Ausgabe 
6.2.1923
 
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fielen, erklären erneut, daß sie, geffützt auf Amerikas poff⸗ tives Verspreche n, völlige Gerechtigkeit walten zu lassen, Deutschland von der Autokratie zur Domokrgatie geführt, sich dem Gebot völliger Entwaffnung fügt und dem Verlangen, für Frseden und 1 Noe Versöhnung zu wirken, rücghaltlos Ausdruck gegeben haben.

Der Deuische liebt die friedliche Arbeit, aber er widersetzt sich ebensosehr der Absicht, ihn für 1 Zeiten zum Sklaven zu machen, oder gar die kommenden Geschlechter seines Volkes einem System wikischaftlicher Knechtschaft aus uliefern. Die Besetzung des Ruhrbezirks und der Versailler Vertrag bedingen jedoch sosche Sklaverei, zerstören die deutsche un die euro⸗ aba Wirtschaft und bedrohen zunächst Millionen Deutsche mit

rbeitslosigkeit.

Eine unparieiische, doch genügend bevollmächtigte Unter⸗

suchungskommission wird dies feststellen können, außerdem aber

noch, daß jetzt mitten im Frieden Männer und Frauen, Alte und Junge, verhaftet und aus ihrer Heimat ausgewiesen werden, nur weil sie sich weigern. zu Verrätern an ihrem Vaterland zu weden. Wir sind bereits de einem Volk herabgedrückt worden, das chronisch hungert, dessen Säuglinge in Papier statt in A eln gewickelt werden, dessen Frauen und Kinder körper⸗ lich verelenden und verkommen.

Dieser Appell soll kein Versuch sein, Amerika zu bewegen, eine bestimmte Haltung zugunsten der einen oder der anderen der sich gegenüberstehenden Parteien einzunehmen; es ist ein Appell an das traditionelle amerkkanische Ehrgefühl und an feinen Sinn für fair play(anständiges Spiel). Amerika, wir sind fest überzeugt, ist nicht in den Krieg eingetreten, um das deutsche Volk zu ver⸗ nichten. Der e Ehrenstandpunkt, wenn er auch jetzt fest behauptet wird, kann Europa und die Welt retten von sonst unvermeidlichem Unglück.

Die letzten Maßnahmen der Franzosen, insbesondere die systematische Unterbindung der Kohlenzufuhr, werden sich wahrscheinlich bald stark auf die deutsche Wirtschaft aus⸗ wirken. Schon heute befinden sich mehr als neun Zehntel der deutschen Bevölkerung in einer unerträglichen Notlage. Neue Arbeitslosigkeit muß eintreten, wenn jenes Volk, das sich Kulturvolk gennt, weiter fortfährt, u. a. die

Kohlenlieferungen systematisch zu unterbinden. Und trotz⸗ dem muß kaltes Blut bewahrt werden. Nationglistische und kommunistische Wirrköpfe dürfen nicht zu Ratgebern der Masse werden. Jedes gewalttätige Vorgehen wäre ein Schritt zum Selbstmord, zum völligen Untergang unseres Polkslebens. Durch äußerste Zurückhaltung müssen wir bestrebt sein, den günstigen Eindruck, den die Haltung des

deutschen Volks auf das Ausland bisher gemacht hat, auch weiter aufrechtzuerhalten. Der passive Widerstand, den

Deutschland leistet, muß aber Unterstützung von

außen finden.

Deutschland hat 1918 auf Grund der von Amerika aufgestellten Bedingungen die Waffen gestreckt. Diese Tatsache gibt der deutschen Arbeiterschaft das Recht, heute, nachdem die Entwicklung der Verhältnisse auf die Spitze getrieben ist, dem amerikanischen Volke zuzurufen, daß sich die deutsche Bevölkerung in einem unbeschreiblichen Elend befindet, dem ganz Europa zusteuern muß, wenn nicht Ein⸗ halt geboten wird. Auch Amerika trägt Verantwortung für die Zustände, unter denen heute die Arbeiterschaft Deutsch⸗ lands, und nicht nur Deutschlands, bitter leiden muß. Da⸗ her tun die deutschen Gewerkschaften nur ihre Pflicht, wenn sie jetzt an das amerikanische Volk den Appell richten, die deutsche Arbeiterklasse denn um deren Leiden handelt es sich bei allem, was schon geschah und was noch geschehen mag nicht im Stich zu lassen. Die Gewerkschaften hoffen, daß das Gerechtigkeitsgefühl des amerikanischen Volkes dem Appell der deutschen Arbeiter den Nachdrck ver. leihen wird, der notwendig ist, um endlich der Vernunft zum Siege in der Welt zu verhelfen.

