Ausgabe 
4.4.1923
 
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techet 2008.

155 Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhessen und der

Nachbargebiete.

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Ewpedition: Gießen Bahnhofstraße 23 Ferusprecher 2008.

Die Operb. Volksseitung erscheint seden Werktag vormittag in Gi 72 Mponpementepreig mit den Beilagen Das Blat der ae ad der. 10

Verantwortlicher Redakteur F. Vetterß. Für den Inseratenteil verantwortlich: R. Strohwig. Verlag von Hermann Neumann& Cie. sämtlich in Gießen. Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt G. m. b. H. Offenbach a. M.

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Gießen, Mittwoch, den 4. April 1923

18. Jahrgang

1 unser Münchener Korrespondent schreibt uns: Das vom preußischen Ministerium gebilligte kraftvolle Eeumschreiten Severings gegen die Umsturz⸗ und Verschwörer⸗ bande hat die bayerische Einheitsfront der Deutschvölkischen und Nationalsozialisten samt ihrem Anhangsel von National- Aktiven und Vaterländischen Verbänden völlig ins Wanken 1 15 Hatten sie bisher noch gehofft, die Vertreter der bürgerlichen Parteien in der preußischen Regierung würden Severing desavouieren und die Reichsregierung zu ver⸗ fafsungswidrigen Maßnahmen gegen ihn veranlassen, so sind auch diese Strohhalme von dem Wirbel eitler Illusionen und vager Hoffnungen erfaßt worden. So ist es denn kein Wunder, daß die Suche nach dem Schuldigen mit mehr Eifer als Geschick eingesetzt hat. Die öffentliche Polemik in deer Presse zwischen dem Führer der Bayerischen Volkspartei, dem Abg. Held, und Ludendorff, zwischenStahlhelm und Deeutschvölkischen, wie der verunglückte Rechtfertigungs⸗ bersuch des Dr. Heim wegen des gegen ihn erhobenen Vor⸗ wurfes, mit den Franzosen wegen Abtrennung Bayerns vom Reiche derhandelt zu haben, ist zwar nur ein schwacher Widerhall des in den Konventikeln der Bünde und Partei; führer obwaltenden Getöses aber doch ein nicht zu unter⸗ schätzendes Merkmal zur Beurteilung bayerischer Vorgänge. Mie war doch alles so schön im Lauf, ehe das preußische Sprengpulver die Koalition Schwarz⸗Weiß⸗Rot mit Weiß⸗ Blau auseinandergerissen hatte. Unter einer mehr für ihre Selbsterhaltung als die gleichmäßige Wahrung staalsbürger⸗ Ache: und verfassungsmäßiger Rechte bedachten Regierung konnten die mit amerikanisch-jüdischen(Ford!) und bolsche⸗ wistischen Millionen arbeitenden Hitlergarden verheißungs⸗ volle Vorarbeit leisten, und zwar für alle Teile des in München domizilierenden Generalstabes zur Bekämpfung und Störung der Reichseinheit. Nun, da der Ring, der die

cbm Weiß⸗Blauen und Schwarz⸗Weiß⸗Roten zusammenhielt, ge⸗

u Gm srengt ist, werden zwar die Nationalsozialisten unter Füh⸗

an zee kung des neuroppatischen. gänslich apolitischen Schwätzers

l. Hitler ihr Geschäft wieder in gleicher Weise fortbetreiben

und, pcolange die Betriebsmittel ausreichen, aber die Harmonie N

schen, Antisemiten und der unter der Aegide v. Kahrs stehen⸗ denVaterländischen Verbände ist für einige Zeit zerstört. Dafür ist aber Ludendorff aus seiner politischen Kulisse an die politsche Rampe getreten. Was den Abg. Held veran⸗ laßte, den Protektor der Nationalsozialisten, derKampfver⸗ bände, derVaterländischen Bezirksvereine Münchens, derReichsflagge, des BundesOberland und des Ver. schwörerklubsBlücher auf die Szene zu bringen, ist folgendes: Der General hat. wie aus seiner gegen Held ab⸗ gegebenen unzweideutigen Erklarung hervorgeht, durch sein Eintreten für die Reichseinheit, die von seinem Standpunkt aus betrachtet, auch von dem Marsch der Hitlerbanden nach Berlin nicht bedroht worden wäre, den bayerischen Föderalisten und Königsmachernin die Suppe gespuckt. Wie sehr dies den politischenDialeftiker Held geschmerzt hat, beweist sein kläglicher Rückzug vor dem glorreich Be⸗ siegten. Held, der Herausgeber und Inspirator des Regens-

