——————ę—
Mt ionen Mark.
EN E
rechnet mit einem Ueberschuß von ca. 4 Mil.
Steuerabzug.
* ä
5 Vom
7 0 Ueber 8 8 Wir erhalten öfters
erscheint es angebracht,
diesen 10 Prozent zulässigen Abzüge sind ebenfalls heraufgesetzt betragen: monatlich für Mann und Frau je 200 Mk.,
ffür jedes Kind unter 17 Jahren 1000 M., wöchentlich für Mann b 0 Frau je 48 Mk., für jedes Kind 240 Mk.; die Abzüge für die 75 1 betragen jetzt monatlich 1000 Mk., wöchentlich l f 1 Wirkung der neuen Bestimmungen sei an einigen Bei⸗
rgelegt:. 1. Lediger Angestellter mit 60 000 Mk. Monatsgehalt: Mk. 6000 Mk.
0 ‚ 1200 Mk. 1200 Mk. . seiben zu zahlen 4800 Mk.
1 bl 2 Verheirateter Angestellter mit 2 Kindern und 80 000 Mk.
Monatsgehalt: 0 10 von 80 000 Mk. 8000 Mk. Steuerfrei sliir den Mann 200 Steuerfrei für die Fran 200 Mk. Steuerfrei für 2 Kinder 2000 Mk. Werbumgskosten 1000 Mk. 5 3400 Mk. 3400 Mr. 6. bleiben zu zahlen 4600 Mk. 3. Lediger Arbeiter mit einem Wochenlohn von 16 000 Mk.: 5 10 Proz. von 16 000 Mk. 18 m 1600 Mk. Steuerfrei 1 3 Werbungskosten 240 M. 15 288 Mk. 288 Mk.
bleiben zu zahlen 1312 Mk.
5 ö 4. Verhewateter Arbeiter mit 5 Kindern und 18 000 Mark Wochenfohn: 2700 Mk. fiir f= 5700 Mk. . 10 Proz. von 18 000 Mk. 1800 Mk. Steuerfrei für den Maun 48 Mk. 8 a 48 Mk. 9 Steuerfrei sü i 8 240(84240) ʒ- 1200 Mk. 0 Werbungstosten.. 240 M. 0 5 1536 Mk. 1590 M. 1 bieden zu zahlen 246 Mk. . Ledige Hausangestellte mit 3000 Mk. Monatslohn und g 2700 W. für Sachleistungen 5700 Mk.: 1 10 Prog. von 5700 Mk. 570 Mk. 5 a Steuerfree z. 20 M. Werbungskosten 1000 Mk.
5 f 1200 Mk. 1200 Mr. . 5 Diese Hausangestellte braucht bei ihrem„riesigen“ Lohn keine J Steuern zu zahlen. — Die Umsatzsteuer und die Genossenschaften. Die Be⸗ strebungen der Konsumgenossenschaften, eine Befreiung von der Umsatzsteur zu erzielen, haben, wie die Textil⸗Woche er⸗ fährt, zu einem Kompromißantrag geführt, demzu⸗ — folge nach der zu erwartenden Erhöhung auf 2½ Prozent die Genossenschaften nur die Hälfte der Umsatz⸗ steuer, also 1½ Prozent zu zahlen hätten.
— Die Lupysheilstätte in Gießen in Not. Der Vorstand des Hessischen Heilstättenvereins schreibt: Die Lupusheilstätte in Gießen befindet sich in einer furchtbaren Notlage. Durch äußerste An⸗ strengungen war es dem lessischen Heilstätlenverein bisher mög⸗ * Betvieb der Heilstätte aufrecht zu erhalten. Die Verhält⸗ — werden jedoch imer ungünstiger und der Verein, der neben Lupusheilstätte auch noch die Eleonorenheilstätte(Lungenheil⸗ stätte für Frauen) bei Lindenfels t. Odw, sowie drei Kinderheil⸗ stationen für lungenkranke Kinder in Hirschhorn, Lampertheim und Wald⸗Michelbach unterhält, muß gewaltige Anstrengungen N„um diese säntlich zu erhalten. Zum Unglück ist jetzt am Röntgenapparat der Lupusheilstätte eine Reparatur not⸗ Dees tel bu 2 e 5 r verursacht.
