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Die Großagrarier am Pranger.
Der deutsche, das Organ des Herrn Stegerwald, schri n einer 8 34 den Graßaggriern folgendes ins e „Die Syndikate. die ihce een ungesäumt dem e anpassen, trotz der anden sestehungskosten der räte, trotz der Tatsache daß für die gesamte Erzeugung der lag oft nür eine sehr geringe Rolle spielt; die Landwirte, die bei jeder Devisenhausse den Preis für Milch. Kartosseln, Getreide ausw. himaufschmellen lassen. obne Berücksichtsgung der Gestehungs⸗ kosten. Der Kleiderjude. der bei der Neuauszejchnung von 10 5 0 75 r e 1 5 1 I Mark ver⸗
nt und großmütig spendet.— sie alle fen nicht, wa Volksgemeinschaftsgadanke von ihnen fordert. i w e i Millionenspende ist keine nationale Tat, sondern ein prat an der Natfon. Was sie an Spenden leisten, sind Trink⸗ der, 11 sie in nationaler Stimmung demselben Volke zuwersen, N 1 2 1 0 ein 1 ist.“ N ö 8 ist bedeutsam. daß ge ein gut bürgerliches Blatt diese treffenden h aden unserer Pechtsbolscheng ischen stropheicpolltiker gebracht hat. Die Dinge liegen in der Tat daß die Großagrarier die über die schlechte Ernte Zeter und
schrlen, die in vielen Dutzenden non Artikeln und Ver⸗ sungsreden den Nachweis gebrachten, daß die Getreide⸗
ze nicht aufzubringen sei. sich mit den gewaltigen Mengen an en 177 Ruhrspende aus Gründen politischer Agitation a selbst ohrfeigen. Denn sie bewelsen nun einwandfrei, doppelter Hinsicht gemogelt hahen, indem sie einmal
h dein tatsächbichen Ertrage Umlage getreide ablieferten ind zum anderm welt mehr Getreide zur Selbstversorgung zurilck⸗ helten, als für diesen Zweck benötigt wird. Und diese Herr⸗ schaften wollen von der„Einheitsfront“ reden! Frechheit. Dein Name ist Landh und!
Deutscher Reichstag. Berlin, 4. Mai. Das Haus nimmt zunächst die aus der zweiten Lesung des Ge⸗ setzentwurfs über die Abänderung des Strafgesetzbuches, wongch Versammlungssprengungen
a Versuch dazu mit Gefängnis oder mit einer Million Mark
estraft werden sollen, übrig gebliebenen Abstimmungen por. g. Brodauf(Dem.] erklärt im Namen des Zentrums 0 der Demokraten, daß die beiden Fraktionen für den sozjal⸗ mokratischen Antrag stimmen werden, der die Streichung der estimmmg über die Bestrafung der Jusammsenhangsdelikte und
ie Strafbarkeit des Versuches fordert. ö
Gegen die Stimmen der beiden Rechtsparteien wird dieser
ane angenomnien.
enso wird der Antrag der bürgerlichen Parteien ange⸗
mommen, die Worte„bis zu einer Millson Mark“ zu streichen.
Der kommunistische Antrag, auch die Gesängnisststrafe zur
ura wird gegen die Stimmen der Antragsteller und Sogial⸗ emokraten abgelehnt. Alsdann findet der Gesetzentwurf— gegen je Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten— in ender Fassung Annghme: 5 „Wer nichtverbotene Versammlungen, Aufzlige oder eee gebungen mit Gewalt oder durch Behrohung mit einem Ver⸗ brechen vorhindert oder sprengt, wird mit Gefängnis, neben dem
auf Geldstrafe erkannt werden kann, bestrgft.“
as Haus setzt dann die fort.
Beratung des Haushalts des Reichsarbeitsministeriums
r.