Der Deserteur. 5

Roman von Robert Buchanan.

Diese Mahnung wirkte wie Oel auf stürmische Wellen. Der Alte atmete tief auf, nahm ein Prischen, die Zornes⸗ falten auf seiner Stirn glätteten sich, er streifte seinen Gegner mit einem überlegenen Blick, wie Napoleon einen der königlichen Liliputaner jener Zeit gestreift haben würde, und nahm, um seine Ueberlegenheit so recht zu beweisen, eine streng militärische Haltung an. Er kommandierte, als sob er an der Spitze einer Rekrutenschar stünde:Habt acht! Die vier Burschen, die bisher in nachlässiger Stellung an der Mauer gelehnt hatten, reckten sich und stellten sich sofort in Positur. Habt acht! Hoösl! Hier! antwortete der Jüngling dieses Namens. Gildas! Hier! Alain! Hier! 8 Jannick! Hier! Alle standen in Reih und Glied und salutierten, wie (Soldaten ihrem Vorgesetzten.

Paßt auf Ihr Jungens, es geht Euch an, und bleibt in Habt⸗acht⸗Stellung, während ich Meister Arfoll anworte, kommandierte der Korperal. Dann wandte er sich an seinen Gegner Sein Zorn war gewichen und seine Stimme klang ruhig und weich:Ich will Sie nicht tadeln, Meister Arfoll! Sie haben in Ihrem Leben schon so viel Kummer gehabt, daß auch das stärkste Hirn davon angegriffen werden könnte; auch sind Sie ein Studierter. Sie wandern ferner von Dorf zu Dorf, von Gehöft zu Gehöft und kommen im ganzen Lande herum. Auf diese Weise lernen Sie viel, aber Sie haben doch noch etwas zu lernen. Ich kenne die Geschichte Frankreichs so gut wie Sie und ich sage Ihnen: Frankreich ist nicht gefallen, Frankreich laßt sich mit der Tachel von der Sie sprachen, nicht vergleichen. Frankreich list groß und erhaben, wie die Mutter der Makkabäer!

Das Gleichnis war ein glücklich gewähltes und gefiel dem Pfarrer, der befriedigt nickte. Auch die vier Brüder nickten sich stolz zu, obgleich sie die Anspielung nicht recht

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Der Friedensvertrag nicht unterzeichnet.

Am Sonntag wurde die Konferenz von Lausaune end⸗ ültig abgebrochen, ohne daß es zu einer Unterzeichnung des Fri use ines gekommen wäre. Zwar hatten die Türken in einer Denkschrift fast alle Forderungen der Alliierten an⸗ genommen und vor allem auch in der Mossulfrage nachge⸗ geben, aber an zwei Forderungen scheiterte ein Ueberein⸗ kommen. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden in der Frage der Kriegsentschüdigung zwischeg der Türkei und Griechenland, die nach dem Willen der Alliierten sich gegen⸗ seitig aufheben sollte und in der Frage der Znziehung aus⸗

Lausanne entgültig gescheitert! 9

rung, die einem starken Eingriff in die Spuveränitä jeden Staates gleichkommt. So verließ die kürkische gation abends Uhr den Beratungssaal und um 9 wurden die Verhandlungen endgültig abgebrochen. Krieg oder neue Verhandlungen? Auf eine nach Abbruch der Verhandlungen an den franzö Vertreter in Lanisanne gerichtete Frage, ob die Nichtunterk des Friedensvertrages und die bereits am Sonmtag vor folgte Abreise Lord Curzons der endültige Bruch oder gar der sei, erfolgte die Antwort: Nein. Man hat nicht unterzeichnet. e man wird die Verhandlungen an einem andern Orte wie aufnehmen müssen. 5

Cunos Bedingungen für eine Verhandlungs⸗ bereitschaft.

