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men, ba die Besetzungsarmee alle Studentenduden systemalisch de⸗ Achlagnahmt.
Der Student von heute macht, was die Ausstattung der Zimmer Bedienung anbelangt, keinerlei Ansprüche; er ist froh, nur ein auch gewillt, einen den orts⸗ nden Preis zu zahlen. Näheres darüber wolle man im Anzeigenteil nachlesen.
Bürger der Stadt Gießen! Wenn der Fortbestand der Univer⸗ ssttät nicht gefährdet sein soll, dann laßt unseren Appell nicht unge⸗ Hört verhallen sondern beweist durch die Tat, daß ihr Verständmis Pafüür habt, was die Universität als Bildungsstätte überhaupt und was sie für die Stadt Gießen im besonderen bedeutet.
Stellt Zimmer zur Verfügung! Meldungen werden auf dem Geschäftszimmer der Gießener Studentenhilfe e. V., Bismarckstraße Nr. 16 III. täglich von 91 Uhr und von 3—7 Uhr entgegen⸗
Der Rektor der Landes⸗Universität Prof. Dr. Eger.
Der Vorsitzende d. Studentenschaft Störiko, cand. med. vet., Ferienvertreter.
Gießener Studentenhilfe, e. V.
Schneider cand. rer. pol., Geschäftsführer.
Steuer⸗ und Wirtschastsfrage. Auf die morgen abend im Ge⸗ werkschaftshaus stan findende öffentliche Versamimlung, in nelcher der Reichstagsabgeorbnete Soldmann dieses Thema behandeln wird,
nochmals bingewiesen. Restauration findet nicht statt.
— Schulgeld für auswärtige Fortbildungsschüler. Die ge⸗
lichen und kaufmännischen Abteilungen der Fortbildungsschule
rden von na 1000 Schiilern besucht. Hiervon sind rund 570 Schiller, also mehr als die Hälfte, in anderen Gemeinden fortbil⸗ Hungsschulpflichtig. Die Stadt Gießen wird hierdurch mit erheb⸗ 22 finanziellen Kosten belastet, zu deren Tragung ste nicht gesetz⸗ laß verpflichtet ist. Die Stadtverwaltung sieht sich daher veran⸗ Laßt, den nicht in Gießen fortbildungsschulpflichtigen Schülern, die Diese Schulabteilungen besuchen wollen, ein Schulgeld anzufordern, das den Ersatz des auf diese Schftler entfallenden Anteils an den Fe Kosten Fenn Beleuchtung, Reinigung, Miete usw.) (Siehe Bekanntmachung der heutigen Nummer.) — Brenustoffversorgung. Heute Montag werden auf dem amt, Zimmer Nr. 6, Bezugsscheine auf Brennholz aus⸗ gegeben. Es werden bis zu 3 Zentner geschnittenes weiches Holz, der Zentner für 3000 Mark und geschnittenes Stockholz, der Zentner
Mark abgegeben. Auf die Bekanntmachung sei hingewie⸗
en.— Die Kohlenmarken werden jetzt zurr Belteferung für
Zentner pro rke freigegeben. Auf die Bekanntmachung sei Hungewiesen.
— Treibriemen⸗Diebstahl. Von polizeilicher Seite wird mit⸗
t t: In der Nacht zum Freitag wurden aus einem Sägewerk bei ungen 3 Treibriemen entwendet. Der eine Treibrieuen ist
6—7 Meter lang und 22 Zentimeter breit, der zweite 8 Meter lang und 10—12 Zentimeter breit, der dritte 6 Meter lang und 10—12 Zentimeter breit. Vor Nakauf wird gewarnt. Sachdienliche Mit⸗ teilungen nimmt die Kriminal⸗Abteilung des Gießener Polizei⸗ amtes entgegen.
Ferner wurde in der Nacht zum Donnerstag in Marburg eine Schreibmasschine, Marke„Continental“, sehr großes
em, entwendet.