Abg. Andre(Ztr.): Die soziale Gesetzgebung darf nicht so weit gehen, daß sie die Famflienbande zerreist. Die bestehenden so⸗ u Gesetze müssen besser durchgeführt werden, das gilt nament⸗ ich vom Arbeiterschutz. Besonderen Wert legen wir auch auf die Durchführung des Kinderschutzes. Dle Jugendschutzgesetze wären sum Teil nicht nötig, wenn die Jugendlichen nicht zuviel Zeit hät⸗ zen.(Widerspruch links.) Die Lohnpolitik weist einen großen Wirrwarr auf; wir müssen wieder mehr zum Alkordsystem über⸗ ehen.(Lärm links.] Wir sind für die Aufrechterhaltung des lchtstundentages für die Industrie, verlangen aber Ausnahmen. (Widerspruch links.) Der Bau unserer Soz nese geg Wen die Währungsverhältnisse ins Wanken geraten. it der Schema⸗ rung der Leistungen kommen wir nicht mehr durch. Auf dem Gobiete der Wöchnerinnenfürsorge sind mfr vielleicht schon zu weit 7(Lebh. Widerspruch links.). Im Wohnungswesen muß e Zwangswirtschaft abgebaut werden. Die Stellung Deutsch⸗
ands zum Internationalen Arbeitsamt ist keine würdige. Abg. Thiel(D. Vp.) verlangt größere Fürsorge für die Sozialver⸗
ea ber für Arbeiter und Angestellte und energisches Durch⸗ eifen der Regierung gegen die Depisenhamsterer, ndeln. Von
de im Staat und Wirtschaft errungen haben, fir unantast⸗
v.
Ein kommunistischer Vertagungsantrag wird nicht genügend unterstützt.. e* bee Abg. Malzahn(Romm.)] verurteilt die Schlichtungstätig⸗ keit des Reschsarbeitsministeriums in verschiedenen Lohnkfimpfen, wodurch der Lohn und damit der Hunger stabilisiert worden sei. Damit schließt die allgemeine Aussprache. Das Ministergehalt wird bewilligt und die Einzelberatung auf Samstag 2 Uhr ver⸗
Ein deutschvölkischer Antrag, die Interpellation über die Auflösumg der Deutschpülkischen Freiheitspartei und die Aussprache über die außenpolitische Lage apf die nächste Tagesordnung zu setzen, wird gegen die Stimmen des Antragstellers und der Kom⸗ munisten abgelehnt. g
— ͤ—
Die Intendantenhetze vor dem Landtag. Darmstadt, 4. Mai.
Die heutige Landtagssitzung brachte die große Aussprache über das Hessische Landestheater, bei der Beratung des Voranschlages. Nach Beantwortung einer kleinen Anfrage iiber die Erhöhung der Ermerbesejenguferstadung durch den Minister Raab, der mitteilte, daß z. Zt. darüber Verhandlungen stattfänden, wurde beim Kapitel Landestheater die Bergtung des Voranschlages sortgesetzt. Damit waren verbunden zwei Anfragen über den Spielplan und ver⸗ schtedene Vorstellungen katholischer Vereine, über einige Theater. aufführungen, so Georg Biichners„Leonce und Leng“. Das Stück und besonders die Charakteristerung eines Geistlichen hatten den Widerspruch der Beschwerdesührer gefunden. Als Berlchterstatter sprach Abg. Delp(Soz.), der die Regierungsantwort auf die Vorstollungen mitteilte und über die Ausschußberatungen refe⸗ rierte. Er schlug schließlich vor, eine Kommission zu bilden, die sich mit der Theaterleitung ins Einvernehmen setzen soll. Aller⸗ dings dürfe dem Interdanten nicht das Recht genommen werden, den Spielplan aufzustellen, sonst werde das Lande sthegter das Zerrbild politischer Motive. Er beantrage zum Schluß, die Vor⸗ stellungen für erledigt zu erklären. Die nun einsetzende ausgiebige Diskusston brachte zunächst Frau Abg. Hattemer(gentr.) auf die Trihsine. Auf die Bedeutung des Theaters als Erziehungs⸗ und Kulturinstitut einleitend hin⸗ weisend, leitete sie schließlich auf