ii
Lollar I.— Weidenhausen I. 2: 2(1: 2).
Am Sonntag, den 28. Januar trafen sich die beiden Mann⸗ schasten in Lollar. Um 3.38 gab der Schiedsrichter Artz Gr.⸗Linden den Vall frei. Mit dem Anstoß Weidenhaufens entwickelte sich ein scharser Kampf. Zwei Ecken für Lollar bringen nichts ein. In der 8. Minute erzielt W. das 1. Tor: dem in 12 Minuten das 2. Dor folgt. L. kann vor Halbzeit auch noch ein Tor entgegensetzen. Nach Halbzeit kann L. durch eine Ecke ausgleichen. Nun entspann sich ein scharfer Kampf um die Führung. L. konnte schöne Mo⸗ mente nicht verwerten, da sie nur noch mit 10 Mann spielten. Auch W. setzte alles daran, jedoch scheiterte alles an L.'s Verteidigung und mit 2:2 trennten sich die Mannschaften. Der Schiedsrichter war ziemlich korrekt in seinen Entscheidungen.
Gr.⸗Linden I.— Wölfersheim⸗Södel I. 33(1: 1), Ecken 8:4.
Nachdem Gr.⸗Linden das Vorspiel in W. 3: 2 durch 2 Selbst⸗ ore verloren hatte, trafen sich die Mannschaften am vergangenen Sonntag in G. G. mußte leider mit reichlich Ersatz antreten. Um 2 Uhr gab der Schiedsrichter den Ball frei. Der Anstoß von G. landet im Aus. Nach verschiedenen schönen Momenten wird das Spiel in der 5. Minute wegen Regen um 10 Minuten abgebrochen. Eine Ecke für G. bringt nichts ein. Gleich darauf kann W. durch verlehrte Entscheidung des Schiedsrichters durch Elfmeter das erste Tor erzielen. G. kann 2 Mi FN schů i
—
des Linksaußen durch biesen unhaltbar den Ausgleich erzwingen.
Mit 1:1 geht's zur Pause. Gleich nach Halbzeit kann W. 21 in Führung gehen. G. erzielt noch mehrere Ecken und kann auch noch zwei schöne Tore erzielen, welchen W. nur noch eins und damit den Ausgleich eine Minute vor Schluß entgegensetzen kann. Die Mannschaften trennten sich mit kräftigem„Frei Heil“. Das Spiel litt leider sehr unter dem aufgeweichten Boden. Weidenhausen I.— Wieseck I. 2: 2(Ecken 3: 5).
Die Mannschaften trafen sich am Sonntag in Weidenhausen.
Wieseck II.— Weidenhausen II. 2: 2(1: 1)(Ecken 7: 5).
Um 1.10 Uhr gab der Schiedsrichter Wagner den Ball frei. Wieseck konnte nach 10 Minuten einsenden. Nun stellte Weiden⸗ hausen um und konnte kurz darauf den Ausgleich und dann die Führung erringen. Ohne Pause ging es weiter. Wieseck konnte 20 Minuten vor Schluß den Ausgleich erzielen. Beide Mannschaf⸗ ten spielten gut. Der beste Mann auf dem Felde war Wiesecks erst 16 Jahre alter Mittelstürmer.
Herborn I.— Laubeseschbach I. 6:0(4 0).
Obige Mannschaften trafen sich am Sonntag in Herborn. Die Bodenbeschaffenheit war infolge des Regens schlecht. Herborn war die technisch bessene Mannschaft und konnte das Spiel 6: 0 für sich
waren fast gleich. nur die Verteidigung Herborns stärker. In der ersten Halbzeit kann Herborn durch
ö
. 0 f und Heuchelheim kann 1 Tor aufholen. welchem Herborn kurz Schluß auch noch eins eulgegensetzt.
Aus den auntlichen Bekanntmachungen.