Am Sonntag war Reichskanzler Cuno in Begleitung des Staatssekretärs Hamm in Essen, wo er in einer Konferenz mit Vertretern der Behörden, der Parteien und der Gewerk⸗

ländischer Richter zu den türkischen Gerichten, eine Forde⸗ ......

der Regierung weitere Erklärungen abgab. Zu Verhand⸗ lungen sei die deutsche Regierung nur bereit, wenn die widerrechtliche Besetzung des Ruhrgebietes wieder rückgängig gemacht wird, nicht aber unter der frauzösischen Bedingung, wonach das Ruhrgebiet fünf Jahre lang als Pfand von französischen und belgischen Truppen besetzt bleiben soll. Von Essen aus begab sich der Reich. kanzler nach Bochum und Dortmund, von wo er abends nach Berlin zurückkehrte.

Wir wollen vorläufig annehmen, daß Herr Cuno damit nicht sich auf eine Katastrophenpolitik: Biegen oder brechen, festlegen wollte. Einer solchen müßte die Arbeiterschaft, die bei allem festen Abwehrwillen Verständigungspolitik will, heftigsten Widerstand leisten.

Katastrophale Ernährungslage im Ruhrgebiet 5

Der Düsseldorfer Regierungspräsident Grützner hatte am Samstag sowohl die deutsche wie die ausländische Presse zu einer Besprechung nach dem Rathaus geladen. Der Regierungspräsident gab zunächst ein Bild über die gegenwärtige Ernährungs⸗ und Verkehrslage im Ruhrgebiet. Immer wieder, so erklärte er, werden trotz dem Verbot der Generale Requisitionen von den Truppen vorgenommen, was natürlich im Ruhrgebiet von den schwersten Folgen für die Ernährungslage sein kann. Am Sonntag mußten, wie aus Vohwinkel gemeldet wird, dert 350 Mann Infanterie und Dragoner untergebracht werden. Die Truppen haben dort ge⸗ waltsam requiriert und zwar wurde Mehl, das nur in rationierter Form abgegeben wird, von den Truppen, als der Verkauf ver⸗ weigert wurde, einfach weggenommen. Die Lebensmittelver⸗ sorgung wird aber auch durch die Verkehrslage neuerdings er⸗ schwert. Die Veusorgung mit Milch z. B. in Disseldorf ist kata⸗ strophal. Der dortige Landrat meldet, daß für Säuglinge über⸗ haupt keine Milch zu bekommen ist. Regierungspräsident Grützner teilte dann mit, daß die Besatzungsbehörde beabsichtige, zum Ver⸗ laden der Kohlen, wozu sich kein deutscher Arbeiter bereit finde, Arheiter⸗Kommandos, die im Auslande angeworben sind, hier im Kohlengebiet zu verwenden. Eine derartige Maßnahme würde schon aus dem Grunde eine schwere Belastung der Bevölkerung des Einbruchsgebietes sein, weil diese angeworbenen Arbeiter wieder einquartiert werden müßten und die schon katastrophale Wohnungsnot vergrößern würde. Auf eine Anfrage teilte der Regierungspräsident mit, daß bisher 150 Beamte mit ihren Fa⸗ miltenangehörigen, zusammen etwa 600 Personen, aus dem Ruhr⸗ gebiet ausgewiesen worden sind.

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als sonst, richtete seine traurigen Augen voll Mitleid auf seinen Gegner, sprach jedoch kein Wort. Was hätte er ihm auch antworten sollen?.