die Wünsche des Zentrums in Bo⸗ zug auf den Spielplan über. Verlangt müsse werden, daß nur sitt⸗ lich einwandfreie und wertvolle Stücke aufgeführt würden. Der schwene Kampf, den Deutschland heute führe, erfordere, daß Stücke gegeben würden, die das Volk stählen und sammeln(Sehr richtig rechts). Die alten Werke der Klassiker verdienten eine bessere Borlicksichtigung. Nachdem Rednerin über die Aufführung von „Leonce und Lena“ gesprochen hatte, nahm sie Stellung gegen die zahlreichen Tanzaufführungen. Auch wirtschaftliche Wünsche brachte die Rednerin vor. Schließlich erklärte sie die Bereitwilligkeit ihrer Fraktion, die zur Weiterführung des Theaters notwendigen Mittel bewilligen zu wollen. Für die Deutsche Polkspartef sprach Abg, Din unter Bezugnahme auf den Fehlbefrag von 23 Millionen Mark betonte, daß seine Partei die wirtschaftliche Seite des Unter⸗ nehmens 8 in den Vordergrund stellen wolle. Die vornehmste Pflicht des Staates sei es heute, die kulturellen Güter unseren Enkeln zu erhalten. Wenn das nicht geschehe, dann würden neben dem Verlust an politischer Macht un! Stärke bald auch unsere goistige Macht erschüttert sein. Die Kunst habe deu großen Beruf, in unseren skrupellosen Zeit unser Volf vorwärts zu bringen. Geistige und sittliche Zerrissenheit dilrfe das Theater nicht zeigen. Das Volk müsse für den schweren Daseinskampf gestählt werden. Er lehne es ab, parteipolitische Gesichtspunkte bei der Kunst anzu⸗ wenden. Dann rügte der Redner, daß ausgesprochen eine Kunst⸗ Falun hier zu Worte komme, während andere Dichter sich leine
eltung c könnten, In Zeiten, wie die jetzigen, müsse der Stagt alle Mittel gufwenden, um dem Volke zu zeigen, wie die sittlichen Werte unseres Volkes unvergänglich und einzigartige sind, die Nacheiserung verdienten, sodaß die Bühne ein Institut würde, das alles verbindet um die große innere Einheit zu för⸗ dern und zu stärken. Der Verwaltüngskommissian des Thegters müsse je ein Vertreter der Landtagsparteien angehören.(Lebh. Bravo rechts.)
Nach der Pause wurden zumächst Kapitel 9 und 10 des Etats gegen die Stimmen des Bauernbundes und der Kommunisten geneh⸗ migt. Eine kleine Anfrage des Abg. Glaser(Bbd.) über die Abgabe⸗ frist für die Steuererkläkrungen beantwortete der Finanzminister da⸗ hin, daß ihm eine Zeitungs meldung, vorläge, wonach der Reichs⸗ finanzminister die Frist bis Ende Maf verlängert habe. Die amtliche Bestätigung fehle jedoch noch. 9
In Fortsetzung der Thegterdebatte kam dann der Abg. Reiber
eldey, der
des Landestheaters hin, aber es dürfe doch nicht reine Unterhaltungs⸗ stätte sein, sondern eine Stätte, die Zeugnis ahlege guch von dem Schaffen der Lebenden. Er wies daun nach. daß sich die Klassster⸗ aufführungen in den letzten drei Jahren gegenüber den vorhersgen vermehrt haben und nahm das Theater gegen die verschiedenen An⸗ griffe in Schutz. Er wies auf die Bedeutung des Dichters Büchner für Darmstadt hin und nahm Stellung gegen die Presseangriffe auf den Generalintendanten Hartung.(Lebhafter Beifall links,]
Der Abg. Kindt(D. Ntl.) führte aus, seiner Partei wolle das Theater von partespolitischen Beelnflussungen freihalten. Auch die valerländischen jungen Dichter müßten zum Wort kommen. Er sor⸗ derte bessere Entlohnung des künstlerischen Personals und wandte sich gegen den Intendanten Harburg. Es sei nicht zu verantworten, daß das Theater in politischen Banden sei.
