Ausgabe 
8.5.1923
 
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einen ganzen Ort in Aufregung

ist, wie jedermann behauptet. Bei der Gemeinderatswahl wurde in

Eigenschaften am meisten verbreitet find.

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l üdie Maifejer berichtet; Diese verlief hier unter reger Beteiligung

gerichtlichen Vollstreckungstitels bevechtigt war. 1

fte der Woßnungssiffe wird beschlossen, marntiche Personen unter 25 Jahren nicht in die Wohnungsliste aufzunehmen. Für die Stelle eines Backhaus verwalters hat sich nie⸗ mand gemeldet. Künftig soll mittags 12 Uhr auf der Bürger⸗ meisterei gelost werden; die Aufsicht über die Backhänser über⸗ nimmt der Polizeidiener und der Faselhalter Hch. Schupp. Einem Gesuch des K. Deibel um Ueberlassung von 10 Festmeter Holz zum Wohnungsbau wird stattgegeben. Zur Herstellung einer Wohnung bei Herm. Moos werden die Mittel bewilligt. Schließlich wird das Entschädigungsgesuch des Landwirts und Gemeinderatsmitglieds L. Hofmann 5. ftir eine vom Gemeinde⸗ bullen verletzte Kuh einstimmig abgelehnt.

Lollar. Der tappige Gemeindebulle Er⸗ fahrungsgemäß können manchmal kleine Ursachen große Wirkungen auslösen, so daß Verwickelungen daraus entstehen, die geeignet sind, zu versetzen. In Lollar spielt gegenwärtig eine Sache, die schon oͤen Gemeinderat beschäftigte und die, wenn sie auch nicht gerade Aufregung verursacht, so doch viel⸗ fach Gesprächsstoff liefert, und die aus einem ganz unbedeutenden Vorkommnis heraus sich entwickelt hat. Eines Tages war die Kuh des Landwirts und Gemeinderats Hofmann zu dem Gemeinde⸗ bullen gebracht worden. Zwischen den beiden Viechern kaut es aber zu einem Konflikt, wahrscheinlich, weil die Kuh keine Neigung hatte, auf die ihr gestellten Zumutungen einzugehen. Mit Gewalt suchte deshallb der ungeschlachte Balle die Widerspenstige zu zwingen, wo⸗ bei die Kuh stürzte und sich verletzte. Verdientermaßen wurde der Bulle daraufhin als ungeeignet für die ihm übertragenen Funk⸗ tionen erachtet und verkauft. Das geschah ihm gewiß recht. Für die Geueinde war es auch kein Nachteil, den es floß dabei ein ganz ansehnlicher Gewinn in die Gemeindekasse. Nun fand aber der Besitzer der Kuh, daß diese sozusagen von einem Gemeindeange⸗ stellten verletzt worden sei, deshalb erhob er Anspruch auf Schaden⸗ ersatz, weil das Tier zum Fahren nicht mehr taugte. Er fand eine Entschädigung von 100 000 Mk. für angemessen. Vom Gemeinderat wurde der Anspruch als unbegründet abgelehnt und die große Mehrheit der Einwohnerschaft dürfte derselben Ansicht sein. Da⸗ gegen besteht der Kuhbesitzer nicht nur auf Entschädigung, sondern ex beabsichtigt sogar wie er erklärte seine Ansprüche an anderer Stelle geltend machen und dabei die Geldentwertung ent⸗ sprechend in Betracht ziehen zu wollen. Die Gemeinde kann sich also auf einen Prozeß gefaßt machen. Von einem Gemeinde- vertreter sollte man eigentlich verlangen dürfen, daß er in erster Linie das Interesse der Gemeinde im Auge hätte und weniger sein eigenes, noch dazu, weim ein Nachteil für ihn gar nicht entstanden

dem Flugblatt des Bauernbundes den Sozialdemokraten Einseitig⸗ keit, Egoismus usw. vorgeworfen. Herr H. ist Führer des Bauern⸗ Hundes, er wird also beurteilen können, in welchen Kreisen diese

Kreis Friedberg⸗ Büdingen.