e r Verein micht. In seiner Not wendet er sich 0 15 die Oeffentlichkeit und richtet an Freunde und Gönner die herz⸗
liche und dringende Bitte, ihm durch Spenden die Möglichkeit zu geben, die Lupusheilstitte ihrem Zweck und der Wissenschaft eine e Elmrichtuna zu erhalten. Zuwendungen sind erbeten an den Heilstättenverein für Hessen, Darmstadt Wilhelminen⸗ straße 34. Postscheckkonto Nr 61917, Frankfurt o. M.
„ Jn zehn Minuten eine Nachricht von Newyork nach Deutsch⸗ Jand. Postamtlich wird mitgeteilt: Der drahtlose Wirt⸗ 5 12 Rundspruchdienst der Reichstelegraphenver⸗
10
waltung ber bekanntlich in der Weise vor sich geht. daß die Eil⸗ dienst G. m. b. H. in Berlin täglich zwölfmal über die Haupt⸗ funkstelle in Königs⸗Wusterhausen drahtlos⸗telephonisch Wirt⸗ schaftsnachrichten verbreitet die in ganz Deutschland durch die bei den Beziehern selbst aufgestellten Funkempfangsanlagen unmittel⸗ bar und gleichzeitig aufgenommen werden hat sich während der viermonatsgen Versuchszeit durchaus bewährt. Von den Rund⸗ spruchteflnehmern wird anerkannt. daß die Nachrichten sehr rasch und gut verständlich empfangen werden. Das Verfahren gestaltet sich so, daß 3. B. die Newyorker Börsenkurse nach der Feststellung in Newyork sogleich via Nauen nach Berlin herübergefunkt und im umnittelbaren Anschluß daran durch den drahtlosen Rund⸗ spruchdienst den Bezichern zugesprochen werden, sodaß sie schon etwa 10 Minuten nach ihrer Festsetzung in Newyork in den Händen der deutschen Bezeher sind. Der Dienst, der bisher nur versuchsweise eingerichtet worden war, soll nunmehr auf eine sestere Grundlage gestellt werden. Dazu ist eine neue Gebühren⸗ festsetzung vom 1. Janugr an notwendig geworden.— Die Ge⸗ bühren für die Tellwehmer sind natürlich hoch, ste betragen das Jahr etwa 300 000 Mark
— Gesetzliche Miete. Uns wird von amtlicher Stelle ge⸗ schrieben: In einzelnen Kreisen der Mieter und Vermieter findet sich die Auffassung vertreten, daß die sich auf der Grundmiete und den hierzu festgesetzten Zuschlägen aufbauende sogen.„gesetzliche Miete“ in allen Mietverhältnissen und zwar mit Rückwirkung vom 1. Juli 1922 zu entrichten sei. Diese An⸗ sicht ist durchaus unzutreffend. Die gesetzliche Miete tritt nur dann an die Stelle des bisherigen vereinbarten Mietzimses, wenn der Mieter dem Vermieter oder umgekehrt der Vermieter dem Mieter eine schriftliche Erklärung des Sinnes übermittelt, daß für die Höhe des Mietzinses die Bestimmungen über die gesetz⸗ liche Miete Platz greifen sollen. Die Wirkung, daß nunmehr an Stelle der bisherigen vereinbarten Miete ftr die Folgezeit die gesetzliche Miete zu zahlen ist, tritt jedoch auch in diesem Fall nicht unmittelbar mit der Abgabe der Erklärung lund erst recht nicht zu einem früheren Zeitpunkt!) ein, sondern erst in der Zukunft vom nächsten Termin ab, auff den die gesetzliche Kündigung nach§ 565 des Bürgerlichen Gesetz⸗ buches zulässig ist: mithin bei monatlicher Mietzinsbemessung von dem auf die Erklärung folgenden Monatsersten, wofern die Er⸗ klärung spätestens am 15. ds. Mts. dem anderen Teil zugegangen war; bei vierteljährlicher Mietzinsbemessung von dem auf die Erklärung folgenden Vierteljahrsersten, wofern die Erklärung spätestens am dritten Werktag des Vierteljahrs dem anderen Teil zugegangen war. 7