Für die Sozfaldemokrasen sprach der Abg. Sturmfels, der zumächst gegen die Ausführungen des Abg. Kindt Stellung nahm
(Dem.) zum Wort. Er wies gleichfalls auf die kulturelle Bedeutung
gen den Schrelber der Pressepolemiken sprach, Er wil rhigte eingehend die Bedeutung des heutigen Landestheaters und seine künstlerische Leitung. Hartung habe das Theater auf ein ane r⸗ kannt hohes künstlerisches Niveau gebracht. 5
Minister Henrich bedauerse den strastauswand mit dem die Deballe geführt worden sej Darüber hätten wohl die Angehtrigen des besetzten Gebietes den Kopf geschüttelt. Von einer ernsthafken Kulturdebatte könne nicht gesprochen werben. Der skernpunkt der Angriffe gegen die Leitung des Theaters sei in poljtischen Motiven zu suchen. Er nahm das Theater gegen die verschiedenen Vorwüfr se in Schutz und hob dessen Bedeutustg hervor.
Nachdem der Aba. Wünger(D. Bp) nach versehiedene Wünsche geäußert und über die Theaterverhältnisse in Gießen ge⸗
sprochen hatte, regte er eine Musikwoche in 0 e an, Finanz⸗ minister Henrich antwortete befriedigend und nach einer wefteren
Bemerkung des Abg. Winzer fand die Debalte ihr Ende. Nächste Sitzung Dienstag, vormittag 9½ Uhr.
Gießen und Umgebung.
Stadtperordneten⸗Bersammlung.
In der Sitzung am Donnerstag wurde zunächst ein Antrag des Finanzausschusses angenommen, die Nachtragsumlage zur Hand⸗ werkskammer von 34 624 Mk. auf die Stadbbasse zu übernehmen, weil die Kosten der Einziehung höher sind, als der Betrag.
Der Erhöhung der Vergnügungssteuer wird zugestimmt. 5
Den Ausschlag für Grund⸗ und Gewerbesteuern für 1922 bean⸗ tragt der Ausschuß wie folgt festzusetzen: 1. flir Gebäude und Bauplätze guf 8 Mk. 2. für land⸗ und sorstwirtschaftlich genutzte Grundstücke auf 12 Mk. 3. für das gewerbliche Anlage⸗ und Betriebskapital auf 8 Ml. für je 100 Mark Vermögenswerte.
Die Beträge werden fällig, unter Anrechnung der vorläufig ge⸗ zahlten Beiträge, mit je einem Ziel im Monat umi und Juli.
Bis zur Festsetzung der Ausschläge für das Rechnungsjahr 1923
sind die für das Rechnungsjahr 1922 beschlossenen Beiträge als vor⸗
läufige Steuerschuld zu entrichten. 5 eue sischen 15
Der Oberbürgermeister weist darauf hin, daß die Finanzen gegenwärtig derart in Anf sruch genommen würden,
eine Erhöhung bieser Steuern nicht zu ümgehen sei. Stadtu. Kraus, müller bemerkt dazu, daß die neuen Sätze nicht so schwerwiegend seien, wie vielfach in den Krelsen der Gewerbetreibenden befürchtet wurde.— Die Versammlung stimmt der Vorlage zu. 12 Die Gebaihren für das Ausschellen in den umliegenden Gemein⸗ den bei Bekanntmachungen von Versteigerungen der Stadt Gießen werden in Anpassung an das Vorgehen des hessischen Staates mit Wirkung vom 1. Januar 1923 ab auf das 15fache der bisherigen
Sätze erhöht. Der Baugenossenschaft 1894
wird ein weiterer verzinslicher Baukostenvorschuß von 10 Mil⸗ lionen Mark 1 8 5 und die Stadtverwaltung ermächtigt, den Betrag alsbald durch Aufnahme eines Darlehns bei der Bezirksspar⸗ kasse 155 vermitteln.