— Fahrplan⸗Aenderung. Ab sofort verkehren die Personen⸗
e n Niederwalgern⸗Gladenbach Nr. 3383 ab Gladenbach 12.25 Uhr, Niederwalgern an 12.53 Uhr; Pz. 3376 Niederwalgern ab 1.55 Uhr, Gladenbach an 2.18 Uhr.
Watzenborn⸗Ste inberg. Am Freitag abend gegen 8 Uhr brannte das Sägewerk des Herrn Jakob Ruhl, Watzeaborn, bis
die Grundmauern nieder. Der Schaden beträgt viele Millionen
rk, da das Werk mit Drechslerei und anderen Hilfsmaschinen aus⸗ gebaut war. Das Feuer ist höchstwahrscheinlich durch Kurzschluß
Nähere Mitteilungen werben erfolgen.
Kreis Wetzlar.
Die nassanische Mundart. Von jetzt ab wird in den Schulen assaus die nassauische Mundart mehr berücksichtigt werden als bis⸗ „ da sie ein zweckmäßiges Hilfsmittel ist, den Schülern das Ver⸗ nis und den Gefühlsinhalt des Hochdeutschen zu erschließen. der ersten Schulzeit werden die Lehrer nicht nur den Gebrauch heimischen Mundart durch die Kinder zulassen, sondern auch sich häufig derselben bedienen, um sich den Kindern verständ⸗ lich zu machen, ihr Vertrauen zu gewinnen und den Schlüchternen den Mund zu öffnen. Beim Lese⸗ und Anschauungsunterricht auf der Unterstufe werden neben den hochdeutschen Ausdrücken oft auch die mundartlichen Bezeichnungen angewendet werden. In der Sprachlehre, im Rechtsschreib⸗ und Aussatzunterricht findet auf allen Stufen in höheren wie in Volks⸗ und Mittelschulen die nassau⸗ che Mundart zur Vergleichung und Erklärung häufig Anwendung. Auch mundartliche Sprichwörter, Kinderreime und Gedichte werden un geeigneten Stellen des Unterrichtes bemutzt.
schützen.
Marburg⸗Kirchhain.
Marburg. Erwerbslosenfürsorge. Das Arbeits⸗ amt Marburg schreibt: Die in den dörflichen Gemeinden unseres Kreises zunehmende Erwerbslosigkeit und die sich hieraus ergeben⸗ den Schwierigkeiten bei der Durchführung der Unterstützungsmaß⸗ nahmen haben den Kreisausschuß veranlaßt, für die Orte des Kretses ausschließlich der Stadt Marburg eine andere Organisation zu schaffen, die mit dem 1. April in Kraft tritt. Es sind hiernach zukünftig alle Anträge von Erwerbslosen, die ihren Wohnsitz außer⸗ halb der Stadt Marburg haben, auf Gewährung von Erwerbs⸗ losenunterstützung beim Arbeitsamt in Marburg zu stellen. Die örtlichen Fürsorgeausschüsse entscheiden zunächst über die Anträge. Beschwerden über abgelehnte Anträge sind bei der Kommuunal⸗ aufsichtsbehörde(Kreisausschuß) zulässig; sie sind beim Arbeitsamt einzureichen. Die Auszahlung der Unterstützung geschieht durch die Kreiskommunalkasse nach vorheriger Anweisung durch das Arbeits⸗ amt, wo der Unterstützungsempsänger die vom Gemeindevorstande
beglaubigte Kontrollkarte vorzulegen hat.
Kleine Nachrichten.
Frankfurt a. M., 6. April. Eine wesentliche ver ⸗ billigte Autoverbindung zwischen Frankfurt a. M. und Wiesbaben tst neu⸗rdings eingerichtet worden. Die neue Auto⸗ linie beginnt an der Grenze des besetzten Gebietes in Höchst a. M. und endigt in Wiesbaden. Der Fahrpreis beträgt 3000.— Mark.
Die Gruft des Freiherrn von Stein erbrochen.