1 f 9 der Interessen von Separatisten, Jöderalisten, Deutschvölki⸗

blosr, eltron. Wohnung

f eulgegel⸗

Bayern nichts zu erreichen ist. f

So erübrigt es sich, dem Geschwätz der Deutschnationalen ber den gegen dieDeutschen in Preußen eingeleiteten Kampf mehr Bedeutung beizumessen, als dem Aerger politi-

EA 1 gaufule burger Anzeigers, redet sich darauf hinaus, nichts von den 15 Mel 1 Angriffen seines Blattes gegen Ludendorff gewußt zu

rn. haben! Das dürfte genügen! 5

ehr Die Regensburger Geheimräte besitzen eine besondere. ee, für alle Falle brauchbare Dialertik. Se Heim wie Held! % e Erfterer hat stets ein Dutzend Alibibeweise in der Tasche. aber angesichts der Feststellungen von Wilsons Sekretär Baker muß er jetzt endlich eingestehen, mit den Franzosen 1 10 über die Absonderung eines Teiles von Deutschland ver⸗ lan bendelt zu haben. Selbstverstandlich nur für den Fan der deine HBeolschewisierung des Nordens und nur zu dem Zweck, um auobllal ö D Deutschland gesund zu erhalten. Wenn man sich erinnert, il 1 daß die bayerischen Reaktionäre unter dem Schlagwort 60 100 UBolschewismus auch die für die Republik und die Ver⸗ 1 1 05 kämpfende een 11 11 8 a ie Heimsche Deutung seiner Verhandlung mit den 1 1 Franzosen richtig einzuschätzen. Durch die Besetzung des 4 Ruhrrebiers sind übrigens die Aussichten unserer Rhein · f bundspolitiker auf den Nullpunkt gesunken. Man hat in 0 Paris eingesehen, daß mit ihnen, dank der entschiedenen 1 Haltung der Arbeiterschaft und der Sozialdemokratie, in

1

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1

Als

305 00 scher Lohgerber über weggeschwommene Felle zukommt. en Kennzeichen der politischen Naivitat dieser Leute genügt es 0 1. 2 5 Id er anzuführen, daß sie ernsthaft von einer Allianz Held⸗ 1 1 80 sprechen und der bayerischen Regierung vorwerfen,

nit die Beseitigung der Republikschutzgesetze einge⸗

1 Etwar Weis⸗ Rut gegen Blau⸗Weiß.

Eine Ostertat der Soldateska Poincarés.

Ein Blutbad in Essen!

11 Tote 55 Verletzte! Am Samstag vormittags kam es anläßlich der Besetzung der Krupp schen Automobil⸗Garage durch starke französische Truppen⸗Abteilungen zu einem blutigen Zwischenfall, der nach der bis jetzt vor⸗ liegenden Uebersicht 11 Tote und 55 Verwundete

gekostet hat. N Diese Menschenopfer fallen der Nervosität der franzö⸗ sischen Soldaten, die schwerbewaffnet in die Automobilgaragen einzogen, zur Last. Bereits tags zuvor wurde von den Franzosen in einzelnen Kraftwagenhallen des Kruppschen Werkes Autos beschlagnahmt. Am Samstag vormittag sollte ein neuer Eingriff in den Betrieb versucht werden. Sofort er tönten die Fabriksirenen, zehntausende von Arbeitern begaben sich auf die Altendorfer Straße, die mitten durch das Krupp⸗ Werk führt. Infolgedessen mußte der Straßenbahnverkehr hier eingestellt werden. Die Kraftwagenhalle 3 wurde in⸗ zwischen wieder geräumt. Der Betriebsrat setzte sich vermit⸗ telnd ins Werk, er versuchte, die Arbeiter zu beruhigen und die

Franzosen zum Abzug zu bewegen. Trotzdem machten sich die

noch in der Kraftwagenhalle befindlichen Truppen schußbereit. Gegen 10 Uhr kamen sie aus der Kraftwagenhalle heraus, ihnen voran schritt das Mitglied des Betriebsrats, Genosse Zander. Plötzlich feuerten die Franzosen ohne Anlaß, als erster blieb Zander tot auf der Stelle liegen. Außerdem waren 8 Tote und 55 Schwer- bezw. Leichtverletzte zu bekla⸗ gen, von denen inzwischen noch 3 cestorben sind. Nach diesem Blutvergießen stob die Masse panikartig auseinander.

