dingt.
Trais⸗Horloff fängnis und
*
die er von einzel, zum Teil sehr die Strafkammer das Urteil auf des Angeklagten ni
Auswirkungen
Milchfuhrmann Heinrich
habe.
.. heute und vor dem Krieg.
55 Im Jahre 1922 betrug die landwirtschaftliche Anbauflüche in Deutschland insgesamt 27,0 Millionen Hektar, während auf dem gleichen Gebiete 1913 20, Millionen Hektar landwiwrischafllich ge⸗ mutzt wurden. An Erntesläche waren durch Gebielsabtretung auf Grund der Betriebszählung vom Jahre 1907 die allerdings den übrigen mitgeteilten Zahlen nicht zur Grundlage dient und daher nicht vollgüllig verglichen werden kann, 45 Millionen Hektar ver⸗ V icht nur die Anbaufläche auch auf dem Gebiet wesentlich zurlickgegangen, es hat sich auch die
Art der Bebauung stark verändert und zwar in dem n tigen Sinne mehr extenstver Bewirtschaftung. Das geht deut⸗ lich aus der nachfolgenden Statistik hervor, die wir der Zeitschrift . rischaft und Statfstik“ entnehmen. Die 1922 mit Weizen bestellte verringerte sich auf dem Gebietsumfang des heutigen Deutsch⸗ land(nach Abzug von Oberschlesien und Saargebiet) gegenüber 1913 um 330 065 Hektar, die Roggenfläche um 1 180 710 Hektar, Gerste 147817 Hektar, Hafer um 1723 609 Kartoffeln um 118 559 „Zuckerrüben um 33 573 Hektar, Hopfen um 9901 Hektar. Ist
a der Anbau fämtlicher Getreidearten erheblich zurückgegangen, so it der frei gewordene Boden größtenteils für Futtermittel, d. h. süir die Viehzucht verwandt worden. Daneben sind infolge der Wirt⸗ schaftsblockade einige Pflanzen, deren Kultur sich zuvor weniger rden, so Flachs und Hanf, die 1913 1922 aber 46 368 Hektar(+ 197,1 Prozeut), Raps und Rübsen wurden dieses Jahr auf 42 278 Hektar angebaut gegen 28 823 im Jahre 1913; doch ist hier schon gegenüber 15921 ein Rückgang um 50,4 Prozent zu bemerken. Während die An⸗ en
d
äche von Kartoffeln und Zuckerrüben abnahm, zeigen Runkel⸗ sonstige Hachfrüchte eine bescheidene Zu⸗ nahme. Auch von Weißkohl dehnte sich aus. Die für Vieh⸗
Brache usw. verwandte Fläche erfuhr eine Vermehrung um 656712 Hektar auf insgesamt 11,9 Millionen Hektar. Pfychologisch ünteressant ist die Zumahme der als Menggetreide bezeichneten Boden⸗ bestellumg, wohl eine Wirkung der Zwangswirtschaft flir einzelne
.
n.
1
Fruchtarten
vliben eine beträchtliche, der Anbau
loren gegangen. Es ist mum m 1
lohnte, reichlicher gezogen wo mir 15 592 Hektar bedeckten,
0 Anbaufläche in ba
Seiyy fenge richt Butz bach zu 2 Wochen löstrafe verurteilt worden. weil er Trais⸗Horloff eingesammelt di Bearing. Bel dr mit der ün N
cht einwandfoei erwiesen sei ob⸗
könne, unbe⸗ diesem Falle energisch
zu jenen ungeheuren alle kennen. Der erzielte Ge⸗
Papiers, soweit dessen Menge Mk. berechnet
8 daß die Gesetze auch da, wo man Über ihren Nutzen 8 irtschaft) vielleicht zweierlei Meinung se
beachtet werden müßten, und daß in 50 5 und fest habe zugegriffen werden müssen, weil das Treiben der An⸗ gellagten in seinen letzten i 5 n 6 55 wir im des n enen at festgestellt werden können und der auf 6 537 000 worden ist, wurde eingezogen.
