Ausgabe 
8.3.1923
 
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ltsches 4 Bände Nach auswärts kamen 36 Bände

der kaufmännischen Angestellten in der Gießener Industrie

5 n Dr. Gros fand vom 10. Dktober bis 17. November

ten 46 e talt 152 Krankenpflegegerät

Termin

Ie Kolonne mit 38 Mitoltedern vertreten. Am 28. September. abends 9% Uhr See.(Brand der Gottmann'schen Scheuer am Wieseckerweg) Hierbei war die Kolonne mit einigen Tragen

und den Rettungsapparaten an der Brandstelle. Wachen wurden

gestellt: bei 2 5 Sport⸗ und Reiterfest auf der Hardt, im Lichtspielhaus. Seltersweg, anläßlich Friebericus Nex, 2.6. November im Circus Henny, Oswaldsgarten. die Sonntags wachen im Sommer⸗ Halbjahr von 38 Uhr abends im Depot. Unter der Leitung des

in Ausblldungsfursus in der ersten Hilfeleistung an 12 Abenden ben Die Teilnehmerzahl betrug 22. An Hilseleistungen sind zu verzeichnen: 1274, darunter find Krankentransporte: 906, von letzteren sind mit der fahrbaren Trage 669, und mit dem Kranken⸗ Fraftwagen 254 ausgeführt. Nach auswärts wurde der Kraft⸗ wagen in 134 und in der Stadt selbst in 120 Fällen beansprucht. Es wurde gerufen von Aerz oder Kliniken 593, von der Feuer⸗

wache. Polizei, Bahn oder Privat 313 mal. Es handerte sich um Knochenbrü 85, innere Erkrankungen 457, ansteckende Krank⸗ ere e 22, Fvauenkrankheiten 116, Blinddarm und Bauchfell 96,

sonstige Verletzungen 84. Aus unserer wurden insgesamt 194 ausgeliehen. Durch diese rege Inanspruchnahme der 1 wurde der Beweis erbracht wie notwendig diese Einrichtung war eikegeh verlor Gießen⸗Köln. Auf der Strecke Gleßen⸗ eg öln werden die Zuge nur noch bis und ab 645 burg gefahren. Die Zahl der Personenzuge ist wie bis⸗ Die 5 70 fallen 5 Von den bisher von Frankfurt(M.) 955 Gießen nach Köln umgeleiteten Schnellzügen werden Schmnellzlige D 207 8(M.) ab 2,15 V.), D 208 eee(M.) an 4.25 V.) D. 260(Frankfurt(M.) ab 6,12 N.), 270(Frankfurt(M.) an 1⁴ N.) noch bis auf weiteres über Betzborf Siegburg gefahren. Die Schnellzüge D 57(Frank⸗ e ab 5,10 N.) und Y 47(Frankfurt(M.) ab 7,20 V.) werden über Haiger nach Hagen geloitet. D 57 wird bis Köln durchgefuhrt während anschließend an D 47 ein Eil ug nach Köln weiterfährt. Die Gegenzuge D 58(Frankfurt(M.) an 2,08 N.) und D 48(Frankfurt(M.) an 11,12 N.) kehren 2 5 demselben Wege zurück. In Siegen werden im Anschluß an die Züge 47 50 die D⸗Züge 81 und 82 zwischen Siegen und Siegburg befördert.

Von der Straßenbahn. Die Direktion der Straßenbahn gibt eine A des Fahrplans der Straßenbahn im heutigen Blatte belanmt. die wir hinweisen.

