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wehrregiment Nr. 7 durch eidliche Zeugenaussagen der un⸗
aller Angriffe gegen die öffentliche Ordnung unterstützen. Der Aufruf trägt die Unterschrift des gesamten Staats- ministeriums. 75 0 Die nationale Pflicht haben wir bisher in einer Weise sich betätigen sehen, daß wir reichlich mißtrauisch sind und schon eher fürchten müssen, daß die Verordnung streng nach links, aber mit Nachsicht nach rechts angewandt wird.
* Bayerische Staatsautorität.
Seit Jahr und Tag wird das bayerische Innenministerium von der Münchener Polizeidirektion wöchentlich fast zwei Mal übergangen und betrogen. Das merkt Herr Schweyer. seines Zeichens Innen⸗ minister von Bayern(Kunststück!) nicht. Auch überblickt er in seiner bewundernswerten Blindheit für deutschvölkische Verbrechen das Treiben der Nationalsozialisten, aber dafür hat dieser Mann ein auf⸗ merksames Auge für alles Republikanische— alles das, was dem Schutze dieses Staates dienen könnte. Am Mittwoch beschäftigte sich der Haushaltsausschuß des Bayerischen Landtages mit der Verstaat⸗ lichung der Nürnberger Polizei, die der bayerischen Regierung gerade schon deshalb jetzt angebracht scheint um hier den Einfluß des re⸗ publikanischen Oberbürgermeisters Dr. Luppe auszuschalten. Auläß⸗ lich dieser Beratung erneuerte der bayerische Innenmninister seine Vorwürfe gegen Dr. Luppe und gab die Erklärung ab, daß eine Untersuchung gegen diesen Republikaner im Gange sei. Das„Ver⸗ brechen“, das Dr. Luppe in den Augen des Herrn Dr. Schweyer be⸗ gangen hat, war bekanntlich seine Fürsorge um den Schutz der bayeri⸗ schen„Republik“, die von verbrecherischen Elementen am 1. Mai be⸗ f war. Mit der zu erwartenden Amtsenthebung des Nürnberger Oberbürgermeisters dürfte die Angelegenheit nicht erledigt sein Vielleicht kommt jetzt die Zeit, wo das Problem Bayern seine end⸗ gültige Regelung findet!
. Von der Reichswehr. Vor kurzer Zeit fand in Breslau ein Beleidigungs⸗ prozeß statt, in dem ein Hauptmann Fischer vom Reichs⸗
glaublichsten Verhetzung seiner Mannschaften gegen die Republik überführt wurde. Dieser wilhelminische Geistes⸗ held hat es fertig gebracht, vor seiner Kompagnie nicht nur die Reichsfahne als Judenfahne zu beschimpfen, sondern auch schlankweg zu erklären, daß die Reichswehr zu gegebener 1 Schweinebande von sozialdemokratischer Reichs⸗ egierung— worunter er die Regierung Wirth verstand— die Gurgel durchschneiden werde. Den Rathenaumord be⸗ zeichnete er als eine lächerliche Lappalie; von diesem Juden⸗ jungen solle man nicht so viel Aufhebens machen, da man genug von dieser üblen Sorte hätte. Es bedurfte erst dieses Prozesses, in dem der famose Reichswehrhauptmann natür⸗ lich als Kläger auftrat und der beklagte Redakteur wegen Beleidigung zu 2000 Mark Geldstrafe verurteilt wurde, bis endlich der Herr Reichswehrminister Kenntnis don der Hetze in dem Breslauer Truppenteil erhielt und dieser merwürdige Erzieher republikanischer Soldaten vom Dienst suspendiert wurde. 0
Ein königlicher Landrat für 1500 Mark. Den Deutschvölkischen ist erneut Unheil widerfahren. Einer l stolzesten Bannerträger, der berühmte„Königliche Landrat“ Hertzberg ist mit 1500 Mk. Geldstrafe, im Ersatzfalle mit 15 Tagen Haft, bestraft worden, weil er in Artikeln der Deutschen Zeitung und auch sonst öffentlich sich als„Königlicher Landrat“ be⸗ zeichnete, ohne gleichzeitig durch den sselbstverständlichen Zusatz a. D. bekanntzugeben, daß der neue Staat, gottlob, nicht die Ehre und das Vergnügen hat, Herrn Hertzberg unter seinen aktiven Landräten zu zählen. Es war höchste Zeit, daß hier der Staatsan⸗ walt eingriff. Denn das bisherige Verfahren des Herrn Hextzberg war eine Amtsanmaßung im übelsten Sinne. Das Gericht
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machte Herrn Hertzberg klar, daß er sich wohl als Landrat von .