Bab⸗Nauheim nicht besetzt. In der Oeffentlichkeit ist bis heute noch vielfach die irrtümliche Anficht verbreitet, daß das an der Strecke Frankfurt(Main)FriedbergGießen gelegene welt⸗ bekannte Bad⸗Nauheim von den Franzosen besetzt sei. Sehr häufig werden daher, namentlich im Norden des unbesetzten Deutschland, von den Post⸗ und Eisenbahnbehörden Telegramme, Geldsendungen und Gepäckabfertigungen nach Bad⸗Nauheim mit dem Bemerken zurückgewiesen, der Ort liege im besetzten Gebiete. Es liegt hier offenbar eine Verwechslung mit zwei anderen kleinen schaftenNauheim vor, von denen die eine, bei Groß⸗Gerau an der Bahnstrecke MainzDarmstadt gelegen, zum Brückenkopf Mainz gehört und schon seit 1919 besetzt ist, während die andere, ohne Bahnstation, am Ostrande des Flaschenhalsgebietes zwischen den Brückenköpfen Mainz und Coblenz liegt. Dieses Nauheim ist vor etwa 814 Tagen durch die Franzosen in das besetzte Gebiet einbezogen worden. Seine nächste Bahnstation ist Niederbrechen zan der Bahnstrecke FrankfurkHöchst(Main) Limburg(Lahn). Das Bad⸗Nauheim ist also nicht besetzt. Es liegt mindestens 25 bis 30 Km. vom östlichsten Rande des besetzten Gebietes entfernt unb ist aus dem Norden, Süden und dem mittleren und öftlichen Teilen Deutschlands auf den großen Schnellzuglinien über Gießen KasselErsurt, Würzburg und KarlsruheDarmftadt bequem und unbehindert durch Mißhelligkeiten der Besatzung zu erreichen

Westerwald und Unterlahn. 5 Maifeier im Westerwald. Aus Westerburg wird über

Dus nah und fern. In bester Ordnung zog der lange Festzug, pont zwei Musikkapellen begleitet, durch die Straßen der Stadt. An der Spitze marschierte vollzählig die Reher Ortsgruppe, die Fahne tragend. Die Genossen Fink von Emmerichenhain und Metzger von Lochum hielten in der Nähe des Landratsamtes Reden

Vodeutung des Tages. Genosse Landesrat Witte von Wies⸗ baden traf wegen der schlechten Verkehrsverhältnisse etwas später ein und sprach im Büchlerschen Saale unter großem Beifall. Erst um 7 Uhr trennte man sich. Musikvorträge der Westerburger Kapelle sowje Lieder⸗ und komische Darbietungen des Fräulein Büchler und der Genossen Eugen Schwarz von Emmerichenhain und Paul Schmidt von Pottum hielten die Teilnehmer zusammen. Alles in allem eine schöne Feier zum Nutzen der VS., wozu man der Westerburger Ortsgruppe mit ihrem Führer Willi Schütz gratulieren kann.

Kleine Nachrichten.

Frankfurt a. M., 5. Mai. Schnell bezahlte Mil⸗ lionenschulden. Ein in Brüssel ansässiger Kaufmann der Elektroartikelkrangde war einer Frankfurter Firma aus Waren⸗ lieferung den Betrao von 95 Millionen Mark schuldig. Der Brüsseler begab sich nach Frankfurt, um mit der Gläubigerin zu unterhandeln, die ihn, angesichts der Tatsache, daß der Ausländer

nicht zahlen wollte. verhaften ließ, wozu sie auf Grund amts⸗ Das Landgericht

f Fetenigle ßen rerhangten Terzst. Der Irhastferie zahle ann Mark der Gläubigerin. Eben