eitritt zur Gemeinwirtschaft Oberhessen. Zu diesem Gegenstand liegt folgender Antrag des Finanzausschusses vor: Der Gemeinwirt⸗ schaft Oberhessen wird beigetreten und die sich aus den Satzungen für ie Gemeinwirtschaft Oberhessen ergebenden Verpflichtungen über⸗
nommen.
Vom Oberbürgermeister wird dazu bemerkt, daß es sich hier um ein Unternehmen handele, das für die Stadt ebenso wie für die Provinz von Vortell sei. Die finanzielle Betefligung werde sich auf 35—60 Millionen Mark belaufen.— Der Antrag wird einstim⸗
mig angenommen.
Die Volkshochschule hat einen Fehlbetrag von 285 000 Mark für Heizung und Beleuchtung für das Jahr 1922 zu verzeichnen. ES wird vom Finanzausschuß beantragt, diesen Jahlbetrag auf die Stadt zu übernehmen. Dabei wird aber ausdrücklich erklärt, daß durch diese Uebernahme die von der Stadt der Volkshochschule zu ge⸗ währenden Zuschtisse für die nächsten Jahre vorweg genommen sind, somit die Shadt Gleßen einer Zuschußleistung an die Volkshochschule in den nächsten Jahren überhoben ist.
Der Oberbsirgermeister bemerkt dazu, die Unterstützung von, Seiten des Staates der Volkshochschule gegenüber sef zu gering. Für die Zeatralsselle fiir das Bildungs wesen werde viel mehr getan, es mangele dabei auch nicht an Mitteln. Nächstens solle hier in Gießen ein Konzert von 50 Dilettanten vor Schlllern aller Schulen veran⸗ staltet werden. Das wilrde doch eine Menge Geld kosten; ane sei an musikalischen Veranstaltungen in Gießen kein Mangel. Zweck mäßiger wäre das Geld für die Volkshochschule aufgewandt. Sdadtv. Moosdorf beantragt im Namen der soztaldemokratischen Fraktion den zweiten Teil des Antrages, der spätere Zuschlisse auf die Uebernahme des in Rede stohenden Fehlbetrags aufrechnen will, zu streschen. Sonst würde die Volkshochschule in ihrer Existenz be⸗ droht und trotz aller finanzellen Schwierigkeiten der Stadt muß die Volkshochschule doch umterstützt werden.— Vom Oberbürgermeister wird dagegen um unveränderte Annahme des Antrages ersucht. Wenn die Gewerkschaften die Volkshochschule besser umterstützt hätten, stünde sie jedenfalls günstiger da. Die Stadt müsse Nute le auferlegen; der Fehlbetrag beim nächsten Voranschlag dürfte auf mehrere hundert Millionen belgufen. Man werde sich noch zu eim⸗ schneidenden Maßnahmen verstehen miissen, wenn der städtische Haus⸗
tritt für Unterstützung der Vollshochschule ein umd ebenfalls für den sozialdemokratischen Antrag. Stadtu. Fischer erklärt im Namen der demokratischen Fraktion, daß sie für den ersten Teil des Antrages
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halt ins Gleichgewicht gebracht werden sollte.— Stadtv. Haupt
ieee. * 1 Giesie bei, und das Engelchen zog nach vollendetem Schmause ab mit gerusene Arzt spendete dem Engelche Trost und meinte, dle Sache Bilder aus Alt⸗Giessen. einem hochroten Kopf und 1 zahlreichen Stücken Kuchen. die so deen weiter guf sich. Aber das Engelche sagte: Ve„mir, aufeinondergeschichtet und eingepackt waren, daß sie in der Form machst Du nichts vor. heut nacht gibt sie ab,“ und als der Doktor
(Fortsetzung⸗).