Anrufung des Völkerbundes?
Daß England an Deutschland eine besondere Note richten will und sich anscheinend darüber mit Italien ver⸗ ständigt zu einem von beiden Regierungen ausgehenden gleichen Vorgehen, ruft in Frankreich begreiflich Aufregung hervor. In Belgien, das sich ja zu sehr mit Frankreich ver⸗ bunden fühlte, herrscht deshalb nicht geringe Besorgnis, die nach dem Bekanntwerden der Debatte im englischen Unter⸗ haus nur noch begreiflicher wird. Dort hat nämlich Robert Cecil in seiner Rede die sofortige Intervention Englands vorgeschlagen durch Anrufung des Völkerbundes, unbe⸗ kümmert um Frankreichs Stellung hierzu. Seine Rede er⸗ regte die größte Aufmerksamkeit, da er in engen Beziehungen zur Regierung steht.
Entscheidend für Cecil, Franf.t Ztg., seine bisherige und die Tatsache der separaten Pariser erl Regierung, welche auch tüm Zweifel erweckt, ob Poincaré über⸗ haupt auf die Regelung der schwebenden Fragen abzielt. Ent⸗ scheldend ist ferner, daß seine Amerikareise ihm gezeigt hat, daß die Amerikaner die Beilegung des Ruhrkonflikts wollen, und Europa des Beharrens in kriegerischer Politik be⸗ schuldigen. Cecil wiünscht auch, daß die gesamte Saarfra ge durch den Bund neu geregelt werde. Er fordert die Re⸗ gierung auf, zu erklären, ob sie die von ihm begehrte Aktivität er⸗
greifen werde. g 5 Die Debatte wurde durch einen von John Simon und Asquith
geführten Angriff auf die Regierung eröffnet, wegen des als un⸗
so berichtet der Korrespondent der Reserve aufzugeben, ist der Inhalt Antwort an die Berliner
Aus dem englischen Unterh
daß die Note an Dentschland schon abgesandt ist. Kenwo
heuerlich und ungesetzlich bezeichneten neuen Sgardekrets das Ge⸗ einem hof zu. ö fängnis für die Kritik am Völkerbund androht. Die Regierung sekretärs Hughes zurückzuführen sei. Baldwin antwortete, müsse alles tun, um die Aufhebung des Dekrets zu erreichen. Die ihm nicht bekannt.. 1
Form der gesamten Saarregierung wurde scharf getadel den Völkerbund schwer kompromittiere Der Bund müsse ein französisches Werkzeug zu sein. Auch Cecil stimmt 0
Kritik ein. 1
Das Zwischenspiel bildete ein ernster Appell nal wegen der Gefahr eines Krieges mit Rußland. Die ting gab sofort eine beruhigende Erklärung.. 1 1
Der frühere Minister Fisher griff Cecils Vorschlag wieh er au und betonte, auf Grund einer Reise nach Deutschland, daß d Berliner Regierung nach seiner Kenntnis trotz der Fo N Cunos dringend eine Regelung wünsche. Er verlangte klärung der Regierung, daß England keine Reviston der k Grenzen zugunsten Frankreichs gestatten werde. R
Die englisse Autwortuote im Unte
Das Mitglied Berteley hat den Premierminister im gefragt, ob der Minister jetzt sagen könne, ob dem Haus Antwort auf die deutsche Note rechtzeitig für die heutige De gestellt werden könne. Baldwin erwiderte: Nein, ich gl.