Strafkammer Gießen. Sitzung vom 6. Februar. Milchpantscher. Der Mil war vom Schöf 10 000 Marr Ge Bauern in ark gewässert
von Ge⸗
schlachtet, Fleisch und Fell im gelegenen Walde zunächst ver⸗ und ft zu haben. Das.
bach hatte ihn mangels ausreichenden Beweises freigesprochen.
ü. Monaten
Gefängnis unter 9 von 6 Wochen Untersuchungshaft.
Die Angaben zweier Jungen die den Vorgang von Anfang an
aus einem Verster mi angesehen hatten, im Zusammenhang mit
einem Geständnis das der 5 7 e 3 3 macht halte i Gericht so rgeug„
85 ba de een für vollkommen überführt zu er⸗
Ver die Wandergewerbe⸗Vorschriften. Der Händ⸗ ler Sack N Ober⸗Seemen wurde wegen Hinterziehung der
Moor und Heide in Norddeutschland berücksichtigt, während die be⸗ trächtlichen Flächen von früheren Hutungen, versumpften und ver⸗ ödeten Wiesen und vernachlässigten Waldungen in unseren deutschen Mittelgebirgen wenig Beachtung gefunden haben. Gerade diese letzteren haben aber einen größeren Wert als Moor und Heide der nordbeutschen Tiefebene,„weil der mineralische Verwitterungsboden unserer Mittelgebirge einen größeren Gehalt an Pflanzennährstoffen aufweist als Sand und Moor“. Besondere Aufmerksamkeit wird man daher einer Schrift Die Melioration von Oedland im Gebirge entgegenzubringen, die vor einiger Zeit erschienen“) und in der ein angesehener Landwirt, Ritbergutsbesitzer Karl Schneider⸗ Kleeberg, aus dem reichen Schatze seiner Erfahrungen diese Frage behandelt. Schneider hat im eigenen Gutsbe trieb auf dem rauhen Westerwald viel Oedland in bestes Kulturland unge⸗
bipgsgegenden Deutschlands als Sachverständiger mitgewirkt. gibt seinen Ausführungen besonderes Gewicht. 5 1 Im einzelnen legt er dar, daß die Oedlandkultur im Gebirge in der Haupisache ertragreiches Grünland oder Grasland schafsen muß: das ist die geeignetste Nutzungsart und hat den volkswirtschaftlichen Vorteil, neue Futterquellen für den Viehstand zu erschließen, al so der jetzigen Milch⸗ und Fettnot entgegenzuwirken. Und es ist bis⸗ her gelungen,„durch viele praktische Beispiele auch Oedlandflächen, die früher keinerlei Nutzen brachten, in ausgezeichnete Futterquellen mit staunenswerten Erträgen umzuwandeln“. Als Beispiel einer Melioration schildert der Verfasser das technische Verfahren, nach dem er 1913 zu Halbs im Westerwald eine große Fettweide aus Oedland gewonnen hat. Wir haben in Deutschland etwa 3 Millionen Hektar Oedland. Wlirden davon beispielsweise 100 000 Hektar nach dem geschilderten Verfahren in Fettweide verwandelt,„dann könnte diese jährlich 300 bis 400 Millionen Liter Milch produzieren. Damit könnte der notorische Misch⸗ und Butte rmangel völlig beseitigt wer⸗ den.“ Schneider übersteht aber auch nicht die Schwierigkeiten, die sich der Oedlandkulturr entgegenstellen, und gibt zur Abhilfe be⸗ achtenswerte Vorschläge gesetzgeberischer und organisatorischer Art. Als Ziel sieht Schneider eine allmähliche Ausdehnung der modernen Grlüinlandwirtschaft auf das ganze ungenutzt daliegende Oedland und damit eine solche Vervielfältigung unserer Produktion an tierischen Erträgnissen, daß in Deutschland an Milch, Butter, Käse, Fleisch und Fett kein Mangel mehr herrschen wird. Aber wann wird dieses schöne Ziel erreicht sein? Es wird bei unseren heutigen trüben Verhält⸗ nissn wohl noch sehr lange ein glänzendes Zukunftsbild bleiben.
