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Organ für die Interessen de der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete.
Expedition: Gießen Bahnhofstraße 23 Ferusprecher 2008.
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Gießen, Montag, den 9. April 1923
18. Jahrgang
1 N Wochenschau.
In unserer wüsten Zeit erscheint keine Roheit Ind keine Sinnlosigkeit unmöglich. Am Ostersamstag brachen die Franzosen in die fruppschen Werke in Essen ein zu einem Raubzug auf utos. Arbeits niederlegung, Arebsiteransammlung. Blut⸗ unter den Arbeitern: 13 Tote, über 50 Verletzte. Der menlosen Entrüstung über diese Untat hat unser Genosse gierungspräsident Grützner in einem mutigen Protest⸗ feiben an General Degoutte kräftigen Ausdruck verliehen. „Der Führer der Nationalsozialisten in der Unordnungs⸗ Ale Bayern, Hitler, erblickt in dem Deutschen Reich einen 1 naxpistisch⸗jüdischen Saustall“ und hält bei München eine sruppenschau seiner bewaffneten Schutzorganisationen ab, tschlossen. Republik und Demokratie zu beseitigen. Woher gen die Geldmittel für diese gefährlichen Machenschaften? schwache bayerische Regerung laßt die freche Heraus- erung für eine„private, sportliche Uebung“ erklären.— Norddeutschland hat die deutschvölkische Frei ⸗ eitspartei einen bewaffneten Umsturz des neuen vorbereitet. Dahinter steht Ludendorff als mmender Diktator.— Die Kommunisten leben von allgemeinen Unordnung; sie gründen Lausbubenselbst⸗ hutz in Westfalen, rufen nach Moskauer Diktat zur„Bewaff⸗ ung der roten Weltarmee“ auf und sprengen mit rohester walt in Wort und Tat Berliner sozialdemokratische Ver⸗ unmlungen. 10 Doch genug von all diesem gefährlichen, tollen Spuk. chen wir auf Vernünftiges in dieser Zeiten Wirr⸗ Schauen wir wenigstens den Tatsachen mit ernster nenheit ins Gesicht! f Die Erkenntnis der Wahrheit über das Ruhraben⸗ ner ringt sich allmählich durch. Die Abordnung der elgischen Sozialisten, die im Ruhrgebiet weilte, f 1 u mit zu folgenden Schlüssen: Die Deutschen haben a Ich t- daß sie nicht unter französischen Bajonetten arbeiten sollen, daß sie gegen die Okkupation protestieren, und daß 10 be Besetzung unnötige Ausgaben verursacht. and haltbar;
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1 In England hat eine neue Parlamentsverhandlung 0 die französische Ruhraktion; gezeigt, daß die Unzu⸗ stedenheit mit der tatenlos abwartenden Haltung der Re⸗
1 kerung allseitig wächst. Aber das moralische und politische n Pressen teil über die nationalistisch⸗militärisch⸗kapitalistische Toll⸗
t Frankreichs und die unsäglichen Leiden des wehrlosen kulschlands steht stark hinter dem Interesse des hitischen Handels zurück, und auch von den ent⸗ echenden deutschen Kreisen scheint der Standpunkt des dividuellen Geschäfts vorwiegend betont zu werden. Die Reichsregierung hält die vom amerikanischen daatssekretär Hughes vorgeschlagene„internationale o mmission von Geschäftsleuten“, die die bis⸗ u erfolgten und zukünftig möglichen Reparationsleistungen geutschlands prüfen soll, für einen gangbaren Weg: aber in sicheres Urteil über unsere tatsächlich Leistungsfähigkeit nne nicht gewonnen werden, bevor dem gewaltsamen Ein⸗ züff in das deutsche Wirtschaftsleben und der dadurch ver. assackten Wertvernichtung Einhalt geboten sei. Das heißt suht: Vor der Räumung des Ruhrgebiets keine Verhand- ung!, wie es das törichte Geschrei der deutschen Chauvinisten Der preußische Minister Genosse Severing hat im dndlag festgestellt, daß sich die dentschvöleischen Organi⸗ tionen in Norddeutschland mit den Herren Wulle, Henning d v. Graefe dem Oberkommando des bayerischen Fascisten · rers Hitler unterstellt haben. Dieser wird genau wissen, seine norddeutschen Schutzbefohlenen beabsichtigen, wenn n einer seiner letzten Hetzreden sagte:„Wir wollen keine kurlamentarische Partei sein, sondern eine nationale Sturm⸗
aumee, die Deutschland von den Parlamenten und den No⸗ 1 bimberverbrechern befreien soll.“ So weiß jeder einsichtige Aterlandsfreund Severing Dank, daß er die Verschwö⸗ zung des norddeutschen Rechtsbolschewis⸗ bus aufgedeckt und energische Bekämpfung der antirepu⸗ bikanischen Gewaltmenschen eingeleitet hat. Daß die deutsch. mutionale Partei die„Kameraden“ der Dreimännerpartei 4 ch wie vor in Schutz nimmt, ist nicht weiter verwunderlich. lechts steht der gefährlichste Feind der Nepublik!