ob die kürzliche Note der deutschen Regierung über die der Regierung der Vereinigten Staaten überreicht britische Regierung beabsichtige, Ansichten über diese N amerikanischen Regierung ebenso wie mit der italienischen euszutauschen. Baldwin erwiderte: Die Antwort auf den der Frage laute bejahend und Zuf den letzten Teil vernei Vereinigten Staaten hätten keinerlei Ansprüche an Deu Reparationen gestellt und es seien keinerlei Anzeichen wesen, daß sie zu Rate zu ziehen etwas anderes als eine Behinderung für sie sein könne. Wedgewood Ben fragte, sache sei, daß der deutsche Vorschlag, die Forderungen de einem Schiedsgerichtshof zu unterbreiten, auf eine Rede
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Königs Gnaden a. D. bezeichnen darf, daß l Bor: gehen eine bewußte Täuschung der Leser und die Anmaßung eines Amtes ist, das er nicht mehr bekleidet. Vielleicht sieht sich der Staatsanwalt in der gleichen Deutschen Zeitung auch einmal den nicht minder berühmten Oberfinanzrat Dr. Bang an, der, so viel wir wissen, sächsischer Oberfinanzrat a. D. ist, sich aber auch noch immer dreist und gottes fürchtig als im Amte befindlicher Königs⸗ vasall bezeichnet.. J
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Zur Lösung der Wohnungsskage in Baden.
Das Land Baden mit dem sozialdemokratischen Arbeits⸗ minister Dr. Engler ist auf dem besten Wege, sich auf dem Gebiete des Wohn ungswesens den Namen eines Musterländle wieder zu verdienen. In Baden wurden bereits im Vorjahre 7695 Wohnungen gegen 5351 im Jahre 1921 und nur 5114 im Jahre 1914 erbaut. Diese Ziffer ist in keinem anderen deutschen Lande er ⸗ reicht worden. Im Jahre 1922 wurde für 4500 Woh⸗ nungen ein Zuschuß gezahlt. Die rege Bautätigkeit in Baden ist unbedingt notwendig, denn in den 16 größten Gemeinden des Landes betrug Ende Dezember des vorigen Jahres die Zahl der Wohnungsuchenden 43 680. Für das ganze Land wurde ein Bedarf von 26 500 Wohnungen festgestellt. Baden ist deshalb mit der Wohn ungsbauabgabe weit über die vom Reich vorgeschriebenen Sätze hin ausgegangen. 5
Das Reichsmietegesetz schreibt vor, daß Land und Ge⸗ meinde je das 15fache der Friedensmiete erheben müssen. In Baden wird die Abgabe nach dem Steuerwert erhoben, wobei 7 Prozent vom Steuerwert gleich der ein⸗
aber jedes andere Vor⸗ ö
vom 1. Januar vom Hundert des Gebäudesteuerwertes, Juni 1923 für den Monat 20 vom Hundert, vom 1. Juli 1623 bis 31. März 1924 für den Monat 80 vom Hundert. l somit für das Land und die Gemeinden zusammm 54 Prozent, das 77fache der Friedensmiet das 2, 6fache der Reichssatze erhoben. Bei Auswirh 5 Satzes von 30 Prozent pro Monat, wie er vom 1 i gilt, werden die Reichssätze um das 8, fache über und wird das 103 fache der Friedensmiete erhoben. Es entsteht natürlich auch die Frage: Kann, d g samheit, und kann das vor allem die Arbeiters Da ist von dem Haushalt eines verhältnismäßig ge lohnten Arbeiters mit einer entsprechenden i auszugehen. Die Berechnung ergibt, daß der Wo aufwand im Februar 1923, umgerechnet in Arbeits gegen 1914 auf ungefährt ein Fünfzehntel, gegen J. auf ein Drittel bezw. die Hälfte gesunken ist. Es muff möglich sein, die Kosten für die Wohnung in kommen einzukalkulieren; unsere Volkswirtschaft muß tragen. 1 Ohne den schönen Bauerfolg im letzten Jahre wäre nicht möglich gewesen, die Vorlage im Landtag bringen. Der Beweis war erbracht, def d. richtiger Gestaltung der Wohnungs be ab gabe gebaut werden kann. Damit ist auch ö
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Der Deserteur.
Roman von Robert Buchanan. Dreißigstes Kapitel.
Marcelles Rettung.