— Die Invalidenversicherungspflicht von Persouen unter 16 Jahren. Der Vorstand der Landesversicherungsanstalt schreibt uns: Nach dem Gesetz vom 10. Nopember 1922 ist die bisherige Bestimmung, nach welcher die Versicherungspflicht zur Invaliden⸗ versicherung erst pom vollendeten 16. Lebensjahre beginnt, mit dem 1. Jamuar 1923 in Wegfall gekommen. Von diesem Tage ab be⸗ Iinnt die Versicherungspflicht ohne Rücksicht auf das Lebensalter mit dem Eintritt in eine versicherungspflichtige Beschäftigung. Es sind also alle noch nicht 10 Jahre alte Personen. die eine ver⸗ sicherungspflichtige Beschäftiauna ausüben, sofort zur Invaliden⸗ versicherung anzumelden. 8
— Stadttheater. zu dem Tanzgastspiel„Aenne Osborn“ am Donnerstag, den 11. Januar dürfte aus einer Be⸗ sprechung der Frankfurter Zeitung folgendes interessteren:„Diese frische, prächtige Jugendlichkeit, ein maßvolles Ausgelassensein, die sichere Stilisterung, der letzte feine Charme gibt diesen Tänzen eigene Note und Bedeutung. Sie übersetzt, lieblich in die schönen Kostüme Paul v. Haken's gehüllt, jede ihr passende Musik in die . Beinsprache und zwingt mit leichtgelöster zarter Geste.“
— Rückständige Steuern zahlen. Im heutigen Blatte ist eine Bekanntmachung der Stadtkasse enthalten, in der um Zahlung des 3. Zieles der Gemeinde⸗Grund⸗ und Gewerbesteuer usw. auf⸗ gefordert wird. Wer bis 20. ds. Mts. die betr. Steuern nicht bezahlt, hat Kosten für Beitreibung zu tragen. Auf die Bekannt⸗ machung sei hingewiesen.
Kreis Alsfeld⸗Lauterbach.
n. Alsseld. Grausigen Selbstmord verübte hier eine verheiratete Frau. Am Donnerstag früh wurde an dem Bahn⸗ übergang am Verggäßchen die furchtbar verstümmelte Leiche einer Frauensperson aufgefunden. Die einzelnen Körperteile lagen neben und zwischen den Geleisen zerstreut herum. Die Leiche wurde als diejenige der Ehefrau des hiesigen Schneiders Sch. er⸗ kannt. Die Feststellung der Persönlichkeit war nur noch an Resten der Bekleidung und an dem Trauring möglich. Die Frau selbst wurde seit Mkttwoch gegen abend vermißt. Da sie schon früher an nervösen Störungen litt, während welchen sie sich manchmal tagelang aus ihrer Wohnumg entfernte und versteckt hielt, ist sehr stark anzunehmen, daß sie sich im Zustand geistiger Umnachtung vor den abends nach 5 Uhr von Gießen hier eintreffenden Per⸗ sonenzug geworfen hat. Den Hinterbliebenen(Mann mit 6 Kindern) wird von allen Seiten der Bevölkerung wärmste Teilnahme ent⸗
gegengebracht. Kreis Schotten.
Schotten, 7. Januar. Lohnende Jagden. Die Pächter einer Dorfjagd im Vogelsberg bezahlen jährlich 3000 Mark. Pacht. Sie hatten mum das Glück, einen Marder und drei Füchse zu erbeuten, deren Felle sie für zusammen 160 000 Mark verkauften. Auf anderen Gemarkungen werden 100 Hasen erlegt, für deren jeden man etwa
2000 Mark einnimmt, während die Jagdpacht nur einige tausend
Mark beträgt. Viele Gemeinden verlangen jetzt besondere Zuschläge.