Auf die Fliehenden gefeuert! Festgestellt ist bisher, daß von den 11 Toten 10 Rücken⸗ schüsse erhalten haben, sie also von hinten erschossen sein müssen. Diese Tatsache widerlegt die verlogene Behauptung, daß die be⸗ waffneten Militärs angegriffen worden sind und sich erst nach vor⸗

hergegangener Warnung gegen eine unbewaffnete Bevölkerung mit scharfen Schüssen gewandt haben. Die französische Propa⸗

ganda behauptet auch, daß die Arbeiter ausschließlich mit Stöcken bewaffnet gewesen sein sollen. Auch diese Behauptung ist er⸗ logen..

Die Namen der Toten sind: Franz Oellmann, Joseph Zander, Arthur Blum, Hermann Hoegemeier, Fritz Pieper, Walther Schweers, Kasimir Janick, Helmuth Seel, Willy Wichartz, Hans

Müller, Ernst Maunertz. Die ersten zehn sind fämtlich Bureau⸗

beamte, Arbeiter oder Lehrlinge der Kruppwerke, der elfte ist ein Bergmann. Im Krankenhaus belinden sich noch zehn Schwerver⸗ letzte. Es steht zu befürchten, daß noch einige von ihnen sterben werden.

Muhe in der Stadt.

Der Ostersonntag und der Ostermontag sind in der Stadt Essen trotz der tiefen Erregung, in die das von den Franzosen angerichtete Blutbad die Bevölkerung versetzt hat, ruhig verlaufen.

Französische Abwälzungsmanöver. 5 Verhaftung der Werkdirektoren.

Die französische Vesatzung hat das Bedürfnis gehabt, die Schuld für die Schreckenstat vom Ostersamstag von sich abzu⸗ wälzen und inf olg ⸗bessen am Sonntag vier Direktoren der Krupp⸗ schen Werke verhafiet Mehr als vier haben sie nicht gefunden, ob⸗ wobl allc maßgebenden Leute der Firma gesucht worden sind Diesen Direktoren wurde die Schuld für den Zwiichenfall unter Entstellung der Tatsacken und unter Angabe non Behauptungen, die den Charakter der Lüge sofort erkennen lassen, zugesprochen. Sie sollen den Zusammenstoßplanmäßig vorbereitet haben. I. a. lügen französische amtliche Bureaus der ausländischen Oeffent⸗ lichkeit vor, daß die Kruppsche Werkleitung durch Flugzeuge Zettel auf die versammelte Arbeiterschaft abwerfen ließ, aus denen die Planmäßigkeit der Nie dermetzelung deulscher Arbeiter hervor⸗ gehen soll.

Ein amtlicher enbericht aus Paris.

Von den Pariser amtlichen Stellen wird über die blu⸗

tigen Zwischenfälle in Essen folgende Darstellung gegeben: Während eines Besuches in den Essener Kruppwerken wurbe eine französische Abteilung von Arbeitern der Krupp⸗ werke angegriffen. Man ließ heißen Dampf gegen die Fran⸗ zosen ausströmen und bedrohte sie mit Revolvern. Die franzö⸗ sischen Soldaten feuerten nach

der üblichen Warnung zunächst in

die Luft, sahen sich dann aber gezwungen, auf die Arbeiter zu

schießen. Fünf oder sech⸗ Deutsche wurden getötet und etwa 30 verwundet. Der zweite Zwischenfall ereignete sich während der Fahrt eines französischen Militärautomobils durch die Stadt Essen. Das Automobil wurde von der Menge angehalten; die Insassen, zwei französischeKontrolleure, wurden in eine Fabrik geführt und mißhandelt. Der eine erlitt dabei Verletzungen, während es dem anderen möglich war, zu flüchten.

Diese Darstellung französischer amtlicher Stellen ist in ihrem wesentlichen Teil erlogen. Zunächst handelte es sich nicht um einenBesuch, sondern um einen Einbruch in fried liches Arbeitsgelände, um dort den unzähligen Diebstählen der Besatzungsarmee einen weiteren hinzuzufügen. Die ganze Art des hierbei gezeigten Vorgehens läßt darauf schließen, daß man den blutigen Zwischenfall gesucht hat. Wahrheits⸗ widrig ist z. B. die Behauptung, daß die Arbeiterschaft auf die Franzosen heißen Dampf ausströmen ließ und sie mit Revolvern bedrohte. Das ergibt sich schon daraus, daß im Kruppwerk, sobald die Franzosen erschienen waren, sämtliche

