Festellten getündigt, weil Ve . sollten, jedoch ohne den Obmann zu befragen. Dann wurde gegen 1 den Widerspruch de: Obmanns nochmals gekündigt, weil die 0 Leistungen de. Angestellten nicht genügen sollten. Es wurde dies damit begründe daß bemselb en ein Rechenfehler unterlaufen sei. Der Schiedsspruch erklärte den Cinserech gegen die Kündigung für begründet; im Falle der Angestellte nicht wieder eingestellt werden sollte, hat das Finanzamt ein Zwölftel des Jahresver⸗ dienstes zu zahlen.— Die„ F Erhöhung ihrer Löhne, welche in der Sp 375 Mk. betragen. En in Fran durch den Syndikus der Unternehmer abge⸗ 1 schlossenes Abkommen war von den Marburger Unternehmern nich anerkannt worden, 3 b. 9 ue 150 en hatten. Durch Sspruch wurden die ne für die Beit vom 15. bis 28. Febr. um 100 Proz. und vom 1. März ab 5
nach der Vereinbarung mit dem Syndikus Niecz(in der Spitze 500 Mk.) erhöht.
a Kleine Nachrichten.
Frankfurt a. M., 3. März. Der Niederurseler Milch⸗ krieg. Die Milchkrawalle, die vor einigen Monaten in Nieder⸗ ursel stattfanden, wobei sich verschiedene Bauern gegen die ein⸗ sschreitende Polizei auflehnten und deshalb verhaftet wurden, fin⸗ den demnächst wahrscheinlich vor dem Schwurgericht ihre ver⸗ diente Sühne. Heute fanden vor dem Untersuchungsrichter zahl⸗
reiche Gegenüberstellungen statt. Jedenfalls dürfte die Anklage auf Aufruhr erhoben werden. 3 a. M., 3. März. Spitzbuben⸗ Glück und Pech. Aus einem Geschäft der Kalsersrraße stahl in der Nacht zum Donners⸗ tag ein Einbrecher für 40 Millionen Mark Füllfederhalter, Füllblei⸗ federn und eine große Anzahl goldener Federn zu Fülllfederhaltern. Als Dieb ermittelte man den te eben dieß— 9 1 ö Schiff, der sich abends einschließen l nn er Nach ben 2. den einer Wirtschaft einem Kriminalbeamten, den er aber als solchen nicht kannte, einen Teil der Diebesbeute an. Der Beamte nahm ihn fest. Später wurde dann als Hehler der jährige Kaufmamn Richard Samuel aus Hüls ermittelt und gleichfalls verhaftet. Bis jetzt konnten für etwa 15 Millionen Mark gestohlene Sachen wieder herbeigeschafft werden.
Frankfurt a. M., 3. März. Allerlei Millionenein⸗ brüche. Am hellen Nachmittag drangen Diebe in die Wohnung eines Bankbecmten in der Wolfgangstraße eim und stahlen eine große Summe Bargeld, Bettwäsche und Schmucksachen im Werte von etwa e n d der mehr t f Wiener straße fielen i m von mehr als 9 ionen Mark in ide Hände.— Aus einer Fabrik an der Ginnheimer Land⸗ straße wurden Treibriemen für etwa 5 Millionen Mark gestohlen. Die Diebe ermittelte man dadurch, daß man an den zerbrochenen Fenstern Fingerabdrücke entdeckte und an der Hand diesex Abdrücke Lang Einbrecher ermittelte.— Die Diebe sollen sehr lange
Gesichter gemacht haben.
Frankfurt a. M., 4. März. Blutige Tragödie. Zu schwe⸗ ren Auftritten kam es in der Nacht zum Sonntag in einer Wirtschaft der Gelnhauser Gasse. Eim junger Mann richtete nach kurzem Wort⸗ wechsel auf ein junges Mädchen eine Schußwaffe und verletzte es lebensgefährlich. Dann tötete er sich selbst durch einen Schuß in den Kopf. Anscheinend hat er die Tat aus Eisersucht begangen. Das in der Gelnhäuser Gasse durch einen Schuß schwer verletzte junge
0 st heute früb seinen Verletzungen im Heiliggeisthospital
Mädchen ist
erlegen.