Oeffentliche Bücherhalle. Im Februar wurden 2151 Bände ausgeliehen Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1258, Zeitschriften 142, Jugendschriften 258, 0 19, Ge⸗ dichte und Dramen 37, Länder⸗ und Völkerbunde 88, Kulturge⸗ schichte 37, Geschichte unh Biographien 109, Kunstgeschichte 8, Na⸗ wissensche t und Technologte 121, Haus⸗ und Landwirtschaft 15, Religion und Philosophie 32, Space J lde Fremdsprach⸗

Kreis Als feld-Wauterbach.

t. Nieder⸗Ohmen. Der Gemeinderat beschloß in seiner 9 755 Sitzung nach lebhafter Aussprache den Beitritt zur Gemein⸗ wirtschaft Oberhessen. Der Anteil der Gemeinde soll je gur Hälfte im Wirtschaftsjahr 1923 und 1924 aufgebracht werden. Weiter wurde beschlossen, daß die Bezahlung sämtlicher Gemeinde⸗ gelder in 3 Raten geschehen soll, was bis jetzt an Holz usw. ver⸗ steigert ist und zwar am 15. März, am 15. Mai und am 15. Juli. Des weiteren sollen für die im Laufe d Js. anfallenden Gelder

795 setzt werden, wie oben. Ein weiterer Antrag von unserer Fraktion, der besagte, daß alle diejenigen, die zwei Lose Losholz bekommen und zu einer Familie gehören, bei der Ge⸗ meinde⸗Holzversteigerung auszuschließen seten, wurde abgelehnt mit den Bilrgerlichen und Beamten⸗Vertreter. Auch wurde in in einer der letzten Sttzungen eine Mehlkontroll⸗Kommission ge⸗ bildet, welche gegen die Uebelstände in der Karten⸗Mehlbelieferung vorgehen soll. Wir geben dieses 1 0 allen Lesern und Ge⸗ nossen zur Kenntnis.

Arbeitsrecht, Gewerkschaftliches, Arbeiterbewegung.

Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen in Gießen. Sitzung vom 6. März 1923.

Als Februar⸗Tarifgehälter der kaufmännischen An⸗ gestellten im Gießener Großhandel schlug der Schlichtungsausschuß den Angestelltenverbänden und dem Arbeit⸗ geberverband für Handel und Gewerbe 95 Proz. der Februarsätze vor und als monatliche Zulagen der Verheirateten, der ledigen Fami⸗ lienernährer und der alleinstehenden Angestellten dieselben Be träge wie bei der Industrie. Die Aufwandentschädigungen der Lehrlinge empfahl er ungefähr in demselben Verhältnis zu er⸗ höhen wie die Gehälter. Zum 15. März 1923 sollen 50 Proz. des Fabruargehalts als Abschlag auf das Märzgehalt gezahlt werden. Die Angestelltenverbände erkannten den Schiedsspruch an. Der nn erhielt Erklärungsfrist.

Die Gailschen Tonwerke bei Gießen und die Ton⸗ werke Abendstern und Hikttenberg sollen vom 24. 2. an die Löhne der Arbeiter ütber 21 Jahren um 20 Proz., über 19 Jahren um 10 Proz. und über 17 Jahren um 5 Proz. erhöhen. Der Stunden-

lohn des Vetriebsarbeiters über 21 Jahren kommt hiernach auf 1260 Mk. Die Streitteile erhielten Erklärungsfrist.

Die Zahnsabrik Germania in Bad⸗-Nauheim soll vom 23. 2. 1923 an die Löhne um 40 Proz. erhöhen. Der Stundenlohn der Arbeiterinnen über 21 Jahren kommt hiernach auf 700 Mk.

Die Lackfabrik Megerle in Srtedberg, soll vom

15. 2. 23 an die Löhne, die der Schiedsspruch vom 13. 2. 23 für die erste Hälfte des Februar dene hat, um 40 Proz. erhöhen. Der Stundenlohn des Betriebsarbeiters über 21 Jahren kommt hiernach auf 14/5 Mk. b

Die Schuhe inlagenfabrik Konrad Birkenstock in Friedberg soll vom 1. g. 23 an ihrem Arbeiter über 21 Jahren 800 Mk. Stundenlohn zahlen statt bisher 14500 Mk. Wochenlohn und die übrigen Löhne in demselben Verhältnis erhöhen.

Die drei letzteren Schtedssprüche erkaunte der Fabrikarbeiter⸗ verband an. Die Zahnfabrik Germania lehnte den Schiedsspruch ab. Die beiden anderen Betriebe erhielten Erklärungsfrist.