mit Kosten rund hundert Millivnen als man ihn entlassen wollte, da fand sich ein neuer Gläubiger ein, der 25 Millionen Mark zu sordern hatte. Auch er wurde be⸗ friedigt. Der Belgier wax schon auf dem Flur des Gerichtsgefäng⸗ nisses, um dieses zu verlassen als wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft ihn aufs neue bannte, denn der Ausländer hatte kein Paßvisum. Mit einer Gelöstrafe von 80 000 Mark war die Sache alsbald abgetan Frau und Mutter holten den Belgier im Auto am Gerichtsgefängnis ab und ohne sich umzuseben nach seinen freundlichen Gastgebern in der Hammelsgasse gings zum Bahnhof, um Frankfurt schnell⸗ stens den Rücken zu kehren. Diesem Belgier wird Frankfurt a. M. immerteuer sein. 5

Frankfurt a. M., 6. Mai. Doppelte Bluttat. Der Küfer August Stemmler wurde in der Nacht zum Samstag vor dem Hause seines Schwagers, des Wirtes Max Schneider, in der Stiftstraße von einem unbekannten jungen Manne ohne jede Veranlassung durch Messerstiche in Kopf und Bauch lebensgefährlich verletzt. Sein Schwager, der ihm zu Hilfe eilen wollte wurde gleichfalls durch Messerstiche so schwer zugerichtet, daß er kurz nach der Einlieferung in das städtische Krankenhaus verstarb. Der Täter entkam unerkannt.

Frankfurt a. M., 6. Mai. Schurken. Bei der Abholung seiner Pension in Höhe von 400 000 Mark erlitt ein hochbetagter Beamter einen Ohnmachtsanfall. Sogenannte hilfreiche Personen brachten den Bomußtl son dewache, stahlen ihm dabei aber den ge⸗ samten Pensionsbetrag.

Seligenstadt, 6. Maj. Millionendiebstahl. Aus einer hiesigen Portefeuillefabrik wurden in einer der letzten Nächte Fertig⸗ e und Rohstoffe im Werte von mehreren Millionen Mark ge⸗ stohlen.

Zeitverwirrung.

In den nächsten Monaten werden die Uhren in europäischen Ländern so verschieden gehen wie nie zuvor. Ein Reisender, der in dem Orient⸗Expreß über den Simplon fahren will, wird sich am besten nach der Sonnenuhr richten, wenn er nicht bei Berechnung der verschiedenen Fahrzeiten wahnsinnig werden will. Er wird von London kommend, wo die Sommerzeit eingeführt ist, seine Uhr in Calais(Frankreich westeuropäische Zeit) eine Stunde vorstellen müssen, in Ballorb(Schweiz, mitteleuropäische Zeit) eine Stunde zurück, in Domodossola wieder eine Stunde zurück(Italien hat so⸗ wohl mitteleuropäische wie Sommerzeit), eine Stunde vor für die Länder, die mitteleuropäische, aber keine Sommerzeit haben und schließlich wieder eine Stunde zurück für die Länder mit osteuro⸗ päischer Zeit. Das ist allerdings zum Verrücktwerden!

Unterbindung des Zugverkehrs.

Die Franzosen verhasteten vier Beamte des Bahnhofes Sieg⸗ burg und führten sie gesangen fort. Darauf unterbrachen sie den Gisenbahnbetrieb zweischen Siegburg und Honnef und machten seine Wiederaufnahme von einer Anzahl Bedingungen abhängig.

Unter französischee Aufsicht.

In der Trierer Eisenbahn⸗Hauptwerkstätte arbeiten 38 Deut⸗ sche unter der Aufsicht französischer Werkmeister. Wie wir hören, hat eine Firma aus Luxembarrg die Leitung der Hauptwerkstätten e Im Karthaus traten 16 Deutsche in französische

ienste. g

Eine verhängnisvolle Wurstvergiftung ist in Deggingen bei Geislingen(Wüuttbg.) vorgekommem. In der Mrtschaft zum Schwanen wurde eine Kuh freigegeben. Nach dem Genuß von Leberwürsten erkrankten 60 bis 70 Personen, davon ein Drittel Kinder. Ein Kind ist bereits gestorben, mehrere Erwachsene schweben noch in Lebensgesahr.