Frankfurt a. M., 4. März. Großer Kakao⸗Diebstahl. Fir 20 Millionen Mark Kakao und Zucker stahl der 24jährige Fuhr⸗
Wilhelm Schneider aus Niederroden seiner hiesigen Firma, Schololadenfabrik und verkaufte die Sachen an den 41jährigen Albert Höfler in der Fahrgasse, der nicht die Unverfroren⸗ den Zucker wieder an die bestohlene Fabrik zurück zu Die übrige Ware hat Höfler zu hohen Preisen in seinem
verkauft. Frankfurt a. M., 4. März. Der letzte Geburtstag. An 24. Geburtstage stürzte der Rangierer Peter Heinbach auf 0 Arbeitsstätte so unglücklich mit dem Kopf auf einen spitzen Stein, daß er auf der Stelle verstarb.
Frankfurt a. M., 4. März. Die Monatsbilanz der Neriminalpolizei. Die Kriminalpolizet wurde im Monat Februar in 2551 Fällen in Anspruch genommen. Es kamen dabei u. a. in Frage: 1 Mord, 6 Raubanfälle, 78 Hehlereifälle, 436 Diebstähle, 280 Einbrliche, 875 kleinere Eigentums vergehen, 160 Betrugsfälle, 76 Stttlichkeitsvergehen, 398 Wucherfälle, 74 Münzvergehen und 65 Nahrungsmittelsälschungen. An Selbstmorden kamen 11 Fälle zur Anzeige. Festgenommen wurden 696 Personen, darunter 53 fteck⸗ brieflich Gesuchte.
Frankfurt. 4. März. Vereitelter Kircheneinbruch. Gerade in dem Augenblick, als zwei Menschen am Samstag früh iin die Peterskirche einsteigen wollten, wurden sie von einer Polizei⸗ streife überrascht und nach kurzer Gegenwehr festgenommen.
Groß ⸗Gerau. 3. März. Ein tödlicher Unglücksfall hat sich in der Nähe der Konservenfabrik„Helvetia“ ereignet. Eine Frau die sich mit ihren Kindern an ein Fuhrwerk mit einem Handwägelchen angehängt hatte mußte mit eigenen Augen zusehen, wie das ene Kind. als die Pferde scheuten, totgetreten wurde, während das zweite lebens gefährliche Verletzungen erlitten hat.
Ein Vermißter. Aus Fulda wird berichtet: Ueber den als vermißt gemeldeten Arbeiter Adam Friedrich von hier sind jetzt ziemlich sicher Anhaltspunkte dafitr vorhanden, daß Friedrich an dem Abend seines Verschwindens bei der Wiesenmühle in die
mann eimer
umte eingestellt werden
*
Papierwuther und Zeikungspreise.
Ununterbrochen steigen die Papierpreise. Am 1. Januar mußten wir bezahlen für ein Kilo Zeitungspapier 560 Mk., am 15. Januar 593 Mk., am 1. Februar 1170 Mk., am 15. Februar 1440 Mk. und vom 1. März an wird eine aber⸗ malige Erhöhung auf 1550 Mk. stattfinden. Wie groß der Wucher der Papierfabriken ist, zeigt der Abschluß der Papierfabrik Sebnitz, die N
375 Prozent Dividende,
also das 384 fache des Aktienkapitals, ihren Aktionären in den Schoß schütten kann! Dabei hat sie im Vorjahre ihre Immobilien von 2 Millionen auf 100 000 Mark abschreiben können und verfügt zweifellos noch über große stille Reserven. Ob der Dollar steigt oder fällt, bleibt sich gleich. Die Papierpreise steigen ununterbrochen und die Reichsregierung unternimmt nichts, diesem schamlosen Wucher der Papierfabriken entgegenzuwirken. Da der Papierpreis aller 14 Tage steigt, sind die Zeitungsbesitzer gar nicht imstande, am Monatsersten zu überschauen, wie im Verlaufe des Monats die Produktionskosten sich gestalten werden. Die Arbeiterzeitungen, die sich nicht auf große Einnahmen aus Inseraten stützen können, leiden darunter besonders schwer. Sie müssen, um weiter existieren zu können, wie alle Zeitungen ihre Preise erhöhen, ohne sicher zu sein, damit ihre Herstellungskosten decken zu können.
