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Gießen, Samstag. den 9. Juni 1923.
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eilage zur Oberhessischen Volkszeitung Nr. 129
edigende Tagesordnung unterscheidet sich nicht viel von
N sprechung reichspolitischer Fragen anschließen wird. Es
eich durch ihre Vertreter beteiligen. Wir begrüßen die Konferenz auf das herz⸗
sichste und wünschen ihren Arbeiten besten Erfolg.
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Stadtverordneten⸗Versammlung.
Die am Donnerstag stattgefundene Sitzung des S . 1 tadtpar⸗ amentes erledigte ein halbes Hundert e bn ene die meisten ohne jede Debatte. Nur bet einigen Punkten kam es iu einer Aussprache, die dafür aber auch ziemlich ausgiebig war. guerst war das bei der Kreditbewilligung für Notstandsarbeiten, für die Verwaltung 40 Millionen Mark verlangt. Von unserer Fraktion wurde beantragt, den Finanzausschuß zu ermächtigen, ie fach Lage der Sache einen höheren Betrag für diesen Zweck vorzu⸗ ehen. Von allen Seiten wurde betont, daß es eine der Haupt⸗ orgen der Stadt sein müsse, soviel wie nur angängig für Arbeit u sorgen, weil sonst erhebliche Mittel unproduktiv für Erwerbs⸗ sosenfürsorge ausgegebn werden müßten. Dem Antrag der soziald. Fraktion wird zugestimmt.— Eine lebhafte Debatte entwickelte sich nuch bei der Frage der Hundesteuer, deren erhebliche Er⸗ söhung der Finanzausschuß beantragt. Für den Hund sollen 30 000 „ark bezahlt werden. Manches Gute und Lobende wurde über die Vierfüßler gesagt, dessen Treue sprichwörtlich ist, aber auch manches Al fällige. Tatsache und entscheidend ist jedenfalls, daß ie Stadt unbedingt Geld, viel Geld braucht und sie muß es ehmen, wo sie es bekommt und wenn der„Hund des armen annes“ darunter leidet. Es sind immerhin einige Milltonen, die hadurch einkommen.— Die Vorlage wurde nochmals an den Aus⸗ chuß zurückverwiesen. Diann beschäftigte die Straßenbahn die Versammlung 1 Das Schmerzenskind der Stadt kostet in den ersten vier Fonaten rund 60 Millionen Mark Zuschuß! Das ist wirklich nicht mehr zu verantworten; es wird deshalb dem Vor⸗ chlage, den Betrieb weiter einzuschränben, zugestimmt.
einde zurückerstattet. Anträge hierzu wären bei der betreffenden Bürgermeisterei einzureichen. Das Gesetz ist am 30. 4. 23 in Kraft getreten und gilt vorläufig bis zum 31. 12. 281
Ein einträglicher Kuhhandel.
Aus Leihgestern wird uns geschrieben: Daß einer manch⸗ mal einen Tagesverdienst haben kann, der den eines gewöhnlichen Hand⸗ oder Kopfarbeiters viele Meilen hinter sich läßt, beweist fol⸗
endes Beispiel: 5 d Ein Auszligler von hier verkaufte anfangs voriger Woche an ehhändler seinen letzten Goldwert— eine Kuh— f 254 Millionen Papiermark. Am selben Tage ver⸗
kafte der Viehhändler dieselbe Kuh an einen seiner Kollegen für 3 Millionen 200 000 Mark weiter. Außerdem wurden bei diesem
1 wurden flir diese Kuh sage und schreit gefordert und auf dieser Forderung bestan näckig. Als ihm von 1 e daß di m vorhergehenden Tag n en 51 und 0 1 Preise von 274 Millionen Mark verkauft worden sei, stammelte er bleich wie Leinentuch, daß er die Kuh über⸗ haupt nicht verkaufen wolle. Diesen Ausweg hätte er sicher nicht gewählt, wenn er von seiten des Interessenten nicht bloßgestellt 1 äre.. 1 5 R er kunwerschömten Preistreiberei müßte mit aller e heit entgegen getreten werden. In andern Städten hat man an 155 Schlachthöfen und Markthallen Wuchergerichte errichtet, die die ein⸗ g zelnen Fälle sofort aburteilen. Diese. 0 i Es ist kein Wunder, wenn dann die Fu 85 er⸗ 1 1 5 b den, ganz gleichgültig, ob es sich hier um Schlachtvieh