Von Nah und Fern. 110 Frankfurt a. M., 7. Jan. Die Brotmarkeufälsch⸗
4 e einigen Tagen wurden hier durch das 5 1 mittelamt ungeheure Mengen gefälschter Brotmarken lestgeshe 955 durch die die Stadt um viele Zentner Brormehl betrogen ee 5 a ist. Trotzdem scharfe Warnungen ergangen sind, blüht der Ha mit den Falschmarken noch flott wetter. Die Kriminalpolizei hat bereits eine Anzahl Verhaftungen vorgenommen und et 2 hebliche Vorräte gefälschter Marken beschlagnahmt. Doch ist 1 bisher nicht gelungen, die Fälscherwerkstätte ausfindig zu machen. Man vermutet, daß die Marken auswärts 1 N 165
Frankfurt a. M., 7. Jan. Aus der Krim 14 ro nik Die Kriminalpolizei besaßte sich im Monat Dezember mit 3968 Straffällen. Es kamen bei ihr u. a. zur Anzeige: 7 Mordver⸗ suche, 3 Raubüberfälle, 336 Einbruchsdiebstähle, 1045 Eigentums vergehen, 136 Betrugssälle, 145 Unterschlagungen, 18 Münzwer⸗ gehen, 286 Wucherfälle, 241 Schleichhandelsfälle, 49 1 mittelfälschungen.— Festgenommen wurden 691 Personen, unter 38 steckbrieflich Gesuchte. ee
Frankfurt a. M., 7. Jan. Tragisches En Grabe der Mutter erschoß sich am Freitag ein 19 jähriger Kaufmanns⸗ lehrling.
Frankfurt a. M., 7. Jan. Steuerhintergiehungen. Wegen Hinterziehung von Grunderwerhssteuern im ver- flossenen Viertelfahr nahezu zwei Millionen Mark rechtskräftig
festgesetzt. i 0
Tod auf den Schienen. Aus Schlüchtern wird dem Frankfurter Parteiblatt berichtet: Als am Mittwoch abend der zersonenzug 8.4 Uhr unseren Bahnhof verlassen hatte lag auf den Echsenen die furchtbar verstümmelte Leiche unseres Genossen des Pächters der Tonhalle Christian Ehresmann. Der Ge⸗ nosse war noch im letzten Augenblick vor Abfahrt des Zuges an⸗ gekommen: wie er unter den Zug gekommen ist, weiß kein Mensch. Er hinterläßt eine Frau mit drei Kindern. Genosse Ehresmann erfreute sich allgemeiner Sympathie. Wegen schlechten Geschäfts⸗ ganges 1 0355 5 1 50 48 1 as 1 8 Legung des großen abels beschäftig ö erellee! nach seinem Arbeitsort zu fahren, als ihn der Tod ereilte.
Ein Eifersuchtsdrama hat sich im Stadtteil Waldhof bei Mannheim abgespielt, wo ein 50 Jahre alter Malermeister aus Eifersucht auf seine Ehefrau einen Revolver schuß ab, der sie an der Hand verletzte. Der Täter brachte sich dann se zwei Schlisse in die Brust und in den Kopf bei. Er ist schwer verletzt.
Totschlag infolge Wohnungsnot. Ein monatelanger Woh⸗ nungsstreit zwischen zwei Familien hat wie aus Koblenz berichtet wird, vorige Woche in Bendorf einen schrecklichen Aus gang genommen. Es kam zu Tätlichkeiten. wobei eines der Familien⸗ utitglieder, ber 23jährige Schuhmacher Peter Böhm, durch einen Dolchstich ins Herz getötet und dessen Vater durch zwei Stiche in die Lunge lebensgefährlich verletzt wurde; auch er ist inzwichen gestorben. Der Gegner. der 24jährige Schneidermeister Anton Großmann, erhielt selber einen schweren Beishieb über den Kopf und sein Befinden joll ebenfalls hoffnungslos fein.