Die Familiengruft des Ministers Freiherrn von und zum Stein in Frücht im Kreise Unterlahn ist, wie erst jetzt festgestellt würde, in der Zeit zwischen dem 7. und 14. März von Einbrechern erbrochen worden. Die Täter öffneten die Särge der Eltern, der Gattin und der Tochter des Ministers und durchwühlten die Knochen⸗ reste. Dagegen gelang es den Dieben nicht, den Sarg des Ministers
zu öffnen. Soweit bis zur Stunde festgestellt werden konnte entwen⸗
deten die Einbrecher nur fünf Messinggriffe. Auf die Ermittlung der Täter hat die Wiesbadener Oberstaatsanwaltschaft eine Belohmung von 100 000 Mark ausgesetzt.
Blutiger Erbschastsstreit. Nach wiederholten Streitigkeiten, die ihren Grund in häuslichen Zerwürfnissen wegen Testaments⸗ bestimmungen haben, hat der in den 2er Jahren stehende Jul. Klauser in Neuenburg(Württemberg) seinen Vater, den Zahntechniker Julius Klauser, angeblich in der Notwehr tödlich verletzt. Der Täter ist verhaftet und geständig. Nach den Vor⸗ gängen der letzten Zeit soll die Hauptschuld weniger den Täter als den Getöteten treffen. Fünf Kinder, teilweise noch in jugendlichem Alter, sind durch die erschütternde Tat, n die Mutter erst vor einigen Wochen gestorben, zu Waisen geworden.
Zerstörungen durch dentschvölkische Jugend. In Weimar fanden vor Kurzent nachts antisemitische Exzesse statt, bei denen durch Steinwürfe ein Materialschaden von etwa einer Million Mark angerichtet wurde. Die polizeilichen Verneh⸗ mungen ergaben, daß bei diesen Heldentaten ein Erich Wernick, Sohn des Rechtsanwalts und Landbundführers Dr. Wernick, und ein Hans Schippke die Führung hatten. Fast sämtliche Teil⸗ nehmer sind Mitglieder des Jungdeutschen Ordens und Leser des Münchener Hitler⸗Organs. Kennzeichnend ist, daß die genann⸗ ten Burschen, als sie hörten, daß die Angelegenheit vor das thüringische Ministerum gebracht sei, flüchtig gegangen sind.— Das ist deutsch⸗völkische Tapferkeit.
Die Weiber von Wischnitz. Aus der Gemeinde Wischnitz in österr. Schlesien weiß die Kattowitzer Ztg. ein sehr merkwürdiges Vorkommnis zu melden. Gegen den Vikar dieser Gemeinde schwebte ein Strafverfahren, demzufolge der Vikar verhaftet werden sollte. Da zu erwarten war, daß sich die ganze Gemeinde gegen die Ver⸗ haftung ihres Seelsorgers wehren würde, marschierten nicht weniger als 1 Infanterieabteilung von 120 Mann, 1 Kavallerie⸗ abteilung von 80 Mann und zahlreiche Polizei nach Wischnitz. Die Gemeinde wurde darauf in aller Heimlchkeit durch einen dreifachn Milttärring geben. Als nichtsdestoweniger die Bevölkerung von dem Vorgehen des Militärs Kenntnis erhielt, fingen plötzlich die Kirchenglocken Mlarm zu läuten an, worauf von allen Seiten die weibliche Bevölkerung zusammneströmte, um ihren Geistlichen zu Während der erste polizeiliche Ring sich immer enger um die Pfarrei schloß. sammelten sich die Frauen um das Pfarr⸗ haus, legten darum einen Blumenkranz, banden sich unter Ab⸗ singen des Chorals„Wer sich in meinen Schutz begibt“ die Zöpfe und die Hände mit Schnüren zusammen und erwarteten den Am⸗ griff des Militärs. Als die Soldaten die Frauen zu attackieren begannen, warfen diese ihren Widersachern Salz und heißen Sand in die Augen. Nur nach heftigem Kampfe konnte das Militär endlich den lebendigen Rina der Frauen zerreißen. Aber auch vor der Tür, die zum Zimmer des Vikars führte, hatte sich noch eine Phalanx von Frauen gebildet, die sich auf die Erde warfen und nur mit Gewalt fortgeschleift werden konnten. Under starker Bedeckung wurden schließlich der Vikar und 6 verhaftete Frauen
1 1 ubrrans portiert. Unterwegs aber wurde der sersame Droß al mals von einem großen Haufen von Leuten übersallen. die In Priester zu Hilfe kamen. Ein zweiter Kampf entspann sich dem vier Polizisten verwundet wurden und bei dem die Be des Pfarrers mtr dadurch vereitelt wurde daß im letzten N die Kavallerie einen Angiiff machte. So gelang es ö den Pfarrer nach Krakau abzutrans portieren.