Die bürgerlschen Zeitungen in den kleineren Städten haben ihre Bezugspreise fast alle weit über 3000 Mk. erhöht. Im Reiche werden die Märzbezugspreise betragen: Magde⸗ burgische Zeitung 6000 Mk., Deutsche Tageszeitung 6000 Mark, Kreuzzeitung 6000 Mk., Berliner Lokalanzeiger 6000 Mark, Deutsche Allgemeine Zeitung 6800 Mk., Hamburger Fremdenblatt und Hamburger Nachrichten je 8000 Mark, Frankfurter Zeitung 8000 Mk., Berliner Tageblatt 8000 Mk.
Niemals war wohl für das Proletariat die Existenz der sozialdemokratischen Presse nötiger als jetzt. Haltet darum eurem Blatte die Treue und werbt neue Leser.
15 8 90* 2.
2 e 0 4 2 5 0 Ungeeigneter Jugenderzieher. Die Polizei verhaftete die Ur⸗ heber von fortgesetzten Metalldiebstählen bei der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft in Berlin. An der Spitze der Diebesbande stand der Arbeiter Hans Hannemann, Vorstandsmitglied der kom⸗ munistischen Jugenderzlehung in Henningsdorf, der seit langem bei der ACG. beschästigt war. Er immer früher als die anderen zur Arbeit inn ungestört Metalle, die er tags vorher zursicklegte, über einen Zaun auf ein Privatgrundstück hinüberwerfen zu können. Hier holten es drei Helfershelfer ab. Die vier Mann stahlen in den letzten acht Wochen bereits für vier Millionen Mark
Der Millionendiebstahl im Simplonexpreß.
Dem Berliner Kriminalkommissar Dr. Riemann und seinen Beamten ist es gelungen, einem im Simplonexpreß ausgeführten Diebstahl in Höhe von 570 Millionen Mark auf die Spur zu kommen und den Dieb in Haft zu nehmen.
Strafkammer Gießen.
Ein Massenprozeß spielte sich am 20. und 21. Februar gegen 19 Angeklagte aus Als⸗ feld ab, die sich wegen Diebstahls und Hehlerei zu verantworten hatten. Am Samstag erst wurde das Urteil verkündet, das für Einige sehr schwere Strafen brachte. Angeklagt waren wegen Dieb⸗ sbahhls: 1. Heinr. Thomas, Taglöhner, 2. Karl Schuchard, Taglöhner, 3. Heinrich Stiehler, 4. Ernst Bücking, Arbeiter, 5. Friedrich Korell, Arbeiter, 6. Jakob Stein, Maler, 7. Chri⸗ stian Bramm, Arbeiter, 8. Valentin Wenglerz, Taglöhner, 9. Karl Klingel, Kaufmann, 10. Wilhelm Waldeck, Arbeiter, 11. Karl Kaufmann, Taglöhner, 12. Otto Heinr. Phil. Geiß ⸗ ler, 13. Peter Klug, Arbeiter, 14. Johannes Habicht, Gast⸗ wört und Metzger, 15. Wilhelm Bernhard Robert Koch, Müller und Landwirt, 16. Johannes Greb, Gastwirt, 17. Johann Heinrich Merle, Landwirt und Händler, 18. Johannes Merle, Händler, 19. Heinrich Lorenz, Holzarbeiter.— Sämtliche Angeklagte woh⸗ nen in Alsfeld. Bis zu Nr. 13 handelt es sich um junge Leute von etwa 20 Jahren.
