Behauptung, daßpolitische oder

onst in der Oeffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten bei der

l.erschwörung nicht beteiligt seien. So ist Privatdozent Dr.

lr nold Ruge Heidelberg eine sehr bekannte bezw. be⸗

chtigte Persönlichkeit, jowohl die Angelegenheit des Stett⸗

% riefes gegen diesen Antisemitenhäuptling, wie seine Be⸗

2. eiligung an der Mörderzentrale auf Schloß Bielen in Ober⸗

4 chlesien erregten seinerzeit begreifliches Aufsehen. Im

i Firiege war Ruge einer der wütendsten alldeutschen Hetzer.

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15 Die bei weitem interessanteste Persönlichkeit unter den

in Haft Befindlichen ist jedoch der Kaufmann Johann herger, der mit Ruge zusammen der Führer des Bundes Blücher(früherTreu⸗Oberland) ist.

Vergleicht man die Kundgebung dieses Bundes Blücher mit den landesverräterischen Taten seiner Führer, o hat man die politische Heuchelei in Reinkultur or Augen. Derselbe Berger, der

mit einem französischen Agenten in Verbindung

bat, um die wohlwollende Neutralität Frankreichs für einen

p schtsradikalen Putsch in Bayern zu erzielen, schrieb in dem

rogramm des BundesTreu-Oberland:Wir lehnen eden fremdländischen und fremdrassigen Einfluß auf unsere genen Verhältnisse ab und werden alles aufwenden, um nen solchen zu Fall zu bringen

Es ist höchst bemerkenswert, daß der extreme Anti⸗ femitismus als Deckmantel landesverräterischer Umtriebe bedient hat. Die Berger, Ruge und Konsorten bekunden B., daß sie dendunklen Drahtziehern der gegenwärtigen Beltpolitik, dem internationalen Judentum protzen wollen

imd die Handlanger dieser Politik als todeswürdige Landes⸗

Verräter bezeichnen.

Durch die gemeinschaftliche Arbeit mit Berger und Ruge ind ohne Zweifel alle Persönlichkeiten kompromittiert, die im Bund Blücher tätig waren, vor allem Regierungsbau⸗ meister Schäfer, der persönliche Vertrauens nann General Ludend orffs seit 1918, insbe⸗ bimdere seit der Zeit des Kapp⸗Putsches. Bei der Fahnen⸗

weihe des Bundes Blücher sprach dieser Schäfer davon, daß die Kampffahnen sich im Blutvergießen noch vor der nächsten Baumblüte bewahren würden. f

Die Behörden werden gut tun, sich eine Organisation besonders genau anzusehen, die nicht nur zum Landesverrat schreitet, sondern in der auch politische Mörder satzungs⸗ gemäß unterstützt werden:

Unsere Bewegung stützt sich auf Kampfnaturen und wird es sich zur besonderen ernsten Aufgabe machen, diese Kampfnaturen zu stärken, sie vor Schaden, Verleumdungen und ihre Familien vor Beeinträchtigung zu schützen.

Es kann nicht Wunder nehmen, daß sich die politischen Pläne der Blücher⸗Leute auf die Schaffung eines katholischen Donaustaates richteten, wenn man sich daran erinnert, daß diese Leute die Organisation Oberland zu zerstören ver suchten, weil diese ihnen als reichstreu zuwider war und sie sich in riesigem Umfang auf katholische, insbesondere italienisch⸗klerikale Gelder stützen konnten. Die Entlarvung Bergers bedeuten eine ungeheure Blamage für die gesamte sogenannte vaterländische Bewegung in München. Schwarz⸗ weißroter Landesverrat! Besonders blamiert durch die Be⸗ ziehungen zu diesem Bund Blücher ist Oberst von KXylander, der als Ehrengast in dem Bund Blücher eine schwungvolle Weiherede gehalten hal. Auch die National⸗ sozitlistische Partei steht in engstem Kartellverhältnis zu dem Bund Blücher. Der Oberkommandeur der nationalsozialisti⸗ schen Sturmabteilung, Oberleutnant Klintzsch, entbot den Bundesbrüdern vom Blücher den Gruß der nationalsozialisti⸗ schen Sturmabteilung, die in ihrem ersten Stoßtrupp ver⸗ treten war. Bei der letzten Felddienstübung am 4. März marschierte eine Abteilung Blücher in der nationalsozialisti⸗ schen Sturmabteilung. Nicht scharf genug können die Ver suche der Polizeidirektion und der bürgerlichen Presse zurück gewiesen werden, die der Anknüpfung landesverräterischer Beziehungen zu französischen Agenten die harmlose Deutung zu geben versuchen, daß die Emrichtung eines Bregenzer Staates nur als Mittel zur Abwehr des drohenden Bol schewismus gedacht war. Dieser Schwindel ist zu durch sichtig, als daß irgend ein ernsthafter Mensch darauf herein⸗ fallen dürfte.