Ewen warf sich noch mehr in die Brust, damit die Me⸗ daille der Ehrenlegion besser zur Geltung komme, und kom⸗ mandierte, diesmal mit siegesgewissem Lächeln:Habt acht! Hosl, Gildas, Alain und Jannick! Dies sind meine Jungens; sie waren die Söhne meines armen Bruders, jetzt sind sie die meinigen. Mein Bruder hat sie meiner Obhut anvertraut, und ich war ihnen ein Vater, ihnen und auch ihrer Schwester Marcelle. Ich nenne sie meine Söhne, sie sind alles, was ich in dieser Welt besitze, ich liebe sie. Sie waren ganz klein, als ich mich ihrer annahme, und ich habe sie großgezogen ich! Wer nun gab mir das Brot, das ich mit ihnen teilte? schütze ihn und verleihe ihm den Sieg über seine Feinde!

Bei den letzten Worten zitterte seine Stimme vor Er⸗ regung, er nahm ehrfurchtsvoll die Soldatenmütze ab, und die Sonne küßte seinen schneeweißen Scheitel. Glaube war ebenso rührend wie ansteckend. Selbst ein Chouan hätte sich versucht gefühlt, in den Donnerruf der vier Jünglinge einzustimmen:Vive l'Empereur!

Der Veteran setzte seine Mütze wieder auf und gebot den Burschen Ruhe. 5

Derkleine Korporal vergißt keines seiner Kinder, nein keines, keines! Er hat dieser Waisen gedacht, hat sie ernährt und ihnen ermöglicht, zu werden, was sie ge⸗ worden sind! Ich habe sie gelehrt, allabendlich für ihn zu beten; ihre Gebete haben sich mit jenen von Millionen anderer vermengt und sie haben ihm zum Siege über die ganze Erde verholfen.

Meister Arfoll, obgleich sanft wie ein Lamm, war doch ein Mensch. Jetzt bot sich ihm Gelegenheit, den Zornes⸗ ausbruch des Veteranen zu parieren und er ließ sich sie nicht entgehen. Während dieser einen Augenblick innehielt, um Atem zu schöpfen, bemerkte er, auf die vier Jungens zeigend:Und wie ist's mit ihren drei Brüdern, Korporal Derpal?

Der Streich saß, das Blut wich aus den Wangen des alten Soldaten. Weit entfernt von der Heimat, in fremder Erde moderten drei Söhne dieses Hauses zwei von ihnen unter dem furchtbaren Schnee Rußlands. Er blickte scheu nach der Tür, denn hieter derselben saß die Witwe seines Bruders, die noch immer untröstliche Mutter der Gefallenen, aber er sagte mit fester Stimme:Ihre Seelen sind bei

verstanden. Selbst Rohan lächelte. Der Korperal erwartete eine Antwort, aber sie blieb aus. Der Wanderlehrer, noch um einen Schatten bleicher, r N 4 bi

Gott! Sie sind auf dem Felde der Ehre gestorben, wie es

schaften aller Richtungen und der Industrie über die Haltung

zu bereiten.

Der Kaiser, der große Kaiser! Gott be-

Ein solcher

Die Franzosen sperrten am Samstag auch die

nach den neutralen Ländern. Vier Züge mit Vertrag der Schweiz wurden von ihnen in Dortmund angeho Wesel wurde ein Kohlenzug mit etwa 45 Wagen, der für bestimmt war, von den Franzosen nicht durchgelassen. mußte wieder zurückgeleitet werden. In Dorsten ist Kohlenzug beschlagnahmt worden. Seit gestern werden nach Holland gehende Kohlenzüge beschlagnahmt.

Borstoß nach dem Wuppertal-

Vohwinkel, südlich von Elberfeld, ist durch französische vallerie und Infanterie besetzt worden. Die Besetzung schein halb vorgenommen worden zu sein, damst die 1 niosen me des Verschiebebahnhoses abe ugleich scheint m mit den direkten Verkehr vom Ruhrgebiet mit der 110 chen unterbinden zu wollen. Die Franzosen gehen neuerdings gegen! Eisenbahner an den Grenzbahnhöfen mit größter Nücsichtsl vor. In Lünen⸗Nord und einer Reihe anderer Ba nh sie verlangt, über die technischen Einrichtungen 5 11 über die Handhabung der Signale durch die deutf bahner unfer richtet zu werden. Die Eisenbahner haben weigert, diesem Verlangen Folge zu leisten.