5 Sommer⸗Weizen 1
Winter⸗Roggen Sommer⸗Roggen Winter⸗Gerste
f 1 185 1
Sommer⸗Gerste.
ischirucht
Winter⸗Wesen
WMWinterspelz und ⸗Emer
1
15. Sonstige Arten v. Getr
19 0 oder Hülsenfrüchten Faoffe! n 5 uckerrüben
N e 2. Sonstige Ha e Weißkohl
Raps und Rübsen
o Luzerne Sonstige eee e Ackerwe lde
8
Andere Wieten
Weinberge
* 9 — 0
eee 5 Menggetreidea. A. auß. Spelz . einschl Lupin.
S
eide
—
* — — —
Sonsige Garlengewüchfse
e eee HGespinsipflanzen(Flachs u 4% eee Andere Handelsgewächse
Futterpflanzen
Bewässerungswiesen. 8
Viehweiden u. Hutunge
E32 56 1 3„*
CEF
*
„
1922 Hf191ʃ% 1913ů% 1185 664 1274 317 1488 971 187 935 106 797 24693 126 802 15606 240 050 4078 941[ 4183 4175219 787 66 468 80 5% 10906 332 103 471 124347 47 020 1152030[1135 889 1383 298 3202 924 316912 4925 993 322289 322342 293 178 606 451 609 718 424 728 290 348 271501 138 358 73 272 76 907 76 758 2720864 2048 082 289 353 417 015 380 540 450 5 784.94 728 802 5446 685 314407 313 25 250 820 da bb 51 328 47 131 74 602 78 409 48 850 42 278 85 224 28 823 12371 110639 22272 46 468 47 671 15 592 41.159 42815 62 962 1894.722000 570[ 1749941 207 752 251.716 208 635 333 262 39 331[ 471 969 667 711 635 404 588 430 37% 9780„ 9104 314092 337 822 6185682 5 113 4 J 856 642 2548 9412492 7802285 216 83 919 82 983 90 145
auf 1 ha Weizen Koggen . Wimierspelz 8 Sommergerste 5 A
vi
——
Die Nichtlandwirte stellen 1
8
1913 24.1 19.3 16.1 22.0
22.0
kg
1921 20.4 15.9 13.7 17.1 15.8
für Erwerbslose
Zusammen[ 27 941064 27 960 420 29 285 272 ) Auf dem Gebietsumfang Deutschlands nah Mai 1922. Wenn Deutschland sich in größerem Maße von der Einfuhr von Lebensmitteln unabhängig machen will, wird es wieder zu inten⸗ swerer Kultur, von der Weide zum Getreide⸗ und Hackfrucht⸗ bau übergehen müssen. Von größter Bedeutung ist auch die Be⸗ schleunigung der Umwandlung von Oedland aller Art in anbau⸗ 80 fähiges Kulturland.(Vgl. den unten stehenden Artikel.) Es hat sich aber nicht nur die Art der landwirtschaftlichen Produktion ver⸗ schlechtert, sondern auch der Bodenertrag heblich zurlickgegangen. Das zeigen die folgenden Zahlen, die sich iir 1922 auf die vorläufige Ernteschätzung stützen. En wurden geerntet
ist pro Hektar er⸗
192 13.8 129 101 18.8 12.9
Die Melioration von Oedland im Gebirge.
Gewinnung von Siedlungsland, Umwandlung von Oedlund in
e Kulturland, Arbeitsbeschaffung
1 5 zen, die in den letzten Jahren häufig in engeren Zusammenhang
gebracht und von meiten Volkskreisen mit Interesse verfolgt werden.
ich aber die Nutzbarmachung von Oedland leichter vor, als sie in Wirklichkeit ist, und die speziellen
öffentlichungen über Oedlandkultur haben in der Hauptsache
sind
2 Flugschriften der Frantfurter Zeitung. Frankf. Societäts⸗ erei.
Zur Verbesserung der Siedelungsgefetze.