In den Jahren 1920, 1921 und Anfang 1922 war die Gegend von Alsfeld durch eine Reihe von Einbrüchen unsicher gemacht wor⸗ den. Die eifrigsten Nachforschungen führten nicht zur Entdeckung der Täter. Immer wieder ereigneten sich Einbrüche und Diebstähle End⸗ lich im Sommer 1922 gelang es, Aufklärung in das Dunkel zu bringen und in der letzten Woche zierten obige 19 Angeklagte die Anllagebank der Strafkanunejr in Gießen.
Durch eine umfangreiche Beweisaufnahme konnten die Ange⸗ Hagten in fast allen Fällen, in denen Anklage gegen sie erhoben wor⸗ den war, überführt werden. Wegen einer Reihe von Einbrüchen war
folgenden Tage sofort v
S. e 2 r l 5 a di klagten g und don den leben als warte die uc nen Wen gestohlen und in den racht worden, der sie m
ermahlte. 5 st 1920 stahl das Konsortium Stein, Korell, Stiehler Thonꝛas und ram dem Landwirt Johannes Bamberg in Zell bei Alsseld einen jungen Stier aus dem Stalle. Das Tier wurde in das Wäldchen bei Alsfeld gebracht und hier darch einen Schuß von dem Angeklagten Stein getötet und sodanm abgezogen. Nun schein die Bande den Mut verloren zu haben, denn sie ließen das Tier im Walde liegen, wo es nach Wochen von Spaziergängern i;
ande aufgefunden wurde. 2525„ 1920 und 1921 stiegen die Angeklagten Sten,
„BBramm, Waldeck, Schauherd,
gleichen Nacht zu dem 2. Im
nicht und holten, indem sie durch ein Loch in der 3 155 5 8.8 9 icht einstiegen, aus ruchtspeicher der„ F. Kirchen . Mad e 5 5 Anzahl Säcke mit Weizen, Saaterbsen. Roggen. Hafer und Kleie gefü
2 5 9 1
geklagten Strafkammer hielt alle, mit Ausnahme des alten Merle, der für überführt.
7. Gelegentlich der Untersuchung der Angelegenheit hat Waldegg
den ihn zur Vernehmung ö und sie mit einem Revolver bedroht. Er war aber dereits deswegen
schon von dem Amtsgericht in Alsfeld mit 4 Wochen 3 Tagen Ge⸗
fängnis bestraft worden und mußte deshalb heute nach dem Grund N ia aa 5 Wr a Straftat zweimal bestraft we ann, freigesprochen werden. 0 Die Strafkammer sorgte in ihrem Urteil dafür, daß Alsfeld und f
sistterenden Beamten Widerstand geleiste 9
Umgegend wieder auf eine Reihe von Jahren von diesem Diebs⸗ gesindel frei wurde und erkannte auf folgende Strafen: 1. gegen Korell auf eine Gesamtzuchthausstrafe von 5 Jahren; 2. gegen Stiehler auf 2 Jahre 6 Monate Zuchthaus; 3. gegen Stein auf 2 Jahre 6 Monate Gefängnis; 4. gegen Klingel, der als die finanzielle Seele des Einbruchs bei Kahn anzusehen war. auf eine Gefängnisstrafe von 3 Jahren; 5. gegen Thomas auf 3 Jahre Zuchthaus; 6. gegen Bücking auf 3 Jahre 6 Mo⸗ nate Gefängnis: 7. gegen Bramm auf 4 Jahre Gefängnis: 8. gegen Schuchardt, der von einem Sachverständigen als ein minderwertiger Mensch hingestellt worden war, auf 1 Jahr 6 Mo⸗ nate Gefängnis: 9. gegen Waldeck eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten: 10. gegen Kaufmann und Wenglarz se 4
aufmann, Korell u. Weng
Monate Gefängnis: 11. gegen Geißler 9 Monate Gefängnis 12. gegen Klug 9 Monate Gefängnis.