Totschlag am Ehemann. Eine entsetzliche Ehetragödie, zu der offenbar wieder einmal der Alkohol den Anstoß gegeben hat, spielte sich am Donnerstag voriger Woche in Köpenick ab. Gegen 10 Uhr abends erschien die 46 Jahre alte Ehefrau Auguste Schwarz, die mit ihrem zwei Jahre jüngeren Manne Wilhelm Schwacz, einen maligen Heizer und ihrem 20 Jahre alten Sohne dem Heizer Karl Schwarz in Amtsfelde Nr. 10 wohnte, auf der Wache des 241. Reviers im Köpenick und beschuldigte sich selbst, soeben ihren Ehemann erschlagen zu haben. Die Frau und ihr Sohn. den sie mitgebracht hatte, wurden in Haft genommen. Kriminalbeamte des Revers begaben sich nach der Wohnung, um den Befund aufzunehmen, und verhörten dann die Frau und den Sohn. Wie sie sagen, kam Schwarz abends be⸗ trunken und sehc aufgeregt nach Hause und brach mit Frau und Sohn einen Streit vom Zaune. Als er seine Frau auch tätlich angriff sprang der Sohn seiner Mutter bei und warf den Vater auf das Bett, um ihn zu becuhigen. Schwarz raffte sich aher wieder auf und sprang sesnem Sohn an die Kehle. Jetzt holte die Frau aus dem Nebenzimmer einen alten Armee⸗ revolver mit Hahnschloß. nachm diesen am Lauf und schlug mit Kolben und Hahn so wuchtia auf den Kopf ihres Mannes ein, daß das Blut aus mehreren Wunden herausspritzte. Während der Sohn nun aus der Wohnung lief, schiug die Frau noch länger auf dem zusammengebrochenen Mann in blinder Wut ein. Als der junge Schwarz bald darauf zurückkehrte, versuchten beide, das Blut zu stillen. Es war jedoch zu spät, der Mann war schon tot.

Arbeitsrecht, Gewerkschastliches, Arbeiterbewegung.

Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen in Gießen. Sitzung vom 3, Mai.

In der Antragssache des Bergarbeiterverbandes Gießen gegen die GewerkschaftFriedrich in Trais⸗Hor⸗ Loff wegen Wiedereinstellung des kaufmännischen Angestellten Adolf Berg war das Verfahren gemäß§ 86 Absatz 2 des Betriebs⸗ rätegesetzes gusgesetzt worden. Der Abschluß des Verfahrens war jedoch zunächst noch nicht möglich, da die Unterlagen zur Ermittlung

der Enlschädfgungssumme noch nicht ausreschten. Die lung wurde daher vertagt. e

In der Lohnstreitsache des Verbandes der arbeiter und des Gewerkvereins Deutscher Ziegler furt a. M. gegen die Ziegelei Jamin in Vilbel Schlichtungs⸗Ausschuß mit Wirkung vom 1. 4. 23 als Sit der Gruppe A 1700 Mk., vor, ab 16. 4. 1750 Mk. und 1790 Mk.: die übrigen Löhne sind in demselben Verhältn höhen. Ueber die Aufstellung eines Schlüssels sollen gie teien zunächst unmittelbar weiter verhandeln. Die Antszagst nahmen den Schiedsspruch mit Antrag auf Verbindlich an, die Antragsgegnerin lehnte denselben ab. 1

In Sachen des Deutschen Verkehrsbundes gegen die Wein⸗ und Spirituosenhändler in Gießen owe eine Reihe von Großhandelsfirmen schlug der Schlich! schuß von der laufenden Lohnwoche ab eine Lohnerhöhn 20 Proz. vor und in der Lohnstreitsache des Verkehrsbm das Speditionsgeschäft Lynker in Gießen mit Wirkung von die Geltung der Löhne, wie sie am 26. 4. in der Abmachung Vereinigten Fuhrwerksbesttzezn festgelegt worden sind. 3 Sachen erhielten die Parteien Erklärungsfrist bis zum nachm. 6 Uhr. g 755. 6