Mutter Gwenferns Hütte lag, wie wir bereits wissen,
seits vom Dorfe, nahe am Strande, aber von der Buchtung einer Klippe geschützt; ebenso einige andere Fischerhäuschen, die vorläufig von der Ueberschwemmung verschont blieben. Die einzige Gefahr drohte ihnen von der Hochflut, die fast bis zu ihrer Türschwelle gestiegen war. Hinter Mutter Gwenferns Hütte führte ein schmaler Steg auf eine felsige Anhöhe. Hier stand die Witwe, von einigen Nachbarn, hauptsächlich jammernden Frauen und weinenden Kindern, umringt und blickte entsetzt auf das überschwemmte Dorf hinab, das bereits einem großen See glich.
Die Leute sprachen angesichts der unabsehbaren Gefahr nur wenig, die Flut stürzte sich wie ein hungriger Tiger erbarmungslos auf ihr Opfer, um es zu vernichten. Die Frauen beteten laut und bekreuzigten sich in einem fort; von Zeit zu Zeit drang von der etwas höher stehenden Männergruppe ein Schreckensruf zu ihnen, wenn die rauschenden Wässer wieder ein Haus mit sich rissen.
„Heilige Mutter Gottes! Jetzt ist das Haus des alten Plouét eingestürzt!“ i„Seht, seht. vorhin drang ein Licht aus der kleinen Bude, jetzt ist's stockfinster.“
„Sie schreien dort unten um Hilfe. armen Leuten!“
„Nun ist wieder ein Dach eingestürzt!“
N„Herr des Himmels, erbarme Dich unser! Der Tag des Gerichts scheint über uns hereingebrochen zu sein!“
„Die im Rücken des Dorfes sich erhebenden Anhöhen wimmelten von dunklen Gestalten, viele von ihnen trugen Lichter. Dank den abergläubischen Gebräuchen dieser den Verstorbenen geweihten Nacht, war es den meisten Dorf— bewoßhnern gelungen, wenigstens das nackte Leben zu retten. Viele freilich schienen dem Tode verfallen, denn an eine Rettung aus dem Dorfe war, ehe die Flut sich verlief, absolut nicht zu denken.
„Die Flut steigt noch immer,“ bemerkte Mikel Grallon, der in der Männergruppe stand. Er war ziemlich gefaßt, denn sein stattliches Haus erhob sich auf einer kleinen An⸗, höhe, die der Macht des Wassers wohl standhalten würde.
.„Sie wird noch mindestens eine Stunde steigen,“ gab ein anderer Fischer zurück.
Gott helfe den
austauschten, stieg von der Höhe eine Gestalt eilig herab, näherte sich der Gruppe und forschte nach Mikel Grallon, denn es war in der herrschenden Finsternis unmöglich, ein Gesicht deutlich zu erkennen.
„Wer frägt nach Mikel Grallon? Hier bin ich!“
„Ich, Gildas Derval! Ach, Mikel, wir sind in Ver⸗ zweiflung! Die ganze Familie ist dert drüben auf dem
ist unten im Hause, die heilige Mutter Gottes beschütze sie! Onkel Ewen ist ganz fasfungslos und wir anderen ver⸗ zweifelt. Könnte man sie nicht retten?“
„Das Mädchen ist in Gottes Hand, kein Mensch kann ihr helfen!“ rief ein alter Fischer. 5
Gildas stöhnte schmerzlich, denn er liebte Marcelle auf⸗ richtig. Mutter Gwenfern, die das Gespräch gehört hate tzäherte sich der Gruppe und fragte in ihrer barschen, strengen Weise:„Kann nichts zu ihrer Rettung getan werden? Sind keine Boote da? Kein beherzter Mann?“
„Boote! Man könnte ebenso versuchen, sich in einer Nußschale aufs stürmische Meer zu wagen, wie heute Nacht in einem Boot durch die reißende Flut zu dringen! Und dann haben wir auch keine Boote, sie sind alle dort unten, wo die Vergwasser sich mit der Hochflut mischen,“ erklärte Mikel. 5
„Mein Gott, daß ich vom Schlachtfelde zurückkommen mußte, um eine solche Nacht zu erleben! Ich war immer ein Pechvogel und werde es bis an mein Lebensende bleiben. Meine arme, arme Schwester! Als ich in den Krieg zog, schlang sie mir diese geweihte Münze um den Hals und sie hat mich vor dem Tode bewahrt. Ah, sie ist ein gutes, liebes Geschöpf und muß jetzt furchtbar zugrunde gehen! Ist nie⸗ mand da, der sich ihrer Not annehmen will?!“.