Auch die Hehler erhielten empfindliche Strafen und zwar wurden erkannt: 13. gegen Lorenz auf 1 Monat Gefängnis: 14. gegen Habicht auf eine Gesamtgefängnisstrafe von 1 Jahr 6 Monaten; 15. gegen Greb auf 5 Monate 2 Wochen Ge⸗ sfängnis; 16. gegen Koch auf ein Jahr 6 Monaten Ge⸗ „ 17. gegen den jungen Merle auf 6 Monate Ge⸗ ängnis.
Der alte Merle wurde wie bereits erwähnt freige⸗ sprochen, mangels ausreichendes Beweises. Ebenso erfolgte gegen die Angeklagten Schurchard, Bramm, Riicking, Habicht unt Stein in einzelnen Fällen Freisprechung.
Wegen der Gemeingefährlichkeit ihrer Handlungsweise und der dabei bewiesenen niedrigen Gesinnung wurden einer Reihe vor Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt und zwar: Korell auf 10 Jahre.
Den Angeklagten Stiehler, Stein, Thomas, Bücking, Bramm. Schuchard, Klingel, Habicht und Koch auf 5 Jahre. Dem An⸗ geklaqten Gre auf die Dauer von 3 Jahren.
Außerdem wurde noch der von Stein gebrauchte Revolver ein gezogen. 5
Aus den amtlichen Bekanntmachungen.
Das Amtsverkündigungsblatt für das Kreisamt Giesen usw. enthält: Ausführung des Gesetzes über Kleinrentnerfürsorge.— Gebshren der Orts⸗ und Polizeidiener sowie der Ausscheller.— Entschädigung der Gemeinden für Aufstellung und Mitteilung der Forensenlisten.— Erwerbslosenfürsorge.— Fleischbeschaugehüh⸗ ren.— Wasserlestungsarbeiten.— Behüten der Wiesen.— Dienst⸗ nachrichten.— Fahren mit Handwagen auf den Bürgersteigen.— Einsendung der Kreisabdeckereiverzeichnisse.
Maul⸗ und Klauenseuche. In Angersbach bach) ist die Maul⸗ und Klauenseuche ausgebrochen. markung Angersbach wurde zum Sperrbezirk, die Landenhausen, Lauterbach mit Rudlos und Maar zum
* (Kr. Lauter⸗ Die Ge⸗ 1 Gemeinden Beob⸗ 1
Fulda geraten und ertrunken ist. Da seine Leiche nicht gefunden] das Verfahren vorher eingestellt worden, da ein Beweis der Schuld achtungsgebiet erklärt. 1
wurde besteht die Möglichbeit daß diese abgetrieben im nicht erbracht werden konnte. Was alles von den Dieben zusammen⸗ a 5 3
Wurzelwerk von Ufergewächsen stecken geblieben ist. gestohlen wurde, mag aus folgendem hervorgehen. Dollarstand gestern mittag 12 Uhr: 22 850 Mk. 2 5 2 der Mehrheit der beteiligten Handwerker wird Refe-] Stadtbezirk ein Handwerk oben bezeichneter Art be
Gchürdliche Bekanntmachungen Bekanntmachung. rendar Kling als Kommissar bestellt. treiben, sich in der Zeit vom 4—12. März ds. Irs.
—— Betr.: Errichtung einer Mechaniker ⸗Zwangs⸗ Gießen, den 20. Februar 1923. auf dem Versicherungsamt der Stadt Gießen, Garten;.
Innung. Kreisamt Gießen. J. V.: Welcker straße 2, Seitenbau, Zimmer 2 zu erklären, ob sie
Zucker⸗Ausgabe
Der Haushaltszucker für Februar 1923 wird in der Zeit vom 5—12. März 1923 durch die Klein⸗ handels geschäfte und den Kop sumverein saus gegeben. Auf die Marke entfallen 2 Pfund Haushaltszucker und 1 Pfund Einmachzucker. Preis für gemahlenen und Kristallzucker 760 Mk, für Grießraffinade 780 Ml und für Würfelzucker 800 Mk. für das Pfund. Diese Preife sind Höchstpreise im Sine des Gesetzes. Nicht rechtzeitig abgeholter Zucker verfällt.