Die Zeichnung auf die Dollar⸗Goldanleihe des
heiches hat mit einem offenkundigen Mißerfolg geendet. und Handel,
Die Vorschläge des Herrn Loucheur. 5
Die englisch⸗französische Uebereinstimmung.
Die von uns kurz gestreiften aufsehenerregenden Mitteilungen des Dafly Telegraph über die Löfung der Reparationsfrage offen⸗ baren sich jetzt in der Tat als Aeußerungen Loucheurs, die nicht ohne Wissen der französischen Regierung, insbesondere Poincarés, gemacht worden sind. Offiziell gesteht man das zwar in Paris noch nicht, ein, aber die Art, mit der maßgebende französische Blätter
die Auslassungen des Daily Telegraph behandeln, läßt keinen Zweifel darüber, daß der französische Minister⸗ präsident über das Vorgehen Loucheurs, wenigstens in seinen Grund⸗ zügen, unterrichtet war. Besonders auffallend ist, daß gerade der Matin, der schon häufiger von Poincaré als Sprachrohr benutzt wor⸗ den ist, die Aeußerung des Daily Telegraph ausführlich bespricht und sie in wesentlichen Teilen als identisch nicht nur mit den Ideen der französischen Sachverstänbigen, sondern auch der französischen Regierung bezeichnet.
Das offizielle Frankreich ist nach dem Matin mit ber Vermin⸗ derung der deutschen Schuld, wie sie der Daily Telegraph als Auf⸗ fassung maßgebender französischer Kceise bereits mitteilte, einver⸗ standen, und es scheint, daß sich Poincars auch mit jeder Herab⸗ fetzung der Reparationsschuld auf weit unter 50 Milliarden zu⸗ frieden gibt, wenn der Anteil Frankreichs nicht geringer ist als 20 Milliarden. Auffällig ist jedoch, daß der Matin nicht mit einem einzigen Wort die Aeußerung Loucheurs streift, nach der Deutschland die alliierten Schulden an Amerika übernehmen soll. Die Mobilisierung der deutschen Schuld durch eine internationale Anleihe findet dagegen nach der genannten Quelle plötzlich den Beifall der französischen Regierung, die sich jedoch ande verseits mur zu einer Räu⸗ mung des Ruhrgebiets erst bereit finden will, wenn
ein vollkommen militärloser Rheinstaat mit einem entmilitarisierten 2
eil des Ruhrgebiets gebildet und durch eine internationale Polizei überwacht wird. Die Brückenköpfe sollen für die Zeit der im Friedensvertrag von Ver⸗ sailles vorgesehenen Frist von französischen Truppen besetzt bleiben. Also auch hier tritt wieder die Idee in Erscheinung. die Reparations⸗ frage mit der Lösung des Sicherheitsproblems zu verknüpfen.
Soweit die Herabsetzung der Reparation und die evtl. Mobili⸗ sterung der deutschen Schuld in Frage kommt, scheint die englische Re⸗ gierung mit der franzöfischen einer Meinung zu sein. Am Freitag unterstrich die gesamte englische Abendpresse, sicherlich nicht ohne halb⸗ amtlichen Hinweis, daß der im Daily Telegraph veröffentlichte Grundriß der neuesten französischen Reparationsforderungen zum ersten Mal die Endsummme mit 50 Milliarden Goldmark in Ueberein⸗ stimmung zu bringen suche mit den Ziffern, die von England und Italien bereits als vernünftige Diskussionsbasis vorgeschlagen sein sollen. Anderer Auffassung ist die englische jedoch über die Einrich⸗ tung einer rheinischen Republik und die Entmilitarisierung der rheini⸗ schen Gebietsteile. Diese beiden Punkte bilden zweifellos
die Hauptschwierigkeiten f bei evtl. Verhandlungen, nachdem Frankreich aus guten Gründen an e der Reparationsfrage mit dem Sicherheitsproblem esthält.