Das Reichs siedlungsgesetz wie das hessische Siedlungsgesetz weisen bekanntlich mehr wie einen Schönheitsfehler auf. Vor allem sind es zwei Punkte die den praktischen Erfolg der Gesetze in Frage stellen: einmal die Beschräukung der Enteignungs⸗ grenze beim Großgrundbesig auf 400 Morgen und dann die Bemessung der Entschädigung für enteignetem Grundbesitz. Wir wollen uns heute nur mit dem zweiten Punkt beschäftigen. Das Gesetz sagt, daß eine„angemessene Entschädigung“ zu zahlen sei Damit ist in der Praris absolut nichts anzufangen denn die Schätzung des angemessenen Wertes eines Grundstücks ist heutzu⸗ tage mit den allergrößten Schwierigkeiten verbunden, wenm nicht ganz unmöglich. Es liege deshalb der Gedanke nahe, hier einen objektwen Maßstab zu suchen. und dieser ist leicht zu finden. Er besteht nämlich darin, daß man bei der Enteignung den Wert zugrunde legt, zu welchem sich der Eigentümer salbest zur Ver⸗ mögenssteuer eingeschätzt hat. und diesem Wert selbst⸗ verständlich alle Verbesserungen zurechnet, die seit Einschätzung eingetreten sind. Wenn man hiervon ausgeht. so kommt man zu einer Enteignungsemschädiaung die sowohl als gerecht ange⸗ sprochen werden muß. wie auch von den oft weit auseinander⸗ gehenden subjektiven Schätzungen unabhängig ist.
Mitt diesem Gedanken läßt sich leicht ein zweiter, verbinden der die Ungerechtigkeiten ausgleicht, die heute durch die Geldent⸗ wertung entstehen wenn sich das Verfahren über die Enteignung lange hinzieht. Es muß die Möglichkeit eingeführt werden, die nach den Sbeuerwerten errechnete Enteignungsentschädigung in eine sich in etwa 30 Jabren tilgende Naturalwertrente umzurechnen, oder den Enteigneten an anderer Stelle an Land zu entschädigen, mindestens, sofern er damit einverstanden ist. Es ist wahrscheinlich nicht einmal erforderlich, daß das Reichssiedlungs⸗ gesetz geändert wird um diese Vorschläge in die Praxis umzusetzen jedenfalls würde ihre Verwirklichung, die in der Hauptsache Auf⸗ gabe der mit der praktischen Durchführung betrauten Länder ist. dazu führen. daß die Mängel bei der Bemessung der Enteignungs⸗ entschädigung völlig beseitigt würden.
Gleichzeitig aber würde bei Durchführung dieser Vorschläge dag Enteignungsversahren vereinfacht und beschleunigt werden und damit einem weiteren erheblichen Mangel, der zur Zeit un⸗ zweifelhaft besteht abgeholsen werden, denn wenn die Bemessung der Enteignungsentschädiaunga in der vorgeschlagenen Weise auf eine objektive Grundlage(Steuerwert) zurückgeführt wird. und wenn außerdem die Möalichteit gewährt wird die Entschädigungs⸗ summe vor der Geldentwertung zu schützen(Naturalwertrente odec Landentschädigung) so wird damit zugleichl das Verfahren seiner wesentlichsten Härten entkleidet. Deshalb haben an der Durchführung dieser Vorschläge sowohl die Großgrundbesitzer wie auch die Landbewerber selbst das lebhafteste Jnteresse.
Aber das Interesse muß damit auch in die Tat umgesetzt werden. Alle die Voltsschichten die an der kräftigen Durchführung der landwirtschaftlichen Siedlung ein Interesse haben, Klein⸗ bauern Arbeiter, Beamte und Handwerker auf dem Lande, müssen sich noch mehr als bisher zufammenschließen zu tatkräftigster Pro⸗ paganda. Letzten Endes hängt aber die zukünftige Gestaltung der Siedlungsgesetzgebung die den allerorts bestehenden Landhunger zu befriedigen vermag von den Parlamenten ab. Die genannten Volksschichten sollten daher nur solche Abgeordnete in die Parla⸗ mente schicken. die sich zur Mitwirkung an einer Verbesserung der
Siedlungsgesetzgebung im angeführten Sinne verpflichten.
wandelt und bei vielen Meliorationen in den verschiedensten.
nicht im Bede eines Straße
pat de e beim Einziehen von 1 angeb
Die Strafkammer vertrat die Ansicht abt in diesem Falle sich einen Wandergewer! Straßensteuerhest hätte beschaffen müssen.