Gemeiner Gauner. Aus Niederaula wird dem Kasseler Volksblatt berichtet: Der 16jährige Sohn eimer Familie aus Frank⸗ surt a. M. wollte zu Verwandten in das nahe Oberjossa zu Besuch. reisen. Unterwegs lernte er einen älteren Mitreisenden kennen. Wie es nun bei den allgemeinen Gesprächen der Fall ist. erkundigte sich jeder nach des anderen Reisezsel. Der junge erfuhr nun. daß sein Reisebeglester nach Melsungen fahren wollte. und es wurde beschlossen. beide Reisen zusammen zu machen. Die Verwandten in Oberfossa wurden zuerst besucht und am anderen Tage die Fahrt nach Melsunqcgen fortgesetzt. Hier kamen ste des Mittags um 1 Uhr an. Auf dem Bahnhof bat der Fremde jungen Mann, zu warten. und damit er zur richtigen Zeit ö zurlick sei, möge er ihm seine Uhr und weil es regnete seinen Schirm borgen. Nach geraumer Zeit kam er wieder zurück mit der Angabe daß er seine Verwandten nicht getroffen habe und deshalb nochmals sortmüsse. Da dem jungen Mann aber die Zelt zu langweilig war, schlief er ein. Gegen 4 Uhr nachmittags
er auf und mußte die Entdeckung machen, daß ihm seine Brief⸗ tasche mit 4300 Mark gestohlen war. Sein bisheriger Begleiter kam auch nicht wieder ztrück. Ex ist also das Opfer eines raffinierten Schwindlers geworden. Trotz eifriger
ist es nicht gelungen den Unbekannten zu erwischen
Arbeitsrecht, Gewerkschaktliches, Arbeiterbewegung. Die Arbeiszeit in den Reichsverkehrsbetrieben.
In den allgemeinen Verhandlungen des Reichs verkehrs⸗
ministers mit den Gewerkschasten über die Frage der Arbeitszeit
scheint, wie der Frkft. Zt. berichtet wird. eine Einigung erzielt worden zu sein! Wenigstens wird mitgeteilt, daß die Be⸗ sprechungen am Freitag abend abgeschlossen worden seien und der Minister im Benehmen mit dem Hauptbeamtenrat und dem Haupt⸗ betriebsrat einen neuen Erlaß in dieser Frage herausgeben wolle.
Versammlungskalender
Wieseck. i Wahlverein. Sonntag, den 14. Januar, nach⸗ mittags 3 Uhr General⸗Versammlung bei Bierau. Vollzähliges Erscheinen ist erwünscht!
Sthördliche Stlunntmachungen Bekanntmachung.
Straßenbenennungen. 5 Es wird hierdurch bekanntgegeben, daß die Stadt- verordnetenversammlung in der Sitzung vom 21. Dez.
1922 folgende Straßendenennungen beschlossen hat:
1) Die Verbindungsstraße zwischen der Liebig⸗ und Wilhelmstraße, südöstlich der Iheringstraße erhält die Bezeichnung „Auf der Walderde“.
2) Die Verbindungsstraße zwischen der Licher⸗ straße und der Kaiserallee, südöstlich der neuen Kaserne, erhält die Bezeichnung
„Am Kengelberg“. 3) Die Straße zwischen der Lupusheilstätte und den Kliniken erhält die Bezeichnung „Gafftystraße“. Gießen, den 29. Dezember 1822. f Der Oberbürgermeister. J V.: Krenzien.
Bekanntmachung.
Das im Monat Dezember 1922 fällig gewesene 55 Ziel Gemeinde-, Grund⸗ und 87 9 2— 9 das 8. Ziel Kanalgebühren und das 3. Ziel. Wohnungs⸗ bauabgabe kann noch bis zum 20. d. Mts ohne
osten bezahlt werden.— Diesenigen, die mit der * Abgabe noch im Rückstande stnd, den hiermit gemahnt, bis zu genanntem Tage die Rückstände zu bezahlen. a
Am 22. Januar beginnt die Beitreibung, wo bei die neu festgesetten Kosten erhoben werden.
eßen, den 4. Januar 1923. Stadtrasse Gießen.
1 1—
Städt. Arbeitsamt Gießen Liebigstraße 16 Telephon 2054 Kostenlose Arbeitsvermittlung und Berufsberatung für beiderlei Geschlecht, u. a. auch für Kriegerwalsen und
Kriegsbeschädigtenkinder.