In zwei weiteren Sachen verständigten sich die Partihen o Fa

mündliche Verhandlung. 5 N Vierter Deutscher Bauhüttentag in Hamburg. 1

Der Verband sozialer Baubetriebe, den etwa 250 soziale Baubetriebe angehören, beruft zum 20 an N

essierte Körperschasten eingeladen werden sollen, ein Vorug übe; alte und neue Formen der Bauwirtschaft(mit Lichtbildem) ve Dr. Ing. Martin Wagner gehalten werden, dem sich ein freie Aussprache anschließen soll. Am 27. Mai soll eine gesshlossen

Tagung des Deutschen Bauhüttentages stattfinden, auf det innere. Organisationsfragen behandelt werden sollen. Es werden Vor Nit träge gehalten: A. Ellinger über die Bauhüttenorganisatiot über die Finanzkraft der Bauhütten im Wirtschaftskamp Ing. Wagner über die wirtschaftliche Betriebsführung de hütten. Am 28. Mai soll außerdem eine Tagung des 0 nationalen Baugilden verbandes stattsinden w ka Vertreter der ausländischen Baugilden sollen auch an der Mutschen ft Bauhltttentagung teilnehmen. 1 10 fl

Schiffsnachrichten der Hamburg⸗Amerika⸗Linie

Hamburg⸗Nordamertka, D. Kermit 27. 4. burg nach Boston Baltimore. D. Hansa 28. 4.

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Ausr. D. Reliance 28. 4. in New⸗Hork. D. Kermit W. ele be haben pass. Ausr. D. Brasilia W. 4. ab Norfolk, Hef 1 6 Jethou 1. 5. in Boston. D. Mount Carroll 30. 4. in ö

D. Reliance 1. 5. ab New⸗York. D. Mount Clinton 3. 3. 00 g

burg nach New⸗York, Hamburg⸗Cuba⸗ Mexikos ie def indien. D. Schwarzwald 27. 4. Ponta Delgada paß, Ausr. r D. Sachsenwald 30. 4. in Vera Cruz, Ausr. D. Toledo. 0 weiflt Vera Cruz, Heimr. D. Antiochia 30. 4. ab Cruz Colon n nge

tagena, Heimr. D. Sachsenwald 2. 5. ab Callao, Ausr. burg⸗ Südamerika. D. Teutonia 2. 5. in Curhaven warten. D. Niederwald 1. 5. in Pernambuco. Ausr. Ds 3. 5. in Hamburg. D. Württemberg 2. 5. ab Cijon A Württemberg 3. 5. in Coruna, Ausr. Westküste amerika. D. Spreewald 27. 4. in Antwerpen, Hein Planet 2. 5. in Hamburg. Hamburg ⸗Ostasien. Heimr. M. S. Ermland 28

Shanghai. D. Preußen 2. 5. in Port Said, Ausr. M. e Fapel. n da land 1. 5. Malta pass., Heimr. D. Preußen 3. 5. ab Sue 2

M. S. Ermland 1. 5. ab Shanghai. Ausr. 1 ab Singapore, Heimt. Nord⸗ und Ostsee⸗Die

Karlsruhe 29 4. ab Boston(Gr. Brit.) nach Hamburg.. C. Atltpt lenz 28. 4. ab Hull nach Rostock. D. Alesia 2. 5. in Dang. 1 0 Coblenz 30. 4. ab Riga. D. Düsseldorf 30. 4. ab Riga. 7 Kar 10 ruhe 1. 5. in Hamburg. D. Straßburg 1. 5. ab Leith nach Ham⸗ 5 e.