Die frauzösisch⸗belgische Konferenz in Brüssel. 0 Eein heimtückischer Plan.

Heute Mittag soll die französisch⸗belgische Konferenz dn Früssel beginnen. Amtliche Pariser Pressestellen bezeichnen abs Zweck dieser Aussprache, die Ausführung der wirtschaft⸗ lichen Zwangsmaßnahmen im Ruhrgebiet zu prüfen. Man will die bereits geförderten und noch vor den Gruben liegen⸗ ben Kohlen, etwa 2 Millionen Tonnen, requirieren. Ferner i beabsichtigt, sich abermals mit der Organisation der isenbahnen zu befassen, deren Regie bekanntlich bereits br drei Wochen angekündigt wurde und zu deren Durch⸗ führung auch zwei Direktoren bestellt worden sind.

Wenn man sich jetzt abermals mit dieser Frage beschäf⸗ (igt, so bedeutet das nichts anderes als ein Eingeständnis der dwanzosen und Belgier, daß es ihnen bisher trotz aller Druck⸗ aßnahmen nicht gelungen ist, den Eisenbahnverkehr auch nur dofdürftig zu eigenen Zwecken in Betrieb zu

igen.

Ueber Verhandlungen soll nichts gesprochen werden, so hursichern wenigstens die Pariser Blätter und die amtlichen Agenturen. Das hindert aber nicht, daß sich maßgebende sanzösische Journalisten immer wieder mit der Verhand- ingsfrage beschäftigen. Neuerdings veröffentlicht Philippe Hillet in Leurope nouvelle abermals einen Artikel zur Ne⸗ errationsfrage. Er schlägt vor, daß Deutschland während 35 Jahre jährlich Milliarden Goldmark zahlen soll. Dieser (an soll auch in Amerika als der deutschen Zahlungsfähig⸗

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leit entsprechend angesehen werden. Als Garantie wünscht das Ruhrgebiet besetzt zu halten und die Truppen nur in inem solchen Maße zurückzuziehen, als Deutschland seine schulden bezahlen mürde. Das linke Rheinufer soll aus Scherheitsgründen für Frankreich einer inernationalen Kon⸗ zullkommission unterstellt werden. Das soll bedeuten, das⸗ auch die rheinischen Eisenbahnen von einer inter

enbahnregie geleitet werden, wodurch etwaige f gegen Frankreich und Belgien unmöglich

gemacht werden sollen. Das Saargebiet soll sofort dem Rhein⸗ land einverleibt werden und dem gleichen Statut unterstellt sein. Das dürfte bedeuten, daß das Saargebiet politisch wieder an Deutschland zurückfiele. Déutschland soll ferner auf das Rückkaufs recht der Kohlen⸗ gruben verzichten. Auffallend ist. daß eine ganze Reihe dieser Vorschläge mit denen übereinstimmt, die Pertinax vor wenigen Tagen im Echo de Paris entwickelt hat. Daraus kann die Vermutung gefolgert werden, daß beide in Uebereinstimmung mit den Pariser amtlichen Stellen arbeiten. Der Plan Millets ist diskutierbar, in der Grundlage aber für Deutschland niemals annehmbar⸗

Verhaftung von Geiseln.

In Buer wurde am Samstag ein französischer Leutnant ermordet. Ein Eisenbahnbeamter, der Bürgermeister und zwei weitere Persönlichkeiten wurden als Geiseln ver haftet. Alle Cafés und Kinos mußten schließen. Der Stadt ist eine Buße von 100 Millionen auferlegt worden. Ueber Buer wurde der Belagerungszustand verhängt.

Weitere Verhaftungen. Protest eines Betriebsrates.