Befauntmachung.

Ab 7. März ds. Is. treten im Fahrplan der Straßenbahn Linie MarktplatzKaserne.

Die Wagen, welche ab Marktplatz und Moltkestraße verkehrten, werden bis zur Haltestelle

Siechenanstalt weitergeführt.

worden.

800 823 900 1000 Bahnhof 4 752 752 757 752 807 880 907 1007 Markt 70 7 784 742 757 812 834 912 1012 Moltkestraße 7⁴⁰⁵ 7

7²⁶ 74⁵ 800 848 897 91 10ʃ5 74 805 947 107

Siechenanstalt 738 7

Gießen, den 6. März 1923.

Direktion der Elektrizitätswerke und der Straßenbahn: Stolte.

Mit Rücksicht auf den Staatsbahnverkehr sind die Abfahrtszeiten entsprechend abgeändert

Schützenhaus 74 Linie Bahnhof Wieseckerweg. Der Wagen 737 abends ab Wieseckerweg fährt nur bis Marktplatz.

Holzarbester⸗Versammlung in Nidba.

In elner Holzarbeiter⸗Versammlung, die Sonntag. 25. Februar im Lokale von Ringshausen in Nidda part fand, waren die Arbeiter von der Möbelfabrik Ringshausen und dem Sägewerk Himmelsbach usw. zahlreich vertreten. Nachdem Spengler die Erschicnenen begrüßt hatte. sprach Bezirksleiter Moosdorf i In packenden Worten schilderte er die heutigen elenden Verhält⸗ nisse. die einzig und allein durch den verlorenen Krieg verschuldet seien. Den frevelhaften Einbruch des französischen Militarismus in das Ruhrgebiet kennzeichnete der Redner gebührend. er er⸗ mahnte aber die Anwesenden. sich nicht in nationalistisches Fahr⸗ wasser treiben zu lassen. Weiter betonte Redner, daß der passive Widerstand das einzig richtige Abwehrmittel sei. das unter Um⸗ ständen auch für die Zukunft einmal Anwendung finden könnnte. Es läge nur am Willen der Arbeiterschaft, ein Völkermorden zu verhlütten. Die Lohnfrage wurde eingehend erörtert. Dabei wurde zum Ausdruck gebracht, daß sich die Arbeiterschaft nicht unter den Willen der Unernehmer beugen werde. Der Vorsitzende dankte dem Redner für selne Ausführungen und forderte die An⸗ wesenden auf, treu und fest zum Verband zu halten und den Führern keine Schwierigkeiten zu bereiten, wenn es manchmal auch nicht jedem Einzelnen nach Wunsch ginge. Außer den schon von der Ortsgruppe Nidda zur Ruhrhilfe gespendeten 172 400 Mark wurden von Arbeitern des Sägewerks Himmelsbach noch 15 000 Mark besgesteuert. R.

Streik der Schreiner in Cassel.

Am Samstag haben die Schreiner in Cassel die Arbeit einge⸗ sbellt weil die Arbeitgeber den Schiedsspruch ablehnten, durch den der Spitzenlohn auf 1300 Mark sestgesetzt wurde. Trotzdem hatten die Arbeitgeber den Lohnsatz schon vorher anerkannt, daß sie ihn der Kund schaft in Rechnung setzten.

Kleine Nachrichten.

Ein überlisteter Dieb. Der 22jährige Josef Faust stahl am Haupt⸗ bahnhof in Frankfurt a. M. eine Kiste mit Margarine, merkte aber nicht, daß ihn der Besitzer dabei beobachtete und ihm unauffällig nach der Markthalle folgte. Hier stellte er die Kiste auf kurze Zeit ab, die der rechtmäßige Eigentlimer dazu benutzte und die Kiste ent⸗ leerte, sie mit Sand füllte und sie dann sopräparierte, daß sie sehr leicht zerbrechen mußte. Das geschah auch prompt, als der Dieb nach kurzer Zeit mit seiner Kiste durch die Markthalle schlenderte. Ein Sandstrom drang zum Gaudium aller Hallenbesucher aus der ver⸗ hexten Kiste. Wenige Mimmten später war Freund Faust in den Händen der Polizei, die ihn als eimen schon seit langem gesuchten Margarinedieb entlarvte.