Das Amtsverkündigungsblatt W e 1 3 75 55 li Maßnahmen gegen Wohnungsman gel. rung fe— Abänderung des Hundesteuergesetzes. Ein⸗ stellung und Beschäftiauna ausländischer Arbeiter.— 0 einer Tapezierer⸗ und Sattlerzwangsinnung für die Stadt und den Kreis Gießen— Maul⸗ und Klawenseuche— Abe und aun ästen der an den Kreisstraßen stehenden Obstbäume.— Ent⸗
Verordnung über außecordent⸗ Laufende
wösserung der Grundstücke in der Gemeinde A—
nachrichten. Versammlungskalender Großen⸗Linden. Wahl verein. Sonntag. den 11. Febr. nachmittags 3 Uhr lung. Erscheinen aller Heuchelheim. Soziald. 10. Febr., 1 eee Alles Greilich. Tages ord i r N 1 Beige een, Nute geren, Samen den 1 e abends 9 Uhr bei Guntrum Monatsversammlung. Pünktliches Er⸗ scheinen. 5
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1
Othürdliche Bekanntmachungen Bekanntmachung.
Jufolge Erhöhung der Zechenpreise und Fuhrlöhne für Kohlen und Koks ab 1. Februar 1923 sowie der
ten darauf nach s em All
5 4. Bei Abholung von dem Lagerplatz des
ngang
2 Tore erzielen. Nach Halbzeit bringt
das Sp
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für Haushalt. Gewerbe und Industrie unentbehrlich.
2
und Scheuerpulver
ee
gemäß Beschluß der städtischen Brennstoffdeputation vom 7. Februar 1923 auf Grund der Vorschriften des§ 17 der Ausführungsbestimmungen zum Gesetze über Regelung der Kohlenwirtschaft vom 23. März 1919 „ vom 8. Februar 1923 wie folgt fest⸗ gesetzt:
Fettstückkohlen Mk. 6840.— für den Zentner Fettnußkohlen Mk. 6970.—„„ 1 Fettkohlen, meliert Mk 5950.—„„ 7 Eßnußkohlen Mk. 7570.—„„„ 5 Anthrazit Mk. 8400.—„„*. Steinkohlenbriketts Mk. 8980.—„„ 0 Braunkohlenbriketts Mk. 3680.—„„ 5 Zechenkots, grob i
Zechenkoks, nuß Mk. 9075.—„„ 4 Die Preise verstehen sich ab Eisenbahnwagen in
Fuhren bis vor das Haus des Käufers oder frei
Lagerplatz des Kohlenhändlers für den Zenkner ein⸗ schließlich Warenumsatzsteuer:
Zuschläge dürfen erhoben werden für den Zentner:
1. für das Einwerfen des Brennstoffes von der Straße in den Keller
2. für das Eintragen des Brennstoffes von der Straße in den Keller
3. Bei Lieferung in Säcken ober Körben bis zu Höchstmengen von 15 Zentner ab Eisenbahnwagen in den Keller
Mk. 50.—
Mk. 74.—
Kohlenhändlers bis zu Höchstmengen von
15 Zentner M 5. Bei Lieferung des Kohlenhändlers ab
Lagerplatz bis vor das Haus Mk. 130.— 6. Bei Lieferung in Säcken oder Körben
bis zu Höchstmengen von 15 Zentner ab
Lagerplatz des Kohlenhändlers bis in den
Keller Mk. 180.—
Aeltere Bestände sind zu den seitherigen Höchst⸗ breisen abzugeben. Uebertretung dieser Höchstpreise kann auf Grund des§ 4 der Preistreibereiverordnung vom 8. 5. 1918 mit Gefängnis und mit Geldstrafe bis
k. 25.—
allgemein gestiegenen Unkosten, werden die Höch stpreise
straft werden, vorausgesetzt, daß das Gesetz betreffend Verschärfung von Strafen vom 18. 12. 1920 nicht An⸗ wendung findet
Beschwerden über Mängel bei der Belieferung und Preisberechnung sind beim städtischen Brennstoff⸗ amt vorzubringen.
Gießen, den 7. Februar 1923.
Der Oberbürgermeister: J. V.: Dr. Seib.
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Sonntag, den 11. Februar 1923
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über das Thema: 12⁴⁵
Der Kampf
an der Ruhr! K. P. D. Giessen
Hans Krüger: 5 Die Reichspachtschutzordnung
nebst der Preußischen Ausführungs- verordnung. Deutlicher als in der 1 bisher geltenden Pachtschützordnung 0 vom g. Juli 1920 tritt in dem neuen Gesetz zur Verlängerung der Pacht⸗ schutzordnung, welche das geltende Recht enthielt, der Gedanke des sozialen Schutzes für die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe hervor. Preis 150 Mk.
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