eder Kuchtvieh handelte. 3
ie 0 t. Vor dem Sch wur⸗ Noch ein Bruderstreit um die Gerbe con verhandelt, der dem
1 5 22 ieder ein gericht wurde am Warme rene 1 gleicht. Auch hier handelt es
i geurteilten auf Auch nes sch. zweier Brüder um den, elterlichen 5 f 1 der Arbeiter Georg F e ee e 0 ö Sversuch. Die Anklage ve 0 54fch e ist Rechtsanwalt Hauff. Dem Angeklagten . gt, den Versuch unternommen zu haben, seinen 0 dwig Walter zu töten. In der Verhandlung e 41 ins de traurigsten Familienbilder, wie sie unsere heutige 5 1 1 bringt. Der Vater des Angeklagten verstarb im 1 ö Wegen des väterlichen Nachlasses bam es i en ter und seinen übrigen ce Luhe 110 5 0 Loubwi Streitigkeiten, die zu Sin 0 5 5 * 3 7 905 5 sich schließlich wegen des beweglichen 1 Meß rend es bezüglich der Grime nich 6 1 ig 35 1 ud es beßzenden Ludwig W. Letztoietender eo. 1 e pe dene Rechte wie Einräumung 9 0 Bezug von Naturalien zugesichert, solange 1 8 0 fol Falls er fortziehen sollte, fielen diese Rechte ionen Der Angeklagte ist
Gießen und umgebung. e 2. Osterfeiertag
garf erwartet werden, daß sich die Genossen im Bezirk zahl⸗ schlag und nach B
one 11 4 6 1 0 100
den. derartiger Versammlungen, aber es ist und seine Mutter abgegeben gaben, um endlich mal 1 edem Parteiangehörigen bekannt, daß gerade in der heutigen] Juälereien zu befommen. ee eee
es notwendig ist, die heute die Oeffentlichkeit bewegen⸗ g i i
sen Fragen gemeinsam zu erörtern. Hier steht die Landes⸗ u de ee ddt dee e solitik im Vordergrunde; 1. 5 s. und des Bruders wieder, die diese in Jaliti 8 grunde; es ist aber kein Zweifel, daß sich h.
in die Berichte der Landtagsabgeordneten auch die Be⸗ Göbelnrod geb
Familienstreitigkeiten. Die Geschworenen vernein chen wurde.
kleider! Wie von Wetterkundigen mitgeteilt wird, liegt
hinein recht kalt zu sein. Denn der Kälteherd liegt in de tigen Eisbergen, die von Island und Grönland
zusanemenschmelzen, weil ihnen noch der warme Wind aus fehlt. Die Eisberge kühlen auf ihrem Wege das Wasser
solgende Richtigstellung zu bringen. In der Besprechung Blatte vom Mittwoch ist bei den Vereinen der zweiten
2. angeführt. Das ist ein Irrtum. Nach den uns
den Krieg zu erklären, sondern sollen sich— was sie
leicht ein Irrtum unterlaufen.— Uebrigens sind wir
singen die einzelnen Vereine an, damit ist aber noch daß nun in der Veweytung, et eln! wpkemahl
und unerschütterlich sestgestellt wäre.
auf den mit der Post beförderten Briefsendungen nur
straffällig, solche unvollständig entwertete Freimarken, von den Umschlägen abgelöst worden sind, nochmals
bemerkt. In den meisten Fällen werden diese Ge ziehungen aber bei den Postanstalten, die angewiesen
der oberen Postbehörde die dafür in dem Postgesetz
beim Fehlen des Klebstoffes auf der Rückseite, empfi Anfrage über ihre Gültigkeit am Postschalter.
Deulschen Reich und der wichtigeren Orte im Ausland
Bezirk; serner die wichtigsten daußerdeutschen Orte
Preis beträgt 9000 Mk.
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ist ein Stück Papier das unbedruckt 3 Mk. kostet,
Einmarkschein umgewandelt. dann verringert sich d eine Papiermark: verkauft man es als Altpapler, man mehr dafür, als der Schein Kaufkraft besitzt.
ein Kilo nach Qualitäten sortiertes Altpapier gib Menge die Hälste(für Zeitungspapier bis zu zwei Nennwertes. Rechnet man die Herstellung eines
zu dem Ergebnis, daß der Einmackschein mindestens zusbellen koflet. Daraus folgert sich weiter, daß in
i i ieder weg. g 7 1 eee mehere die aber bei den Eltern blieb 60 der Angeklagte in Göbelnrod keine Wohnung er⸗
nicht einmal die Herstellungskosten decken.