Die beutsche Republik kann sich nie einverstanden erklären mit ber Zersplitterung seiner Gebietsteile, die dem Versailler Vertrag zu⸗ widerläuft und die ihrer Auswirkung den französischen annektionisti⸗ schen Bestrebungen dienen soll. Aber schon die Tatsache, daß sich die beiden maßgebenden alliierten Regierungen über einen Teil der Lö⸗ sung des Reparationsproblems, wenn auch nur in der Theorie, einig sind, sollte die deutsche Regierung zu besonderer Aufmerksamkeit ver⸗ anlassen. Uns scheint der Augenblick gekommen, wo es heißt, ernsthaft aktioe Politik zu treiben!
Eine französische Interpellation verlangt Auskunft über den Zweck der Reise Loucheurs.
Der royalistische Abgeordnete, Leo Daudel, hat in der fran⸗ zösischen Kammer ein Interpellationsgesuch eingereicht, in dem er Aufklärung über den Zweck der Reise Loucheurs nach England wünscht. Den Namen Loucheur hat er zwar in seinem Antrag nicht direkt genannt.
Nach dem Mord der Hohn. General Davigne an Grützner.
General Davigne hat an den Regierungspräsidenten Grützner folgendes Schreiben gerichtet:
„Ich habe die Ehre, Ihnen mitzuteilen, daß Herr General Degoutte von Ihrem Briefe vom 2. d. Mts.(der sich auf die Bluttaten in Essen bezog) nicht Kenntnis nehmen konnte, weil Sie seit dem 18. Februar bei ihm nicht mehr als bevollmächtigt gelten; ich sende Ihnen daher in seinem Auftrage den fraglichen 8 0 5 den Sie ihm unter meiner Anschrift zugesondt haben, zurück.“ 5 1 0
Diese feige Antwort paßt en⸗ in des Bild von der französi⸗ schen Ritterlichkeit. Ste nurd aber noch übertroffen durch die freche Antwort. die der Essener General Jaques mot
Im Reich wie in Hessen macht die Justiz sonder⸗ bare Sprünge: Versäunmisse und Urteile, die der„Recht⸗ sprechung“ erwartende Laie kaum mehr versteht. Einen so übelen Verleumder wie den Marburger Universitätsprofessor Jung läßt die Generalstaatsanwaltschaft entkommen.„Im Namen des Volkes“ werden vom Darmstädter Landgericht dem ehemaligen Großherzog einstweilen 30 Millionen Mark zugesprochen. In Gießen diktiert ein Schöffengericht in einem Bagatell⸗Beleidigungsprozeß gegen unseren Redakteur eine Geldstrafe, die einem französischen Militärgericht im besetzten Gebiet alle Ehre gemacht hätte. Gerechtigkeit ist die Grundlage der Staaten!
auf den Pratest der Stadt Essen wegen der Karsamstagtat hat ergehen lassen. Dar heißt es: „Die ganze Verantwortung fällt auf die Direktoren der Kruppwerke. e da eine bestimmte Zahl dieser Direktoren verhaftet wor⸗ en ist“ Mit Recht hat der stellvertretende Regierungsprästident von Düsseldorf an die Adresse Davignes folgendes geantwortet: Angesichts der Ungeheuerlichteit der Bluttat, angesichts der 13 Toten und der übrigen Opfer, unter denen noch heute verschie⸗ dene mit dein Tode ringen, angesichts der Entrüstung der ganzen Welt über dieses Ereignis muß die Antwort des Generals als ein Hohn und ein Schlag ins Gesicht empfunden werden Ich bin sicher, Herr General, wenn Sie, wie es gestern ein von mir beauftragter Vertreter getan hat, das Krankenhaus in Essen besuchten und dort mit eigenen Augen die Qualen der Verwundeten sehen würden, daß Sie dann die Aeuße⸗ rung, die Herr General Jecqucsmot getan hat, als eine Aerußerung von nicht zu übertreffender Unmenschlichkeit bezeichnen würden. Jie ich flammenden Protest erhoben habe gegen das frivole Spiel mit Men schenleben, das seilens der französischen Truppenabteilung getrieben worden ist, so erhebe ich schärfste Anklage gegen diese unerhörte 5 Verhöhnung der Gefühle einer leidenden Bevölkerung 1 Soll man 1 0 wirklich aus den Worten des Generals 501 entnehmen, daß er die Bluttat für gut und recht befindet und den Führer der Abteilung, welcher die Feuereröffnung gegen die wehr⸗ losen Menschenmassen befohlen hat, von jeder Verantwortung frei⸗ spilechen will? Mag der General so denken, so durfte nie⸗ und nimmermehr eine solche Aeuferung laut von ihm getan werden. Von Ihnen, Herr General, erwarte ich, daß Sie den Befehls⸗ haber veranlassen, Maßnahmen zu treffen, diesem frivolen Ton, wie er in dem Schreiben vom 4. April beliebt wird, ein für allemal ein Ende zu machen. Hal denn wirklich der örtliche Befehlshaber in Essen keinen Sinn für die Gefühle einer bis aufs Blut gepeinig⸗ ten Bevölkerung? 0 5 5 Das Bregenzer Zehnerkomitee fordert die Räumung des Ruhrgebiets. Des soeben in Bregenz tagende Vorbeceitungskomitee des
Hamburger Weltkongresses faßte am Freitag eine Entschließung zu den blutigen Ereignissen in Essen in der die Gewaltpolltik der
Wörtlich heißt es dann in der Entschließung: „Im Einverständnis mit der von der deutschen Sozialdemo⸗ kratie empfohlenen Taktik der rein passiven Abwehr der militäri⸗ schen Beseßzung erklärt das Zentralkomitee der Ruhrbevölkerung eine volle Sympathie. Gewalttaten und Attacken gegen diejenigen.