Die französische Besatzung hat am Samstag drei weitere Mit⸗ glieder der Staatlichen Bergwerksdirektion in Recklinghausen, sowie einen Ingenieur der Bergbauinspektion in Buer ohne jede Be⸗ gründung verhaftet und ausgewiesen Zur Begine der Ruhr⸗ aktion wurden bekanntlich bereits der Präsident der Bergwerks⸗ direktion und einige Oberbergräte ihrer Heimat verwiesen.

Der Generaldirektor des Eschweiler Bergwerksvereins, Dr. Westermann, der von der Besatzungsbehörde seines Amtes ent⸗ hoben worden war, ist ausgewiesen worden. Die übrigen Direk⸗ toren der Gesellschast, die gleichfalls vor einsgen Tagen verhaftet worden waren, befinden sich noch im hiesigen Gefängnis.

Der am Samstag morgen von den Franzosen besetzte Bahn⸗ hof Rauxel wurde unter Mitnahme von 2 Lokomotiven und 90 beladenen Wagen wieder freigegeben. 0

In Gelsenkirchen versuchten die Franzosen am Sams⸗ tag vormittag unter Aufgebot von Infanterie, Tanks und Last⸗ kraftwagen in die zur Gelseukirchener Bergwerks A.⸗G. gehörige

Gießerei Höhen einzudringen. Infolge des Protestes des Betriebs⸗ rates nahmen sie jedoch von diesem Vorhaben Abstand und be⸗

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Expedition: Gießen a

sichtigten das Werk lediglich durch eine unbewaffnete Kommission.

Die geforderte Bestandsaufnahme wurde verweigert. Die Beleg⸗ schaft trat in den Proteststreik. An Stelle des abwesenden Direktors wurden dessen Stellvertreter und vier Ingenieure verhaftet.

In Dortmund ist der Hausmeister Schwarz vom Städt. Gymnasium, in dem französische Truppen untergebracht sind, so⸗ wie dessen 6 Brieftauben der Schutzpolizei gefunden seien.

Ein Zivilist aus Brambauer wurde wegen Verteilung deutscher Flugblätter zu 12 Tagen Gefängnis unk 50 000 Mt., ein Kaufmann aus Castrop wegen Verkaufsverweigerung zu 2 Monaten Gefängnis und 25 00 Mk. Geldstrafe, ein Wirt aus Brambauer wegen Verstoßes gegen die frauzösische Preisschilder⸗ verordnung zu einem Monat Gefängnis und 20 000 Mk. Geld⸗ strafe, ein Kaufmann aus Mengede zu einem Monat Gefängnis oder 15 000 Mark Geldstrafe, ein Polizeibeamter aus Castrop wegen Nichtgrüßens zu 8 Tagen Gefängnis und 40 000 Park Geldstrafe verurteilt. 5

Von dem von den Franzosen besetzten Polizeipräsidium Essen aus wurde auf einen auf die Straßenbahn wartenden Herrn ohne jeden Anlaß geschossen. Der Schuß eee die Lunge, so daß der Verletzte in das Städtische Krankenhaus gebracht werden mußte. An der gleichen Stelle wurden einem etwa 55 Jahre alten Boten, der eine Verwandte zur Straßenbahn gebracht hatte, von einem französischen Posten, der seinen Paß verlangt hatte ohne jeden Anlaß ein Faustschlag ins Gesicht versetzt, so daß er hinstürzte. 20 bis 25 bewaffnete Franzosen beschlagnahmten bei der Holzgroß⸗ handlung Conrad in Essen 15 bis 16 Wagen Holz im Werte von

eiwa 18 Millionen Mark. Die Firma hatte sich geweigert, das Holz

gegen Bezahlung zu liefern. Die Ausplünderung der Bahnhöfe.