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Aber auch nach der Auseinandersetzung blieb das Ver⸗ 5 1 55 5 1 1 Mutter 155 e— Am 1 5 2 1 es zu einem Streit zwischen dem Angeklagten Zur Parteikonferenz für Gicßen⸗Alsseld⸗Lantetbach N ud dann seinen Bruder Ludwig. Im Verlaufe Morgen k 5„ der Auseinandersetzung schoß Heinrich Walter nn die Vertreter unserer Parteifreunde in] Ludwig, ohn serem Bezirke in Gießen zusammen, um die diesjährige ging ein zwe
gitations- Konferenz abzuhalten. Die zu er- lich und in der Abscht fel
auf seinen Bruder
aben. Beamte des Amtsgerichts Grünberg und Einwohner, von en eingehende Schilderungen über die Erbschafts⸗ und
kurzer Beratung die an sie gestellten Fragen nach versuchtem Tot⸗ edrohung, worauf der Angeklagte freigespro⸗
— Von Sommerkälte darf man in diesem Jahre beinahe reden. Noch jetzt, fast Mitte Juni, hüllt sich die Menschheit in ihre Winter⸗
für die klihle Junitemperatur darin, daß Island, die Färöer und Nordschottland seit Wochen von einem Hochdruckgebiet beherrscht wer⸗ den, dem wir unsre fortgesetzten Nordwestwinde zu verdanken haben. Die Nordwestwinde pflegen manchmal bis in die ersten Junitage
jetzt nach Silden unterwegs sind und die diesmal besonders schwer
meilenweit ab und das Wasser wiederum kühlte die Luft, ab, die uns nun durch jene unerwünschte Nordwestwinde aus erster Hand vermit⸗ telt wird. Witterungsumschläge, wie wir sie gegenwärtig erleben, treten fast alle Jahre um dieselbe Zeit ein. Der Grad der Abkühlung hängt dann gewöhnlich von dem Umfang der wandernden Eisberge ab. In diesem Jahre scheinen diese Eismassen besonders groß zu sein und wenn keine siüdentropäische Wärme kommt, die sie mit ihren heißen Winden zerstört, dann werden sie auf das Festland unter Um⸗ ständen noch im Juli ihre verheerende Wirkung aussiben und die Vegetation beeinträchtigen. Von andern Wetterkundigen wird bal⸗ dige Aenderung vorausgesagt, da sich die Luftdruckverhältnisse über dem Atlantischen Ozean verbessert haben. Hoffen wir 281
— Vom Wertungssingen am Sonntag werden wir ersucht,
Angabe der Punktzahlen„Liedertafel“ ⸗Launs bach als 1. mit 136,„Freihejt“⸗Klein⸗Alten städten mit 128 Punkten als
Wertungszetteln hat der Verein Klein⸗Altenstädten 138 Punkte er⸗ telt, er hätte also an die erste Stelle und Launsbach mit 136 nkten an die zweite zu kommen. Offenbar liegt hier ein Fehler
i der Addition der Punktzahlen vor.— Nun— beide Vereine stehen in ihrem Können gleich, zwei Punkte macht ja keinen Unter⸗ 3 557 aus, sie sollen sich also freuen, daß beide Gutes leisten.— ine weitere Richtigstellung verlangt der Verein„Heiterkeit“⸗ Gleiberg in der dritten Gruppe. Auch hier wurden uns die Wertungszettel vorgelegt und die Ziffern ergeben 81 Punkte, nicht 76, wie in der Zeitung stand. Es würde danach Gleiberg an die 7., Krofdorf an die 8. Stelle in der Reihenfolge kommen. Auch hier ist die Differenz so gering, daß sich dbe beiden Vereine als gleichwertig ansehen können. Sie brauchen sich deshalb nicht etwa so wie so tun
werden— gemeinsam bestreben, immer Besseres zu leisten.— Bemerken wollen wir noch, daß die Besprechung des Wertungs⸗ singens von einem von uns bestellten Sachverständigen stamamt, nicht von der Redaktion. Beim Zusammenzählen der Punktzahlen kann
daß die Vereine nicht soviel Gewicht auf die Punktzahlen legen sollten. Diese werden auf Grund zweter Liedervorträge gewonnen. Dabei können leicht Einflüsse irgendwelcher Art mitwirken, die das Ergebnis herabzumindern geeignet sind. Ein Verein kann im allgemeinen recht Gutes leisten, kann aber gerade an dem Tage des Wertungssingens verstimmt, oder aus irgend einem Grunde nicht „auf der Höhe“ sein. Gewiß regt das Konkurrenz⸗ oder Wertungs⸗