Die Frankfurter Messestadt. Wir sind wiederum in der Lage, einen Plan der Frankfurt Messestadt unseren Lesern zugänglich zu machen.. mögen die solgenden Mitteilungen dienen: 1 Festhalle: Textilien. 5 Shale* 1 1 alle B: Textilien. 4 Osthalle G: Sport, Gummiwaren, Chemie, Kunstgewerbe. 5 Haus Schuhe und Leder: Schuhe, maschinen 6 Haus Offenbach: Lederwaren, Reiseartfkel, Farbleder, Bee terie⸗, Parfümerie und Tolletteartikel, Galanteriewaren.
8 Haus Werkbund.
9 Südhalle: Textilien.
10 Osthalle D(Wiener Werkstätte). 5
11. 55 0
12 Westhalle A: Fahrzeuge u 1 1
13 und 14 Haus wirtschaftliche Hallen: Stahlwaren, Solingen 1 5 1 55 5 5 Glas, Porzellan, Steinen
ürsten, Pinsel, aren. 5
15 Westhalle C: Bureaubedarf, Papierwaren, Verpa
16 Haus enen Maschinenbau,—ů— Heizung, Be g.
17 und 18 Geplante Erweiterung des„Hauses der Technik“. ö
10 und 20 Stände im Freien: N Landewte cri N schinen.
21 Hauptrestaurant.
5 N 8
f se⸗Giiterbahnhof. f
21 Wiener Halle: Aussteller aus Oesterreich der in„Daus Of; bach“ untergebrachten Brunchen.
—
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Unser Plan läßt die außerordentlich übersichtliche Gruppier der Bauten erbennen und setzt auch die Anlage eines besonde Güterbahnhofs ins rechte Licht. Vergegenwärtigt man sich daß
Wachstum der Frankfurter Messestadt, wie es aus dem vorliegen 4 l den Gesamtgrundriß spricht, so gewinnt man ein eindrucksvole“
Bild der Entwicklung der Frankfurter Internationa n Messen, deren nächste vem 18—21. April stattfindet. Wie bekannt, sind i streng durchgeführten Brauchenkonzentration die Ausst⸗llec so a die Hallen und Meßhäuser verteilt, daß die Wirengrappen re einigt sind, die on den gleichen Kreis der Einkäufer ich wenden Alle Auskünfte erteilt das Meßamt Frankfurt a. M.
Dollarstand am 7. März mittags: 21 100 Mark.
Terehge domaddenotradcche Para, Jeetze
Dienstag, den 10. April, abends 8 Uhr im Saale des Gewerkschaftshauses
Lefientliche Vers:
Tagesordnung: S sSteuer⸗ und Wirtschaftsfragen Referent: Reichstagsabgeordneter Soldman⸗Schweinfurt
Zahlreichen Besuch erwartet
Der Vorstand. J. A.: Kurt Moosdorf
Zimmer aller Art]
mit und ohne Bedienung, mit und ohne Pension, für Studenten gesucht. Preise je nach Zimmerqualität von 26000. An⸗ meldungen täglich von /½9—½ und von 3—7 auf dem Geschäftszimmer der„Stu⸗ dentenhilfe“, Bismarckstr. 16, 3., wo die Zimmer so fort festgemietet werden.
Städt. Wohnungsamt
Leder. Zubehör. S
Eintritt 50 Mi.
— Restauration fin et„ißt statt.
PP
Behürdliche Bekaunkmachungen Bekanntmachung.