Sirenenklänge unterrichtet, die Betriebe restlos verließ. Wahrheitswidrig ist ebenso die Feststellung, daß die franzö⸗ sischen Soldaten erst nach der üblichen Warnung gefeuert haben. Richtig ist, daß ihnen ein Betriebsratsmitglied, unser Genosse Zander, voranschritt und den Weg bahnte, daß die Arbeiterschaft den Aufforderungen Zanders, den Weg frei zu machen, nachkam, die Franzosen aber trotzdem sinnlos in die Menge hineinschossen. stellungen lediglich, daß sich ein zweiter Zwischenfall ereignet hat, der aber ohne Zweifel verhindert worden wäre, wenn die französischen Soldaten das Gemetzel erspart hätten. Es ist richtig, daß ein Auto mit zwei Franzosen nach dem Zwi⸗ schenfall die Altendorter Straße passierte. Die erregte Ar beiterschaft forderte die Insassen auf, das Auto freizugeben, weil es zum Abtransport der schmählich niedergemetztelten Arbeitskollegen benutzt werden sollte. Diese Forderung wurde abgelehnt, sodaß sich die Arbeiterschaft mit Gewalt des Wagens bemächtigte. Sie Insassen, zwei französische Kontrolleure, führen, um sie dort zu mißhandeln.

Die amtlichen französischen Behauptungen zeigen jeden⸗ falls, wie schlecht es um Frankreichs Sache bestellt ist. Vier⸗

der englischen Arbeiterpartei, die in Paris mit Vertretern

treten waren, um über die Lösung der Reparationsfrage zu beraten, erklärte, daß der Kampf der französischen Regierung nicht den Arbeitern, sondern nur den Kapitalisten gelte, hat sich die Verlogenheit dieser Aeußerung offenbart. Die Er⸗ mordung 11 deutscher Arbeiter und die Niedermetzelung von 55 anderen, die zum Teil auch noch mit dem Tode ringen, wird nicht nur der internationalen Arbeiterschaft, sondern der gesamten Welt offenbaren, von welchem Geist das heutige offizielle Frankreich beseelt ist. Insgesamt klagen jetzt an⸗ nähernd 50 tote Deutsche, die lediglich ihrem Vaterland gegen⸗ über die Pflicht getan haben, diesen Geist an. Wo bleibt das Gewissen der europäischen Kulturvölker? 5

Ene enalische Feststellung.

die Franzosen anläßlich des Zwischenfalles bei Krupp schwer. 0 einem Telegramm des Essener Vertreters vonReuter heißt es

92 98

Auf das Sirenensignal hin verließen die Arbeiter ganz ruhig die Werkstätten. Die neun Franzosen wurden besorgt und nervös. Sie befahlen der Menge, Panik ergriffen, schossen sie wiederholt. Von den Arbeitern waren keinerlei Provokationen erfolgt. Zahlreiche Arbeiter wurden in dem Augenblick verletzt, als sie fortstürzten, um sich vor dem Kugelregen in Sicherheit zu bringen.

Ein deutscher Aufschrei.

ner, der nach seiner Ausweisung durch die Franzosen die

weiter führt, hat an den

erklärt:

treten zu sein. Wäre das geschehen, dann hätte derinter⸗ national⸗marxistische Severing eine Verfolgung derDeut⸗ schen nie gewagt. Hat das Eindrücken der reaktionären Front in Bayern ein fast komisch wirkendes Geräusch erzeugt und hält man es aus strategischen Gründen für angemessen, pon den Putschisten ein wenig abzurücken, so steht es doch außer Frage, daß sich die Weiß⸗Blauen mit den Schwarz- Weiß⸗Roten bei gegebenerGelegenheit wieder zu gemein⸗ samem Tun zusammenfinden werden. Vorläufig bemühen

möglicht, trotz ihrer über das, wasvaterländisch ist, eine gemeinsame Marsch⸗

Entdeckung einer überparteilichen Auslegungvaterländi⸗ schen Ziele durch die Regierung, die mit verschränkten Armen die Entwicklung zur Anarchie betrachtet, weil sie nicht weiß, woder Boden der gegebenen Tatsachen einst liegen wird. ö

hat jedoch nicht daran gedacht, die in eine Fabrik zu

undzwanzig Stunden später, als Poincaré den Vertretern

der Arbeiterschaft der übrigen Ententeländer zusammenge⸗

sich zu zerstreuen und dann, von einer

Der Regierungspräsident von Düsseldorf, Genosse Grütz⸗

Amtsgeschäfte von der Grenze des besetzten Gebietes aus kommandierenden General der Rheinarmee Degoutte durch die Hand des Generals Devigne in Düsseldorf ein Protestschreiben gesandt, in dem er u. a.

sie sich einen modus procedendi zu entdecken, der ihnen er⸗ weit auseinandergehenden Ansichten

route wiederzufinden. Genährt wird die Hoffnung auf die

Sirenen ertönten und die Arbeiterschaft, von dem Zwecke dern

Zutreffend ist an den französischen Fest⸗

Die Berichterstatter der Londoner Presse im Ruhrgebiet belasten