wird, die Leistungs fähigkeit und Qualität des Vereins unbedingt Warnung! Es kommt ab und zu vor, daß einzelne Freimarken
oder schwache Entwertungszeichen, oftmals nur Striche oder schwärz⸗ liche Flecken tragen, weil sie beim Abstempeln in der Eile nicht ge⸗ troffen worden sind. Selbstverständlich ist es verboten und auch
machung von anderen Postsendungen zu benutzen. Trotzdem geschieht dies sehr oft in der falschen Voraussetzung, der Betrug würde nicht
besonders zu achten, entdeckt; gegen die Absender wird dann von
Geldstrafen verhängt. Allem Anschein nach werden derartige schwach entwertete Freimarken auch vielfach in betrügerischer Absicht als Ersatz für Kleingeld in Verkehr gesetzt. Darum tut Jedermann, der sich Unannehmlichkeiten ersparen will, gut, Freimarken, die er nicht selbst am Postschalter gekauft hat, vor ihrer Verwendung genau zu besichtigen. Bei verdächtigen Wahrnehmungen, insbesondere auch
sehlt sich eine
Ein Verzeichnis der Postanstalten und Eisenbahnstationen im verzeichns zu den Postleitheften, Ausgabe 1923) erscheint Mitie Juni. Das in kaufmännischen Kreisen wegen seiner Zuverlässig⸗ keit sehr geschätzte Nachschlagebuch enthält sämkliche Posbalten und Eisenbahnstationen des Deutschen Reichs nebst den gebräuchlichen zusätzlichen Bezeichnungen und dem zuständigen Oberpostdirektions⸗
der Länder nach der jetzt gültigen polftischen Abgrenzung. Das Ortsverzeichnis kann bei jeder Postanstalt bestellt werden. Der
Was ist eine Papiermark? Eine Papiermark(Einmarkschein)
einem siebenfarbigen Druck und mit einer Blindprägung zu einem
glaubt, rechne nach: 2000 Einmarkscheine wiegen ein Kilo; ein Kilo holgfreies Papier kostet 6000 Mk., mithin en Gramm 3 Mk. Für
dazu, die noch den Papierpreis weit Übertrüfft, daun kommt man
Zeit Scheine bis zu 10 Mk. vielleicht auch der Zwanzigmarkschein,
ten nach
die Ursache
n gewal⸗ aus gerade
Südeuropa des Ozeans
in unseremn Gruppe bei
vorgelegten
der Ansicht,
nicht gesagt, ausgedrückt
geringfügige
nachdem sie zur Frei⸗
bührenhinter⸗ sind, hierauf
vorgesehenen
(früher Orts⸗
nebst Angabe
ist aber mit
er Wert auf dann erhält Wer es nicht
t es je nach Dritteln) des Geldͤscheines
10 Mk. her⸗ der heutigen
Zeitung vom 28. Mai.„Die
Leser sich aussprechen möchten, gestellten Fragen bestehen sollt
Herzen wünschte,
kornbrot ist.
brachte uns zu gleicher Zeit
pflichtungen nur au stelligen, während un
Besteuerung des Besitzes du
lerne, daß die politische
Wahlen, sowie der Stand
gerieben hatten, stehen nun
und dann nicht fein zermahlen, Roggen⸗ oder Weizenbrot l b Zumischungen von anderen Bestandteilen erfolgt sind oder 3 und das ist einer der Hauptgründe, warum man gegen das Voll⸗ I cht eben so gut(wie Ste schreiben) ist Vollkorn⸗ brot, sondern etwas ganz anderes in seinem Nährwert als das! übliche Brot. Wäre es nur e des obengenannten Artikels sich die en und ich hätte diese Zeilen auch unterlassen. Unter dem Vielen, was zu sagen wäre, sei nur heute noch auf eine Tatsache hin wiesen. Erwachsene und Kinde 0 f J furchtbar unter Madenwürmern. Dieses fürchterliche Uebel hat seine Ursache in dem schlechten Brot mit seinen erlaubten und unerlaubten Zu⸗
sätzen. M doch einmal klar, daß Brot der wichtigste sätzen an mache sich doch mache sich welle 2 7
gegenseitigen Bruderstreit Eim frischer, denn die Kräfte, die sich Schulter an Schulter in geeinter Front der Arbeiterschaft Die
— Sonntagsdienst der Aerzte und Apotheken am 10. 6. 1923. Dr. Wolf, Dr. S. Klein(von Montag vorm. 7 Uhr);:
Samstag nachm. 4 Uhr bis
Pelikanapotheke(von Samstag abend 7 Uhr bis Montag vorm. 8 Uhr, mit Nachtdienst in der an⸗ schließenden Woche). 6 Eingesandt. l (Sur Jorm und Inhalt der unter dleser Rubrik zum Abdruck kom⸗ menden Artikel übernimmt die Redaktion keine Verantwortung.) Volkskornbrot! Mit großer Freude las ich den Arttkel in 1 0 f