Das Schulgeld für solche Schüler der gewerblichen oder kausmännischen Abteilung der biesigen Fortbil⸗ ungsschule, die in Gießen nicht ihren Wohnort haben, list unter dem Vorbehalt weiterer, etwa notwendig wer⸗ dender Erhöhungen im Schuljahr 123 auf jährlich 10 000.— Mark sestgesetzt. Die Erhebung erzolgt in zwei Raten, im Monat April und im Monat Oktober. Gießen, den 6. April 1923.
Der Oberbürgermeister. J. V.: Dr. Seib.
Slüdlisches Brennstosfamt.
Aufruf von Kohleu marken.
Mit Rücksicht auf das am 30. April 1923 ab⸗ fende Kohlenwirtschaftsjahr 1922/23 werden die noch icht aufaerufenen Koblenmarken der Karten für Haus⸗
baltungen, Kleingewerbe und Ein elpersonen zur Be⸗ lieferung mit je 1 Zentner Brenustoff freigegeben. zusgabe von Brennholz für Haushaltszwecke.
Von ontag, den 9 ds. Mis. ab werden für Haus⸗ haliszwecke bis zu 3 entuer Breunhol; ausgegeben Preis Dit. 3000.— für den Zentner geschnitienes Weichholz und Mk. 200.— für den Zeniner ge schniuenes Stockholz
Bezugsscheine werden auf dem Brennstoffamt, Zimmer 6 gegen Vorlage der Lebens mittelaus veiskarte ausgegeben, solange der Vorrat reicht. Persone, die Anfang Januar ds. Js. berens Holz erhalten haben, können dieses Mal nicht berücksichtigt werden.
Gießen, den 6. April 1923.
Der Oberbüurgermeister(Brennstoffamt).
Bekanntmachung.
Betrifft: Die Vertilgung der Raupennester
Die Garten⸗ und Felobesitzer der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordert, bis zun 5. Wat 19.3 ihre Bäume, Sträucher und Hecken von den Raupennestern zu reinigen.
Diejenigen welche dieser Aufforderung icht Folge leisten verfallen in die im§ 368 des Reichsstra'gesetz⸗ buches be imme Geld⸗ oder Haftstrafe. Außerdem wird die Vertisgung der vorhandenen Raupennester au Kosien der Säumigen an eordnet werden.
Gießen, den 3. April 1923
der Oberbürgermeister. J. A.: Dr. Rosenberg.
Beranntmachung.
In der Zeit vom 3. April bis 21 April ds Js werden die sämtlichen ädtischen Straßenkanäle gespült
Während dieser Zeit sind die Rückstauverschlüsse an Grundstücksentwaͤsserungen verschlossen zu halten.
Giehen, den 5. April 1923.
Stadtbauamt Gießen. J. V: Nold.
Wekanntmachung.
Kleievertelung zur Hebung der Milchwirtschaft.
Kubhalter. welche bei der Verteilung berücksichtigt werden wollen, werden hiermit aurgefordert, sich bis
zum 13. dieses Monats beim städt. Lebens mittelam Zimmer 4 zu melden
Gießen, den 7. April 1923.
Der Oberbürgermeister(Lebensmittelamt).
Zucker⸗Ausgabe
Der Haus haltszucker für Mäcz 1923 wird, sewal derselbe eingetroffen ist, in der Zeit vom 7. bis 1 Apr 1 1923 durch die Kleinhaudelsgeschäste und in Konsum erein ausgegeben. Zuf die Marke entfaln 2 Pfund. Preis für gemahlenen und Kristallzucht 1340 Mk. für Grießraffnade 1370 Mk. und
Würfelzucker 1450 Mt für das Pfund. Diese Presl
sind Höchstpreise im Sinne des Gesetzes. rechtzeulig abgeholter Zucker verfällt. Vorpesteuung für April 1923. Die Geschäfte haben die noch eingegangenen ke. stellmarten mit dem Bestellschein bis spätestens 14. Mis hier, Zimmer 4 einzureichen. Gießen, den 6. April 1923.
Der Oberbürgermeister.(Lebensmittelamt.)
100
in gemein
1 l de n ale
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