5 Versammlungskalender
Großen⸗Linden. Wahlverein nachmittags 3 Uhr bei Gastwirt Faber. lung. Erscheinen aller Mitalieder
Heuchelheim. Soziald.
Febr., abends 8 Ubr Versam m lung bei 67 Tageso 0* der Versammlung.
Reiskirchen. Volks verein. Samstag, abends 9 Uhr bei Guntrum Monatsvecsammlung.
Mill. Stück verminderte. kung der Viehhaltung infolge sie, bei der Schweinezucht, d
nötigte Lebensmittel in Anspruch nimmt, schon deshalb minder be⸗
denklich, weil das Schweinefleisch E fast garnicht mehr in Frage K so die Verminderung des Rindviehbestandes besonders im Hinblick a die Milchnot doppelt bedauerlich. Es kommt noch hinzu, daß der Nachwuchs an Rindern durch Abschlachtungen wesentlich, näml l um rund 8 Prozent, zurückgegangen ist. 0
Arbeit im Gemüsegarten. ten über Winter 5 e verlassen hat, so schneidet er 0 ten 4 Pflanzenresten überwintern allerlei Krankheits⸗ keime und Schädlingsbruten. Also heraus damit und am besten
gleich verbrannt. Nur wo man nicht unter Krankheiten und Schäd⸗
lingen zu leiden hat, mag man die Pflanzenreste auf den Kompost⸗ haufen 1 105 Die abgeernteten Beete müsson umgegraben werden. Unzerlleinert bleibt die Erde liegen; Frost und Schnee zermürben darm über Winter den Boden. Sandiger Boden wird nach Regen⸗ wetter ungegraben, dann haftet bie Erde zu Schollen zusammen. Ein Garten, der im Winter nicht umgegraben ist und noch Pflamzenreste zeigt, stellt seinem Besitzer ein schlechtes.
aus.—
Drahtgeflecht gegen Katzen, Hühner und Hasen. Wohl jeden Gartenfreund hat schon böse Erfahrungen mit einem der eben aufge⸗ zählten Uebeltäter gemacht. Die Katzen wälzen sich auf den Beeten, scharren auch häßliche Löcher und stellen den nützlichen Vögeln und ihren Bruten nach. Hühner können, trotzdem sie manches Insekt mit
wegschnappen, durch ihr Scharren in wenigen Stunden das Werk umd n
die Arbeit mehrerer Wochen zerstören, und die Hasen sind auch un⸗ liebsame Gäste. Gegen alle drei und auch gegen kleinere Hunde hilft
ein Drahtgeflecht, welches nur einen Fuß hoch zu sein braucht, welchen
auch verhältnismäßig billig ist, resp. hergestellt werden kann.. Drahtgeflecht an der Inmenseite der Weißdornhecke entlang gezogen, wilrde den Garten vollständig gegen Schädlinge n e Art schützen, da diese bei Dornhecken mir fast am Boden inge
versuchen, da sie gerade dort am wenigsten durch Dornen leiden. Es ist dieses wohl eines der besten Mittel, den Schaden, den die Katze
durch Verfolgung der ban nützlichen Vögel anrichtet, un⸗
möglich zu machen und Weise zu schützen. Die Kalkbeine der Hühner werden durch eine Milbe ve
Gärten im allgemeinen in besten
die sich gelegentlich auch an den Kämmen einntstet. Da sich 2 2 Schmarotzer ungemein schnell verbreiten und auch leicht auf andere Tiere übergehen, ist die Krankheit ansteckend. Nach den bis jetzt gemachten Beobachtungen vermehren sich die Milben nicht durch