2s können eingestellt werden:
ah bel hlestaen Acbeitgeber ne:
2 Schlosser, 1 Dreher. 1
Lehrlingen 1 Friseur, 1 Bäcker, 2 Lackierer, 1 Einrahmer, 2 Schmiede, 2 Gärtner, 1 Schuhmacher, 1 Maler und Weißbinder, 1 Glaser, 1 Metzger, ein Buchbinder.
b) bet aufwärtlgen Arbeitgebern:
5 landwirtschaftliche Knechte m. Hauer, 1 verheirate⸗ ter Knecht mit älteren Kindern, 1 Schneider, 2 Spengler
und Installateure, 3 Dreher, 2 Elektromonteure.
Es suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker. 2 Schreiner, Kaufleute, Schreiber und Reisende, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bauschlosser, Schuh⸗
macher, 1 Krankenpfleger, 1 Sattler, 1 landw. Verwalter,
Bäcker und netzger, 2 Kellner, 1 Kraftfahrer, 1 Buch⸗ binder, Mechaniker, 1 Heizer, 1 Wagner, mehrere Anstreicher, 3 Weißbinder, 1 Konditor, 1 Maschinen⸗ ingenieur, 1 Müller, 2 Bautechniker, 1 Maschinen⸗ techniker.
Lehrlinge: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser, 2 Schlosser, 1 Spengler, 1 Mechaniker, 3 lektromon⸗ teure, ein Schuhmacher mit Kost und Wohnung, 1 Schreiner desgl., 1 Schneider
Selegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegen⸗ genommen. ö
Weibliche Abtellung:
Es können eingestellt werden:
a) dei bieftgen Arbeitgebern:
Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen, Lauffrauen und mädchen für einzelne Tage, tüchtige Alleia⸗
mädchen, 2 einfache Stützen. 1 Köchin, 3 Waschfrauen,
1 Verkäuferin, 1 Zimmermädchen. b) bei auswärtigen Arbeitgebern:
3 londwirtschaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen, Zimmermädchen, Allein mädchen, eine Köchin, 1 Stütze.
Es suchen Arbeit:
2 Büglerinnen, Konforistinnen, 2 Flickerinnen, 3 Verkäuferinnen, 1 Haushälterin, einige Lauffrauen, auch für Nachmittagsbeschäftigung, Mädchen für tags⸗ über, 4 Fabrikarbeiterinnen, 1 Waschfran, 1 Kaffeeköchin.
Die Berufsberatung und Arbeits⸗Vermittlung für Musiker findet Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10—12 Uhr statt.
Dalseher Maabarbelgr-Jerhand.
VBerwaltungsstelle Gießen.
Sonntag, den 14. Januar 1923 nachmittags 2 Uhr, im großen Saale des Gewerkschaftshauses
Generalversammlung
Tages⸗ Ordnung: 1. Die wirtschaftliche Situation und die Aufgaben unseres Verbandes.(Referent Koll. Scharkolvski) 2. Geschäfts⸗ und Kassenbericht, Neuwahl der Orts⸗ verwaltung und der Kartelldelegierten, 5 3. Wahl der Delegierten für die Konferenz am
18. Februar 192.
Verbandskollegen! Sorgt, alle für guten Besuch der Versammlung, es liegt in Euerem Interesse. Der Saal ist gut geheizt..
Die Ortsverwaltuns
11⁴⁷
—. soeben ers o hien en: Viotor Noack
Taschenbuch für Kommunalpolitiker
Unentbehrlich für alle, die sioh mlt Gemeinde angelegenheiten u. 8. w. zu befassen haben.
280 Seiten Preis 720 Mk. Bu G hhandlung
Oberhess. Volkszeitung
Asthma
Bronchialkatarrh, Lungen⸗
Zwei getragene, sebr aut erhaltene
Anzüge
leiden, Grippe, Husten und Schnupfen Spezial⸗ Heilverfahren(für korpulente Herren) für 15 Dr. Olpe. 12 und 15000 Ml. zu ver⸗ Asthma⸗ Ambulatorium kaufen. en, 1152 K. Rosen ba
Wölfersbeim 1151 Einfach möbl.
werktägl. Westanlage 10
Mädchen s im mer
können abends näben Off Aue A
fferten unter Nr. 1148 an lernen. Walltorstr. 38 1. U die Oberd. Volkszig. erbet.


