Ausgabe 
12.1.1923
 
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Sele r, Crlchrste rch ein Versehen einer Expeditionsdame erfolgte Aufnahme einer Auzeige derRheinischen Republikanischen Volkspartei in den

In diesem Artstel war zunächst auf die J lionen Mark geschätzt. In der ersten Stadtverordneten⸗Versamm⸗

lung wurde auf Antrag des Aeltestenrates folgende Erklärung mit allen, gegen die 3 kommunistischen Stimmen angenommen: In dieser

Schloß und Riegel sitzen. Seit wann ist übrigens Hysterie ein Grund zur Haftunfähigkeit? Explosion einer Feuerwerksfabrik.

Inseratenteil des Mainzer Anzeigers Bez enommen und daran i deuts⸗ i ö i ir in 55 beleidigende Bemerkungen 9 80 Neichelagsabg Pfarrer Korell es ii in Gesa bes bee been, In ber Nähe von Neapel ist eine en 10. 0 geknüpft, weil dieser in derselben Rumwer des M.⸗A. einen Art. sammlung der Stadt Worms namens der von ihr vertretenen Bür⸗ e 2 e r 1% h 4 Fe e e 1 70 i 10 dem S. 92117 19 3 86 des Opfer umter den Trümmern befinden. 1 0 1 1180 enn eines unve N reue es ten am 0 8 Zeitung ha 5 klärten fc. bereite e bn n euch kielche⸗ die. ae 1 eee, der Aueh 5 erwähnten Umständen den esche der bevorstehenden Besetzung des Vier Kinder durch Gasvergiftung getötet. Ein tragisches Geschick traut, die Wüste Sahara im Automobil zu durchqueren, ein Unter⸗ a Ruhrgebietes) einzugehen. ach längeren Auseinandersetzungen[raffte in Erfurt die vier Kinder eines Ehepaares im Alter von] nehmen, das unseres Wissens zum erstenmale versucht wird. Die sta kam der Vergleich zustande, nachdem der Angeklagte folgende Er⸗ 3 bis 13 Jahren hinweg. Als die Eltern in der Nacht zum Sonntag strapazen⸗ umd gefahrvolle Reise wurde von dem algerischen Orte Ur klärung abgab: Der Privatbeklagte erklärt, daß er dem Privat⸗ in ihre Wohnung kamen, fanden sie ihre Kinter tot vor. Der Tod In⸗Salah angetreten und führt über das bis 2500 Meter hoch 7. kläger nicht den Vorwurf machen wollte, oder konnte, Privatkläger[war durch Gasvergiftung eingetreten. Wer den Gashahn geöffnet austeigende Tafelland oder Hoggar und Tanezrouft, das hänge mit der seperatistischen Bewegung zusammen oder leiste der⸗ hatte, konnte nicht festgestellt werden.Land des Durstes und der Schrecken, durch die Berge des Adrar.

selben in irgend einer Weise Vorschub. Dem Privatbeklagten ist bekannt, daß im besetzten Gebiet die politischen Parteien von rechts und links eine Notgemeinschaft bilden und daß Privat⸗ Häger in dieser Notgemeinschaft im Sinne der Erhaltung des Rheinlandes bei Deutschland tätig war und ist. Der Privatbe⸗ klagte erkennt an, daß die Aufnahme der Anzeige in den Mainzer Anzeiger durch ein Versehen untergeordneter Organe erfolgt ist. Die Kosten der Privatklage einschließlich der persönlichen Aus⸗ lagen des Privatklägers übernimmt Privatbeklagter. Der Privat⸗ bekl e wird diesen Vergleich in der nächsten Nummer der ge⸗ meinsamen Ausgabe der Hessischen Landeszeftung und des Tägl. Anzeigers unter derAm Scheinwerfer bekanntgeben.