2555 118. sie setzen Larven ab, die bereits von den Eihäuten be⸗ reit sind. dern sie aus und suchen sich einen andern Wirt. Sie bohren Gänge in die Haut der Beine, die sich späterhin, falls die Krankheit nicht rechtzeitig bemerkt und bekämpft wird, zu ganz ansehnlichen Rissen erweitern. Das anfängliche Jucken steigert sich nach und nach zu recht heftigen Schmerzen. Das Jucken und die Schmerzen üben einen recht verderblichen Einfluß auf das Wohlbefinden und die Lebensweise der Hühner aus. Ihr Gefieder verliert die Glätte
und den Glanz; die Freßkust wird gering, mut⸗ und tatenlos stehen 9 sie da, und das Eierlegen wird bald ganz und gar eingestellt. Wird
die Krankheit recht bald bemerkt, so ist sie heilbar. Die Schmarotzer müssen abgetötet werden, sowohl die. welche an den Körperteilen
der erkrankten Hühner selbst sitzen, als auch diejenigen, die sich sonst im Stalle, an Wänden, Fußböden, Sitzstangen usw. aufhalten.
e g Am wirksam⸗ sten hat sich wohl das Pirol⸗Karbol der Fabrik F. Schacht⸗Braun⸗
Es werden verschiedene Mittel hierfür empfohlen.
schweig erwiesen. Durchfall bei Ziegen. katarrh bestehende Krankheit tritt bei Ziegen recht häufig auf, be⸗ sonders auch bei Lämmern. Die Ursachen bestehen meist in Erkäl⸗ tung durch ungünstige Witterung als auch durch gefrorene Futter⸗ mittel. Auch verdorbene Rüben, Kartoffeln u. dergl. erzeugen Durchfall, ebenso vieles und zu nasses Grünfuter. Da bei Ziegen und Schafen der normale Mist die bekannte Rosinen⸗ oder Kugel⸗ form hat, so wird schon ein geringes Abweichen von dieser Form, als z. B. ein weichbreiiger Mist, zum Durchfall in gelinder Art gerechnet und muß auch als solcher mit demselben Mittel, wie wenn er dünnflüssig wäre, behandelt werden. Bei geringgradigem Darm⸗ katarrh gensgt manchmal eine diätische Behandlung als Warm⸗ halten des Bauches durch eine gute wollene Decke, reichliche
2 Streu, warmer Stall, verschlagenes Getränk, am besten Hafer⸗ schleim, etwas gut eingebrachtes Heu und zur Kräftigung dann wenn der Durchfall schon lönger angedauert hat, T 5 ö 0 3 annargenta
Von ersterem gibt man einem Lamm. täglich 1 Ua ebenso oft. findet man Meinungsverschiedenhei i
det man 2 heiten darüber, frischer Ecmüsesamen zu bevorzugen sei. Obgleich 1 05 die Wisser⸗ so haben doch Versuche bewiesen, da du
0 0„*
Keimfähigkei: aller Sämereien in 85 1 rer Samen bei vielen lanzen ri inst! 1 solche sind besonders 8 Gunten, Weiner
und wann ein Stück Brot. Als Arznei hilft stets Tannoform ober mit 1 2 8050 Wasser, eine Ziege die 2 bis Zfache
Soll man alten oder frischen Gemsisesamen nen? Nicht selten schaft diese Frage noch nicht in bestimmter Form beantwortet ha fällt. Es hat sick vielmehr herausgestellt, daß ein menkohl, Radieschen, Kohl cabi B 8 Wüßrez K
See
1 ein. Samstag. del Wahlverein. 1
—
Wenn der Kleingärtner seinen Gar⸗ läßt, wie er ihn im Herbst nach der Ernte sich ins eigene Fleisch. An den im Gar⸗
allerle!
Falls die Stätte ihrer Geburt übervölkert ist, so wan⸗
Diese in einem Magen⸗ und Darm
5 1