ie nur ein blindes Werkzeug, nicht aber die Urheber der verwerf⸗
geben. Das Zehnerkomitee fordert erneut Verhandlungen, die zur Räumung des Ruhrgebiets führen sollen.“ J
Die Ruhrarbeiterschaft sest im passiven Widerstand.
Gewerkschaften aus dem besetzten Gebiete, in der zu der augen⸗ blicklichen Lage Stellung gennommen wurde. Ueber die Stim⸗ mung in den Kreifen der freien Gewerkschaften unterrichtet folgende einstimmig angenommene Entschließung:
„Die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter, Angestellten und Beamten des Ruhrgebiets stehen nach wie vor auf dem Standpunkt. daß der Einbruch des frauzösischen und belgischen Militarismus ins Ruhrgebiet mit allen zur Verfügung stehhenden Kampf wird geführt um eine Verständigung zu erzielen, welche wirklich die Gewähr eines dauerhaften Friedens bietet. diesem Kampf lehnt die Konferenz nochmals alle chauvinistischen und nationalistischen Ziele und Bestrebungen ab. An die Ar⸗ beiter, Angestellten und Beamten wird die Mahnung gerichtet. an der Ablehnung aller nationalistischen Bestrebungen weiterhin festzuhalten. Gewaltsame Zusammenstöße müssen durch das be⸗ sonnene Verhalten der Arbeitnehmerschaft vermieden werden.
Die Konferenz erwartet aber andererseits von der Reichs⸗ regierung, daß sie jede sich bietende Gelegenheit benutzt, um den Abwehrkampf zu einem günstigen Abschluß zu bringen. Die Räumung des Ruhrgebietes muß im Vordergrund aller Ver⸗ handlungen stehen und als nächstes Ziel erreicht werden. Klare Stellung aller Teile der Regierung zur Verhandlungsfrage wird am besten Gewähr dafür bieten daß sich die weitesten Volks⸗ kreise in diesem Abwehrkampf hinter die Regierung stellen.“
Anläßlich der Vorgänge bei Krupp wurde folgende Ent⸗ schließung ebenfalls einstimmia angenommen:
„Die Konferenz der Ortsausschüsse des ADB, des Afa⸗ Bundes und des Allgemeinen Deutschen Beamtenbundes nimmt mit Entrsistung Kenntnis von dem gewalttätigen Vorgehen der Franzosen gegen die Kruppschen Arbeiter, das mehr als 40 Ar⸗ beitern Leben und Gesundheit gekostet hat. Diese neue Gewalttat wird die Arbeiterschaft in ihrem passiven Widerstand gegen die französische und belgische Machtpolitik nur bestärken zumal sie wiederum zeigt, daß es fast ausschließlich Angehörige der Ar⸗ beiterkasse sind die den Ausschreitungen der Besatzungstruppen zum Opfer fallen. Den Angehörigen der getöteten und verleßten Arbeiter spricht die Konferenz ihr herzlichstes Beileid aus.“
Eine Auffehen erregende Feststellung. Die französischen Kapitalisten zur Auslieferung
der Betriebe an die Kommunisten bereit!
Das kommunistische Ruhr⸗Echo, das zurzeit nach dem Verbot der Essener Arbeiterzeftung neben dem Kleinen Anzeiger, einem
Ableger der Rheinisch⸗Westfälischen Zeitung, als fast einziges Blatt Essens erscheint, bringt in seiner heutigen Nummer eine Enthüllung.
Die Sanktionen, die Sie fordern, sind schon im
Franzosen zur Lösung der Reparationsfrage scharf verurteilt wird.
lichen Politik sind würden nur Gelegenheit zu neuen Repressalien
In Dortmund tagte am Freitag eine Konferenz der freien
Mitteln des passiven Widerstandes abgewehrt werden muß. Der
eitung
s werktätigen Volkes
In
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