Darmstabt, 11. Januar. Das Urteil gegen die Lrbe des Maforates werde. Die Gräfin war, wie die Verbande sinkt das Therometer um diese Jahres zekt auf den Nullpunkt ver⸗ Naübmörder Roschmann. Nach dreitägiger Schwur⸗ lung ergab, die Urheberin des Mordplanes. Trotzdem kam sie[ halten. 4 gerichts⸗ Verhandlung erklärten gestern die Geschworenen äußerst glimpflich davon. Wegen Aufforderung zur Begehung

die beiden Brüder Johann und Jakob Roschmann aus Kolmbach bei Lindenfels wegen schweren Raubmordes an dem 18 Jahre alten Heinrich Gerstenschlager schuldig und verurteilten den 17 Jahre alten Jakob Roschmann, den eigentlichen Täter, zu der böchftzuläfsigen Strafe von 15 Jahren Gefängnis und den älteren Bruder Johann Roschmann, 20 Jahre alt, wegen Beihilfe zu 15 Jahren Zuchthaus. Beide haben das Urteil angenommen. Vermißte Frau. Aus Darmstadt wird berichtet: Unter recht sonderbaren Umständen wird seit August 1921 die damals

Wenn eine Gräfinsitzen soll. Im Januar vorigen Jahres fand in Görlitz vor dem Schwurgericht in dreitägiger Verhand⸗ lung ein großer, aufsehenerregender Mordprozeß statt. Auf der Anklagebank saßen die Gräfin Ella v. Schlieffen, deren Sohn Hanns⸗Heinrich, ihre Gesellschasterin, ein Görlitzer Gemüsehändler und ein junger Student. Der Anklage lag ein Mordversuch an dem Grafen Ernst⸗Martin v. Schlieffen und dessen Sohn Graf Georg⸗Wilhelm in Schlieffenberg(Mecklenburg) zugrunde. Die gräfliche Familie befand sich in großer finanzieller Bedrängnis, und deshalb wurde beschlossen, den Grafen Georg⸗Wilhelm zu er⸗ morden, damit der Sohn Hanns⸗Heinrich der Gräfin v. Schlieffen

eines Verbrechens wurde sie zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt(1) und ihr auf die gleiche Zeit die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt. Das kaum Glaubliche an der Geschichte ist nun, daß die Gräfin Schliesffen bis heute ihre Strafe noch nicht ange⸗ treten ha't, sondern in einer Pension Gernreich in Görlitz, Gartenstraße 2, freudig und vergnügt lebt. Unserem Görlitzer Parteiblatt wurde diese Tatsache von der zuständigen Staats⸗ ann altschaft bestätigt. Begründet wurde der bisher unterlassene Strafvollzug mit der Hysterie der 47 Jahre alten Gräfin.(1)

Soweit bishr ersichtlich ist, haben die Automobilisten den kürzesten Weg gewählt. Für die Expedition, die lediglich sportlichen Zwecken dienen kann, ist ein besonderes Automobil konstruiert worden, das wesentlich von der üblichen Bauweise abweicht. Die hintere Achse ist ähnlich wie die im Kriege verwendeten Tanks ausgebildet und mit einem System von je zwei großen Rädern und vier kleinen Führerrollen versehen. Ueber das Ganze läuft, wie bei den Tanks, das Raupenband. Die Vorderräder unterscheiden sich nicht von denen eines gewöhnlichen Automobils. Es wird interessant sein, zu er⸗ fahren, wie sich Motor und Betriebsstoff im Wechsel von Hitze und Kälte am Tage herrscht gllihender Sonnenbrand, in der Nacht

Dollarstand gestern mittag 12 Uhr: 10 400 Mark.

Versammlunaskalender Saasen. Wahlverein. Samstag, 13. Januar, abends 8 Uhr Versammlung bei Gastwirt Schepp am Bahnhof. Vorlage der Jahresrechnung Mitgliedsbücher sind mitzubringen.