Vorbestellung für März und April 1923.
Die Bestellmarken 4 für März und April sind bis spätestens Diensag, den 12. März 1923 bei dem⸗ enigen Geschäft abzugeben, von welchem der Zucker bezogen werden soll. Die Belieferung zu spät ein⸗ gehender Bestellmarken ist in Frage gestellt.
Die Geschäfte haben die Marken zu 100 gebündelt bis zum 13. März ds. Is. restlos mit Bestell⸗
An die Herren Mechaniker für Fahrräder, Motorfahrzeuge, Näh-, Schreib- u. Sprech⸗ maschinen der Stadt u. des Kreises Gießen. In Gemäßheit des Statuts Ihrer Zwangsinnung. wird hiermit eine Mitgliederversammlung auf: Mitiwoch, den 7. März ds. Irs. nachmittags 4 Uhr in den Sitzungssaal des Regierungsgebäudes dah ier, Landgraf Philipp⸗Platz Nr. 3 einberufen. Tagesordnung: Wahl des Vorstandes. Gießen, den 21. Februar 1923. Kreis amt Gießen. Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Gießen, den 2. März 1923.
Der Oberbürgermeister: J. V.: Dr. Frey.
zur
forderung aller
Vorstehende Bekanntmachung bringe sch hiermit öffentlichen Kenntnis unter gleichzeitiger Auf⸗ selbständigen Handwerker,
id. oder gegen die Errichtung der Zwangsinnung ind. Gießen, den 2. März 1923..
die im! Der Oberbürgermeister. J. V.: Dr. Frey.
Brillanten,
J. V.: Welcker.
schein, Zimmer 4, einzureichen. Zucker ⸗ Ausgabe für Anstalten usw.
Der Februar⸗Zucker wird in der Zeit vom 5. bis 12. März 1923 durch die Import⸗ und Handelsgesell⸗ schaft Benner, Krumm und Sauer, Bleichstraße 4, an die Bezugsberechtigten ausgegeben. Preis Mk. 700.— für das Pfund.
Gießen, den 5. März 1923. Der Oberbürgermeister.
(Lebensmittelamt.)
Bekanntmachung.
Betr.: Die Errichtung einer Maler⸗ und Weiß⸗ binderzwangsinnung für die Stadt und den Kreis Gießen.
Von Handwerkern, die dem Maler⸗ und Weiß⸗ bindergewerbe angehören, ist Antrag auf Errichtung einer Zwangzinnung für den Bezirk der Stadt und des Kreises Gießen gestellt worden. Zur i
kauft zu den
Platin, Perlen, Bestecke, Tafelgeräte, Alte Münzen, Schmuck jeglicher Art, [Brennstifte, Gebisse,
lehr. Näbmaseline-
auch Handmaschine, wenn auch reparaturbedürftig, 1 zu kaufen gesucht. Schriftl. Off. u. 1340 a. d. Exp. d. Bl.
Stadttheater
Dienstag, den 6. Märs Meine Frau, das Fräulein
Anfang? Ende 9½ Ubr
Mittwoch, den 7. Mär Operngastspiel des
Hessisch. Landestheaters
Donnerstag, 8. März Außer Abonnement
Gold, Silber,
höchsten Kursen 1300
Ellelstein- Zentrale]
Operettenpreise
Edelmetall- und
Inhaber: R. Ru
Filiale Giessen, Schanzenstr. 2, Geöffnet von 9 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends. 2
Gastspiel des Moskauer Balletis Tamara Gamsakurdia, Alexander Demidoff, Wassilij Orloff Am Flügel: Paul Meyer Anfang? Ende n.9 Uhr
s, Bad- Kreuznach, Tel. 605.
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