Frankfurt a. M., 6. März. Massenschlägerei. In einer Wirtschaft der Fahrgasse kam es am Montag abend zu einer Schlä⸗ gerei zwischen einer großen Gesellschaft, die mit der Verhaftung einer Anzahl Rädelsführer endete. Auf der Straße hatte sich inzwischen eine nach Tausenden zählende Menschenmenge eingefunden, die erst 5 ein außerordentlich großes Polizeiaufgebot zerstreut werden

unte.

Frankfurt a. M., 6. März. Dina die kühne Springerin. Als heute friih Beamte des Fahndungskommissariats einige Gast⸗ häuser der Kronprinzenstraße revidierten, überraschten sie auch ein

ärchen. Das Mädchen sprang in seiner Angst im bloßen Hemd aus einem Fenster des ersten Stockwerkes auf den Hof, fiel auf ein Glasdach, durchschlug dieses und kam mit schweren, aber ungefähr⸗ lichen Schnittwunden auf dem Fußboden an.

Frankfurt a. M., 6. März. Grabschänder. Der 19jährige Wilhelm Sell aus Wiesbaden wurde dabei erwischt, als er zahl⸗ reiche kupferne Blumen und Blätter, die er von Gräbern des hie⸗ sigen Hauptfriedhofes gestohlen hatte, verkaufen wollte.

Frankfürt a. M., 6. März. Frankfurter Pferdemarkt. Der am Montag und teilweise auch noch heute hier abgehaltene Pferdemarkt war von rund 600 Pferden beschickt. Die Preise be⸗ wegten sich wieder in außerordentlicher Höhe. Der Verkauf ging trotzdem flott von statten.

Höchst a. M., 6. März. Eine Strafkammersitzung in Höchst. Infolge des ruhenden Zugverkehrs mit Wiesbaden hat das dortige Landgericht eine Sitzung der Strafkammer für diese Woche in Höchst anberaumt, um den Zeugen und Angeklagten die Reise nach Wiesbaden zu ersparen.

Aus dem Taunus, 6. März. Verhaftung von Holz⸗ fuhrleuten. Auf Grund der Verordnung der Rheinlandkom⸗ mission, nach welcher die Domimalwaldungen im besetzten Gebiet be⸗ schlagnahmt sind und Holz aus denselben nur mit dem neu vorge⸗

schriebenen Holzabfuhrschein abgefahren werden darf, wurden am

Montag sechs Fuhrleute aus Bommersheim, die nicht im Besitz⸗

dieses Abfuhrscheins waren, in Königstein in Haft gebracht. Ihre

Fuhrwerke und das auf diesen befindliche Holz wurden beschlag⸗ nahmt. Nicht genehmigte Holzabgaben sind wie uns mitgeteilt wird, ungültig und werden mit Gefängnisstrafen bis zu fünf Jahren und mit Geldstrafen bis 15 Millionen Mark geahndet.

Darmstadt, 6. März. Eine Aenderung der Lage in Darmstadt ist auch heute noch nicht eingetreten. Die Franzosen haben sich geweigert, das Lokomotivausbesserungswerk von den Posten zu befreien, sodaß die Arbeit auch weiterhin ruht. Ein Teil der 4 ist in die Stadt zurückgekehrt und versieht wieder ihren

Dienst.

Darmstadt, 6. März. Die Sbadwermattung Darmstadt hat sich mit Zustimmung der Fraktionen der Stadtoerordnetenversammlung in vollstem Umfang der Kundgebung des hessischen Weeze riums vom 4. März angeschlossen.