In einem Bericht des Amtmanns von Wanne an den preußi⸗ schen Minister des Innern über die Besetzung des Bahnhofes am 24. Februar heißt es unter anderem: Es wurde sestgestellt, daß auf dem Bahnhof 11 Lokomotiven, 125 Güterwagen, 74 Deckwagen und 67 Personenwagen sowie ein Postwagen von den Franzosen in Richtung Recklinghausen weggebracht wurden. Auf dem Bahn⸗ hof sah es so aus, als wenn eine Räube bande gehaust hätte. In den Betriebsräumen waren alle Schränke und Schubläden eröorochen und zum größten Teil beraubt. In der TFelegraphenzentrale war alles durcheinander geworfen und die Leitungen zecstört. Die Schränke der Beamten und Arbeiter waren ebenfalls aufgebrochen und größtenteils ihres Inhaltes beraubt. Die Bahnhofsbuchhand⸗ lung wurde erbrochen und bestohlen. Auf dem Güterbahnhof war eine große Anzahl von Züterwagen aufgebrochen, Kisten und Ge⸗ päckstücke erbrochen und zum größten Teil entleert. Was nicht mitgenommen wurde, wurde zerstözt. In den Wertstätten und Schuppen sind Schränke und Schuppen eben ls erbrochen worden. Schranktüren sind als Feuer material benutzt worden. Was an Werkzeug mitgenommen wurde, kann noch nicht angegeben werden. Aus einem, einem Beamten gehßrigen Hühnerstall sind fünf Hühner gestohlen worden. Aus einem ver dein Bahnhof befindlichen Gar⸗ tengrundstück haben französische Soldaten einer felährigen Witwe drei Hühner gestohlen, ogort abgeschlachtet und mitgenommen.

Anwerbung ausländischer Arbeiter.

Die französische und belgische Regierung veessichem bekanntlich unter Aufwendung der größten Mittel deulfche und ausl jadische Arbeiter für das Ruhrgebiet anzuwerben. Das Organ des italienischen Gewerkschaftsbundes richtet deshalb in seiner letzten Ausgabe an die italienischen Bergarbeiter und Metallarbeiter einen Aufruf, in dem aufgefordert wird, nicht nach dem Ruhrgebiet aus⸗ zuwandern. U. a. heißt es in diesem Appell:Italienische Aus⸗ wanderer laßt Euch nicht irreführen! Schenkt den französischen Händlern der Arbeitskraft keinen Glauben. Euer Elend, um Euch zu Taten zu verleiten, die jeder anständige Arbeiter weit von sich weist. Weist alle derartigen Ansinnen zu⸗ rück und wahret damit das Ansehen der italienischen Auswanderer, die brüderlich mit den sie beherbergenden Nationen zusammen⸗ leben wollen; weist sie zursick und wahret damit Eure Ehre als Bürger und Arbeiter. Wer auswandern will, der wende sich an seine Organisation und die von ihr eingesetzten Auskunftstellen und meide die Händler der Arbeitskraft, hinter deren Werk sich Betrug und Täuschung verbirdt.

Wie sie lügen!

Durch die französischen Zeitungen ging vor kurzem eine Notiz, nach der die Postzeitung einen Aufruf der freien Gewerkschaften in Düsseldorf gebracht habe, der die Bevölkerung auffordert, nicht an den Kundgebungen des Bürgertums teilzunehmen, sondern der inter⸗ nationalen sozialistischen Bewegung treu zu bleiben. Zugleich hätte die Berliner Freiheit eine Erklärung der Herren Dinneberg und Schwarz veröffentlicht, die beide kommunistische Mitglieder der Kom⸗

eide Söhne verhaftet worden. angeblich, weil bei ihnen

Sie spekulieren auf

mission waren welche nach Mainz geschickt wurde, um die Freilassung

der Industriellen durchzusetzen. Sie hätten darin erklärt, daß sie es bedauert hätten, auch nur einen Moment den internationalen Klassen⸗ kampf zugunsten der Befreiung ihrer Bedrücker zurückgestellt zu haben. Sie würden kein zweites Mal den gleichen Fehler machen.

Hierzu ist zu bemerken, daß es keine Postzeitung gibt und daß der oben angeführte Aufruf der Freien Gewerkschaften in Düsseldorf niemals erfolgt ist. Was vollends die Freiheit an⸗ langt, so hat diese seit der Verschmelzung der beiden großen sozialisti⸗ schen Parteien aufgehört zu erscheinen.

Wenn die Franzosen wieder derartige Lügenmärchen aus den Fingern saugen so sollten sie doch wenigstens Zeitungen unterschieben, die wirklich existieven.

Wir wissen aus der Kriegszeit, daß Lügen gerade kein Zeichen der Ueberlegenheit sind.

Gerichtliches Verfahren gegen die Humauité.

Gegen die kommunistische Humanits ist auf eine Klage des Kriegsministers ein gerichtliches Verfahren wegen Ver- leumdung der französischen Armee eingeleitet worden. Gleich- zeitig wurde eine gerichtliche Haussuchung bei verschiedenen kommunistischen Vereinigungen eingeleitet.