„Marcelle Derval ist nicht die einzige, die der heutigen Nacht zum Opfer fallen wird! Gott sei gepriesen, daß ich weder Weib noch Kinder mehr habe, die eines so gräßlichen Todes sterben werden!“ bemerkte ein alter Fischer.
Mutter Gwenfern sank auf die Knie, erhob die Arme flehend zum Himmel empor und betete laut für Marcelle.
„Wer sagt, daß es keine Boote gibt?“ ertönte eine Stimme aus dem Dunkeln. f
„Ich!“ entgegnete Mikel.„Aber wer spricht da?“
Er erfolgte keine Antwort; eine dunkle Gestalt bahnte sich jedoch einen Weg durch die Menge und lenkte die Schritte eilig zum Strande.
Sofort riefen einige Stimmen laut:„Bist Du's, Rohan Gwenfern?“ und Rohan antwortete:„Ja! Wer Mut hat, folge mir!“
Während die Männer im Flüstertone ihre Meinungen
Berge gerettet, nur meine Schwester Marcelle nicht! Sie.
Augenblicks schien niemand über das plötzliche Erscheinen Geaͤchteten erstaunt und niemand außer Grallon dachte a nur einen Augenblick daran, Hand an ihn zu legen. Wie Ek, scheinung des verfolgten und verzweifelten Desertem i mit all den Schrecken der heutigen Nacht im Einklung z stehen. Stillschweigend folgten ihm einige der N Männer an den Strand. Die Flut war bis zur welle seines Häuschens gestiegen. Er blickte eine Weile finnend aufs Wasser, ehe er fragte:„Wo sind alle Flöße?!“ 3 „Flöße! Welches Floß könnte der Macht eine solchen Wassers widerstehen?“ rief Gildas. 1 In diesem Moment stieß Rohans Juß an ein fef
heimsen des Tanges benutzt. Ein solches Fahrzeug ließ sich bei ruhigem Meer ganz ohne Gefahr für den Ruderer ver⸗ wenden; aber sich damit in die überschwemmte Dorsstaße wagen, dünkte den Fischern Wahnsinn. Während Ruhon d Floß untersuchte, brach der Mond aus einer dichte hervor und beleuchtete das unter Wasser stehende Dan! war ein furchtbarer Anblick; die schwarze, schumende brausende Flut raste durch die Straßen, die Hänser e fast alle bis zum Dach unter Wasser, Baumstämm Möbelstücke, ersoffenes Geflügel schwammen an!
fläche und strebten dem offenen Meere zu. Wie
man das Krachen eines einstürzenden Hauses. 1
„Schafft mir schnell eine Stange oder Rudet seren rief Rohan, sich an die Umstehenden wendend Manner liefen davon, um das Verlangte herbei obgleich sie nicht begreifen konnten, was Rohan
„Mein Sohn! Mein Sohn, was hast Du vo Mutter Gwenfern seine Hand ergreifend. ö
„Marcelle Derval vor dem Ertrinken zu retten“
„Du selbst wirst Deinen Tod dabei finden!“ 1
besorgte Mutter, die im Augenblick vergessen hatte, Sohn nichts zu verlieren habe und der Guilloti sei. Er lachte bitter auf, nahm Gildas ein Ru Hand und sprang auf das Floß das unter seine fast unter Wasser sank.
„Komm' zurück! Laß ab von dem tollen flehte die Mutter aber Rohan glitt vom Sttan ruderte mit voller Kraft weiter. Die Männer bien schaudernd gegenseitig an und die Frauen fleht Segen auf das Rettungswerk herab. 0
„Für ihn ist's gleich, ob er so oder so stirbt!“ Mikel Grallon. ö
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In dem großen Schrecken und der Feierlichkeit des
(Fortsetzung folgt.) 1
schwarze Masse, die im Wasser schaukelte. Er bückte! und entdeckte, mehr durch Tasten als durch den Augensche eines jener kleinen, rohgezimmerten Flöße, die man Ein.
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