Groß⸗Gerau, 6. März. Seit einigen Tagen gehen die ae dazu über, Leibesvisitationen an Privatpersonen vorzunehmen.

Hiltersklingen i. O., 7. März. Bei lebendigem Leib verbrannt ist hier ein Knecht, der mit zwei Kameraden in einem Zimmer schlief. Wahrscheinlsch durch Unvorsichtigkeit ge⸗ riet ein Bett in Brand, der Knecht lief auf den Gang, während die beiden anderen den brennenden Strohsack nachwarfen. Hierdurch gerigten die Kleider des jungen Mannes in Brand. Unter entsetz⸗ lichen Schmersen ist derselbe an den Verletzungen gestorben.

Gnadengesuch für einen Muttermörder. Für den kürzlich vom Schwurgericht des Landgerichts III in Berlin zu 10 Jahren

über die wirtschaftliche Lage und die Ruhrbesetzung.

Lokale Parteinachrichten.

Vereinigte Sozialdemokratische Partei, Gießen. Program m des Bildungskursus im Winter 19221923, abends 8 Uhr pünktlich, im Gewerkschaftshaus.

7. Donnerstag, 8. März 1923:Die amerikanische Ver⸗ fassung. Referent: Genosse Dr. Aaron. Rechts⸗ anwalt, Gießen.

8. Donnerstag, 15. 7 1923:Sozialismus, Religion und Kun st. Referent: Gen. Prof. Dr. Kinkel, Gießen.

Für jeden einzelnen Vortrag werden Karten zu 10 Mark ausgegeben. Die Ausgabe dieser Karten erfolgt am Abend des Vortrages am Eingang. Die Vorträge finden ohne Re statt. Rauchen ist verboten!

Zu diesen Vorträgen ist Jedermann freundlichst eingeladen.

Der Vorstand.

Aus den amtlichen Bekanntmachungen.

Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 19 vom 6. März 1923 ent⸗ hält: Preise für Zucker. Erhöhung des Urkundenstempels. Schulfensen. Festsetzung des Wertes der Sachbezüge auf Grund der Neichsversicherungsordnung und des Angestelltenversicherungs⸗ gesetzes. Ausführung der Landesfeuerlöschordnung. Ein⸗ kommensteueranteile der Gemeinden für das Ri. 1022. Jahrbuch des Vereins für das Deutschtum im Ausland. Erneuerung der Viehhandelserlaubniskarten. 1 des Preiswuchers. Das Einhalten der Tauben während der Saatzeit. Dienstnach⸗

richten. Gefunden, verloren.

Gefunden, verloren. Das Polizeiamt Gießen We bekannt:

In der Zeit vom 1. bis 15. Februar 1923 wurden in v Stadt gefunden: 5000 Mark iin Tausendmarkscheinen 1 Arm⸗ 1 1 schwarzer Brotbeutel. 40 Mark, 1 Peitsche, 2000 Mark 1 Portemonnaie mit Inhalt 1 Pferdegeschirriemen 1 Brille mit Futteral 1 Fünfhundertmarkschein, 1 Brille, 1100 Mark, 1 Regen⸗ schirm, 66 Mark 300 Mack 1 Paar Kinderhandschuhe 1 Glieder⸗ armband, 2000 Mark 1 Paar Damenhandschuhe 1 1 ein Hervensiegelring, 1 Kneifer mit Futteral, auch 3 Anzahl Schlüssel gefunden worden: verloren: e Brieftasche mit Inhalt ca. 15 000 Mark und A 1 Täschchen mit 50 000 Mark, 1 rotbraune 4 l mit 7090 000 Mark Inhalt. 1 brauner Marabupelz, 1 Regen⸗ schirm mit silbernem Griff 1 silbernes e 1 5 altlas von Dirke und Gäbler, große Ausgabe, 1 Pferdedecke mit gelben und schwarzen Streifen. 1 E. K. 1. Kl., 1 goldener Ring mit rotem Stein, 1 kchwarzes lackledernes ee mit Inhalt, eine 2⸗Dollarnote 1 Pelzkragen, 1 silberne Damenuhr, altes Werk mit Lederarmband 1 Damenaembanduhr am Lederriemen und 1 Brieftasche mit Inhalt: Die Abholung der gefundenen Gegen⸗ stän de ben an jedem Wochentag von 1142 Uhr. und