Daß es bei sol'okglen nicht an den nötigen Originalen
lte, ist klar es 4 N wenigen Worten gadacht und aus
der reichen Anthologie sollen nur einige Wenige herausgezogen
werden, sowest sie noch nicht lange verstorben ind, will ich sie
3 erwähnen, damm baum sie mancher von Ihnen sich wieder vor⸗ sbelle N
N 11 2 1 2 Wer hätte ihn nicht gelaunt, den„narrisch Louis“, jenen 2 Geisteskranken, der das Gespött aller Kinder gewesen ist und das„Bugattchen“, das„Schoorgespenst“ und den„Tee⸗ müller“, der seden Tag der Woche eine andere Wesce, trug und Jahrzehnte hindurch jeden Mittag um 3 Uhr 10 Minuten im Phllosophenwald erschien um seinen Kafsee zu trinken. Die Ein⸗ hrung dor mitteleuropäfschen Zeit soll ein Aagel zu feinem Sarg gewesen sein, da die sonnenzeitlich früher gelegte affestunde ihm e nicht bekommen sein soll; und den alten Stern⸗ felt, der jeden Vormitiga bis zur Ganfeburg und zurück ging trotz seiner mehr als 80 Lebensjahre, und an dem alles falsch war wie bel einer alten Jungfer, die Haare, die Zähne usw. bis auf sein goldenes, sast kindlich zu nennendes Gemüt, Auch Jettchen Pogels. der„Gitte“ sei gedacht und des alten Kaufmann Wo cms, bezüglich de n ber feinem Uebertritt vom Judentum zum Christentum sich 1 ub der Stadtpfarrer Engel und der Rabbiner Dr. Leun in einigten, daß die Protestanten nichts gewonnen und die u mi verloren hätten. 8 2 5 Stadtysarrer Engel war eine allbekannte und ber 0 leßener Persönlichheit allgemein nur unter dem Titel
ätchen
genannt. 399 1605 de b f bit ufrieden,“ sagte das Engelchen,„die 5 En No m e ab enen und zu Hachzeiten in die n g Sdienst, denen ö
ee den ue derwesl ich im Klub
einer Handbibel entsprachen. Vorhildlich soll des Engelchen Vorbereftung von Verbrechern zu ihrem letzlen Gang gewesen fein. Ein krotzlger Bursche namens H sollte geköpft werden. Das Engelche laa daheim krank im seinem Mette Ein ande rec Pfarrer sollte den Delinquenten für seine Reise ins Jenseits sinstruseren. Aber Heß zeigte sich störrisch und wollte sich absolut micht guf den Stuhl setzen und binden lassen. Die Hinrichtungen fanden damals öffentlich auf dem Trieb statt. Sie wurden mit dem Schwerte vollzogen, wobei der Hinzurichtende auf einem Stuhle saß.) Das Gericht und selbst der Scharfrichter waren rat⸗ los, zumal auch Heß noch behguptete, er habe noch etvas zu ge⸗ slehen. Plötzlich ecschien das Engelcho. Es ging auf Heß zu und ite etwa:„Na Heß was soll dann das heiße, warum willst Du ich dann nit köppe lasse? Du kannst doch nit verlange, daß der Scharfrichter Hoffmann der Deinetwogen non Frankfurt hierher⸗ gekomme is, und dem man 200 Gulden geben muß, unvercichteter Sach wieder heimfährt. Laß Dich doch köppe, Heß, es dauert ja gar nit lang, es js jg glesch geschehe.