g. 0 8 47 1 ind Nächste Abfahrten der Hamburg⸗Amerika⸗ Linie. Hamburg⸗ Nordamerika. Nach New⸗ ol k: D. b Bayern 14. 5., D. Reliance 15. 5., D. Mount Clay 11 eis ff Thuringia 24. 5., D Resoltue 29. 5. Mount Carroll 31. 5 f Philadelphia⸗Baltimore⸗ Norfolk: D. Emd Nach Boston⸗Baltimore⸗Norfolk: D. Hessen 22. 5. 1 Westküste Nordamerika: D. Alaskan 2. 5. hr die Hamburg⸗Cuba⸗ Mexiko: D. Holsatia 5 5., D. Tolehe geste 5. 6. Zentral⸗Amerika⸗ Mexiko: D. Feodossa 18. f de Hamburg ⸗Westindien: D. Adalia 12. 5. Hamßurg⸗. Südamerika: Nach Montevideo, Bs. Aidres u. Rosaffo: 5 Frankenwald 14. 5. Nach Rio u. Bs. Aires: D. Tautonit 24. 5 Nach Montevideo, Rio u. Bs. Aires: D. Boden 5. 6. Bhasil-' Dienst: D. Altmarf 5 5. Hamburg⸗Ostasien D inen Göttingen 5. 5. Engl. D Laomedon 16. 5., M. S. Minzerland 0 20. 5. 1* Un

Dollerstand Montag Mittag 12 Uhr: ca. 37 500 Nark. 4 lem

Versammlungskalender. lb be

4 1 Treis a. Tda. Freie Turnerschaft. Dienstag, an abends 9 Uhr Versammlung im Vereinslokal. N geit Gießen. Frauengruppe der sozialdem. Partei. Dounrers beagle (Himmelfahrtstag) gemeinsamer Morgenspaziergang nach e Zusammenkunft früh 7 Uhr am Ludwigsplatz. Zahlreiche Bell Lin der Genossinnen und Genossen wird gewünscht. 6 Gießen. Freie Turnerschaft. Donnerstag(Him tag) Turngang nach dem Dünsberg ꝛc. Abmarsch 7 Uhr der Lahnbrücke..

Arbeitsvergebung.

messungsamtes u. Kreisgesundheitsamtes in Gießen an der Wilhelmstraße sollen unter Hinweis auf den Mimisteriglerlaß vom 16. Juni 1893 nebst Nachträgen folgende Arbeiten, in Losen nach den vorangeführlen Gebäuden getrennt, durch öffentlichen Wetibewerb ver⸗ geben werden:

a) Erd⸗ und Maurerarbeiten:(Bruch- und Back⸗

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Bahnhofstraße 34.

steine vorhanden) je 200 ebm Bruchstein⸗ je 350 ebm Backsteinmauerwerk.

b) Eisenbetonarbeiten: se 250 qm Masfivdecken;

c Steinbanerarbeiten: je 4 cbm Kunststeine;

d) Grobschlosserurbeiten: je 300 kg Anker, Klam⸗ mern usw.

e) Zimmerarben:(es kommt nur Dachwerk in Be⸗ tracht) je 350 qmm Mantelfläche;

) Sveuglerarbeiten: je 00 Im Hängerinnen, je 5 Um Abfallrohre;

g) Dachdeckerarbeiten:(Schalung und Schiefer z. enen Pappe vorhanden) je 300 qm Dach⸗ e

Die Arbeitsbeschreibungen können, solange Vorrat

pee en der 0 ezogen, Zeichnungen und Bedingungen während der

Dienststunden täglich auf unserem A

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verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens 19. Dai d. Is., vormittags 11 Uhr, post⸗ frei an uns einzureichen, woselbst sie in Gegenwart evtl, erschienener Bieter geöffnet werden.

festgesetzt. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 5. Mai 1923. Hessisches Hochbauamt Gießen. Barth.

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Friedensvertrag

Die Kenntnis dieses Vertrages ist noch längst nicht in alle Voltskreise eingedrungen und haben wir zu diesem Film die

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