45 Uhr nachmittags im Polizeiamt, Zimmer Nr. 1, erfolgen. Versammlungskalender. Bruern. Volksverein. Samstag. 10. März, abends

8 Uhr im alten Schulsaal Mitgliederversammlung.

Treis a. Oda. Volks verein. Samstag, den 10. Febr., 1 8 ÜUbr Monatsversammlung im Vereinslokal. Erscheinen aller Mitglieder erwünscht

Dollarstand gestern mittag 12 Uhr: 22 000 Mark.

Bekanntmachung.

Stadttheater⸗Abonnement.

Die außergewöhnliche Steigerung aller Ausgaben gefährdet ernstlich den Weiterbetrieb des Stadttheaters, weshalb außergewöhnliche Mittel beschafft, und alle Einnahme⸗Möglichkei en ausgenutzt werden müssen.

Eine solche Möglichkeit bietet eine Nachzahlung auf das Theater-Abonnement, das infolge der fortgesetzten Erhöhung der Tageseintrittspreise z. Zt. eine unver⸗ hältnismäßige Begünstigung darstellt. Um die Durch- führung der laufenden Spielzeit zu ermöglichen, und eine ausreichende Bezahlung des Bühnenpersonals sicherzustellen, hat die Theaterdeputation eine Nach⸗ zahlung auf das Abonnement beschlossen. Von dem Verständnis und der Theaterfreude der Abonnenten wird mit Sicherheit erwartet, daß sie das verhältnis⸗ mäßig kleine Opfer im Interesse der Erhaltung des bedrohten Instituts gerne bringen.

Die nachzuzahlenden Beträge werden für das Dienstag⸗Abonnement am Donnerstag, den 8. März, Mittwoch⸗Abonnement am Freitag, den 9. März Freitag⸗Abonnement am Montag, den 12. März in der Zeit von 91 Uhr vormittags und 35 Uhr nachmittags an der Kasse in der Vorhalle des Stadtiheaters(Abendkasse) entgegengenommen und

betragen für jeden Platz: Prosc.⸗Loge, Rang⸗Loge und J Rang Vorderplatz 3000 Mk.

J. Sperrsitz und J. Rang 1 8 2500 TTT 2000 Il. 1 Vorberßlaß 1500 II. Rang Mitte 1000

Die Abonnementsblocks sind bei der Vorstellung zur Abstempelung vorzulegen.

Gießen, den 5. März 1923. 1346 Theaterbauverein Der Oberbürgermeister

nachstehende Aenderungen ein:

Brillanten, Gold, Silber, Platin, Perlen, Bestecke, Tafelgeräte, Alte Münzen, Schmuck jeglicher Art,

obe. Aahmaseline

auch Handmaschine, wenn auch reparaturbedürftig, zu kaufen gesucht. Schriftl. Off. u. 1340 a. d. Exp. d. Bl.

Sladttheater

Donnerstag, 8. März Außer Abonnement

1 806 815 0 2 1 5 Galtpiel bes Wie bkaner 1 Ses 818 822 803 920 1030 f i

4 80. 808 816 838 923 1023 5 kauft zu den höchsten Kursen 1300 N47 Wasp Brief f

2 757 805 2 20 Am Flügel: Paul Meye ee eie Edelmetall- und Plelstein-Zentrale f,

N den 9. Marz

2

Der 1345

R. Russ, Bad- Kreuzunch, Filiale Giessen, Senanzenstr. 2,

Geöffnet von 9 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends.

20. Vorstellung im Freitag ⸗Abonnement Morituri(Teia, Friuchen, Das Ewia⸗ Männliche) von Hermann Sudermann Anfang 7 Ende n. 9˙/½ Uhr

Tel. 605.