Brotpreiserhöhung unnötig!“ Da
mich nun fast 20 Jahre mit dieser Frage beschäftige, so halte ich es für meine Pflicht, etwas dazu zu sagen. Mit dem genannten Ar⸗ tikel durchaus einig, bemerke aber, daß zu dieser Frage
viel zu sagen ist und daß es erwii
nscht wäre, wenn noch viele ihrer 5 in
löst wenn die Beteiligung nur
e. Gewundert habe ich mich über die
Frage des Reparationsproblems. im Innern mit ihren Verschw' der Sabotage der Erfüllungspo
land, versteckte den Argwohn un durch die Droh⸗ und Gewaltno der Mark beeinflußte und immer daß durch die Steuersabotage und von Industrie und Landwirtschaft die
Brotes und aller Bedarssgegenstände. 5 esetzung des Ruhrgebietes,
tei geforderten Eingriff in die Substanz zu tun. des Besitzes ist auf solch einen Tiesstand gesunken, daß es eine festen Zupachens bedarf, um Steuerfragen sind politische Mach diesser Tatsache neee die hetätigung und die Untersttzung de
Sozialdemokratischen Partei für jeden einzelnen eine Lebensnot⸗ wendigkeit sein müsse. Die Vorauss Zustände ist die Erkämpsung der politischen Macht. Die Ent ⸗ scheidungen um dieses Ziel fallen in den Wahlkämpfen. diese Kämpfe siegreich führen und bestehen zu können, brauchen wir in jedem Orte eine zielbewußte, überzeugungstreue Anhängerschaft. Daß auf diesem Gebiete noch ein weites Arbeitsfeld in unserem 1 zirk zu beackern ist, lehrt uns der Ausfall der unserer Mitgliederbewegung und Leserzahl unserer Parteipresse. Die Vereinigung der beid Parteitag in Nürnberg ist wohl einer der denkwürdigsten Tage i der Parteigeschichte des verflos der beiden Parteien brachte uns einen bedeutenden moralische Erfolg. Das Parteileben, das in verschiedenen Orten durch buße erlitten hatte, pulsierte wieder sether in zehrendem Kampfe auf⸗
gegen unsexe Gegner und für die Interessen 1 Kraft der Einigung zeitigte bei den Gemeindewahlen bereits schöne 1 1 1
ben so gut dan
r leiden seit dem Krieg fu
litik durch die
senen Jahres.
Anmerkung, die dieser Artikel von ihnen bekam. Man will in Ihren Kretsen das Kapital bekämpfen und siehht doch so oft nicht, wo man einsetzen muß. Das gilt gerade auch für diese Ihre Anmerkung. Es handelt sich in dieser Brotfrage nicht so sehr um die Meinung der Wissenschaft(die so oft irrt), sondern um die In dustrie, die hier beteiligt ist. Ein Vollkornbrot, wie ich es unserem Volk von kann man nicht aus fein zermahlenem Mehl her⸗ stellen, sondern da muß das Brotkorn gründlich gereinigt werden sondern geschrote n. Bei solchen kann man aber sehen, 2
Mühe nicht zu machen br
unser Brot ist. Mögen diese Hinweise anderen Lesern Gelegenheit geben, sich zu dieser Frage zu äußern. Sch.
Geschästsbericht des Vorstandes vom 6. Agitations⸗ a Bezirk Gießen⸗Alsfeld⸗Lauterbach. ö
Geschäftsjahr 1922/23.
Als ein bewegtes aber auch zu gleicher Zeit als ein recht 5 hinter uns liegende Geschäftssahr für die
die Vermehrung der Arbe
Merkmale des Jahres an seinem erung und Geldentwertung sind. Di herunter⸗
Eine Lohnbewegung jagt die
en sozialistischen Parteien auf dem
Erfolge, sodaß wir in 14 Orten des Bezirks sozialistische Mehr⸗
konferenz, die sich mit den Vorbereitungen der Wahlen und der N
1 85
n hätte der Schreiber
die
etzung zur Aenderung dieser Um jedoch
stattgefundenen die
Der Zusammenschluß den
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heiten in Gemeindeparlamenten erringen konnten. 1 Die Vorbereitungen zu den Gemeinde-, Kreis- und Provinzial⸗ 1 9
tagswahlen, sowie der Wahlkampf selbst brachten eine Fülle von 110
Arbeit. Am 8. Oktober tagte in Gießen eine Agitationsbezirks⸗ 9