1. 1 b n Die Verurteilte steht nach weiteren Angaben der Staatsanwalt⸗ reig a. Oda. s verein. Sam 13. Januar. 2⁰ Jahre alte Frau des Händlers Fritz Hosmann inDarmstadt schaft unter ärztlicher Kontrolle und soll zuweilen unvermutet auf 1 ii e 111 Rr Geschaftz und vermißt. Sie war damals wegen einer angeblichen Verfehlung ilsren Gesundheitszustand untersucht werden. Ein Pfychtater, Dr. Kassenbericht, 2. Vorstandswahl, 3. Sonstiges. Das Erscheinen aun Mucht im Polizeigewahrsam und ist seit dieser Zeit spurlos] Werner, als Sachverständiger des Gerichtes, erklärte die Gräfin aller Genossen ist sehr erforderlich. verschwunden. Gewisse Umstände lassen die bestimmte Vermutung für haftunfähig. Die Staatsanwaltschaft selbst bezeichnet uch gegen Staufenber Frei Turnerschaft. Samstag. 18. zu daß an der Frau ein Verbrechen begangen worden ist. Auf⸗ diesen Beschluß als machtlos. In der Gexichtsverhandlung hat berg.. g i N

fallend ist daß ein Aktenstück durch das ein Polizeibeamter belastet t, wicht mehr aufgefunden werden kann. Die demnächst vor dem höchsten hessischen Gerichtshof stattfindende Verhandlung gegen biesen Beamten wird vielleicht gewisse Aufklärung bringen.

derselbe Pfsychiater als Sachverständiger bekundet, daß die Gräfin einen durchaus normalen Eindruck auf ihn gemacht habe und nach seiner Ansicht vollständig gesund sei. Das ist höchst sonderbar! Wie stellen sich das preußische und das Reichsjustizministerium zu

Januar, abends 8 Uhr Mitgliederversammlung. Zahl⸗ reiches Erscheinen erwünscht. Lollar. Verein. Sozialdem. Wahlverein. Dienstag,

den 16. Januar, abends 8 Uhr, in der alten Schule, findet die Mit⸗

Worms, 10. Jan. Der Fehlbetrag der Stadt Worms wird im Voranschlag 1923, der in Klirze zu erwarten ist, auf 96 Mil⸗ .w·uuieeeeeeeeerrrreerrreeeeeeee

glieder⸗-Versammlung statt. Tagesordnung wird in dern

dieser seltsamen Angelegenheit? Wäre die Urheberin dieser scheuß⸗ v Versammlung bekanntgegeben. Alles ersche inen!

lichen Mordtat keine Gräfin, dann mürde sie sicher längst hinter

Sthürdliche Bekaunlmachungen W ee eee ee 15 N 4 5 2 Henkel's Putz⸗ und Scheuerpulver Bekanntmachung. für Haussa, Gewerbe uad Saduffie

Infolge Erhöhung der Frachtsätze, der Fuhrwerks⸗ kosten, der Milchverarbeitungs⸗ und Austrägergebühr wird auf Grund der Verordnung über den Verlehr mit Milch vom 10. April 1921 gemäß Beschluß der städtischen Lebensmitteldeputation mit Wirkung vom 11. Januar 1923 der Kleinverkaufspreis von Mk. 191.

unentbehriich.

Aeta Herta He EKL d cin sse.

3 m

Freitag, den 190. Januar 1923,

auf Mk. 206. für das Liter Vollmilch erhöht. 0 0 R N 15 Gießen, den 10. Januar 1923.. N Der Oberbürgermeister.(Lebensmittelamt.) Ferner: 175 n e Bruchkranke

0 1 bewährter Bekanntmachung.% Ranke 55 e 4 Aus den. Waldungen der Stabt Gießen, Bezirk des eginnend, aus den ei 25. un 5 5 und erufs 1 2 eln f Vörsesd Gee, Gießen, sollen verteigerk werden: 1% Fichten Schel Metalle, Eisen, Lumpen, Knochen. he Cee Siga 7. 5 2 7 1 4 eee 2: Jie e Papier, Druckstampt, Neu-Tuch, an 25 d fr. 55 innend, aus den Abteilungen 56, 57, 62, 64, 65, NStöd Dr. med. Hausmann, 101. 103, 106, 107, 108, 109: 5 Zu 5 ft: Alter. eee e* e 6 4. Schneise N aschen aller Art zu verkaufen] Einfach möbl.

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cke Gießen, den 9. Jannar 1923.

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