“ Und, siehe da, als das Engelche noch sagte:„Na. Heß. laß Dich doch köppe, Heß, tu's mir zu liebe,“ da wurde Heß zahm wie ein Länemchen, setzte sich auf den Stuhl und ließ sich löpfen. Des Abends aber erzählte das Engelchen, er habe zu Oause erfahren, daß der Heß sich bloß eigentlich am Vormittag nicht habe köpfen lassen wollen, weil zahlreiche Weihsleute aus scinem Heimatdorfe erschienen waren, die sich das Schauspiel ansehen wollten. Wäre aber die Exekution auf den Nachmi verschoben worden dann hätten sie vocher heim gemuß, um noch wenigstens gegen Abend die Heimat wieder zu erreichen, er hatte den„Menschen das Vergnügen nicht gönnen wollen“. In seiner Gbe hatte 103 Klrchenrätchen nicht nur ein Hagr, sondern, wie es sich ausdrückse, eine ganze Perlicke gefunden. Es muß eine besondere Sorte gewesen sein, die Frau Kirchen⸗ rätin. Als einst ihr Gatte meinte er habe lange keine„Aeppel⸗
meinte, es sei bestimmt licht so schlimm sagte das Engelche zum Schluß:„Sie gibt ab. wolle mier wette?“ Die Kirchengätin sta rb n der Nacht, in der Frilbe erschien der Arzt und wurde von der 15 der Treppe herab von dem Engelchen begrsißt, das ihm ein Rilbchen schabte und ihm zurief,„etsch, wor hat Recht gehabt,„ich hab mei Wett gewonne heut margen um fünf hat se gebäckert“ dabei sollen ihm aber doch die Tränen die Backen herunter ge⸗
laufen sein.
Der hier in Frage komuende Arzt war der alte Dax Dr. Klein, der Vaker bezw. Großvater, der nach bis vor kurzer Zeit bezw. noch hier praktizierenden bekannten Aerzte. Der alte Lampus am Selterswag hatte noch mit späten Jahren ein sunges Mädchen geheiratet. Die Ehe blieb wider Erwarten nicht ohne Folgen. Man münkelte allerlei und Lampus bekam manche Stichelei zu hören. Die Geburtsstunde nahte, der alte Dax war zur Assistenz beigezogen, er wellte in der Wochenstube, im Vor⸗ zimmer wanbelte der Vater in spe in schweren Gedanken auf und ab. Plötzlich öffnet sich die Tür, die Hebamme erscheint und meldet einen strammen Stammhalter. Der zweiselnde Vater fragt in selner Aufregung,„wem sieht er ähnlich?“„Beruhige Dich nur,“ sagte der alte Dar.„er sieht genau aus wie Du, lein Zahn im Maul und lei Haar uf dem Kopp. A propos, Georg, jetzt einmal, der Wahrheit die Ehr wen hast de dann im Verdacht?“
Eine Frau aus befferen Kreisen kam mit ihrem kranken Söhnchen zu Klein, dieser verschrieb nach kurzer Beschreibung der Kvankheitserschoinungen ein Abführmittel und sagte zu der Mutter:„Geben Sie ihm davon so und so viel, sperren Sie Ihre Speisekammer und ihren Aeppelkeller zu und hauen Sie ihm als e mal von Zelt zu Zeil den AA...“ Es gißt noch unzählige Anlekdoten von dem volkstümlichen alten Herrn allein sie eignen sich nicht alle zur Wiedergabe und dann laufen sa auch dse meisten noch von Mund zu Munde. wenn ihren Erzeuger guch schon seit
Kandi der f. s vorpräpeln, andidaten, der mag ihnen was vorpräpe saß gusschneßlich meist hoch her da⸗
na dele“ die Kindtaufen wurden besen Seibel. Wen e 60
sträubcher“ mehr gegessen. bekam er 14 Tage laug jeden Tag welche berbai⸗
guf den Tisch. Die Kicchemrätin erkrankte, der
mehr als einem halben Jahrbundert der grüne Rasen bedeckt. (Schluß folgt.)