Sie bauen schwere Geschütze ein.

In Stiepel bei Bochum haben die Franzosen schwere A eingebaut. Das Verhalten der Bevölkerung ist nach wie vor gültig. Der Betriebsrat der Zeche 6 und 7 der ZeckeKe kündigt für den Fall der Verhaftung von Mitgliedern Betrieb und der Verwaltung jsfortige passive Resistenz an.

Kulturträger.

Die Verhaftungen und Ausweisungen, die Schläge mit d peitschen und Mißhandlungen gehen weiter. Auch Schießereie men immer wieder vor. Als in Essen am Samstag abend ein Kommumisten unter dem Gesang der Internationale von e sammlung im städtischen Saalbau kommunistische Versar werden anscheinend von der Besatzungsbehörde ohne we nehmigt in der Nähe des Hauptbahnhofes am Haupt beigog, gab die dort postierte französische Wache aus einem gewehr mehrere Schüsse ab. Es scheint sich um Schre ziemlich nervösen französischen Wache gehandelt zu haben haben sie jedenfalls nicht angerichtet.

Keine Vermittlung Amerikas in Sie

Havas meldet aus Washington: In Beantwortun Anfragen verschiedener Parteien, die eine Vermitt Vereinigten Staaten in der Ruhrfrage verlangen, erk das Weiße Haus, die Vereinigten Staaten könnten nicht die Verantwortung übernehmen, um die eure Lage zu regeln. Sie warteten den rechten Augen

e

sich für tapfere Soldaten ziemt. J sterben, als im Bette eines Feiglings? Pflicht erfüllt, Meister Arfoll mögen auch unserige erfüllen! 5

Amen! rief der kleine Curs. 1 Sehen Sie, wenn derkleine Korporal mir seine Schnupftabaksdose reichen und sagen

Korporal Ewen Derval, ich brauche auch Ihre a Bursche, ich weiß, sie würden dazu lächeln, meine Jungens Hoeél, Gildas, Alain und Jannick. der alte Grenadier von Cismone, Arcola und Austerl mit meinem Rheumatismus und meinem Stelzfuß, mich an die Spitze meiner Makkabäer stellen und marschieren rat⸗a⸗tat, rat⸗a⸗tat! 5

Diesmal schien der Enthusiasmus durch die We die das Gespräch genommen, etwas gedämpft wor! sein. Hosl, Gildas und Alain brachen nicht in auf dengroßen Kaiser aus, und Jannick, der der Familie, zog sogar hinter dem Rücken seines pa Oheims eine Grimasse. Dafür aber rief Mar geistert:Und ich, Onkel, würde mit Dir marschier

Mit blitzenden Augen und brennenden Wangen Türschwelle stehend, sah sie wirklich wie eine Malt aus.

Du hättest auch ein Mann sein sollen, rief begeistert und nahm ein Prieschen, um seine Rül verbergen.Natürlich marschierst Du auch mit Marketenderin der Makkabäer. Aber⸗ mein Gott, ich doch für ein Chouan!(Chouans nannte man w der Revolutionszeit seit 1792 die rovalistischen Empöre der Bretagne nach ihrem Anführer Catterau aus Ich lasse Ehrwürden auf der Straße stehen wolle nicht eintreten, Vater Rolland?.

Er humpelte zur Tür, riß diese auf und ma einladende Handbewegung, die eines Regenten wür wesen wäre. Der Priester nickte dem Wanderlehrer lich zu und verschwand dann im Hause.

Arfoll stand mit Rohan noch mitten auf der Einen Augenblick stutzte er, dann reichte er ihm d und sagte rasch:Ich werde Dich heute abend bei Mutter treffen jetzt muß ich forteilen! Und o Antwort abzuwarten, ging er mit großen Schri Meeresstrande zu, Rohan in der Gesellschaft seiner haften Vettern zurücklassend. 17

(Fortsetzung folgt.)